Celia Anderson

 3.9 Sterne bei 47 Bewertungen
Autorenbild von Celia Anderson (©Celia Anderson)

Lebenslauf von Celia Anderson

Wein, Kuchen und Bücher: Celia Anderson ist eine britische Schriftstellerin. Nach ihrem Studium arbeitete sie lange Jahre als Lehrerin und später als stellvertretende Schulleitung. Schon zu dieser Zeit schrieb sie erste Texte und Geschichten. Als sie mit diesen einen Literatur Wettbewerb gewann ,entschloss sie sich schließlich dazu ihren Job aufzugeben, um Vollzeit Autorin zu werden. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann im britischen Derbyshire und besucht ihre Töchter regelmäßig in Brighton. Wenn sie gerade nicht schreibt findet man sie über einem Stück Kuchen, einem Glas Wein oder über einem guten Buch. Außerdem bewertet sie die Romane anderer Autor*innen als Mitglied der Romantic Novelists Association.

Neue Bücher

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

Neu erschienen am 29.05.2020 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

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Cover des Buches Die kleinen Geheimnisse des Herzens (ISBN: 9783785726969)

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

 (47)
Erschienen am 30.04.2020
Cover des Buches Die kleinen Geheimnisse des Herzens (ISBN: 9783838793825)

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

 (0)
Erschienen am 29.05.2020

Neue Rezensionen zu Celia Anderson

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Rezension zu "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson

Wohlfühlbuch mit vielen Handlungssträngen
BiblioJessvor 12 Tagen

In dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall hat gute Nachbarschaft einen besonders hohen Stellenwert. Die meisten der schon älteren Einwohner*innen pflegen eine enge Verbindung, damit niemanden im Alter die Einsamkeit überfällt. Dorthin verschlägt es Emily, die sich um ihre verwitwete Großmutter Julia Sorgen macht und außerdem eine Auszeit ihres Alltags braucht. Mithilfe des alleinstehenden, gleichaltrigen Andy will sich Emily um Julia kümmern. Und dann ist da noch May, sage und schreibe 110 Jahre alt, die eine lange Fehde mit Julia verbindet, über die scheinbar niemand reden möchte. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, das May umgibt.

 

Celia Anderson hat ein richtiges Wohlfühlbuch geschrieben. Die Sprache ist leicht, angenehm und liest sich flüssig. Die Autorin kann sich definitiv ausdrücken und schafft eine schöne Atmosphäre in dem kleinen englischen Dörfchen. Es geht ums Älterwerden, Einsamkeit, Nachbarschaft, Liebe, Ängste, Zusammenhalt.

Auch die Charaktere sind alle interessant und haben ihre Eigenheiten, die sie liebenswürdig machen. Nur wusste ich lange nicht, wohin mich das Buch eigentlich führen will, denn eine stringenter Haupt-Plot war irgendwie nicht erkennbar. Es gab so viele verschiedene Handlungsstränge, dass ich die Handlung am ehesten noch mit „Einblick in das Dorfleben und die Familien dort“ beschreiben kann. Und überraschenderweise gab es ein fantastisches Element, das man bei dem etwas irreführenden Klappentext nicht erwartet hätte. Es hat mich nicht gestört, es war gut gemacht. Aber unbedingt nötig wäre es jetzt auch nicht gewesen. 

Am Ende waren die vielen aufgemachten Handlungsstränge das, was etwas unglücklich gelaufen ist, da viele von ihnen sich am Ende des Buches zu einem Ball zusammenknubbelten, nochmal was neues völlig überraschend dazu kam, und man am Ende mit diesem großen Wust an Inhalt zurückblieb. Es gab zwar ein Happy End und für das meiste auch eine Auflösung, aber etwas weniger hätte dem Buch vielleicht auch gutgetan.

 

Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Das Buch hat mich nicht übermäßig gefordert oder emotional aufgerüttelt, aber es war sehr schön zu lesen. Eben ein Wohlfühlbuch. Gut, um mal abzuschalten und sich eine Pause von den Büchern zu gönnen, die einem auf dramatische Weise das Herz brechen oder auf eine Gefühlsachterbahn schicken. Von mir eine Empfehlung als Entspannungs-Lektüre.

