Celeste Ealain Zum Androiden geboren

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Inhaltsangabe zu „Zum Androiden geboren“ von Celeste Ealain

Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht, oder entfremden wir uns dadurch nur noch mehr? In diesem Roman werden illegale Machenschaften und Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selber zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science-Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Die Frage nach dem, was menschlich ist, wird hier auf unkonventionelle, eindringliche und gerade deshalb unterhaltsame Weise aufgeworfen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft …

Bombe.

— PascalTheChameleon
PascalTheChameleon

Eine Mögliche Zukunft - ein schockierendes Bild. Bildlich, Gesellschaftskritisch und gut durchdacht ist dieses Buch. Daumen hoch ;)

— Yunika
Yunika

Sehr gelungener Science Fiction mit einer jetzt schon aktuelle Thematik.

— Conja
Conja

Einfach großartig! Spannend, authentisch, verstörend - eine absolut perfekte Mischung.

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Toller Roman über eine Mögliche Zukunft -

— thora01
thora01

Eine rätselhafte Geschichte die das Herz berührt...

— tschulixx
tschulixx

Gesellschaftskritische Sci-fi, spannend und gut durchdacht

— Kiwi_93
Kiwi_93

Hat Potential, Scifi meets Gesellschaftskritik

— Mietze
Mietze

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— schokigirl
schokigirl

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  • Mensch oder Maschine?

    Zum Androiden geboren
    itwt69

    itwt69

    20. December 2015 um 20:48

    Der Roman ist gewissermaßen in 2 Teile gespalten. Die erste Hälfte ist nur enttäuschend, da laufen verschiedene langweilige Geschichten parallel nebeneinander her. Ich konnte mit dieser futuristischen Welt zunächst überhaupt nicht warm werden. Die 2.Hälfte fügt dann zusammen, was zusammen gehört und zum Schluss wird es ein richtig guter und sehr spannender Roman. Leider auch mit einigen sprachlichen Defiziten, weswegen ich gerade so 3 Sterne vergeben kann.

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  • Leserunde zu "Zum Androiden geboren" von Celeste Ealain

    Zum Androiden geboren
    Celeste_Ealain

    Celeste_Ealain

    Liebe Leserinnen und Leser, Ich darf euch diesmal auf ein Sci-Fi/ Fantasy-Abenteuer mit gesellschaftskritischem Hintergrund einladen. Es erwarten euch 400 Seiten einer möglichen Zukunft, in der die Protagonistin zwangsläufig in eine Situation "gesperrt" wird, die sie selbst erst nach und nach erkennt. Löst mit ihr zusammen das Rätsel und begleitet weitere Charaktere mit ihr, die enger miteinander verstrickt sind, als ihnen vielleicht lieb ist … Das Buch gibt es derzeit exklusiv nur bei Amazon um 3,99 Euro, aber für alle Teilnehmer werden eBooks in den Formaten mobi, ePub und PDF kostenfrei zur Verfügung gestellt. http://www.amazon.de/Zum-Androiden-geboren/dp/B00XRXRFEQ/ Das Taschenbuch und das eBook in anderen Onlineshops folgt in den nächsten Wochen. Klappentext: Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht, oder entfremden wir uns dadurch nur noch mehr?  In diesem Roman werden illegale Machenschaften und Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selber zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science-Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Die Frage nach dem, was menschlich ist, wird hier auf unkonventionelle, eindringliche und gerade deshalb unterhaltsame Weise aufgeworfen.  Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft … Ihr habt also die Möglichkeit meinen Roman 'Zum Androiden geboren' mit mir zusammen in einer Leserunde zu diskutieren. Ich stelle dafür 15 eBook-Exemplare zur Verfügung, die ich als PDF-, mobi- und epub-Datei übermitteln könnte. Bitte sagt mir bei eurer Anmeldung einfach, welches Dateiformat ihr gerne hättet.  Natürlich dürfen sich auch Leser beteiligen, die es bereits gelesen haben. Für alle noch nicht Entschlossenen, gibt es hier die Möglichkeit, in eine langeLeseprobe hineinzuschnuppern: http://www.bookrix.de/_ebook-celeste-ealain-zum-androiden-geboren/ Ich bin schon sehr neugierig auf euer Feedback und freue mich über eine spannende gemeinsame Leserunde :o) lg Celeste PS: Rezensionen auf Amazon und Co. sind gerne gesehen und auch gewünscht ;o)Kritik und Lob sind ebenfalls immer gerne gesehen ;o)

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    • 430
  • Drei Schicksale, ein Geheimnis

