Celeste Ng

 4.5 Sterne bei 487 Bewertungen
Autorin von Was ich euch nicht erzählte, Kleine Feuer überall und weiteren Büchern.
Celeste Ng

Lebenslauf von Celeste Ng

Preisgekrönte Autorin von Kriminal- und Familiengeschichten: Die 1980 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania geborene amerikanische Autorin chinesischer Abstammung Celeste Ng zog im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie nach Ohio. Während ihrer Schulzeit engagierte sie sich als Mitherausgeberin einer literarischen Schülerzeitschrift. Anschließend studierte sie an der Harvard University und an der Universität von Michigan, an der sie einen Master-Abschluss in Creative Writing erwarb. Später unterrichtete sie dort kreatives Schreiben. Für ihre Kurzgeschichte „What Passes Over“ gewann Celeste Ng in ihrer Studienzeit den Hopwood Award, der Talente honoriert, die Neues, Außergewöhnliches erschaffen. Für ihre Kurzgeschichte „Girls at Play“ nahm sie 2012 den Pushcart Prize entgegen. Ihr Romandebüt „Was ich euch nicht erzählte“, an dem sie sechs Jahre lang gearbeitet hatte, erschien 2014 und in der deutschen Übersetzung 2016. Dieses mehrmalig preisgekrönte Werk verbindet die Elemente eines Kriminalromans mit einer Familiengeschichte und beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Rassismus. Ihr zweiter, 2017 und in Deutschland 2018 veröffentlichter Roman „Kleine Feuer überall“ handelt von zwei Familien in Shaker Heights, der Heimatstadt Ng‘s.

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Was ich euch nicht erzählte

Was ich euch nicht erzählte

 (238)
Erschienen am 13.10.2017
Kleine Feuer überall

Kleine Feuer überall

 (177)
Erschienen am 20.04.2018
Was ich euch nicht erzählte (6 CDs)

Was ich euch nicht erzählte (6 CDs)

 (15)
Erschienen am 27.05.2016
Kleine Feuer überall

Kleine Feuer überall

 (14)
Erschienen am 20.04.2018
Kleine Feuer überall

Kleine Feuer überall

 (3)
Erschienen am 31.05.2018
Everything I Never Told You

Everything I Never Told You

 (23)
Erschienen am 12.05.2015
Little Fires Everywhere

Little Fires Everywhere

 (17)
Erschienen am 07.09.2017

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Neue Rezensionen zu Celeste Ng

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Rezension zu "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng

Mütter und Töchter
black_horsevor 3 Tagen

Im beschaulichen, reichen Shaker Hights treffen verschiedene Familien mit verschiedenen Lebenseinstellungen aufeinander.
Elena hat sich schon immer ein beschauliches Familienleben gewünscht und dieses auch aufgebaut: Haus, Beruf, 4 gut geratene Kinder - nun ja, die Jüngste, Issy, ist etwas "schwierig" und eigensinnig.
Dann die unstete Künstlerin Mia, die mit ihrer Tochter Perl durchs Land zieht und in Shakers endlich zur Ruhe kommen will.
Nicht zu vergessen die verzweifelte Bebe, die in Not ihr Baby ausgesetzt hat und nun darum kämpft.

Geschickt verknüpft die Autorin die unterschiedlichen Perspektiven miteinander und greift dabei viele Themen rund um Mütter und ihre Töchter auf. Was ist wichtig im Leben eines Kindes? Ist die leibliche Mutter wichtiger für ein Kind oder das behütete Aufwachsen in Wohlstand? Wie fühlt man sich als Leihmutter? Was bedeutet eine Abtreibung für eine junge Frau?

Ein wirklich eindrucksvolles Buch, sehr gut gelesen, das sehr gefühlvoll, nah an den Protagonisten, die Gesellschaft analysiert.

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Rezension zu "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng

Was macht eine Mutter zur Mutter?
mixtapemaedchenvor 9 Tagen

Ich mochte schon das Erstlingswerk von Celeste Ng. Kleine Feuer überall hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin schafft es wieder, mich in den Bann zu ziehen. Die Romanhandlung ist sehr dicht und hat eine eigene Dynamik. Die Handlung beginnt mit einem Brand in Shaker Heigts, einem Vorort von Clevelands. Die Menschen in Shaker Heigts wirken alle perfekt: Perfekte Bildung, tolle Karieren, sehr große Häuser und ein großer Lifestyle.


