Celia Jansson Sunford - Verführung eines Gentleman

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Inhaltsangabe zu „Sunford - Verführung eines Gentleman“ von Celia Jansson

England, 1905. Ein verschlafenes Dorf in Somerset steht Kopf, als der attraktive Lord Vincent Fanbury auf Landbesuch kommt. Nicht nur die unverheirateten Frauen hoffen auf eine gute Partie mit ihm. Auch Leonard, ein gutsituierter Unternehmer, fühlt sich zu ihm hingezogen. Obwohl die strikten Konventionen der edwardianischen Gesellschaft gegen sie sprechen, entwickelt sich zwischen ihnen eine  leidenschaftliche Affäre. Zu spät merkt Leonard, dass Vincent ein Geheimnis vor ihm verbirgt, das nicht nur ihre Beziehung sondern, auch seinen Ruf zerstören könnte.

Konnte mich leider nicht überzeugen ...

— Buchvisionen
Buchvisionen

Gefühlvolle Liebesgeschichte in historisch perfekt recherchiertem Setting

— MonaSilver
MonaSilver

Ein gutes Buch dem es einwenig an Leidenschaft fehlt

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Ein Buch mit viel Potenzial nach oben. Es war für mich eher "Naja"

— Tintenglut
Tintenglut

Seichte Homo-Romanze mit wenig Sex, viel selbst zugefügtem Herzschmerz aber kaum wirklicher Spannung.

— Sakuko
Sakuko

Bildreiche, einfühlsame Gay Romance in historischem Setting.

— SveaLundberg
SveaLundberg

Eine wunderschöne Gay Romance im historischem Ambiente.

— Sabrina80
Sabrina80

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  • Ich habe mich zusammen mit Leonard in Lord Fanbury verliebt.

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    MonaSilver

    MonaSilver

    06. November 2016 um 14:32

    Der erste EindruckAls Ende 2015 der Verlag seine Vorschau für den Dezember präsentierte, hat mich die ungewöhnliche Farbwahl dieses Covers bereits angesprungen. Obwohl sich das Buch eigentlich nicht in meinen üblichen Genres bewegt, wollte ich es haben. Mit diesem Cover gehört es zu den wenigen Büchern, die ich blind haben wollte, egal was drin steht. Das LeseerlebnisDieses Buch hat - für mich völlig überraschend - geschafft, was seit Jahren keinem Buch mehr gelungen ist: Ich habe es an einem Stück zu Ende gelesen. Morgens um sechs angefangen und mit wenigen Stunden Pause dazwischen am Nachmittag um 16.00 Uhr beendet. Mein sonst ständig aktiver "innerer Lektor" ist in den Ruhemodus versetzt worden und hat endlich mal den Mund gehalten, sodass ich der Geschichte völlig gebannt folgen konnte. Ein Buch, das dies bei mir schafft, ist selten und dank des flüssigen Schreibstils und der großartigen Charaktere gehört die Geschichte um den Geschäftsmann Leonard Knightly und Lord Vincent Fanbury dazu.Zu Beginn lernt man Leonard Knightly kennen, einen erfolgreichen Geschäftsmann auf dem Land, der nach dem Tod der Eltern mit seiner Schwester auf dem Familienanwesen in Sunford lebt. Er verbirgt seine Homosexualität erfolgreich, hat in seinem Leben bis auf die erste große Liebe und eine wenig gefühlvolle Affäre noch keine Erfahrungen gesammelt. In Zeiten, in denen gleichgeschlechtliche Liebe mit Gefängnisstrafen geahndet wurde, sicher keine Seltenheit. In dem gut aussehenden Lord Fanbury aus London glaubt er einen unschuldigen Jungen vor sich zu haben und sträubt sich gegen seine Gefühle für den jungen Mann, da er ihn nicht kompromittieren will. Doch seinen jahrelang aufgestauten Bedürfnissen und der ehrlichen Anziehung zwischen den beiden Männern kann er sich nicht lange widersetzen. Ich habe mich in der ersten Hälfte des Buches zusammen mit Leonard Knightly in Lord Fanbury verliebt. Auch wenn der Lord im zweiten Teil des Buchs etwas von seiner jugendlichen Leichtigkeit und seinem Charme einbüßt, so finde ich die Idee, die Begegnung noch einmal aus seiner Sicht zu erleben, grandios. Sein dunkles Geheimnis, das bis zu diesem Zeitpunkt so gut verborgen hinter seiner freundlichen Fassade geblieben war, macht das Buch erst richtig spannend. Sehr gut gefallen haben mir auch die Nebencharaktere, die nicht nur gut ausgearbeitet wurden, sondern auch das Funktionieren der Geschichte unterstützen. Ohne die selbst rebellisch veranlagte Schwester wäre Leonard sicher nicht in der Lage gewesen, über seinen Schatten zu springen. Sie zeigt ihm mit ihrer friedlichen und selbstbewussten Auflehnung gegen frauenfeindliche gesellschaftliche Vorschriften, dass man nicht alles hinnehmen muss, nur weil "es sich nicht gehört" oder "schon immer so war". FazitIch hatte überhaupt keine Erwartung an dieses Buch, stand dem Genre nicht abgeneigt gegenüber, wusste aber auch nicht, ob es etwas für mich sein würde. Das Ergebnis: Die Liebesgeschichte weiß zu verzaubern, das historische Setting macht den inneren Kampf der Charaktere nur um so glaubwürdiger. Absolute Leseempfehlung!