    Zum Androiden geboren
    Tallianna

    Tallianna

    Drei Handlungsstränge – drei Geschichten. Doch irgendwie hängen alle miteinander zusammen. Wer hat den mysteriösen Gynoiden, einen weiblichen Roboter, erschaffen, der vor sich hin staubend von Awill in einem Geschäft entdeckt worden ist und der offenbar eine eigene Identität entwickelt? Was möchte der geheimnisvolle Fremde von Stacey? Hat die Affäre von Olivia und Colin eine Chance, nachdem ihr Mann Lace davon erfahren hat? Der Handlungsbogen dieser Geschichte ist von der Autorin sehr geschickt aufgebaut worden. Erst nach ungefähr 2/3 der Geschichte sind bei mir die Groschen gefallen, wie die Handlungsstränge zusammen passen. Geschickt platzierte Informationen halten die Spannung bis zum Ende aufrecht. Dabei entwickeln sich die Charaktere nach und nach und offenbaren so ihre Geheimnisse und ihre Vergangenheit. Sie alle sind individuell und nachvollziehbar gestaltet, so dass man sich ihnen verbunden fühlt oder im Falle des Antagonisten auch wieder nicht. Gleichzeitig schwingt auch ein gewisses Maß an Gesellschaftskritik mit. So wird des Öfteren bemängelt, dass sich die Menschen kaum noch einander zuwenden und sich stattdessen für alle Lebenslagen Roboter und Androiden anschaffen. Sogar in Beziehung herrscht eine gewisse Distanz und Kälte. „Zum Androiden geboren“ begeistert mit ausgeklügelten Handlungsfäden, die ein düsteres Geheimnis aufdecken, und den Leser dazu anregt, über die Zukunft nachzudenken.

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    • 3
  • Großartig!

    Zum Androiden geboren
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    Inhalt: Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht, oder entfremden wir uns dadurch nur noch mehr? In diesem Roman werden illegale Machenschaften und Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selber zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science-Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Die Frage nach dem, was menschlich ist, wird hier auf unkonventionelle, eindringliche und gerade deshalb unterhaltsame Weise aufgeworfen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft … Meine Meinung: Normalerweise ist Science-Fiction ja so überhaupt gar nicht mein Genre. Und ich sage an dieser Stelle gerne: Celeste Ealain ist die einzige Autorin, deren Werke (aus diesem Genre) ich überhaupt lese. Ansonsten würde mir im Traum nicht einfallen, zu einem Syfy-Buch zu greifen. ;) Dieses hier hat mich wieder einmal vollkommen überzeugt - zwar habe ich so gehofft, dass die ISAY-Reihe weiter geht, aber "Zum Androiden geboren" ist perfekt um "die Wartezeit zu überbrücken". :) Der Plot ist großartig! Absolut außergewöhnlich, eine tolle Mischung aus Menschheit und Robotern, Liebe, Dramatik, Intrigen, einer kleinen Prise Sex gewürzt mit einem besonderen Charme und einem klaren Statement. Ein Buch, welches auf seine ganz eigene Art zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil ist wie immer toll - und der Spannungsbogen derart straff gespannt, dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders gefallen haben mir diverse Irrungen und Wirrungen. :) Es ist eigentlich nichts so wie es scheint, man wird als Leser immer wieder überrascht und nichts ist vorhersehbar. Sollte DAS allerdings unsere Zukunft sein, würde ich lieber eine andere wählen. Das Thema Entmenschlichung ist absolut präsent. Teilweise ist die Atmosphäre düster, prickelnd und an manchen Stellen sogar recht bedrückend. Ich war zeitweise der Meinung, einen absolut packenden Thriller zu lesen. Gerade dies schafft die Autorin meisterhaft - den Drahtseilakt, mehrere Genre, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben, derart zu vereinen, dass ein Buch dabei herauskommt, welches leise und nachdenklich aber zugleich packend, spannend und anregend ist. "Zum Androiden geboren" hat mich fulminant unterhalten, ich habe ein Tränchen verdrückt und unsere Gesellschaft reflektiert. Was will man mehr? Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

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    • 2
  • Zum Androiden geboren

    Zum Androiden geboren
    werderaner

    werderaner

    Die Geschichte spielt in der Zukunft die sehr emotionslos daherkommt und es für jede Gelegenheit (wirklich jede!) Roboter gibt.  Das ganze wird in 3 erzählstrangen geschrieben die scheinbar nichts mit einander zu tun haben. Unteranderem geht es um den sexroboter Leyanna die nach einen Unfall ein eigenleben entwickelt und glaubt ein mensch zu sein... was hat es damit aufsich und wie fügt sich alles zusammen? Habe bisher alles von Celeste gelesen und wurde noch nie enttäuscht , so auch diesmal nicht . Auch wenn ich ab etwa der Hälfte eine Ahnung hatte in welche richtung es gehen könnte  wurde es nie langweilig und die ahnung traf nicht ganz ein. Celestes schreibstill vermag zu überzeugen und hat sich weiter verbessert ( obwohl kaum mehr möglich) Den einen Punkt abzug gibt es nur aufgrund der Tatsache das ich diesesmal nicht völlig Überrascht wurde! Dennoch eine klare LESEEMPFEHLUNG !!!

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    • 2
  • Wie weit sollten wir gehen?

