Celia Fremlin

 4.1 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Die Stunden vor Morgengrauen, Die Spinnen-Orchidee und weiteren Büchern.

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dark_swans avatar

Rezension zu "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" von Celia Fremlin

Rezension zu "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" von Celia Fremlin
dark_swanvor 8 Jahren

Celia Fremlin ist eine wunderbare Autorin. Sie tröpfelt ihr Gift auf so unauffällige, wohlschmeckende und süchtigmachende Weise in die Bücher, daß man, sobald man eins beendet hat, bald feststellt, daß man unter Entzugserscheinungen leidet und das nächste kaufen muß.

Ich lese mich zur Zeit durch ihr Werk, und ich kann Euch jedes einzelne Buch von ihr ans Herz legen.

Celia Fremlin als Krimi- oder Thriller-Autorin abzustempeln, empfinde ich als großen Fehler. Erstens würden wahre Krimi- und Thriller-Fans von ihren Büchern möglicherweise enttäuscht sein, und zweitens wird ihr auf diese Weise so ein bißchen der literarische Wert abgesprochen.
Celia Fremlin schreibt über menschliche Beziehungen, über die kleinen Risse und Brüche, und ein großes Thema bei ihr ist Sexismus.
All dies wird so gekonnt und unpädagogisch erzählt, mit einer so wunderbar leichten Hand, daß man ihr fasziniert folgt, immer bereit, mehr und mehr Gift aus dieser Hand zu empfangen.

Celia Fremlin zeigt sich in diesem Buch als hinreißende Dialogschreiberin. "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann" strotzt nur so vor geistreichen, stichelnd schmerzhaften Dialogen. Celia Fremlins Szenarien sind stets zugleich schwarz und witzig, bitterbös und liebenswert, aber in diesem Buch hat sie sich selbst übertroffen: Ihr böser Zungenschlag, ihre hakenschlagenden Gedankengänge, diese verbal schlagkräftigen Duelle haben mich an (die großartige) Amélie Nothomb (<-- Lesen!) erinnert.

Celia Fremlins Bücher sind kleine Leseräusche. Voll überraschender Komik, unerwartet abgründig, mit großem Gespür für besondere Details, die das Lesen zu einer unwahrscheinlichen Freude und die Bücher zu einer kleinen Rarität machen.

Ich kann nur sagen: Lest Celia Fremlin! Ich empfehle ebenfalls "Parasitenperson" und "Klimax", aber auch alle anderen sind ein Gewinn: immer grotesk, immer menschlich und sehr, sehr britisch.

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Penelope1s avatar

Rezension zu "Sieben magere Jahre" von Celia Fremlin

Rezension zu "Sieben magere Jahre" von Celia Fremlin
Penelope1vor 9 Jahren

Ich wusste anfangs nicht so recht,was mich in diesem Buch erwartet. Eine einfache Geschichte, ein Krimi, oder beides?? So begann ich gespannt und wartete auf ein Ereignis. Aber so wirklich spannend wurde es erst zum Schluss. Trotzdem eine schöne, unterhaltsame und letztendlich doch fesselnde Geschichte über die 35-jährige Ellen, die bereits seit sieben Jahren mit Leonard verlobt ist und inzwischen gar nicht mehr so recht weiss, warum überhaupt. Ihr gehört ein grosses Haus, dessen einzelne Zimmer sie jedoch aus finanziellen Gründen vermietet. Ständig bemüht, es ihren anspruchsvollen Mietern und ihrem pflegebedürftigen Vater rechtzumachen, opfert sie sich nahezu auf und kann noch nicht einmal "Nein" sagen, als ihre Stiefmutter Hilfe braucht. Plötzlich und unerwartet soll sie Leonard heiraten und während sie noch überlegt, ob sie Leonard liebt oder doch lieber eine "alte Jungfer" werden will, überschlagen sich die Ereignisse... Ich fand es höchst interessant und auch amüsant, mit Ellen zusammen das Haus mit seinen individuellen Mietern zu verwalten, ihre Beziehung zu Leonard näher zu beleuchten und schliesslich Zeuge der unerwarteten Geschehnisse zu werden. Obwohl man erahnt, dass Stiefmutter Laura ganz anders ist als sie zunächst erscheint, ist man vom Ende dann doch sehr überrascht !! Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und kann es wirklich weiterempfehlen!

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Tintenelfes avatar

Rezension zu "Spiel mit dem Feuer" von Celia Fremlin

Rezension zu "Spiel mit dem Feuer" von Celia Fremlin
Tintenelfevor 9 Jahren

Vier Kurzgeschichten aus dem Leben gegriffen: Es geht um Eifersucht, Ehe, Liebe, Fremdgehen, das Alter und natürlich Mord. Einfühlsam greift Celia Fremlin diese Themen auf und beschreibt die Gefühle der Personen so genau, dass man das Gefühl bekommt, es handele sich immer um einen Ich-Erzähler.

Das Hörbuch wird von Sabine Kastius mit ruhiger, tiefer Stimme sehr eindrucksvoll gelesen. Die Geschichten haben mich in ihren Bann geschlagen und ich freue mich darauf, mehr von dieser Autorin.zu lesen.

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