Celia Rees

 3.8 Sterne bei 576 Bewertungen
Autorin von Hexenkind, Piraten! und weiteren Büchern.
Celia Rees

Lebenslauf von Celia Rees

Celia Rees wurde am 17. Juni 1949 in Solihull, West Midlands, Großbritannien geboren, wo sie auch aufwuchs. Ihr Studium absolvierte sie an der University of Warwick in den Fächern Politik und Geschichte. Anschließend unterrichtete sie zehn Jahre Englisch an einer weiterführenden Schule. Durch einen Lehrgang an der University of Birmingham kam sie zum Schreiben. Ihren ersten Roman »Schritte am Abgrund« (Originaltitel: »Every Step You Take«) veröffentlichte sie 1993. Bis 1997 veröffentliche sie noch sechs weitere Romane, bevor sie begann ausschließlich als freie Schriftstellerin tätig zu sein. Ihren bisher größten Erfolg erzielte sie mit »Hexenkind« (Originaltitel: Witch Child). Rees lebt mit ihrem Ehemann in Leamington Spa, Warwickshire. Ihre Tochter Catrin lebt und arbeitet in London.

Alle Bücher von Celia Rees

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Celia ReesHexenkind
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Hexenkind
Hexenkind
 (143)
Erschienen am 01.06.2008
Celia ReesPiraten!
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Piraten!
Piraten!
 (124)
Erschienen am 09.03.2010
Celia ReesHexenschwestern
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Hexenschwestern
Hexenschwestern
 (64)
Erschienen am 01.01.2004
Celia ReesSovay
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Sovay
Sovay
 (37)
Erschienen am 09.03.2010
Celia ReesKlassenspiel
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Klassenspiel
Klassenspiel
 (40)
Erschienen am 19.08.2010
Celia ReesDie Kinder der Sechsten Dämmerung
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Die Kinder der Sechsten Dämmerung
Die Kinder der Sechsten Dämmerung
 (34)
Erschienen am 08.11.2010
Celia ReesDer Narr und das Mädchen
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Der Narr und das Mädchen
Der Narr und das Mädchen
 (28)
Erschienen am 08.01.2011
Celia ReesHexenkind & Hexenschwestern
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Hexenkind & Hexenschwestern
Hexenkind & Hexenschwestern
 (18)
Erschienen am 01.05.2011

Neue Rezensionen zu Celia Rees

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Hexenkind" von Celia Rees

Eine fesselnde Geschichte, die einem zeitweise den Atem stocken lässt
Yoyomausvor 9 Monaten

Zum Inhalt:
Als Hexe verdächtigt, rettet sich Mary auf ein Auswandererschiff in die Neue Welt. Doch ihr unbezwingbarer Freiheitsdrang und eine seltene spirituelle Begabung wird Mary auch im puritanischen Amerika des 17. Jahrhunderts zum Verhängnis.

Eigener Eindruck:
Die jugendliche Mary lebt bei ihrer Großmutter, welche sich sehr gut mit Kräutern und Tinkturen auskennt. Wenn es Probleme gibt, dann kommen die umliegenden Nachbarn zu ihr. Ihre Eltern kennt Mary nicht und so ist ihre Großmutter die einzige Verwandte, die sie hat. Doch die Zeiten in denen Mary und ihre Großmutter leben sind gefährlich. Als die Großmutter der Hexerei beschuldigt wird, muss Mary mit ansehen, wie diese ertränkt wird, um nachzuweisen, ob sie nun eine Hexe ist oder nicht. Mutterseelenallein wie sie ist, weiß sie nicht, was sie tun soll, jedoch ist ihr eines klar, die Vorwürfe der Hexerei könnten nun an ihr haften bleiben. Da taucht eine gut betuchte Frau auf, welche ihr sehr ähnlich sieht und lässt sie auf ein Schiff bringen, welches nach Amerika übersetzt. Unter Puritanern soll Mary ein neues Leben beginnen. Mary weiß, dass sie ihr Talent mit Kräutern umzugehen, geheim halten muss.
Als sie endlich in Amerika sind und Mary sich mit ihrer puritanischen Gemeinde auf den Weg zu der neuen Siedlung macht, werden sie von Indianern begleitet, welche von den Puritanern argwöhnisch betrachtet werden. Einzig Mary scheint einen Draht zu ihnen zu entwickeln, was mit Argusaugen beobachtet wird. Das Leben scheint sich für Mary in der neuen Siedlung zu einem besseren zu wenden. Doch dann wird sie von gleichaltrigen Mädchen beschuldigt diese verhext zu haben und ehe sich Mary versieht ist sie wieder im Strudel der Hexenverfolgung gefangen...