    Zum Androiden geboren
    PascalTheChameleon

    PascalTheChameleon

    Und wo liegt die Grenze? "Zum Androiden geboren" hat, wie "Werde sichtbar", auch ein Thema als Hintergrund, das allgegenwärtig thematisiert wird, auf welchem die Handlung aufbaut. In "Zum Androiden geboren" beschäftigt sich die Autorin damit, wie sich der Fortschritt, nach dem wir alle geifern, auswirken könnte. Immer mehr wir entwickelt, sodass wir Menschen uns immer weniger selbst engagieren müssen. Internet, Smartphones, Smartwatches (damit wir uns noch weniger ansehen?), selbst saugende Staubsauger, das alles ist schon Wirklichkeit, und keine Fiktion mehr. Auch in der Herstellung sind Maschinen mittlerweile notwendig. Also - wie weit entfernt sind wir wirklich vom Androiden? Ich denke, gar nicht mehr so weit. Und daher ist es umso wichtiger, dass wir uns damit auseinandersetzen und entscheiden, wie wir mit diesem Fortschritt umgehen sollen. Achtung. Eventuell Spoiler Alert! 1. Das Cover Das Cover ist für mich bei der Kaufentscheidung meistens eher irrelevant, aber weil es dazugehört, sage ich hier kurz etwas dazu. Bei nicht allen ist das Design gut angekommen, aber ich mag die Mischung der Retro-Schriftart (die meiner Meinung nach nicht altbacken, sondern eben Retro aussieht) und der eher modern inszenierten Frau im Hintergrund. Im Allgemeinen kann man mittlerweile sagen, dass Celeste gern Gesichter im Cover verwendet. Ich find's okay. Aber wie gesagt, Cover sind für mich selten ein großer Punkt. 2. Inhalt Die plumpe Inhaltsangabe spare ich mir, die steht ja oben, und die wird jeder gelesen haben, der sich eine Rezi dazu durchliest. Zunächst zum Thema: Ealain zwingt den Leser erneut dazu, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, welches irgendwie allgegenwärtig und kontrovers ist. Anders als in "Werde sichtbar" ist es diesmal ein wenig offensichtlicher, durch sehr konträr gesetzte Figuren, die das ein oder andere Mal in Grundsatzstreits ausbrechen. So haben wir beispielsweise, böse gesagt, "Moralapostel" Stacy, mit der sich die Leserschaft am ehesten identifizieren soll, und den vollkommen überzeugten Riley, der sich bereits selbst modifiziert hat. Das Thema wird also offensichlicher, dafür viel kontroverser dargestellt. Während sich in "Werde sichtbar" der Lesereher allgemeine Gedanken um das Leben und Fehltritte und Handlungen macht, haben wir hier ein konkretes Problem: Wie nützlich ist Fortschritt, was bringt er uns, was sparen wir an persönlicher Energie und Zeit, aber welche Folgen birgt er, welche Gefahren tauchen auf? Das hat noch immer viel mit persönlichen Vorlieben zu tun, die man hier allerdings kritisch hinterfragen soll. Der Handlungsstrang ist, gelinde gesagt, WAHNSINN! Sogar beim Lesen fiel mir auf, wie fein der ausgearbeitet ist und wie, darin wird Frau Ealain Meister ;), immer Stück für Stück kleine Krumen an Informationen gelegt werden, durch die der Leser, wenn er will, die Schlüsse ziehen kann (und in meinemFall dann ungläubig im Bett hin und her rollt), beziehungsweise, wenn er es nicht erkennt, darauf zurückblickt und ihm auffällt, dass es eigentlich vollkommen offensichtlich ist. (Dazu muss gesagt werde, dass ich hier natürlich andere Maßstäbe ansetze als bei Thrillern und fetten Krimis.) 3. Charaktere Sie kriegt mich jedes verdammte Mal! :D Ich finde, in der Charakterausarbeitung und -beschreibung steht Ealain "bekannten" (steht in Anführungszeichen, weil mir ist sie ja bekannt... ihr wisst, was ich meine) in nichts nach. Einige ihrer Figuren entwickeln sich zu meinen permanenten Lieblingen (Kilian!) - auch im Vergleich durch das ganze Bücherregal. Ich denke, Awill wird ebenfalls einer davon. Nicht nur durch prägnante Äußerlichkeiten sondern auch durch Meinungen, bestimmte Arten, sich zu äußern, ihre Handlungen und ihre Art zu denken - sie machen sie vielfältig. Zu einem wirklichen Charakter, nicht nur einer zweidimensionalen