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Rezension zu "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson

Zuviel für eine Geschichte
Buecherseele79vor einem Monat

Mary Rosevere lebt mit ihren fast 111 Jahren schon seit ewigen Zeiten im hübschen Küstendörfchen Pengelly in Cornwall. Nun steht ein neues Projekt an welches die älteren Leute im Dorf mehr zusammenbringen soll, gegen die Einsamkeit. Und ausgerechnet Julia wird an die Seite von Mary gestellt..beide haben schon seit je her kaum miteinander gesprochen, Geheimnisse stehen zwischen ihnen. Doch Mary möchte ihren 111. Geburtstag noch erleben und braucht die Kraft aus Erinnerungsstücken…und Julia ist mit den Briefen aus der Familie genau die richtige Person um ihr unbewusst zu helfen.

Ich finde das Cover, jetzt, da ich das Buch gelesen habe, sehr passend. Die Elster passt hervorragend mit ihrem Ring im Schnabel zu der ganzen Geschichte. Auch wenn man dies sicherlich nicht zu ernst nehmen sollte, es auch in  keinster Weise böse gemeint ist.

Der Schreibstil begeistert von Beginn an. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich, aber nicht zu langatmig oder ausartend von der Beschaffenheit des Dorfes, den Bewohnern, den Vorfällen aus Vergangenheit und Gegenwart. Sie bindet die Natur, das  Meer, die Gezeiten und das Wetter perfekt in die Geschichte mit ein und so fühlt sich dieses Buch an als würde man dort selbst seinen Urlaub verbringen. Ich war gerne in Pengelly.

Mary und Julia sind die beiden älteren Damen die hier die Hauptrolle spielen und sie könnten nicht unterschiedlicher sein.

Mary lebt schon länger alleine, ohne Kinder, ihr Mann starb auf dem Meer, beim segeln. Doch hier gibt es schon das ein oder andere Geheimnis welches diese Umstände umgibt. Mary selbst ist für ihre fast 111 Jahren noch verdammt rüstig, schlau, mit Humor gespickt und kann aus den Erinnerungsstücken anderer Menschen Energie und Kraft tanken. Ihr Haus selbst gleiche einem Versteck für ihr kleines Sammelsurium.  Bei Mary muss man sich auf das Unbekannte, das „Mysteriöse“ einlassen können um diese Geschichte zu genießen. Ob und in wie weit das alles wahr oder Humbug sein könnte kann jeder für sich entscheiden, ich persönlich fand es unglaublich spannend, interessant und auch die Folgen davon haben mich erschreckt.

Julia möchte dass ihre Enkelin Emily wieder in ihrer Nähe ist, nach dem Tod von ihrem Mann fühlt sie sich einsam und verlassen, auch ist ihre Begeisterung zu Beginn nicht vorhanden dass sie sich um Mary kümmern soll. Julia beschäftigt sich mit dem Briefwechsel ihrer Schwiegermutter und Schwägerinnen, auch hier liegt ein Geheimnis verborgen und sie möchte so gerne wissen was mit dem Opal Ring passiert ist der als Glücksbringer in der Familie gegolten hatte und seit Jahren verschwunden ist.

Durch Julias Enkelin Emily und dem Nachbarn von Mary – der alleinerziehende und verwitwete Vater Andy mit seiner Tochter Tamsin, erhält die junge Liebe Einzug in dieses Buch. Und hier gibt es für mich auch einer der Kritikpunkte. Zu Beginn war dieses „Herumeiern“ von beiden ob und wie sie jetzt was miteinander beginnen sollen , ob sie füreinander überhaupt was empfinden als lustig und interessant. Aber die Autorin schaffte, für mich, nicht den Absprung, diese neue Liebe nicht ins Lächerliche zu ziehen. Es nervte irgendwann nur noch wie die beiden, man merke an – als Erwachsene, mit diesen Gefühlen umgeht und wie sie sich benommen haben. Auch zum Ende blieb hier einiges offen was nicht jedem schmecken wird.

Zu Beginn war die Geschichte ruhig, ein Spannungsbogen wurde aufgebaut, der mittlere Teil nahm dann Gestalt an, man kam den Geheimnissen ein bisschen auf die Spur, die Protagonisten entwickelten sich und zum Ende hin hatte die Autorin es dann sehr eilig. Die Geschichte wird hier sehr schnell abgefertigt, einige Dinge werden nicht richtig aufgelöst, lassen den Leser eher mit einem Fragezeichen und Unsicherheit zurück. Plötzlich werden Dinge erwähnt die man noch nie gehört hat und sich fragt woher das nun stammt, im Hintergrund lief vieles ab was aber nie erwähnt wurde, auch der Geschichte nicht weitergeholfen hat.

