Celia Friedman Die Seelenjägerin

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Inhaltsangabe zu „Die Seelenjägerin“ von Celia Friedman

Der Bestseller für alle Fans von Trudi Canavan im Taschenbuch. In einer Welt voller Gefahren hat Magie einen schrecklichen Preis – den eigenen Tod. Jeder Zauber entzieht der menschlichen Seele Feuer. Doch die dunklen Magister haben andere Wege ersonnen: Sie nähren sich von der Lebensenergie hilfloser Opfer. Die Novizin Kamala ist anders. Sie ist nicht nur die einzige Frau unter den Zauberern, sondern verfolgt auch ihre eigenen Ziele. Ihr Weg führt sie an den Hof des Königs; der Thronfolger ist von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Und der zwielichtige neue Berater am Hof steht mit Feinden im Bunde, die gefährlicher sind als jeder Magister.

Absolut nicht mein Ding. Leider bin ich nie in das Buch reingekommen und die Story & Charas haben mich nicht angesprochen.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Eine grandiose Triologie!

— vicky_1990

EINFACH KLASSE !!

— Schichsahl

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  • Eine spannende neue Idee. Jedoch sehr düster

    Die Seelenjägerin

    Chibi-Chan

    08. May 2016 um 18:16

    Meine MeinungAllgemeinDie Autorin bietet mit diesem Buch eine Fantasy Geschichte der anderen Art. Es handelt sich um ein Konzept, dass ich vor erscheinen des Buches noch nicht gelesen habe und auch Jahre danach es mir in keinem anderen Buch wirklich begegnet ist. Und zwar geht es um die Macht des Seelenfeuers, welches einem die Möglichkeit gibt zu Hexen bzw zu zaubern. Der Unterschied? Hier wird in alte frauenfeindliche Muster verfallen, denn Frauen sind nicht willensstark genug, um die Zauberei zu lernen. Sie hexen nur und benutzen dafür ihr eigenes Seelenfeuer. Pro Zauber erlischt ein Stück dieses Feuers und folgt irgendwann verfrüht in den Tod. Zauberer nehmen sich einfach die Seelenfeuer fremder Menschen. Dabei können sie ihr Ziel nicht selbst auswählen. Es wird durch Zufall an den Magister geknüpft. Diese Oberhand der Männer gefiel mir aber sehr gut, da es einem ungefähr ein Zeitalter angeben kann. Persönlich verbinde ich Magie eher mit alten, als mit modernen Zeiten.Doch Kamala ist anders. Sie ist willensstark und somit führt ihr Weg zu einem alten Magister, der sie tatsächlich aufnimmt und ihr die Zauberei beibringt. Mit dem frisch gelernten Wissen begibt sie sich in die große Welt und richtet unbeabsichtigt viel Schaden an. Somit kam immer wieder Spannung auf und ich konnte das Buch von da an sehr schnell weiterlesen. Der Anfang dümpelt eher vor sich hin und pendelt sehr langsam die Geschichte ein.Aus einer anderen Sicht bekommt man aus einer Burg zu lesen. Dort liegt ein Königssohn schwer krank im Bett und sämtliche Magister versuchen ihm zu helfen. Doch jeder weiß, dass es zwecklos ist. Sein Seelenfeuer ist an einen Magister gebunden, doch niemand weiß, an wen. Mir war an dieser Stelle relativ schnell klar, worin das alles enden wird.Doch dann tauchen plötzlich noch fremde Wesen auf und alte Mythen und ab da war ich kaum noch vom Buch wegzukriegen. Die Autorin erfand für ihre Welt neue Wesen, die mir bislang nicht geläufig waren. Sowas empfinde ich oft als sehr positiv. Einfach, weil man sich dadurch viel besser