Figur, die halt mal auftritt. Auch handeln die Figuren ihrem Charakter nach, nicht primär für die Handlung. Wie oft liest man ein Buch und fragt sich, ob dieser eine Charakter nun schüchtern ist oder doch vorlaut, weil er/sie einfach so handelt, wie es die Handlung erfordert, nicht weil er/sie so ist. Keine Chance hier. Mal wieder sind alles außergewöhnlich melodische Namen, vor allem gefallen mir Awill und Lace. Was mir auch auffällt - die Namen kommen aus allen Regionen und Sprachen. (Lace, Olivia, Stacy|Herr Wiener, Saskia, Peters, Martins [auch in Kombination, wie Stacy Martins]) , was aber keine Kritik ist, sondern im Gegenteil - im Zuge unserer Grobalisation ist es sogar realistisch und sehr wahrscheinlich. Wie gesagt, auch hier: Daumen hoch! 4. Schreibstil Hier fange ich persönlich an zu TANZEN, mein lieber Scholli! Ich krieg' die Krise! (Eine gute!) Ich persönlich sehe in den Werken, die ich nun chronologisch, vom Erscheinen her, gelesen habe, einfach einen ziemlichen Fortschritt! Ich finde eseinfach wahnsinnig, wie man merkt, dass die Leserundenbeiträge nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern überdacht und teilweise zum Fortschritt gemacht werden! Ich erkenne so viele Dinge, die in Leserunden angesprochen wurden, die konstruktiv kritisiert wurden, und die dann mit jedem Buch besser wurden - als Beispiel die Zeitsprünge (teilweise auch Erinnerungen), Wiedererkennungspunkte oder auch das Timing des "Showdowns"!  Mann ey, darüber könnt' ich mir einen Wunderbeutel umhängen! Es zeigt uns Lesern und Teilnehmern der LR so sehr, wie unsere Meinungen tatsächlich gehört und wertgeschätzt werden. Außerdem: Ich LIEBE die Atmosphären. Mit gezielten bildlichen Eindrücken, Gerüchen oder anderen Dingen wird gezielt eine Atmosphäre geschaffen - ohne sich dabei in Beschreibungen zu verlieren und zu schwafeln. Besonders gut fand ich die Szene, in der Leyana am Grab sitzt, es so friedlich schneit - bevor das Drama in diese friedvolle Szene platzt. 5. Kritik & Fazit Zu einer Rezi gehört Kritik, aber verdammt Celeste, du machst es mir schwer, das hier nicht wie pure Schleimerei aussehen zu lassen. Die Dinge, die ich hier anführe, sind natürlich ernst gemeint, und verbesserungswürdig - aber im Vergleich einfach Krumen. Aber, here it comes: Die Kapiteltitel fand ich zwischendurch ein wenig zu lang, ein bisschen too much, manchmal ein wnig zu kitschig. Aber das ist Geschmackssache, und ich habe sie meistens sowieso überlesen. Zweitens: Der Prolog. Er war als EInstieg, als Spannungsauslöser gut, keine Frage - aber im Nachhinein wird er vollkommen vergessen. Erst jetzt, drei Tage nach Beenden des Buches, ist mir aufgefallen, dass ich die erste Hälfte noch immer nicht ganz verstehe, und der Groschen des zwiten Teils ist auch erst gerade eben gefallen. (Mit einer Schnappatmung.) Drittens: Manchmal waren mir die wörtlichen Reden doch ein bisschen arg romantisch, zu Kitsch übergehen, und einige Sätze in Stacys Monologe doch ein wenig sehr moralkeulenlastig. Aber das... gehört auch irgendwie dazu.... ich weiß auch nicht mal, ob ich das jetzt wirklich als Kritikpunkt sehe, aber eh' ich das entschieden hab, ist es Dezember, also steht es jetzt hier. Daher das Fazit: Okay. Ich weiß, ich freue mich hier über jeden einzelnen Punkt. Und ich habe wenig Kritikpunkte. Und trotzdem sind es oben nur vier Sterne. Eigentlich mag ich dir aber so gern 4,5 Sterne geben. Den halben Punkt Abzug gibt es für die Sache mit dem Prolog - und weil ich glaube, dass da noch so viel Platz nach oben ist! Ich traue Celeste einfach zu, dass die Entwicklung noch nicht durch ist, und dass Thema und Schreibstil noch feinfühliger werden(, dass ich irgendwann umfallen werde.). Ich muss mir ja außerdem für meine Bewertungen noch was freihalten - denn LB hat eben nur 5 Sterne. Und in Anbetracht der kommenden Bücher sind's eben nur viereinhalb. Also: Klare Leseempfehlung!!!!