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  • Leonard und Vincent

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    22. March 2016 um 14:39

    Klappentext: England, 1905Ein verschlafendes Dorf in Somerset steht Kopf, als der attraktive Lord Vincent Fanbury auf Landbesuch komm.Nicht nur die unverheirateten Frauen hoffen auf eine gute Partie mit ihm. Auch Leonard, ein gutsituierter Unternehmer, fühlt sich zu ihm hingezogen. Obwihl die strikten Konventionen der edwardischen Gesellschaft gegen die sprechen, entwickelt sich zwischen ihnen eine leidenschaftliche Affäre.Zu spät bemerkt Leonard, dass Vincent ein Geheimnis vor ihm verbirgt, das nicht nur ihre Beziehung, sondern auch seinen Ruf zerstören könnte.Autorin: Celia Jansson wurde 1986 in Hamburg geboren und wuchs dort auf. Sie hat neben ihrem Studium der Sozialwissenschaft hat sie mehrere Bücher verfasst.Cover:Ich finde das Cover wunderschön und er hat irgendwas märchenhaftes an sich. Es war auch der Hauptgrund warum ich mir dieses Buch als Rezensionsexemplar ausgesucht habe, weil mich das Cover total angesprochen hat.Inhalt:Leonard ist gerade aus London zurück bekommen, als im seine Schwester Florence mitteilt, das sie noch Besuch bekommen. Darauf hat Leonard aber überhaupt keine Lust, bis er sieht das bei dem Besuch auch Vincent dabei ist.Meine Meinung:Ich hab mich sehr gefreut, als ich das Buch als Rezensionsexemplar von SiebenVerlag bekam. Denn in diese Richtung hatte ich bis jetzt noch nie etwas gelesen und war gespannt darauf wie ich es finden werden.Ich hatte kaum begonnen zu lesen, da war ich auch schon mittendrin in der Story. Teilweise hatte sie zwar ihrer zähen Stellen was mich aber nicht weiterhin störte, den sie waren nur sehr kurzweilig. Was ich eher schade fand das, mir die Leidenschaft gefehlt hat, bei den beiden ging es mir einfach zu schnell. Trotzdem war die Story interessant.Was ich auch schön fand das die Story einmal aus Leonards Sicht und einmal aus der Sicht von Vincent erzählt worden ist, so konnte man sich gut in die beiden Charakter hineinversetzten und nachvollziehen, was sie gerade in dem Moment fühlten. Was ich richtig toll fand.

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  • Potenzial nach oben ist gegeben