Celia Rees entführt in diesem historischen Roman durch eine leicht verständliche Schreibweise. Sie versteht es Details und Emotionen so auszuschmücken, dass man sich schnell in der Welt von Mary hineinfinden und zurechtfinden kann. Schnell wird dem Leser bewusst in welcher Gefahr Mary und ihre Großmutter leben und man fragt sich, wieso Mary allein ist - die Frage stellt man sich effektiv um so mehr, nachdem man scheinbar ihre Mutter kennen lernt. Dass Mary den Tod ihrer Großmutter mit ansehen muss und die Autorin den Hergang detailliert beschreibt, hat mich kurzweilig ordentlich schlucken lassen und ich wusste nicht so recht, ob ich das Buch nicht doch erst einmal zur Seite lege. Trotzdem muss ich aber sagen, dass das Buch fesselt, man kann es kaum wieder aus den Händen legen. Durch die detaillierten Beschreibungen kann man sich die Überfahrt nach Amerika und die Verhältnisse in den puritanischen Siedlungen richtig gut vorstellen. Als Mary auf ihre neuen "Nachbarn" trifft, da merkt man schon, dass neuer Stress für sie scheinbar vorprogrammiert ist, nicht zuletzt, weil sie ihren eigenen Willen hat und sich sehr gut mit den Indianern zu verstehen scheint. Schnell hat Mary Neider und durch die Missgunst kommt es schließlich, dass sie wieder um ihr Leben fürchten muss. Dass sich aus dieser Situation eine wirklich schöne Liebesgeschichte langsam im Hintergrund zusammen baut, das hätte ich bei diesem Buch so nicht vermutet. Ich bin noch immer ganz geflasht und die Pointe mit den Vögeln die dann gemeinsam fliegen, es ist einfach zum dahin schmelzen.


Mary als Protagonistin habe ich als sehr angenehm empfunden. Sie liebt die Freiheit und will sich nichts sagen lassen. Dass sie das schließlich in Probleme bringt, das kann man nicht verstehen, denn sie ist so ein liebes Mädchen, dass man sie am liebsten die ganze Zeit herzen möchte. Ihre Schicksalsschläge sind sehr hart und doch schafft sie es nach vorn zu blicken und für ihr Leben zu kämpfen. Vielleicht ist es auch ihr Mut, der die anderen neidisch werden lässt oder ihre Schönheit. Mit Mary hat die Autorin für mich einen Charakter erschaffen an den ich mich auch nach Jahren gern erinnere und dessen Geschichte ich immer wieder gern lese. 


Dieses Buch kann ich allen Freunden von historischen Jugendromanen wärmstens empfehlen. Die Welt von Mary ist trotz aller Schwierigkeiten einfach wunderbar. Das Buch berichtet über Schicksalsschläge, Mut und die richtig große Liebe, auch wenn sie verboten ist. Einfach wahnsinnig schön.


Idee: 5/5
Spannung: 5/5
Details: 5/5
Emotionen: 5/5
Charaktere: 5/5


Gesamt: 5/5 Sterne

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Caro1893xs avatar

Rezension zu "Klassenspiel" von Celia Rees

Enttäuschende Protagonisten und fehlende Spannung!
Caro1893xvor 2 Jahren

Zum Inhalt:
Lauren kommt aus Australien. Eigentlich nichts schlimmes. Doch für ihre Klassenkameraden wohl Grund genug, sie zu mobben. Lediglich Alex hält sich weitesgehend raus und freundet sich nach einer Weile sogar mit Lauren an. Doch die Attacken werden immer heftiger und das obwohl nur kurze Zeit vorher genau so etwas ganz schlimm ausgegangen ist. Lauren und Alex beschließen, sich zu wehren, doch damit fachen sie das Feuer erst richtig an.

Meine Meinung:
Von Celia Rees gibt es ja viele Bücher, ich selbst weiß gerade gar nicht, ob ich schon mal etwas von ihr gelesen habe. Viel gutes habe ich jedoch schon über sie gehört. Da dieses Buch schon ewig auf meinem SUB liegt und vom Thema her durchaus interessant klingt, dachte ich mir das wäre doch die perfekte Gelegenheit das Buch endlich von meinem SUB zu befreien.