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    • 4
  • Ein echt gutes Buch

    Zum Androiden geboren
    Yunika

    Yunika

    Als Awill und seine Frau sich scheiden lassen, ist er frustriert. Daraufhin entscheidet er sich einen Sex-o-Bot zu kaufen. Doch dieser entwickelt nach einem Unfall einen eigenen Willen. Als Awill und Leyana nachforschen, entdecken sie etwas schreckliches. Gleichzeitig erfährt man die Geschichte von Tracy. Sie ist nur mit ihrem Vater aufgewachsen, da ihre Mutter früh gestorben ist. Als ein mysteriöser Fremder ihr Informationen zuschickt, erfährt sie, dass die Firma ihres Vaters nicht das zu sein scheint, was sie darüber zu glauben schien. Als dritten Handlungsstrang hat man die Geschichte von Olivia, die unter ihrem Mann leidet und eigentlich mit ihrer großen Liebe und ihrem kleinen Mädchen durchbrennen wollte. Celeste Ealain entführt uns in die Nahe Zukunft und zeigt uns, wie schockieren die weitere Entwicklung der Technik sein kann. Die Grundidee des Buches finde ich sehr interessant und auch gut umgesetzt. Die einzelnen Handlungsstränge wechseln immer wieder an genau der richtigen Stelle, sodass das Buch immer spannend bleibt. Ich habe erst bei ca 70 Prozent gemerkt, wie alles zusammen hängt - ich denke aber, dass dies einem Leser auch früher klar werden kann. Es ist genau durchdacht, wann welche Information dem Leser wann gegeben wird und dem Leser selber überlassen, was er mit dieser dann macht. Das Buch ist sehr gesellschaftskritisch und das merkt man relativ schnell. Was mir bei Celeste immer wieder auffällt ist, dass die Beschreibungen sehr bildlich und detailiert sind. Es werden teilweise Akzente auf Dinge gesetzt, die in den meisten Büchern eher unwichtig sind. Das finde ich super und gefällt mir sehr. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und fesselt von der ersten Seite an. Ich bin jedes Mal erneut erstaunt, wie sehr ich von den Büchern verzaubert bin. Die Protagonisten sind komischerweise diejenigen, die sich mit der neuen Technik nicht so sehr anfreunden können und kritisieren die Gesellschaft immer wieder. Dadurch, dass diese eher gegen den Strom schwimmen, wirken diese sympathischer und uns näher. Oftmals ist es schwierig, sich in eine Person von der Zukunft rein zu versetzen. Die einzelnen Personen finde ich sehr gut durchdacht und beschrieben. Sie haben ihren Charackter und sie verändern sich nicht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Buch sehr gelungen ist. Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig zu lesen. Die Handlung und auch die Protagonisten sind sehr gut durchdacht. Mir ist nur sehr spät erst klar geworden, wie alles zusammen hängt, sodass ich mich manchmal gefragt habe, was das alles soll. Ich kann das Buch trotzdem nur empfehlen.

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    • 2
  • Können Roboter Menschen (teilweise) ersetzen?

    Zum Androiden geboren
    Conja

    Conja

    Im Buch werden drei Handlungsstränge erzählt, die Geschichte von Awill, der sich nach der unschönen Trennung von seiner Frau einen Sexroboter kauft, die von Stacy, deren Vater Sexroboter herstellt, die diese selbst aber schrecklich findet und von der hochschwangeren Olivia, die in ihrer Ehe sehr unglücklich ist, weil ihr Mann nur seine Firma im Kopf hat. Es dauert sehr lange, bis die drei Handlungsstränge schließlich am Ende alle zusammenlaufen und man die gesamte Geschichte überschaut. Celeste gelingt es dabei wirklich wunderbar Spannung aufzubauen und immer mal wieder den einen oder anderen Hinweis einzustreuen, der einem zunächst gar nichts hilft, der dann am Ende aber total logisch ins Gesamtbild passt. Sie malt keine wirklich düstere Zukunft, aber doch eine, in der nicht nur immer mehr eher unattraktive Arbeiten von Robotern übernommen werden, sondern die Menschen auch immer weniger zwischenmenschliche Beziehungen haben, weil es viel einfacher ist, sich Spaß mit einem Roboter zu gönnen, den man ohne Probleme austauschen oder reparieren lassen kann, wenn er einem nicht mehr gefällt. Dabei stellt man sich unweigerlich die Frage, wie nah wir heute schon daran sind auf zwischenmenschliche Kontakte zu verzichten, zwar nicht zugunsten von Sexrobotern, aber zugunsten von immer mehr Möglichkeiten, die moderne Unterhaltung jeglicher Art so bietet. Trotz der fesselnden Handlung gab es allerdings auch ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht so gut gefallen haben. Zum einen halte ich die zeitliche Einordnung der Geschichte für eher unrealistisch und zum anderen fand ich das Ende auf der einen Seite zwar schön aufgebaut, auf der anderen Seite aber zu kurz. Nachdem es so lange gedauert hat, bis die drei Handlungsstränge endlich zusammenlaufen, hätte es mir gefallen, wenn das Ende dann auch ausführlicher beschrieben wird. Fazit Alles in allem ist „Zum Androiden geboren“ ein wirklich gelungener Science Fiction, den ich nur empfehlen kann, die Gesamtstory und der angenehme Schreibstil trösten auf jeden Fall darüber hinweg, dass das Ende ein wenig knapp beschrieben wird. Immerhin kann ich auch sagen, dass Ende mir auch inhaltlich sehr gut6 gefallen hat und es inhaltlich wirklich gut zum Rest der Geschichte passte. Es war eben nur zu kurz beschrieben. Ich vergebe 4 Punkte.

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    • 3
  • Celeste Ealain ist immer für eine Überraschung gut