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    Tintenglut

    Tintenglut

    16. March 2016 um 18:37

    So sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe, so enttäuscht war ich dann auch am Schluss, ehrlich gesagt. Die Geschichte an sich hört sich richtig gut an, die Idee ist auch total toll und ich war hin und weg von dem Klappentext. Besonders gereizt hat mich der Umstand, dass die Geschichte im Jahr 1905 spielt, wo die Regeln anders sind und man um einiges intoleranter war, als jetzt in unserer Zeit - haha, selbst hier finde ich oft, dass einige in ihren Ansichten zu eingeschlossen sind - und hatte mich auf sehr viel Konflikt auch unter anderem mit der Gesellschaft gefreut. Vielleicht lag auch darin mein Fehler. Ich hatte mir zu viel zu dem Buch vorgestellt und dann kam alles anders, als ich es mir überlegt hatte.Leonard ist ein Unternehmer, dessen größter Wunsch es ist, den Bahnanschluss von London bis nach Somerset bauen zu können, wenn damit wären sie endlich in der heutigen Zeit angekommen, doch in dem verschlafenem Dörfchen will das nicht jeder und er muss dagegen ankämpfen, um sein Zeil zu erreichen, dabei lebt er mit seiner Schwester in der Villa, die auch schon seinen Eltern gehört hat. Er verweigert sich jegliche Vergnügungen, die etwas mit seiner "anderen Neinung" zutun haben könnten und träumt doch von dem einen Soldaten, mit dem er eine Affäre hatte.Lord Vincent Fanbury ist Student und beschließt, seine Verwandten auf dem Land zu besuchen, wo er auch viel Aufmerksamkeit erhält. Vincent ist ein junger Mann, der sich gerne das nimmt, was er will und anscheinend keine Scheu davor zeigt, es auch zu tun. Irgendwie erscheint er so, als wäre es ihm gleich, was alle von ihm denken.Zwischen Leonard und Vincent entwickelt sich eine Affäre, die zu starken Gefühlen führt und zu Streit zwischen ihnen, denn Fanburys Grund nach Somerset zu kommen, war sicher nicht das Vermissen seiner Tante und seiner Cousinen. Anfangs wird die Geschichte aus Leonards Sicht erzählt - 3.Person Singular, zum Glück in dem Fall keine "Ich-Perspektive" -, dann wird circa in der Mitte des Buches gewechselt zu Vincent und irgendwie beginnt die Geschichte von Vorne, zwar teilweise mit anderen Szenen und doch tritt es auf der Stelle, obwohl man Einblick in Vincents Kopf erhält.Was ich schade fand, war die Tatsache, dass hier der Konflikt zur Homosexualität nicht so stark mit den Konsequenzen zu sehen war, wie man das am Anfang des 20 Jahrhunderst vermuten würde. Ich habe immer noch nicht gänzlich verstanden, was genau passiert wäre, wenn Leonard und Vincent zum Beispiel verwischt worden wären, denn obwohl es angedeutet wird, kam ich doch nicht ganz dahinter. Zudem fand ich Leonards Gedankengänge nachvollziehbar, aber Vincent erschien mir nicht sonderlich ernst bezüglich der möglichen Konsequenzen. Nur, weil er ein Lord ist? Oder war es ihm schlichtweg egal? Der Schreibstil der Autorin ist soweit gut, locker geschrieben, sie legt viel Wert auf die Beschreibung der Umgebung und wie die Charaktere aussehen. Hier wäre mir etwas mehr Einblick in die Charaktere lieber gewesen, als die Umgebung selbst. Die Hauptcharaktere konnten mich gar nicht so sonderlich faszinieren, viel eher mochte ich Vincents besten Freund Raymond und Leonards Schwester Florence am liebsten. Fazit: 3 Sterne. Ich weiß nicht, es hat mich nicht umgehauen und auch nicht begeistert, eher enttäuscht. Für Zwischendrin vielleicht gut, aber ich überlass es jedem selbst zu entscheiden, ob ihm das Buch zusagt oder nicht :) Der Autorin selber würde ich dennoch eine zweite Chance geben, weil ich ihren Schreibstil ganz nett finde. Nur fehlt mir wie gesagt etwas mehr die Tiefe in die Charaktere und mehr Konflikt mit der Umgebung in dem Fall. 

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  • Eine seichte, homosexuelle Romanze mit wenig Sex und wenig Spannung