Der Brand wurde von Izzy gelegt, der Tochter von Elena Richardson. Sie lebt mit ihren vier Kindern und ihrem Mann in Shaker Heigts und führt ein geordnetes, konventionelles Leben. Sie vermietet ihr ehemaliges Elternhaus an Mia und Pearls. Die Story bekommt ihre eigene Dynamik, denn Pearls freundet sich mit den Kindern von Elena an. Als auch noch Mia für Elena als Haushälterin arbeitet, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es sind die Richardsons, die das perfekte Leben führen. Sie haben Geld und natürlich die richtigen Freunde, die McCulloughs beispielsweise. Als Linda McCullough ein chinesisches Baby bei sich aufnimmt, weiß sie nicht, dass sie bald vor Gericht stehen wird, weil die leibliche Mama ihr Kind zurückhaben will.


Vier Kinder ganz unterschiedlichen Naturells können die Richardsons vorweisen, von denen nur das jüngste, die anstrengende, ständig aufbegehrende Izzy Sorgen bereitet. Zum eigentlichen störenden Element jedoch werden die Mieter, denen Elena in einem Gestus der Nächstenliebe eine Wohnung anvertraut. Mia ist Künstlerin und damit der zielstrebigen Elena ein Dorn im Auge. Mia lebt in den Tag und ist mit ihrer Tochter 26 Mal umgezogen. Celeste NG gelingt es hier, raffiniert Welten zu verbinden.

Rassismus, Intrigen, Liebeleien und Ethik werden in diesem dichten Roman zusammengefügt. Das zentrale Thema ist und bleibt aber die Liebe von Eltern und ihren Kinder. Was macht eine Familie aus? Wann ist eine Mutter eine Mutter?

"Was macht jemand zu einer Mutter? War es allein die Biologie, oder war es Liebe?“.


5/5 Sterne


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Rezension zu "Was ich euch nicht erzählte" von Celeste Ng