    Zum Androiden geboren
    NanaO

    NanaO

    Zum Androiden geborenCeleste Ealain eBook: 295 Seiten Verlag: Genre: Sci-Fi 7 Fantasy ISBN: B00XRXRFEQ Zitat"Allein diese leuchtenden Augen in Colins Gesicht zu sehen, die Lachfältchen und Grübchen, die es zusätzlich erhellten, waren Bestätigung dafür, dass sie die richtige Telefonnummer gewählt hatte. Die Nummer zu ihrem Schicksal. Ihrer Zukunft." - S. 124 Klappentext Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht, oder entfremden wir uns dadurch nur noch mehr? In diesem Roman werden illegale Machenschaften und Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selber zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science-Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Die Frage nach dem, was menschlich ist, wird hier auf unkonventionelle, eindringliche und gerade deshalb unterhaltsame Weise aufgeworfen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft … InhaltCeleste Ealain erzählt hier von einer möglichen Zukunft, in der Menschen sich immer mehr voneinander entfernen. Keine Gefühle mehr und keine Nähe. Für alles gibt es nun Roboter. Wirklich für ALLES! Auch Awill kauft sich für seine männlichen Bedürfnisse einen Freudenroboter. Doch keiner ahnt, was für einen Stein er mit dem Kauf von "Leyana" ins rollen bringt. Auch das Leben von Stacy, Tochter eines reichen Geschäftsmann, dem eine der bekanntesten Androidenfabriken, gerät immer mehr außer Kontrolle. Die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund stellt sie immer mehr in Frage und auch geschäftlich stellen sich ihr immer mehr Fragezeichen in den Weg. Und dann ist da noch dieser Unbekannte, der sie so oft verfolgt... Olivias Leben ist absolut anders, als sie es sich gewünscht hätte. Sie ist schwanger, sie und ihr Ehemann leben sich immer mehr auseinander und dann hat sie noch diese Gedanken an Colin, ihrer vergangenen Affäre, die sie sich selbst immer wieder verbietet. Sie stellt sich selbst immer wieder die Frage, war es richtig Colin zu verlassen? ProtagonistenAwill hat mir auf der einen Seite sehr leid getan, da er mit seiner Exfreundin wirklich viel mitmachen musste. Jedoch kann ich seinen Androidenkauf nicht ganz befürworten. Ich fragte mich selbst, ob er es so sehr nötig hat? Und trotzdem war er wirklich ein sehr liebevoller Mann mit einem sehr großen Herz! Bei Stacy muss ich ehrlich sein, ich fand sie etwas langweilig. Ihre Einstellung gegen Freudenroboter unterstütze ich. Sie erkennt den Ernst der Lage, wie jeder Mensch sich immer mehr zurückzieht. Jedoch hatte sie für mich nichts stark Fesselndes.. Olivia war meine Lieblingsprotagonistin dieses Buches. Sie war so authentisch! Auch wenn sie ihrem Mann fremdgegangen ist, was ich natürlich absolut nicht befürworte, konnte sie mir keine Antipathie entgegenbringen. Meine MeinungDas Buch war wirklich super. Mal wieder keine meiner üblichen Genren, und doch hat Celeste es wieder geschafft mich zu fesseln! Drei verschiedene Geschichtenstränge werden hier parallel erzählt und doch findet am Schluss alles zusammen ohne Fragen offen zu lassen. Gerne würde ich eine Weitersetzung lesen! Erschreckend fand ich die Vorstellung einer durchaus möglichen Zukunft! Die Mechanik nimmt immer mehr Platz in dem Leben der Menschen. Keine persönlichen Gespräche mehr, alles über Handy, Computer, Telefon... Irgendwie traurig, oder? 3,5 von 5 Sternen! Diese und weiter Rezensionen auf Nana's Glück!

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    • 2
  • Wenn Rache die Menschlichkeit vergessen lässt

    Zum Androiden geboren
    marielu

    marielu

    Der Klapptext: Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht, oder entfremden wir uns dadurch nur noch mehr? Die Autorin Celeste Ealain baut mehrere Erzählstränge in einer Zukunft auf, in der es kaum noch menschliche Gefühle und Nähe gibt, Perfektion ist das Ziel und für viele Dinge werden Humanoiden, und Gynoiden eingesetzt. Als unsere Hauptprotagonisten lernen wir zum einen Olivia kennen, die ihr erstes Kind erwartet und hin- und hergerissen ist, zwischen ihren Gefühlen zu ihren geschäftstüchtigen Ehemann Lace, der keine Zeit für sie hat und ihren ehemaligen Liebhaber Collin. Dann gibt es Stacy, die Tochter des Firmenchefs Herrn Martin, die in der Firma, ihres Vaters arbeitet, in der Roboter entwickelt werden. Sie wird von einem unbekannten Mann verfolgt, der sie auf Ungereimtheiten in der Firma aufmerksam macht. Und dann haben wir noch Awill, von seiner Frau verlassen, kauft er sich einen Gynoiden um etwas Nähe und Wärme zu erhalten. Doch dieser Sex-O-Bot entwickelt durch einen Wasserschaden plötzlich menschliche Züge. Awill ist geschockt und begreift nur langsam das hier etwas nicht mit rechten Dingen vorgeht. Meine Meinung: Die drei unterschiedlichen Erzählstränge sind klar aufgebaut und die Haupt-Protagonisten sympathisch und realistisch dargestellt. Der angenehme Schreibstil ist sehr lebhaft. Erst spät konnte man erahnen was die unterschiedlichen Erzählstränge, die nebeneinander herlaufen, miteinander verbindet. Bis zu Kapitel 14 las ich mit zwiespältigen Gefühlen. Zwar fand ich die einzelnen Erzählstränge spannend, jedoch auch etwas langatmig. Dafür wurde ich aber ab Kapitel 15 entschädigt, denn ab hier entwickelte sich die Geschichte rasant, dramatisch und spannend, wie ich es bisher von der Autorin Celeste Ealain gewohnt bin, die mich immer wieder mit ihren ungewöhnlichen Storys („Enjuabtas Fluch“, Der „Esay-Reihe“, „Werde sichtbar“, „Die verschollene Rasse Mensch“) fasziniert. Das Buch zeigt in seiner erschreckenden Zukunftsversion wie die Menschlichkeit bei Rache vergessen wird. Fazit: Ein gelungenes Buch, mit einer kleinen Schwäche.