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    Sakuko

    Sakuko

    13. March 2016 um 10:22

    Das Anfang des 20. Jahrhunderts: Leonard Knightly ist ein wohlsituierter aber eher unsozialer Geschäftsmann in dem kleinen Dörfchen Sunford. Als der forsche und lebensfrohe Lord Vincent seine arme Verwandtschaft besuchen kommt, fühlt Leonard sich sehr zu dem jungen Mann hingezogen, ist aber zurückhaltenden, da er den scheinbar unschuldigen Mann nicht korrumpieren will. Vincent hat andere Pläne und die beiden beginnen eine Beziehung.Aber da Homosexualität in England noch strafbar ist, ist die ganze Sache nicht so einfach wie sie seinen könnte.Das Buch ist in drei Teile aufgespalten. Es beginnt mit Leonards Perspektive von der Ankunft Vincents bis zu seiner Abreise.Danach wird die Situation aus Vincents Sicht erzählt mit den Wochen vor seiner Ankunft um die Szene zu setzten.Es folgt die Zeit bis zur Wiedervereinigung primär aus Vincents Sicht mit ein paar Umblenden auf Leonard.Den ersten Teil fand ich sehr schön. Leonard und Vincent nähern sich langsam an, es ist romantisch, vorsichtig, aber es gibt auch ein paar schöne Sexszenen. Wir lernen Leonard gut kennen, er ist zwar eine etwas grummelige Person (ich finde, er hat viel von Mr. Darcy) aber er ist eine sympathetische, authentische Person.Leider fällt die Geschichte danach flach. Im zweiten Teil erfahren wir mehr von Vincent, und er war mir einfach nicht sympathisch, vielfach nicht mal besonders nachvollziehbar. Obwohl er im ersten Teil sehr fröhlich und lebenslustig dargestellt wurde, ist er im zweiten (und dritten) Teil oft depressiv, unzufrieden, emotional.Hinzu kommt, das der zweite Teil Situationen wiederholt, die wir schon kennen. Manchmal kommen neue Dialoge dazu, aber ich fand es sehr störend das manche Szenen, die im ersten Teil äußerst relevant waren, um zweiten nicht mal mehr erwähnt wurden, als hätte Vincent gar nicht mitbekommen, dass da etwas war.Auf den dritten Teil möchte ich nicht zu sehr eingehen, da ich nichts spoilern möchte, aber der dritte Teil wiederholt die meisten Probleme des zweiten Teils und ich hatte das Gefühl, das alle Probleme und Herzschmerz völlig sinnfrei waren, weil Vincent ihn jederzeit hätte beenden können, wenn er nur gewollt hätte. Selbst zugefügter Herzschmerz ohne guten Grund gewinnt bei mir einfach keine Sympathie.Dazu kommt, dass die Sprache und Dialoge oft mehr modern gehalten war. Ich bin ein paar mal über sehr moderne Begriffe gestolpert, wie ein plötzliche eingeworfenes "Wohnzimmer" wenn vorher und nachher nur über den Salon geredet wurde. Letztendlich war ich von dem Buch eher enttäuscht. Es war weder ein besonders erotischer Roman, die Sexstellen waren selten und nicht besonders lang oder sexy beschrieben, noch war die Romanze das ganze Buch hindurch fesselnd. Persönlich finde ich, dass ich nichts verloren hätte, hätte ich nach dem ersten Teil aufgehört zu lesen.

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  • eine schöne Gay-Romanze

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    BeatesLovelyBooks

    BeatesLovelyBooks

    29. February 2016 um 20:52

    Meine Meinung:  Zu Beginn der Geschichte lernt man Leonard und Vincent direkt kennen. Leonard ist sofort angetan von dem jungen Vincent, versucht aber auf Abstand zu bleiben.  Das Buch beginnt aus Sicht von Leonard. Ich mochte ihn sofort. Er muss seine Homosexualität um jeden Preis verheimlichen. Sein gesellschaftlicher Stand würde ihn damit ruinieren. Er ist bemüht endlich den Fortschritt nach Sunford zubringen, damit sich das Leben der Einwohner erleichtern würde. Sunford ist für Leonard ein Ort, an dem er zu Ruhe kommt, bis ihm Vincent begegnet und sein Leben völlig auf den Kopf stellt.  Dann erleben wir die Geschichte aus Sicht von Vincent, was mich ein wenig verwirrt, da es wirklich einen schneller Wechsel der Perspektive kam. Es wurde vieles wiederholt. Ich mochte Vincent nicht wirklich doch er hatte auch einen anderen Eindruck auf mich hinterlassen. Er hat ein Geheimnis, dass den ganzen Sommer zerstören könnte, wenn es herauskommt.  In der dritten Perspektive bekommt der Leser aus Beider Sicht mit, wie sie sich ineinander verlieben und welche Gefühle sie haben.  Ich habe mich immer wieder gefragt, ob es eine Zukunft für Leonard und Vincent geben wird oder sie sich trennen werden.  An Leonards Seite ist immer wieder seine Schwester Florence, die mir von Anfang an sympatisch war. Sie hat sich immer Leonard gekümmert und ihm zugehört.  Celin Jansson hat eine schöne Gay-Romance geschrieben. Ihr Schreibstil war angenehm, dass einzige was mich gestört hat, war der zweite Abschnitt, der sich für mich etwas hinzog und es viele Wiederholungen gab.  Die Tatsache, dass im 1900 Jahrhundert, das Ausleben der Homosexualität ein Problem darstellt, hat Calin Jansson, durch die Geschichte trotzdem ein schöne Atmosphäre hinterlassen.  Eine Romanze mit vielen Hindernissen.  Mein Fazit:  Die Autorin hat mich gut unterhalten, aber nicht gefesselt, trotzdem kann es absolut empfehlen. Fans des Gay und Romanze Genre, werden glücklich sein.  Meine Bewertung: 4/5 

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  • historischer Gay-Romance Ausflug