in eine fremde Welt denken kann. Nicht so viele parallelen zur historischen Welt, wie wir sie kennen.Auch das Ende konnte mich durchaus fesseln. Allerdings hätte die Autorin mehr Balance in den Todesfällen bringen können. Nicht in der Anzahl, sondern in den Personen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es mit Kamala und den männlichen Magistern weitergeht!Was mir zudem aufgefallen ist, dass das Buch anscheinend gegliedert ist. Ich empfand es so, dass eine bestimmte Situation passiert und darauf folgen einige Kapitel, welche sich um diese drehen. Doch dann kommt plötzlich ein neues Kapitel, wo man das Gefühl bekommt, jetzt fängt eine andere wichtige Situation an. Die Situationen verlaufen nicht so flüssig, man merkt sie Sprünge.CharaktereMan kann nicht gerade behaupten, dass dieses Buch wenige Charaktere mit sich bringt. Auch Sichtweisen gab es enorm viele. Doch alle Charaktere waren eher düster gezeichnet. Alle ernst, niemand hat wirklich die Lebensfreude. Die Magister sind gefühllos und leben alle nach einem Kodex. Rausgestochen sind für mich nur der Königssohn, durch seinen eisernen Willen, und Colivar, der doch mehr Gefühle zu bergen scheint, als ihm selbst noch bewusst ist.Selbst die Protagonistin war für mich einen Tick zu sehr mit dem Hass verbunden. Sie lässt sich fast ausnahmslos von diesem Gefühl leiten.Auch die Liebesszene, die sich im Buch anbahnt, hat nicht wirklich dorthin gepasst. Die Charaktere wirken einfach nicht, als ob sie zu sowas fähig wären und somit verfliegt die Magie ein wenig.Schreibstil & SichtweiseDer Schreibstil ist in einer etwas veralteten Schreibform geschrieben. Wozu man sagen muss, dass ich dieses Buch sechs Jahre nach erscheinen lese. Trotzdem bereitete es mir keine Schwierigkeiten mehr, nachdem einige Seiten gelesen waren. Nur über seltene Stellen bin ich noch gestolpert.Es wird eine Menge beschrieben, welches dem Buch auch eine gewissen Länge gibt, doch es bleibt alles im angenehmen Rahmen und wird nicht ausschweifend.Sichtweisen möchte ich hier nur die Wichtigsten nennen. Das wären für mich Kamala, Magister Colivar, Großkönigin Gwynofar und der Königssohn Andovan.Cover & TitelDas Cover zeigt einen Magister in rotem Mantel. Natürlich würde man zuerst auf Kamala tippen, doch im ganzen Buch trägt sie lieber Alltagskleidung, als den Magisterumhang. Schließlich muss sie unentdeckt bleiben. Es ist so düster gestaltet, wie auch der Inhalt ist. Nur das gelb mit den alten Buchstaben hellt das Cover ein wenig auf und weist auf die Magie im Buch hin.Auch den Titel finde ich etwas fragwürdig. Man könnte ihn auf zwei Weisen verstehen. Kamala investiert eine Menge Seelenfeuer anderer, dass sie eine Seele nach der anderen aufbraucht oder das sie die Seele sucht, dessen Energie sie entzieht. Zweiteres wird öfter mal im Buch angesprochen, aber wirklich auf die Suche geht Kamal nie.Zitat"Magister sind im Grunde ihres Herzens grausam, und nichts fördert die Grausamkeit schneller zutage als der Anblick eines hilflosen Rivalen." - Position 1040FazitEin gelungener Auftakt, der viel Spannung mit sich bringt. Zwar zieht er sich am Anfang ein wenig, doch am  Ende weiß man, dass man hier in eine komplett neue Welt abgetaucht ist.

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  • Nichts für mich !