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    • 6
  • eine düstere Familiengeschichte

    Zum Androiden geboren
    Aleena

    Aleena

    Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit und auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, warum ist sie da und wer hat sie gemacht? Ein Hauch Fantasy und mit einer frischen Prise Science Fiction gewürzt, verbirgt sich in dieser außergewöhnlichen Geschichte. Mehrere Erzählstränge lang berichtet die Geschichte aus einer Zukunft, wo man Sex Roboter kaufen und lieben kann. Awill lebt in Trennung und kauft sich um nicht allein zu sein, ein Sex-O-Bot um seine Bedürfnisse nach Nähe zu stillen. Doch richtig glücklich ist der mit dieser Lösung nicht, denn das zwischenmenschliche kann ihn der Roboter nicht geben. Bei einem Wasserunfall in der Dusche, erwacht der Roboter und hat menschliche Züge. Es scheint, dass mit diesen Roboter etwas nicht stimmt. Das ist nur ein Erzählstrang, hinzu kommt noch Stacys Geschichte, die Tochter von Androidenhersteller. Auch das Schicksal von Oliva wird erzählt, welches mich sehr bewegt hat. Alles läuft auf etwas hinaus und dem Leser ist dies auch klar, aber man überlegt immer wieder, was diese Personen alle gemeinsam haben. Die Autorin versteht es einfach dem Leser immer am Lesen zu halten nur um am Ende zu offenbaren woran man nie dachte. Sie hat mich auf jeden Fall sehr überrascht und das Buch hat mich begeistert zurückgelassen. Ich liebe die Schreibweise und die Ideen der Autorin, denn sie schafft es mit ihren Ideen und ihren außergewöhnlichen Charakteren mich immer wieder nach ihren Büchern umzuschauen. Großartig geschrieben und auch wie die Autorin es schafft von Kapitel zu Kapitel an Spannung aufzubauen. Mein Lieblingscharakter war Awill, ihm bin ich am liebsten gefolgt alleine um zu schauen, was mit dem Roboter passiert. Auch die unglückliche Geschichte der Oliva fand ich sehr spannend und tieftraurig. Sie hat mich nachdenklich gemacht, ich weiß nicht wie ich in dem Fall reagiert hätte. Ich hatte viele unterschiedliche Gefühle bei den einzelnen Personen. Klare Leseempfehlung.Ich möchte mehr…..

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    • 3
  • Emotionsarme Zukunft

    Zum Androiden geboren
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    Im Roman Zum Androiden geboren entwirft die Autorin Celeste Ealain eine Zukunft in der Emotionen und Zwischenmenschliche Beziehungen immer unwichtiger werden. Die Befriedigung von sexuellen Wünschen durch Androiden, sogenannten Sex-O-Bot's ist was ganz normales und es gibt viele Arten von Humanoiden für vielerlei Zwecke. Der Roman von Celeste Ealain wird in drei Erzählsträngen aufgebaut, von denen der Leser erst sehr spät erkennt wie diese zusammen hängen. Durchaus gut gemacht, so bleibt ständig eine gewisse Grundspannung erhalten. Zum einen begleitet der Leser Awill Peters, dieser kauft sich nach der Trennung von seiner Frau einen Sex-O-Bot um seinen Wunsch nach zwischenmenschlichen Betätigungen befriedigen zu können. Dabei regt sich aber immer wieder sein Gewissen, für ihn ist diese Nutzung eines Androiden eine Art von Missbrauch. Nach einem Missgeschick entwickelt der Androide Leyana Gefühle und hat Erinnerungen, die für einen Androiden nicht üblich sind. Zeitgleich wird Stacy, die Tochter von Herrn Martins dem eine Androidenfabrikation gehört, von einem Unbekannten auf Unstimmigkeiten in der Firma ihres Vaters aufmerksam gemacht. Stacy verfolgt diese Spur. Obwohl ihr Vater Androiden herstellt, ist Stacy gerade mit der Verwendung als Sex-O-Bot nicht einverstanden. Außerdem lässt uns die Autorin teilhaben am Schicksal von Oliva, diese ist schwanger und steht zwischen ihrem Mann Lace und ihrem Liebhaber Colin, wer der Vater ihres Kindes ist weiß sie nicht, es könnte sowohl Lace als auch Colin sein. Alle drei Stränge münden zum Schluss in einem furiosen Ende und mich hat da doch so einiges verblüfft. Auf jeden Fall wurde ich gut unterhalten, wobei Celeste Ealain auch sehr gut den Aspekt der Problematik der Nutzung von Androiden und deren Auswirkung auf das Leben der Menschen mit eingebracht hat. Nicht alles was machbar ist, sollte auch genutzt werden. Gerade wenn es für persönliche Zwecke missbraucht wird. Die Autorin vermeidet dabei aber den erhobenen Zeigefinger, sondern lässt den Leser durch die Handlung erkennen, was da schief läuft. Für mich ein gut geschriebener Roman der mich für einige Stunden fesselte und den ich bis zum Ende spannend und unterhaltend fand.