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    hexe2408

    hexe2408

    25. February 2016 um 15:59

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts drehten sich die Uhren ein wenig anders. Die technischen Entwicklungen waren noch nicht so weit fortgeschritten und doch gab es die eine oder andere Neuerung, die das Leben erheblich erleichterte. Auch Leonard setzt sich für die Verbesserung der Fortbewegung ein und kämpft für die Verlängerung der Bahnstrecke bis in sein Heimatdorf. Obwohl er ein angesehener Mann ist und er sich vor Angeboten vermutlich kaum retten kann, ist er alleinstehend und nicht gewillt, sich den Frauen im Ort zu öffnen. Als der Cousin der Nachbarsfamilie zu Besuch kommt, wird seine Gefühlswelt allerdings ziemlich durcheinander gewirbelt. Es beginnt ein gefährliches Spiel, das alles zerstören könnte.   Autorin Celia Jansson entführt den Leser in die edwardianische Zeit, mit all den Zwängen, Pflichten und Gesetzen, die dazu gehören. Die gesellschaftlichen Strukturen waren um 1900 noch deutlich anders, als wir es heute kennen. Es wurden gewisse Erwartungen gestellt, deren Missachtung schnell zu Spott oder dem Verlust der Geschäftspartner führen konnte. Homosexualität wurde, wenn überhaupt, heimlich ausgelebt und verschwiegen, um den schlimmen Strafen zu entgehen und den eigenen Ruf zu wahren. Nicht unbedingt einfache Voraussetzungen, um ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen, mit dem Menschen, den man liebt. Obwohl wir uns in einer historischen Geschichte befinden, ist die Sprache sehr angenehm gestaltet. Die Ausdrücke sind der Zeit zwar angepasst, aber trotzdem bleibt es flüssig zu lesen und ich konnte mich gut einfinden. Die historischen Aspekte sind immer wieder mit eingebaut, man bekommt kleine Erklärungen und Hintergründe, damit man versteht, was es in der Zeit zu beachten galt. Anschauliche Beschreibungen machen es möglich, sich die Handlungsorte und Personen gut vorstellen zu können.   Die Geschichte ist aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt, dadurch bekommen wir einen sehr umfassenden Blick auf die Handlung und auch die Möglichkeit, die Personen aus verschiedenen Sichtweisen zu erleben. Während des ersten Teils stehen Leonards Gedanken im Mittelpunkt. Seine Gefühlswelt wird durch Vincent ordentlich durcheinander gebracht, es fällt ihm schwer, sich auf seine Geschäfte zu konzentrieren, obwohl wichtige Entscheidungen anstehen. Auch wenn Leonard manchmal kühl und reserviert erscheint, so lernen wir ihn auch von ganz anderen Seiten kennen. Er kann sehr gefühlvoll und einfühlsam sein und nicht nur zielstrebig und ehrgeizig. Danach begleiten wir Vincent und erleben die Dinge, die wir schon kennen aus einer neuen Sichtweise. Dabei wird nicht die gesamte Handlung noch einmal wiedergegeben, nur einige Situationen werden aufgegriffen, so dass man weiß, wie Vincent darüber denkt und was er fühlt. Der Wechsel war sehr interessant, da wir über Vincent viele Sachen erfahren, die ich nicht erwartet hätte. Schnell wird klar, dass die Gefahr für Leonard, seinen guten Ruf zu verlieren, viel präsenter ist, als zunächst angenommen. Die beiden Perspektiven fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild, man kann einige der Passagen besser einschätzen und die Reaktionen verstehen.   Im Verlauf des Buches gibt es auch erotische, sinnliche Passagen, die die Anziehung zwischen den Protagonisten deutlich macht. Gefangen in den Zwängen ihrer Zeit, haben sie es nicht besonders leicht, ihre Lust auszuleben. Auch wenn die Geschichte zwischen Vincent und Leonard im Vordergrund steht, so gibt es trotzdem eine interessante und abwechslungsreiche Nebenhandlung mit einigen tollen Figuren. Besonders die Frauen machen ihre Standpunkte klar und kämpfen für mehr Ansehen und Recht in der Gesellschaft. So treffen im Buch unterschiedliche Themen aufeinander, die zwar für sich stehen und doch irgendwie miteinander verflochten sind, im Kampf um den Fortschritt.   Ein schöner Gay-Romance Ausflug ins historische England mit einer interessant gestalteten Handlung. Der angenehme Stil lässt einen manchmal fast vergessen, dass wir uns am Beginn des 20. Jahrhunderts befinden.   Vielen Dank für das bereitgestellte Rezensionsexemplar im Rahmen der Blogtour.