Schwer zu verdauen
AmiLeevor 13 Tagen

"Lydia ist tot. Aber das wissen sie noch nicht. Am 03. Mai 1977 um halb sieben Uhr morgens weiß niemand etwas außer der harmlosen Tatsache: Lydia kommt zu spät zum Frühstück." [S. 7] Inhalt
Lydia Lee - 16-jährige Tochter von James und Marilyn, Schwester von Nath und Hannah - ist verschwunden. Ob sie weggelaufen oder etwas viel Schlimmeres passiert ist, bleibt erstmal ungeklärt. Lydias Muter ist allerdings schnell davon überzeugt, dass ihre Tochter Opfer eines Verbrechens goworden sein muss. Ihre Lydia: mustergültige Tochter, zurückhaltend, brav, Einserschülerin mit einer vielversprechenden Zukunft, wunderschön, beliebt und immer ein Lächeln auf den Lippen; ihre Lydia würde nicht einfach so weggehen.
Der Rest der Familie teilt Marilyns Überzeugung nicht, denn in jedem von ihnen gibt es dunkle Ecken, kleine dunkle Nieschen, wo sich das Ungesagte wie ein Berg schmutziger Wäsche auftürmt, lawinenartig auf die Familie zurollt und letztendlich alles ins Chaos stürzt. "Wie hatte es angefangen? Wie alles: mit Müttern und Vätern. Mit Lydias Mutter und Vater, mit deren Müttern und Vätern. Weil vor langer Zeit ihre Mutter verschwunden war und ihr Vater sie zurückgeholt hatte. Weil ihre Mutter sich sehnlichst gewünscht hatte, aus der Menge herauszuragen, und weil ihr Vater sich sehnlichst gewünscht hatte, ein Teil der Menge zu sein. Beides war nicht möglich gewesen." [S. 31] Meine Meinung
Celeste Ng hat in "Was ich euch nicht erzählte" ein absolut realistisches Szenario erschaffen, von dem ich weiß, dass es innerhalb mancher Familien genauso oder so ähnlich stattfindet. Und dieser Realismus ist es u.a. auch, der dafür gesorgt hat, dass mich beim Lesen von Anfag an ein gewisses Gefühl der Beklemmung begleitet hat; ohne dass ich eigentlich genau sagen konnte wieso. Im ersten Kapitel erfährt man als Leser nämlich nicht viel mehr als das Lydia, Tochter eines chinesischen Einwanderes in zweiter Generation und einer Amerikanerin, verschwunden ist. Aber ähnlich wie Lydias Mutter ahnt man, dass in dieser Familie etwas furchtbar schiefgelaufen sein muss und das nur, weil Marilyn, wie jeden Morgen, einen angespitzten Bleistift und Lydias Physiksachen - sechs Aufgaben markiert mit kleinen Häkchen - neben Lydias Müslischale gelegt hat und James in seinem Büro einen Marienkäfer mit seinem Daumen zerdrückt, weil er sich über einen Kollegen ärgert.
Was ich damit sagen will ist, dass Celeste Ng es schafft, ihre Figuren anhand von Nichtigkeiten zu charakterisieren, die oberflächlich betrachtet kaum Bedeutung zu haben scheinen, im Grunde genommen aber genau auf das Wesentliche hinweisen. Celeste Ngs Talent wenig zu sagen und trotzdem den Kern zu treffen hat mich sehr beeindruckt. Ihre eindrückliche Schreibweise lässt es nicht zu, keine Bedeutung hinter dem scheinbar Bedeutungslosen zu vermuten.
Als Leser spürt man vom ersten Moment an, dass man einen schwer zu verdauenden Roman in den Händen hält und mir kam es sogar ein bisschen so vor, als würde mir die Autorin auf den ersten paar Seiten zuflüstern: "Liebe Leserin, spürst du das? Spürst du, wie es unterschwellig brodelt; das Ungesagte. Noch weißt du es nicht. Noch kannst du dich dafür entscheiden, das Buch nicht zu lesen Noch ist es nicht zu spät."
"Nur wenige Tage zuvor, Hunderte von Meilen entfernt, hatte ein anderes Paar ebenfalls geheiratet - ein Weißer und eine Schwarze, die einen äußerst passenden Namen teilten: Loving. Vier Monate später wurden sie in Virginia verhaftet. Das Gesetz erinnerte sie daran, dass der Allmächtige Gott die Vermischung von Weiß, Schwarz, Gelb und Rot nie vorgesehen hatte, dass es keine Mischlinge geben sollte, keine Zerstörung von Rassenstolz." [S. 59] Die Geschichte der Familie Lee behandelt viele Themen und wird über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten erzählt. Daher finden in "Was ich euch nicht erzählte" einige Zeitsprünge statt, die aber passend zur Handlung und nicht willkürlich stattfinden.