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  • Eine erschreckende Version der Zukunft

    Zum Androiden geboren
    thora01

    thora01

    Inhalt/Klappentext: Gefangen in einem fremden Körper in einer ungewissen Zeit ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? Sehr toller SF. Das Buch entführt uns in eine mögliche Zukunft. Die Geschichte ist sehr spannend und detailiert geschrieben.  Die verschieden Handlungstränge greifen zuerst nicht ineinander und werden erst ganz am Schluss zu einem zusammengefasst. Diese Stränge erzählen die Story aus der Sicht der verschiedenen Personen. Ich konnte erst zum Schluss die Zusammenhänge erfassen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Sie sind nicht einfach zu lesen. Diese machen die Geschichte so interessant. Auch gefällt mir der Schluss sehr gut. Wie sich alles auflöst und dabei die so verschiedenen Personen enger zusammenkommen. Der Schreibstil ist sehr jugendlich und lässt sich sehr leicht lesen. Die  Sicht der verschiedenen Personen sind sehr gut abgetrennt. Es war für mich sehr rasch klar wer in diesen Abschnitten die Hauptfigur war. Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farbnuancen in den Blautönen auf schwarzem Grund gefällt mir sehr gut.

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  • Sci-Fi vom Feinsten!

    Zum Androiden geboren
    tschulixx

    tschulixx

    Celeste Ealain hat sich wirklich ins Zeug gelegt! Diese verwirrende, schöne und auch traurige Geschichte hat mein Herz berührt. Sie erzählt aus der Sicht von mehreren Personen, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben. Erst am Ende werden alle Puzzelteile an die richtige Stelle gerückt und man ist leicht schockiert. Auf angenehme und überraschende Weise. Auch regt das Buch zum nachdenken an. Ich legte es teilweise auf die Seite und dachte über die Gesellschaft, über künstliche Intelligenz sowie über Familienbeziehungen nach. Es geht um Trennung sowie um Neubeginn. Das Ende des Buches ist aufregend sowie auch unerwartet, wodurch man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ich las mit einem weinenden und einem lächelnden Auge die letzte Seite. Auf der einen Seite traurig, weil meine Lieblingsfigur gestorben ist und auf der anderen Seite glücklich, weil es ein sehr schönes Happy End war. Celeste Ealain entführt den Leser in eine Zukunft, wo Roboter selbstverständlich sind und die Liebe nicht mehr viel wert ist. Das glaubt man auf jeden Fall am Anfang. Schön zu lesen war, dass sich das wiederlegt und sich doch einige von der Gesellschaft abheben. Für alle die jetzt neugierig geworden sind, kann ich das Buch wirklich wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Zum Androiden geboren" von Celeste Ealain

    Zum Androiden geboren
    Kiwi_93

    Kiwi_93

    Inhalt Wenn soziale Kontakte immer weniger Wert und zwischenmenschliche Interaktionen nur mehr virtuell stattfinden, ist es nur ein kleiner Schritt bis Roboter auch zur Stillung der sexuellen Bedürfnisse verwendet werden. Doch obwohl Stacy in einer Firma arbeitet, die neben Haushaltsrobotern auch sogenannte Freudenroboter produzieren, ist ihr der Gedanke zuwider. Ihre Freundinnen und auch ihr Partner können sie dabei nicht verstehen und auch bei ihrem Vater, der die Firma leitet, findet sie kein Verständnis. Als sie merkt, dass sie immer öfter verfolgt wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Doch der Fremde hilft ihr ein dunkles Geheimnis zu lüften, in das sie mehr verstrickt ist, als sie zuerst denkt. Meine Meinung Das Buch zeigt einige Science fiction elemente die den anschein haben, aus unserer heutigen Technologie hervorgegangen zu sein. Auch der Verlust der zwischenmenschlichen Interaktionen durch immer stärkere Technologiesierung ist ein weiterer Grund, warum diese Zukunftsvision zu erschreckend real wirkt. Der klare und gefühlsarme Schreibstil bildet eine sehr passende Stimmung. Außerdem werden die wenigen Momente menschlicher Nähe sehr schön als Hoffnungsfunken in der kalten Gesellschaft dargestellt. Es gibt mehrere Handlungsstränge die zuerst ganz unterschiedlich wirken, jedoch immer mehr mitteinander verwoben werden und auf unkonventionelle Weise aufgelöst werden. Auch gibt es einen kontinuierlichen Spannungsbogen, der sich über die Handlung des Buches immer mehr aufbaut. Die Charaktere wirken sehr real und facettenreich und es werden auch einige tiefgründige Fragen aufgeworfen und die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischt. Fazit Ein spannendes und abwechslungsreicher Sci-fi Roman mit vielen Facetten, den es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.

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