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  • Interessante Mischung aus Gayromance und Historisch

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    j125

    j125

    18. February 2016 um 10:44

    Inhalt: Sunford 1905: Der Unternehmer Leonard Knightley kommt von einer Geschäftsreise zurück, die nicht unbedingt erfolgreich für ihn gewesen ist. Er möchte Sunford unbedingt an die Eisenbahn anschließen, doch das ist teuer und nicht jeder ist für den Fortschritt. Zur gleichen Zeit weilt Lord Vincent Fanbury in dem kleinen Dorf, da er den Sommer bei seiner Verwandtschaft verbringt. Von Beginn an herrscht eine gewisse Anziehung zwischen Vincent und Leonard, doch Homosexualität ist nicht gern gesehen. Meine Meinung: Die Autorin hat mich gefragt ob ich nicht Lust hätte das Buch zu rezensieren und an der Blogtour teilzunehmen und da ich irgendwie Lust hatte etwas Neues zu probieren, habe ich zugestimmt. Sowohl Gayromance als auch Historisches habe ich bereits gelesen, aber mich hat die Kombination sehr interessiert. Früher war Homosexualität strafbar und konnte daher nicht offen ausgelebt werden, was sich heute zum Glück in vielen Ländern geändert hat, auch wenn es nach wie vor nicht überall gesellschaftlich akzeptiert ist. Die Handlung bzw. Thematik an sich hat mir gut gefallen, auch wenn der Konflikt für mich noch ein bisschen mehr in den Vordergrund hätte gerückt werden können. Ich mochte Hauptcharakter Leonard sehr gern, weil er einerseits sehr fortschrittlich eingestellt ist und genau weiß was er will, andererseits aber ein beschauliches Leben in dem kleinen Sunford genießt und sich mit dem Zufrieden gibt, was er hat. Vincent hingegen mochte ich nur im ersten Teil der Geschichte, als er noch fröhlich war und sich über alles freuen konnte. Ein Tier im Wald, der Duft der Rosen oder die Sonne die durch das Blätterdach scheint. Im Verlauf der Geschichte wurde er mir leider eher unsympathisch, weil er sich ziemlich mies verhält und ja, fast ein bisschen jammerig wird. Das größte Problem hatte ich leider mit dem Aufbau der Geschichte. Sie ist in drei Teile unterteilt, was mich prinzipiell nicht stört. Der erste Teil aus Leonards Sicht hat mir gut gefallen. Im zweiten Teil jedoch erleben wir den kompletten ersten Teil (und noch ein bisschen mehr) aus Vincents Sicht. Mir persönlich war das einfach zu viel, weil es stellenweise langweilig war (ich wusste ja was passiert), dann wieder nicht zur Sicht von Leonard passte (im ersten Teil zieht Vincent sich nach dem Schwimmen hinter einem Baum um, im zweiten lässt er seinen Schwimmanzug trocknen und zieht sich seine Alltagskleidung wieder drüber) und an den Stellen, die für den Leser neu waren, einfach zu schnell ging. Für mich hat sich der ganze zweite Teil wie eine Zusammenfassung gelesen und ich hatte nicht mehr das Gefühl die Geschichte wirklich zu erleben. Stellenweise hat sich das bis in den dritten Teil gezogen, der dann immer mal wieder wechselnde Perspektiven beinhaltet. Das für mich sehr Schade, weil der wirkliche Lesefluss so nur im ersten Teil zustande kam und kurz vorm Ende. Das Ende selbst war für mich fast ein bisschen schnell bzw. abrupt. Ich hätte mir vielleicht einen weiteren Ausblick oder ein abschließendes Ereignis oder irgendetwas gewünscht, was die ganze Sache in bisschen runder gestaltet. Fazit: Thematisch durchaus interessant, aber leider konnte mich der Aufbau der Geschichte absolut nicht überzeugen.

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  • Eine wunderschöne Gay Romance im historischem Ambiente.