Allerdings hatte ich echt lange ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und kam überhaupt nicht vorwärts. Natürlich lag das sicher auch zum Einen daran, dass ich es nur so als Buch für Zwischendurch genommen habe, aber es konnte mich auch lange Zeit nicht so fesseln, dass ich Lust hatte weiter zu lesen. Erst nach mehr als der Hälfte kam etwas Fahrt in die ganze Sache und ich wollte wissen wie es weitergeht.

Die Hauptpersonen Lauren und Alex blieben sehr lange ziemlich blass. Es brauchte lange bis ich einen Zugang zu ihnen gefunden habe. Lauren war, obwohl sie das Opfer war, ziemlich lange irgendwie auch unsympathisch. Alex leider auch.

Ich finde man merkt auch sehr deutlich, dass dieses Buch schon etwas älter ist (90 er Jahre). Der Schreibstil, die Art der Geschichte, der Aufbau, alles wirkt irgendwie etwas altbacken. Auch dies machte es mir irgendwie schwer, der Geschichte zu folgen.

Das Thema Mobbing ist natürlich allgegenwärtig und in dieser Geschichte extrem erschreckend umgesetzt. Mir wurde richtig schlecht, wenn ich daran dachte, dass mein Kind auch irgendwann mal zur Schule gehen und vielleicht auch so etwas ausgesetzt sein wird. Allerdings fand ich es extrem komisch, dass die Kids tatsächlich mit dem durchkamen, was sie da alles getrieben haben. Denn das waren bei weitem keine harmlosen Streiche mehr. Dass es so lange dauerte bis mal etwas dagegen unternommen wurde, fand ich etwas unglaubwürdig.

Leider blieb die Geschichte trotz der Steigerung nach der Hälfte eher so dahinplätschernd. So richtig Spannung kam auch dann nicht auf und ich musste mich oft zwingen das Buch weiterzulesen. Ich finde es auch sehr schade, dass das Buch letztendlich am Ende für mich keine wirkliche Aussage oder Moral hat und so bin ich eher enttäuscht von diesem Buch von Celia Rees.

Fazit:
Nicht so richtig überzeugende und fesselnde, wenn auch sehr erschreckende, Geschichte über Mobbing unter Klassendkameraden. Nicht wirklich überzeugende Charaktere und die fehlende Spannung konnten mich leider nicht begeistern.

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Rezension zu "Klassenspiel" von Celia Rees

Thema gut dargestellt, allerdings nicht mein Schreibstil.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

"Klassenspiel" von Celia Rees

Fakten zum Buch:

Das Buch erschien 2004 als Taschenbuch im Carlsen Verlag. Insgesamt hat es 189 Seiten, welche in 23 Kapitel gegliedert sind.
Die ISBN lautet: 978-3-551-35344-3.


Inhalt:

"Am Anfang ist es nur ein Spiel - das Spiel einer Klassen mit Lauren, der Neuen aus Australien. Doch was mit harmlosen Hänseleien beginnt, steigert sich schnell zu schlimmen Schikanen. Alex kann nicht glauben, was da in ihrer Klasse passiert. Denn zwei Jahre zuvor war schon einmal ein Junge das Ziel solcher Angriffe - und damals hatte das Ganze ein schreckliches Ende genommen..."¹

Eine Geschichte über Mobbing in der Schule und welche Ausmaße das Ganze haben kann.


Eigene Meinung:

Das Thema Mobbing wurde meiner Meinung nach gut dargestellt. Anfangs stellte ich mir die Frage, welches "Schreckliche Ende" das vor zwei Jahren gehabt hatte.
Leider passiert das häufig in den Klassen. Es werden immer irgendwelche Leute gemobbt. Ich unterstütze so ein Verhalten nicht, denn ich musste es selbst erfahren. Deswegen habe ich mir das Buch gekauft und gelesen.
Das Thema ist wirklich gut dargestellt, allein der Schreibstil hat mir nicht so gefallen, aber das kommt auf den individuellen Geschmack eines jeden an.
Kann ich wirklich nur empfehlen, auch als Klassenlektüre.


¹Klappentext

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Zusätzliche Informationen

Celia Rees wurde am 17. Juni 1949 in Solihull (Großbritannien) geboren.

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