    Die Seelenjägerin

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Art: Fantay Seiten: Sonstiges: Teil 1 Klappentext: Der Bestseller für alle Fans von Trudi Canavan im Taschenbuch. In einer Welt voller Gefahren hat Magie einen schrecklichen Preis – den eigenen Tod. Jeder Zauber entzieht der menschlichen Seele Feuer. Doch die dunklen Magister haben andere Wege ersonnen: Sie nähren sich von der Lebensenergie hilfloser Opfer. Die Novizin Kamala ist anders. Sie ist nicht nur die einzige Frau unter den Zauberern, sondern verfolgt auch ihre eigenen Ziele. Ihr Weg führt sie an den Hof des Königs; der Thronfolger ist von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Und der zwielichtige neue Berater am Hof steht mit Feinden im Bunde, die gefährlicher sind als jeder Magister Meine Meinung: Ich werde mich dieses Mal relativ kurz fassen, weil es von meiner Seite aus nicht so irre viel zu diesem Buch zu sagen gibt. Ich bin leider gar nicht gut in das Buch reingekommen. Zwar habe ich immer verstanden, worum es ging, aber es packte mich gar nicht. Dieses Gefühl behielt ixh auch bis zum Schluss. Weder die Story, noch die Charaktere oder der Schreibstil konnten mich überzeugen, was ich wirklich sehr schade finde, denn die Idee klang so toll. Ich bin auch ein Fan von Trudi Canavan...ihre Anfänge sind auch recht schwierig, aber bei ihr komme ich wenigstens nach kurzer Zeit zu meinem erhofften Lesegenuss, der mir bei "Die Seelenjägerin" verwehrt blieb. Bestimmt hat sich die Autorin viel Mühe mit ihrer Welt und den Figuren geben, aber mich langweilte es nur. Vor ein paar Tagen habe ich es ausgelesen und kann mich bereits jetzt kaum daran mehr erinnern ! Bewertung: Wie gesagt....eine wirklich tolle Idee, die mich aber in der Umsetzung nicht packen oder ein Stück begeistern konnte...Weil es jetzt aber keine absolute Katastrophe war, vergebe ich: 2 von 5 Sternen

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    • 2

    Mira20

    08. March 2016 um 09:16
  • Seelenjäger und Dämonen

    Die Seelenjägerin

    LadySamira091062

    07. June 2013 um 10:35

    Prinz Andovan wird immer schwächer und  keiner der Magister kann ihm helfen,denn eine   heimliche Hexe  namens Kamala hat es geschafft zur Magisterin zu werden.  Kamala entzieht Andovan   Lebenenergie und schafft so zu Zaubern wie die Magister doch das hat   den langsamen Tod ihres Konjunkten  zur Folge. Doch zwischen  ihrem Konjunkten (Andovan).  und ihr  besteht eine Verbindung die über die normale hin aus geht Andovans Vater gerät unter die Kontrolle von dunklen Mächten denen Kamala und Andovan Einhalt gebieten müssen um das Reich und  die gesamte Welt zu retten. Spannend geschrieben     und das Ende läßt viel Raum zum spekulieren.  Und da die Neugier geweckt ist will man wissen wie es mit Kamala weiter geht 

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  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    horrorbiene