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    Sabrina80

    Sabrina80

    04. February 2016 um 11:53

    Erster Satz: "Leonard blickte aus der Kutsche auf die vorbeiziehende Landschaft." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. Leonard ist gerade von seiner Reise nach London wieder zurückgekehrt. Kaum ist er zu Hause, und wurde von seiner Schwester Florence begrüßt, kommen Nachbarn, die Dawsons, zu Besuch vorbei. Sie selber haben gerade Lord Vincent Fanbury zu Besuch, den sie kurzerhand mitbringen. Leonard, nicht erfreut darüber, merkt sofort, das Vincent ihm gefährlich werden kann. Und obwohl er sich von Fanbury fernhalten möchte, schafft er es nicht nein zu sagen, wenn dieser ihn zum Ausritt oder so einlädt. Er lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein, bis Vincent plötzlich nach London verschwindet... Meine Meinung Eine wunderschöne Gay Romance im historischem Ambiente. Die Geschichte des Buches ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil erzählt uns Leonard seine Geschichte. Wie er Vincent kennen lernt und sich in diesem verliebt. Wie sie sich zaghaft näher kommen und Leonard, der zuerst davon ausgeht, das Vincent recht unerfahren in diesen Dingen ist, merkt, das Vincent alles andere als unerfahren ist. Im zweiten Teil kommt dann Vincent zu Wort. Dieser beginnt etwas früher mit dem erzählen der Geschichte, als er noch in London ist und sich gerade mit einem Mann wegen einen anderen Mann duelliert hat. Deshalb muss er erstmal aus der Stadt verschwinden und geht zu seiner Tante nach Sunford, wo er auf Leonard trifft und in ihm schnell einen Kandidaten dafür sieht, sich das Leben auf dem Lande etwas zu versüßen. Im ersten Moment ist man geschockt, wenn man die Kapitel aus Vincents Sicht liest. In dem Kapitel von Leonard klang alles nach einer wunderschönen Liebesgeschichte, welche aber daran scheitern könnte, das die Liebe zwischen zwei Männern zu der Zeit verboten ist. Aber aus Vincents Sicht sieht es eher so aus, das Leonard nur einer von vielen Männern ist mit denen er sich vergnügt und es sowieso nicht ernst meint. Das eigentlich Leonard der ist, der keine bzw. nicht solche Erfahrung hat. Da hat Vincent ihm wirklich einiges voraus, aber ich glaube, das Leonard diese Erfahrung gar nicht alle haben möchte. Mich hat das Leben von Vincent in London sehr stark an das Buch "Teleny"  von Oscar Wilde erinnert. So (oder so ähnlich) muss sich Vincents Leben in London abgespielt haben. Im dritten Teil erzählt dann jeder parallel wie es mit ihm weiterging, nach Vincents Weggang aus Sunford. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat das unterschiedliche Empfinden der beiden Protagonisten wirklich gut dargestellt. Vincent ist erst der geheimnisvolle Lord, dann der berechenbare Mistkerl und am Ende leidet man mit Beiden. Ob die beiden es schaffen oder nicht, müsst ihr selber herausfinden. Aber auf jeden Fall lohnt es sich für jeden zu lesen, der Historisch und Gay mag. :) Fazit Eine wunderschöne Gay Romance im historischem Ambiente. Zitat, Seite 4%: "Leonard [...] schnitt jedem eine Rose ab, auch Mrs Dawson und – Fanbury. Er wusste selbst nicht wieso, er hatte plötzlich eine zu viel in der Hand und Fanbury nahm sie genauso strahlend entgegen wie die Frauen. Ihre Fingerspitzen berührten sich. Leonard zog seine Hand zurück. Er spürte die Berührung noch einen Moment lang als seltsames Kribbeln in seinen Fingern. Niemand schien sich über die Geste zu wundern, aber er wollte dem warmen Gefühl in sich lieber nicht näher nachspüren."

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  • Schöner, historischer Gay Roman