Ich hatte das Gefühl die Autorin wollte zum Ende hin zu viel in ein paar Seiten „quetschen“ und hat die Geschichte damit unbefriedigt und eher überladen ausklingen lassen. Unter dem Strich muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Schreibstil und das Setting waren super, auch die zwei älteren Damen und ihre Lebensumstände. Aber der Rest war dann doch eher nervig und nicht in sich abgeschlossen.

 

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Rezension zu "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson

Eine magische Wohlfühlgeschichte mit liebevollen Charaktere
esb07vor einem Monat

Mit 110 Jahren hat May Rosevere zwar ein oder andere Wehwehchen aber geistig ist sie total Fit und will sie unbedingt die magische Zahl von 111 Jahren erreichen. Sie genießt ihre Lebensabende in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall und zum Glück wohnt es alleinerziehende Andy mit zuckersüßen Tamsin nebenan, die die jede freie Minute beim May vorbeischauen. Als ein Projekt mit Leihomas/Opas in dem Dorf eingenommen wurde, wurde auch May dran beteiligt und so wurde sie Leihoma vom 85-jährigen Julia, mit dem sie Jahrzehnten sehr angespannte Verhältnisse hat. Seit einem tragischen Vorfall, in den die Familien die beiden Frauen verwickelt waren, gehen die Damen gegenseitig aus dem Weg, obwohl May gegenüber Julias Familie schuldig fühlt. Erst durch die Ankunft von Julias Enkelin Emily aus New York, kommen die alten Damen richtig zusammen und sogar schließen sie deren Art und Weise eine Freundschaft. May weiß, dass es ihr nicht viel Zeit übrigbleibt, um ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, deswegen beschließt sie Emily zu helfen und ihr Neustart in Cornwall so gut wie möglich unterstützen. Doch ihre Unterstützungsmethode und ihre Aktionen dafür sind ganz und gar nicht alt herkömmlich wie ihre Alter...

Und so reiste ich nach malerischen Cornwall um mit dem beiden zauberhaften alten Damen Tee zutrinken:). Deren Dorf ist klein, jeder kennt jeden aber ein besondere, bezaubernde alte Dame steht in der Mitte: May. Sie hat ihren jungen Jahren genossen, hat eine Gabe, die niemand Bescheid weiß und sie ist überhaupt nicht auf dem Mund gefallen. Eine Protagonistin, die mein Urgroßmutter sein kann und ich sie schon ab ersten Seiten in mein Herz geschlossen habe. Sehr selten habe ich über so eine alte Dame gelesen und sie geliebt. Aber nicht nur May, sondern all die Charaktere haben mich deren Bann gezogen, sodass ich das Buch innerhalb zwei Tagen durchgelesen habe.

Mays Gabe steht zwar nicht in der Mitte von der Story aber verleiht die Geschichte eine Prise Mystik und macht die Handlung interessanter. Der Aufbau des Buches ist sehr abwechslungsreich und es gibt viele unerwartete Wendungen, sodass man keine Langeweile beim Lesen kriegt. Dank den Perspektivenwechseln konnte man die Charaktere nahe kennenlernen und deren Gefühlswelt besser verstehen. Die leichte, gefühlvolle aber auch mit Humor gesüßte Schreibstil rundet die Geschichte hervorragend ab.

Eine liebevolle, warmherzige, wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit im gewissen Alter. Die Geheimnisse, die Schuldgefühle, die Zusammenhalt die Dorfbewohner und besonders das alltägliche Leben die älteren Menschen mit dem Jüngeren Generationen sind so Geschick zusammen gefügt, die mich von Anfang in den Bann gezogen und bis zum Ende gefesselt hat. Wer die Familienromane mag, ist hier absolut richtig. Ich hab das Buch geliebt und kann ohne Zögern weiterempfehlen. 


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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die kleinen Geheimnisse des Herzens

In "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" lenkt die alte Dame May Rosevere das Leben der jungen Emily mit etwas unkonventionellen Methoden in die richtigen Bahnen und begleicht damit zugleich eine alte Schuld. Lasst euch bezaubern von einer warmherzigen Geschichte über das Leben, die Liebe und den Wert wahrer Freundschaft.

Gemeinsam mit Bastei Lübbe vergeben wir 30 Exemplare von "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson.

Bewerbt euch bis zum 10.05. und antwortet auf folgende Frage:

Wenn ihr auf euer bisheriges Leben zurückblickt, gibt es dort einen Moment oder ein Ereignis, bei dem euch besonders warm ums Herz wird?

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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