    16. December 2012 um 14:04

    Zum Inhalt: Kamala ist anders als die anderen Frauen und von einem starken Überlebenswillen geprägt. Denn dieser gibt den Unterschied innerhalb des Magiewirkens. Hexen und Hexer verbrauchen beim Wirken der Magie ihr eigenes Seelenfeuer und nur diejenigen, die willens genug sind nach dem Verbrauch ihrer Kraft sich der eines anderen unbekannten Menschen zu bedienen, sind in der Lage richtige Magie zu wirken, unsterblich zu werden und im Kreis der Magister aufgenommen zu werden. Kamala ist dies als bisher einziger Frau gelungen und stellt daher ein Novum dar, dass die Welt der Magister gehörig auf den Kopf stellt, ohne dass diese eigentlich wissen, was passiert. So macht sich Kamala nach ihrer Ausbildung auf den Weg ihre neue Macht zu probieren und kehrt zurück in ihre Heimatstadt, in der sie viel Leid ertragen musste. Im zweiten Handlungsstrang erleben wir, wie Andovan der äußerst symphatische Nachkomme und dritter Erbe in der Thronfolge des Großkönigs an einer mysteriösen Krankheit leidet. Die zusammengerufenen Magister sind sich schnell einig: Er leidet unter der Schwundsucht. Er ist also nichts anders als ein Konjunkt – die Kraftquelle – eines unbekannten Magisters. Verdammt in jungen Jahren an dieser Krankheit zu sterben, macht er sich lieber auf, den Quell seines Leidens zu finden. Dabei erhält er Unterstützung von einem vermeindlich feindlichen Magister Colivar, der interssante Entdeckungen bei der Untersuchung des Erkrankten gemacht hat. Doch bei diesen Entdeckungen soll es nicht bleiben: Alle Einwohner eines gesamten Dorfes sind ohne erkennbaren Grund plötzlich verstorben. Das kann nur eines bedeuten: Die Seelenfresser, die einmal beinahe die gesamte Menschheit vernichtet haben, sind zurückgekehrt… Meine Meinung: Dies ist mal wieder eines der Bücher, bei denen sowohl Klappentext als auch Verlagsbeschreibung von Fehlern gespickt sind und daher einen falschen Eindruck der Geschichte vermitteln. Daher rate ich dazu, beides nicht zu lesen. Auf dem Klappentext wurde zudem peinlicherweise ein falscher Name verwendet. Doch dies sagt nichts über die Qualitäten des Buches aus. Bei Erscheinen der broschierten Ausgabe bekam ich das Buch als Geschenk und mir ist sofort das Cover sehr positiv aufgefallen. Ich musste das Buch anschließend sofort lesen und habe es dabei regelrecht verschlugen. Obwohl viele klassische Elemente der Fantasy auch hier Verwendung finden, wie z.B. der Kampf gegen übermächtige Wesen, die im Norden von den Vorfahren gebannt wurden. Nur liegt der Kampf der Vorfahren so weit in der Vergangenheit, dass sie die Menschen nicht mehr daran erinnern wollen, oder es als Märchen oder Aberglauben abtun. Dies und anderes hat mich so manches Mal an Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin denken lassen. Dies soll keine Kritik sein, eher ein Beweis dafür, wie gut geschrieben Die Seelenjägerin ist, ohne jedoch die enorme Ausführlichkeit von Das Lied von Eis und Feuer zu erreichen. Doch es gibt auch neue Elemente in dieser Trilogie. So z.B. die Magie, die hier auf der Kraft der eigenen Seele beruht, die sich im Laufe des Lebens natürlich verringert. Nutzt man diese für Magie, altert und stirbt man schließlich schneller. Es gibt nur eine Möglichkeit, dem frühen Tod zu entgehen: Man muss sich des Seelenfeuers eines Unbekannten bedienen, der letztendlich daran strerben wird, den Magier – hier Magister genannt – dafür jedoch theoretisch unsterblich macht, da er sich stets neue Konjunkten suchen kann. Dadurch ergeben sich interessante Situationen und auch eine Art Politik, die mir unheimlich gefallen hat. Auch sonst ist Friedmans Schreibstil nicht verworren, sondern einfach gradlinig, doch durch die verschiedenen tragenden Perspektiven (Kamala, Andovan, Colivar) wird Spannung, aber auch Atmosphäre erzeugt. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Doch mit den drei Perspektiven sind noch nicht alle abgedeckt. Wenn es notwenig ist, erlebt der Leser die Handlung auch aus den Augen von so manchem Nebendarsteller. Und ich vermute, dass mindestens zwei dieser Figuren in den weiteren Bänden noch eine entscheidende Rolle spielen werden. Fazit: Ich habe das Buch nun schon zum zweiten Mal gelesen, weil es mir so gut gefallen hat und ich auf dem Laufenden sein wollte, wenn es daran geht, die gesamte Trilogie zu lesen. Beim zweiten Lesen hat das Buch eben so viel Spaß gemacht, nur fiel das Rätselraten um die Zusammenhänge weg, denn die kenne ich nun schon. Dabei ist mir klar geworden, dass gerade dieses Rätseln einen entscheidenden Reiz des Buches ausgemacht hat. Dennoch bleibt noch viel ungeklärt und daher freue ich mich nun riesig, die Trilogie weiter lesen zu können. Die Seelenjägerin ist ein Fantasy-Buch mit besonderen Qualitäten, dass sich erfrischend von der Masse abhebt, gut und spannend geschrieben ist und meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Ich kann den Auftaktband der Trilogie jedem Fantasy-Leser nur als Herz legen.

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  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2011 um 16:45