    Sunford - Verführung eines Gentleman
    Koriko

    Koriko

    29. January 2016 um 14:54

    Story: Der gutsituierte Unternehmer Leonard Knightly setzt alles daran, um dem kleinen Städtchen Sunford eine direkte Eisenbahnanbindung nach London zu verschaffen – etwas, dass von den alteingesessenen Bürgern eher skeptisch beäugt, teilweise sogar blockiert wird. Genau zu dieser Zeit lernt er den gutaussehenden Lord Vincent Fanbury kennen, der über den Sommer bei seinen Verwandten zu Besuch ist. Das kleine Örtchen steht ob seiner Berühmtheit Kopf – gerade die weiblichen Bewohner hoffen auf eine gute Partie. Auch Leonard ist von dem jungen Lord fasziniert und freundet sich bei gemeinsamen Reitausflügen mit ihm an. Schnell wird ihre Beziehung tiefer, denn auch Vincent zeigt sich an Leonard interessiert. Dass Vincent ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt und bei weitem nicht so unschuldig ist, wie Leonard denkt, wird schnell klar. Antworten findet er jedoch erst, als Vincent nach London zurückkehrt, aus dem er wegen eines gewaltigen Skandals geflohen ist ... Eigene Meinung: Mit „Sunford – Verführung eines Gentleman“ legt die Autorin Celia Jansson ihr Debüt vor. Der Roman erschien im Sieben Verlag, bei dem u.a. auch Romane von Corinna Bach („Bodyguard – Specialauftrag: Liebe“, „Vancouver Dreams“) und Sylvia Pranga („Männerbande“) erschienen sind. Die Geschichte spielt im beginnenden 20. Jahrhundert und entführt den Leser ins verschlafende Sunford in England. Dort lernt man Leonard kennen, der mit seiner Schwester im Haus der verstorbenen Eltern lebt und das Familienvermögen verwaltet. Seine eigene Homosexualität versteckt er gründlich, um seinen Ruf nicht zu gefährden. Dies gerät jedoch ins Wanken, als er Vincent begegnet, einen Lord aus London, der ins Haus seiner entfernten Verwandten geflohen ist, um einem Skandal zu entkommen. Zwischen den beiden ungleichen Männern entspinnt sich eine tiefe Liebe, die jedoch aufgrund der Umstände unter einem schlechten Stern steht. Celia Jansson bemüht sich darum, die Liebe der beiden Männer langsam reifen zu lassen – so dauert es etliche Wochen, wenn nicht Monate, bis Leonard und Vincent einen Versuch miteinander wagen und sich wirklich tiefergehende Gefühle zwischen ihnen entwickeln. Einige mögen das langweilig oder langatmig finden – in meinen Augen ist es realistisch und authentisch, dass sie nicht nach zwanzig Seiten miteinander im Bett landen. In jener Zeit war homosexuelle Liebe nun einmal nahezu unmöglich – gerade in England, wo der Skandal um Oscar Wilde noch nicht einmal zehn Jahre her war. Dementsprechend logisch und authentisch wurde die Beziehung aufgebaut, ebenso die historischen Hintergründe und Begebenheiten eingearbeitet. Celia Jansson hat sehr genau und intensiv recherchiert, was man an den örtlichen Beschreibungen, der gängigen Mode und den kleinere politischen Details merkt, die sie geschickt in den Roman einfließen lässt. Auch die Dialoge sind entsprechend aufgebaut – man merkt, dass sich die Autorin sehr eingängig mit der wilhelminischen Zeit auseinandergesetzt hat, um den historischen Roman glaubhaft und authentisch in Szene zu setzen. Einzig einige kleinere Logiklücken fallen dem Leser ins Auge – so z.B. die Tatsache, dass Leonard zur Zeit von Vincents Skandal in London war und nichts davon mitbekommen hat, oder auch die Tatsache, dass es in Sunford keine Londoner Zeitungen zu geben scheint. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist für einige der Sprung zum Vincents Perspektive ab der Hälfte des Romans. So sind die ersten Kapitel aus Leonards Sicht geschrieben; als Vincent nach London zurückkehrt erfährt der Leser die Ereignisse des Sommers in Sunford noch einmal aus Sicht des Lords. Das ist zu Beginn ungewohnt, doch es erlaubt dem Leser einen Blick in Vincents Gedanken und Gefühle. Man lernt ihn kennen und verstehen, was auch einige Szenen vollkommen neu beleuchtet. Zudem konzentriert sich Celia Jansson auf einige neue Ereignisse und Erlebnisse, so dass es auch für den Leser einige neue Dinge zu entdecken gibt. Neben der soliden Handlung und den stimmungsvollen Beschreibungen können auch die Charaktere überzeugen. Seien es die beiden Hauptcharaktere, die sehr greifbar und authentisch daher kommen, oder die vielen Nebenfiguren wie Leonards Schwester, Vincents Cousinen oder dessen bester Freund. Man kann jeden einzelnen gut nachvollziehen und verstehen. Einzig die Tatsache, dass sie dem Leser trotz allem ein wenig fremd bleiben und man nicht wirklich zu ihnen durchzudringen vermag, trübt den Eindruck ein wenig. Stilistisch legt Celia Jansson ein solides, gut geschriebenes Debüt vor. Sowohl ihre Beschreibungen, als auch der ruhige, fast sanfte Stil passen gut zu den Charakteren und der Geschichte.Sie hat ein Händchen für historische Details und authentische Geschehnisse. Angenehm sind auch die vielen kleinen Hinweise auf polistische und gesellschaftliche Ereignisse in Dialogen und Gesprächen, die sowohl die Figuren, als auch die Geschichte so glaubwürdig und authentisch machen. Fazit: „Sunford – Verführung eines Gentleman“ ist ein gelungener historischer Gay Roman, der durch eine gut recherchierte Hintergrundgeschichte und authentische Charaktere besticht. Leider baut der Leser zu den Hauptfiguren keine solch intensive Nähe auf, wie es vielleicht möglich gewesen wäre, doch daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Wer gut geschriebene, historische Romane sucht, kann mit Celia Janssons Debüt wenig falsch machen. Im Zweifelsfall einen Blick in die Leseprobe werfen – es lohnt sich.

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