Da ich ein Kind der 80´er Jahre bin und mich, abgesehen von den Meilensteine der Geschichte, bislang nur oberflächlich mit den Jahren vor meiner Geburt beschäftigt habe, fiel es mir ab und an schwer, das Verhalten von Lydias Eltern nachvollziehen zu können. Es war viel zu leicht, sich in dem Gefühl von Unverständnis und Ärger zu verlieren.
Celeste Ng fordert ihre Leser indem sie vieles unkommentiert lässt und so liegt es an einem selbst zu entscheiden, weiter an der Oberfläche zu plantschen oder tiefer einzutauchen; auch auf die Gefahr hin hohe Wellen zu schlagen.
Mir persönlich ist es sehr wichtig, die Dinge um mich herum zu verstehen und daher war es ab und an notwendig, beim Lesen immer mal wieder innezuhalten und über das Gelesene nachzudenken, um die Geschichte in ihrer Gesamtheit verstehen zu können. Auch wenn ich sagen muss, dass beim Lesen vieles in mir aufgewirbelt wurde und ich selten so mit jemandem mitgelitten habe wie mit Lydia. Aber letztendlich ist ein Buch ja erst dann wirklich gut, wenn es etwas mit einem macht. "Noch während er die Worte ausspricht, zuckt er zusammen. Tief in seinem Inneren möchte er nichts lieber, als Nath an diesem schrecklichen Tag zu beruhigen, ihm tröstend die Hand auf die Schulter zu legen und ihn zu umarmen. Aber es kostet ihn schon alle Kraft, sein eigenes Gesicht zu wahren und darauf zu achten, dass seine Beine nicht unter ihm nachgeben und er zusammenbricht. Er wendet sich ab und packt Hannah am Arm. Zumindest Hannah macht immer, was man ihr sagt." [S. 27] Der Roman thematisiert das Ungesagte und dessen Folgen. Die Autorin lässt dem Leser zwar ausreichend Raum für eigene Mutmaßungen, aber da man sich die meiste Zeit über in den Köpfen der Figuren aufhält, bekommt man nach und nach einen immer besseren Eindruck, mit was für Charakteren man es zu tun hat. Wirklich sympatisch war mir letztendlich niemand, aber wenn ich eines Tages plötzlich in der Lage wäre, die Gedanken meiner Mitmenschen verstehen zu können, würde ich wahrscheinlich auch niemanden mehr mögen; und andersherum ebenso. Die eigenen Gedanken sind ein geschützter Bereich und das ist auch gut so.
Trotz allem entwickelt der Roman ab einem bestimmten Zeitpunkt natürlich eine ungemein starke Sogwirkung. Früher oder später will man einfach wissen, was es mit Lydias Tod auf sich hat. Die Auflösung ist ebenso tragisch wie nachvollziehbar und hat mich wiederholt zu Tränen gerührt. Und obwohl ich grundsätzlich kein Freund davon bin, falsches Verhalten mit einer unschönen Vergangenheit zu rechtfertigen, so zeigt diese Geschichte wenigstens doch einmal mehr, wie wichtg es ist, den Kreislauf des vorschnellen Urteilens und gegenseitiger Ignoranz zu durchbrechen und aufeinander Acht zu geben. Denn Nichts ist so wie es scheint. Jeder hat seine eigene Geschichte und wir anderen sind nur die Zuschauer. "Gefunden und verloren und wiedergefunden, verloren bei voller Sicht, an seinen Rücken gepresst, ihre Füße fest in seiner Hand. Wodurch wurde etwas kostbar? Indem man es verlor und wiederfand. " [S. 269] "Was ich euch nicht erzählte" ist ein ruhiger, düsterer, facettenreicher, ungemütlicher und tieftrauriger Roman, der im Großen und Ganzen absolut stimmig ist. Man merkt, dass die Autorin viel Zeit und Mühe in die Fertigstellung dieser Geschichte und vor allen Dingen in die Charkterausarbeitung investiert hat. Einzig an der kleinen Hannah hat mich gestört, dass Celeste Ng ihr mehr Tiefgründigkeit zugestanden hat, als Kinder in diesem Alter meiner Meinung nach haben können, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt über den ich gut und gerne hinwegsehen kann, weil es a) wunderbar mit der allgemeinen Stimmung des Romans harmoniert und b) Ansichtssache ist.
Was ich mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist das Celeste Ng mit ihrem Debut eine schriftstellerische Meisterleistung vollbracht hat, die einen festen Platz in jedem Bücherregal haben sollte. Ich ziehe meinen imaginären Hut und freue mich auf weiterer Bücher dieser wunderbaren Autorin.