    Die Welt der Magie liegt im Zwiespalt, während Hexen und Hexer für jeden kleinen Zauber mit ihrer Lebenszeit bezahlen müssen, haben die Magister einen anderen, scheußlichen Weg gefunden praktisch unsterblich zu werden. Sie verbinden sich mit unschuldigen Menschen und benutzen deren Lebenszeit für ihre Magier. Das Buch ?Seelenjägerin? erzählt die Geschichte der jungen Frau Kamala, die keine Kindheit hatte und sich schon früh mit Prostitution über Wasser halten musste. Dieser Umstand härtete Kamala ab und gab ihr diesen nüchternden Blick auf die Welt, den eine junge Frau eigentlich nicht haben sollte. Doch Kamala beschließt ihr Leben zu ändern. Eines Tages klopft sie an die Tür eines alten Magisters und zeigt erheblichen Ehrgeiz ihn dazu zu bringen sie in Magie zu unterrichten. Er beschloss vor langer Zeit keine Magier mehr zu benutzen, weil ihm der Preis zu hoch erschien und versuchte dies Kamala beizubringen. Doch sie lies sich nicht abwimmeln und letztendlich absolvierte sie die Magister Ausbildung und auch das Abschlussritual. Damit war sie einzigartig, denn lange Zeit glaubten die Magister, dass Frauen niemals den Magister Status erreichen könnten. Wie viel Toleranz einer Frau in den Reihen der Magister entgegengebracht wird, sollte sie schnell erkennen. Schockierend, ergreifend und fesselnd beschreibt die Autorin das Leben von Kamala, die sich in frühen Jahren prostituieren musste um zu überleben und dann beschloss zurück zu schlagen. Ehrgeizig besteht sie die schwierige Prüfung um zu einem Magister zu werden, nur um danach vor noch viel größeren Problemen zu stehen. Männer spielen weiterhin eine große Rolle in ihrem Leben, Frauen werden in ihrer Welt nicht unbedingt hoch angesehen und so muss sie sich gegen Übergriffe und Handgreiflichkeiten wehren ohne zu sehr aufzufallen. Ein unglücklicher Umstand bringt die Magister auf ihre Spur, die von ihr definitiv nicht begeistert sind. Vor allem nicht, da sie einen der ihren getötet hat. Kamala ist sehr zwei geteilt, sie möchte Magie einsetzen, doch der Gedanke dafür einen anderen Menschen, auf kurz oder lang, umzubringen, bereitet ihr großes Unbehagen. Es kommt wie es kommen musste, Kamal trifft auf den Mann, dessen Leben sie verkürzt und verliebt sich. Logischerweise verbessert dieses Zusammentreffen Kamala?s Situation nicht. Gemeinsam ziehen die beiden in einen Kampf, der am Ende eine große Entscheidung von Kamala fordert. Mich hat dieses Buch richtig in seinen Bann gezogen, der Charakter Kamala hat mir sehr gefallen, ich habe richtig mit ihr mitgefühlt. Die Darstellung der Magie "man muss etwas geben um etwas zu bekommen" ist für mich neu und die Idee finde ich gelungen. Eine rund um stimmige Geschichte, die atemberaubend erzählt wurde. Ich habe selten so einen guten Film in meinem Kopf gesehen :-)

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  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2011 um 10:59

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Die junge Kamala lebt in einer Welt, in der Magie den höchsten aller Preise fordert: Das Leben selbst. So ist es nicht verwunderlich, dass die Hexen, die über magische Fähigkeiten verfügen, diese nur mit größter Sorgfalt einsetzten, denn jede Anwendung von Magie kostet sie ein Stück ihrer Lebenszeit, ihrer Seele. Die Männer jedoch, die sich Magie zu eigen machen können, streben, anstatt ein unnatürlich kurzes Leben als Hexer zu fristen, zumeist danach zu Magistern zu werden. Mächtige Zauberer, die Mittel und Wege haben Magie zu wirken ohne dabei von ihrer eigenen Energie zu zehren. Frauen ist es verwehrt auch nur bei einem Magister in die Lehre zu gehen, sagt man doch, dass ihnen die körperliche Kraft fehle, um tatsächlich Magister zu werden. Doch Kamala hat sich in den Kopf gesetzt die erste Frau unter den Magistern zu werden. Die junge Frau dringt in eine Gemeinschaft ein, die eigentlich keine ist, eine Gruppe mehr oder weniger alter Männer, die seit Jahrhunderten in ihren Vorurteilen und gegenseitigem Misstrauen erstarrt sind. Friedman hat einen etwas düsteren High-Fantasy-Roman voller neuer Ideen geschaffen, in dem es darum geht, wie sich eine ganz eigensinnige junge Frau in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten versucht. Kamala als Protagonistin ist dabei in meinen Augen wirklich hervorragend gelungen. An ihrer Seite wird der Leser durch eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte geführt, die neben viel Action und auch ein wenig Romantik auch auf tiefschürfendere Themen zu sprechen kommt. Wer Fantasy mit wundervoll detailierten und ausgearbeiteten Charakteren mag und auch vor etwas schwereren Thematiken (die aber wirklich nur in Maßen vorhanden sind) nicht zurück schreckt, wird seinen Spaß an “Die Seelenjägerin” haben.