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Gespräche aus der Community

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Der zweite unvergessliche Roman von Celeste Ng


Nach ihrem brillanten literarischen Thriller "Was ich euch nicht erzählte" erscheint nun endlich das neue Buch der US-amerikanischen Autorin Celeste Ng. "Kleine Feuer überall" ist ein fesselnder Gesellschaftsroman, der einen genauen Blick hinter die Idylle des Vorstädtchens Shaker Heights gewährt.

“Zu sagen, dass ich dieses Buch fantastisch finde, wäre ein Understatement. Es ist ein tiefes psychologisches Mysterium über die Kraft des Mutterseins, die Intensität erster Liebe und die Gefahr von Perfektion. Es hat mich zu Tränen gerührt.“ Reese Witherspoon (die bereits eine Verfilmung des Romans als Serie plant!)

Mehr zum Buch:
Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?

>> Gleich reinlesen: Leseprobe
>> Special zur Autorin auf www.dtv.de/celesteng

Seid ihr bereit für einen Besuch in Shaker Heights und möchtet seine Bewohner näher kennen lernen? Wir suchen zusammen mit dtv 25 Testleser für "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng. Beantwortet dafür nach Klick auf den "Jetzt bewerben"-Button bis zum 2. Mai 2018 die folgende Frage und erhaltet mit etwas Glück ein Freiexemplar für diese Leserunde!

In was für einem Ort lebt ihr und wie gut kennt ihr eure Nachbarn? Kleines Dörfchen, in dem sich jeder kennt, unpersönliche Großstadt oder doch alles ganz anders? Wir sind gespannt!

Bitte beachtet für eure Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!
Letzter Beitrag von  hallolisavor 7 Monaten
Danke an alle fürs Mitlesen! :)
Zur Leserunde

Die verheerenden Folgen des Schweigens

Lydia ist der Sonnenschein der Familie, die Lieblingstochter der Eltern, die all die zerplatzen Jugendträume der beiden für sich erfüllen wird ... doch dann wird sie tot aufgefunden und die Familie stürzt ins Chaos. Celeste Ng schafft mit „Was ich euch nicht erzählte“ eine Mischung aus einem packenden Spannungsroman, den man nicht mehr zur Seite legen kann, und einer berührenden Familiengeschichte, die tief unter die Haut geht.

Mehr zum Inhalt:
"Lydia ist tot." Der erste Satz, ein Schlag, eine Katastrophe. Am Morgen des 3. Mai 1977 erscheint sie nicht zum Frühstück. Am folgenden Tag findet die Polizei Lydias Leiche. Mord oder Selbstmord? Die Lieblingstochter von James und Marilyn Leewar ein ruhiges, strebsames und intelligentes Mädchen. Für den älteren Bruder Nathan steht fest, dass der gutaussehende Jack an Lydias Tod Schuld hat. Marilyn, die ehrgeizige Mutter, geht manisch auf Spurensuche. James, Sohn chinesischer Einwanderer, bricht vor Trauer um die Tochter das Herz. Allein die stille Hannah ahnt etwas von den Problemen der großen Schwester. Was bedeutet es, sein Leben in die Hand zu nehmen? Welche Kraft hat all das Ungesagte, das Menschen oft in einem privaten Abgrund gefangen hält? Nur der Leser erfährt am Ende, was sich in jener Nacht wirklich ereignet hat

Hier findet ihr die Leseprobe und weiteres Zusatzmaterial zum Buch

Die Autorin
Aufgewachsen ist Celeste Ng (sprich: "Ing") in Pittsburgh, Pennsylvania und Shaker Heights, Ohio, inmitten einer Familie von Wissenschaftlern - sich selbst bezeichnet die Autorin daher gerne auch als "Wissenschaftsnerd". Sie hat in Harvard und an der University of Michigan studiert, wo sie ihren Masterabschluss erwarb. Ihre Essays und fiktionalen Texte wurden in diversen Magazinen veröffentlicht und mehrfach prämiert. Ihr erster Roman "Was ich euch nicht erzählte" erscheint in Deutschland im Mai 2016 und wurde neben Deutsch auch in 19 weitere Sprachen übersetzt. Eine Verfilmung ist bereits geplant. Celeste Ng lebt aktuell in Cambridge, Massachusetts.

Als besondere Überraschung hat die Autorin noch ein kurzes Grußvideo für euch gemacht:
###YOUTUBE-ID=d0QmJ0hIi90###

Gemeinsam mit dem dtv Verlag verlosen wir 25 Exemplare an nervenstarke Testleser, die bereit sind zu erfahren, was mit Lydia wirklich passiert ist und sich in unserer Leserunde mit anderen darüber austauschen wollen. Bewerbt euch einfach über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet bis zum 05.06. in eurer Bewerbung folgende Frage:

Dieses Buch weist auf, wie wichtig es in einer Familie ist miteinander zu reden und den anderen zuzuhören. Was sind eurer Meinung nach weitere wichtige Grundsätze für eine glückliche Familie?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

Viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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