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  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    JuliaO

    07. January 2011 um 12:22

    Naja - die Geschichte war ganz nett, aber so richtig vom Hocker gehauen hat sie mich jetzt nicht... Mir wars stellenweise zu platt und vor allem zu "langsam". Kann man lesen, muss man aber nicht, und ich werde den zweiten Teil nicht lesen.

  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    Tete

    06. December 2009 um 22:28

    Richtig gut und extrem spannend! =)
    Der Schreibstil gefällt mir.. nicht zu billig aber auch nicht zu schwer.
    Manchmal sehr tragisch aber trotzdem sehr gut.

  • Rezension zu "Die Seelenjägerin" von C. S. Friedman

    Die Seelenjägerin

    RoccosMom

    09. October 2009 um 10:25

    Im zweiten Königreich gibt es Hexen und Magister. Die Hexen und Hexer und müssen für jede Zauberei einen Teil ihrer Lebensenergie geben – und so ihr eigenes Leben für die Magie opfern. Die unsterblichen Magister jedoch zehren ihre Kräfte aus ahnungslosen Sterblichen. Und genau dies ist Kamalas Verhängnis. Ihr Konjukt, aus dem sie das Seelenfeuer zieht, ist nicht irgendein Mensch, sondern eine hochgestellte Persönlichkeit. Dies ruft die anderen Magister auf den Plan – die nicht wissen, das sie es mit Kamala mit dem ersten weiblichen Magister ihrer Welt zu tun haben, die ihre ganze Weltordnung durcheinander bring. Am Hof des Königs erscheint derweil ein unbekannter Magister, der die Seele des Königs vergiftet und mit den größten Feinden der Menschheit ein Bündnis zu haben scheint. Die Königin, eine natürliche Feindin der Seelenfresser, hat seltsame Träume und die Hexenkönigin ist an das Ende ihrer Kräfte angelangt. Der Schreibstil von Celia Friedman ist sehr bildreich, fesselnd und ausdrucksvoll. Man sieht die Städte, Dörfer und Charaktere regelrecht vor seinem inneren Auge entstehen. Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge sind in sich stimmig und regen einen mit ihrer Spannung immer wieder zum weiter lesen an. Die Idee, dass Magie Lebenskraft kostet kenne ich zwar schon aus anderen Büchern. Aber diese Idee fasziniert mich immer wieder. Kamala und ihr Konjukt sind sehr vielschichtige Charaktere. Gerade Kamala hat oft mit ihren inneren Konflikten zu kämpfen und ist so dem endgültigen Tode näher als sie es möchte. Doch auch die unsterblichen Magister, denen die Unendlichkeit langweilig wird und die sich doch an bestimmte Regeln zu halten haben, sind interessant ausgearbeitet. Immer wieder warten sie mich den verschiedensten Überraschungen auf. Das Cover und den Klappentext finde ich sehr gelungen. Der ganze Buchumschlag ist bräunlich gehalten und die verhüllte Gestalt Kamalas verspricht nicht nur ein geheimnisvolles Buch, sie hält dieses Versprechen auch! Der einzige Makel an diesem Buch ist das offene Ende. Da in keinster Weise für mich ersichtlich war, das es sich anscheinend um den ersten Teil einer Trilogie oder Serie handelt, war ich etwas enttäuscht darüber, das die Geschichte nicht wirklich zu Ende ist sondern alles offen lässt und kurz vor Schluss sogar noch ein weiteres Rätsel einbaut. Trotz des Schlusses hat mich der Fantasyroman „Die Seelenjägerin“ von Anfang bis zum Ende gefesselt. Folgeteile werde ich mir auf jeden Fall kaufen und bis dahin jedem, der es hören will, diesen ersten Teil empfehlen. Dieses Buch ist ein wirklich kurzweiliger Lesegenuss, der auch mal zum nachdenken anregt.

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