Celia Rees

 3,8 Sterne bei 601 Bewertungen
Autorin von Hexenkind, Piraten! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Celia Rees (© privat / Quelle: Arena Verlag)

Lebenslauf von Celia Rees

Celia Rees wurde am 17. Juni 1949 in Solihull, West Midlands, Großbritannien geboren, wo sie auch aufwuchs. Ihr Studium absolvierte sie an der University of Warwick in den Fächern Politik und Geschichte. Anschließend unterrichtete sie zehn Jahre Englisch an einer weiterführenden Schule. Durch einen Lehrgang an der University of Birmingham kam sie zum Schreiben. Ihren ersten Roman »Schritte am Abgrund« (Originaltitel: »Every Step You Take«) veröffentlichte sie 1993. Bis 1997 veröffentliche sie noch sechs weitere Romane, bevor sie begann ausschließlich als freie Schriftstellerin tätig zu sein. Ihren bisher größten Erfolg erzielte sie mit »Hexenkind« (Originaltitel: Witch Child). Rees lebt mit ihrem Ehemann in Leamington Spa, Warwickshire. Ihre Tochter Catrin lebt und arbeitet in London.

Alle Bücher von Celia Rees

Cover des Buches Hexenkind (ISBN: 9783401500355)

Hexenkind

 (149)
Erschienen am 01.06.2008
Cover des Buches Piraten! (ISBN: 9783827053992)

Piraten!

 (129)
Erschienen am 09.03.2010
Cover des Buches Hexenschwestern (ISBN: 9783401028927)

Hexenschwestern

 (68)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Sovay (ISBN: 9783827054005)

Sovay

 (37)
Erschienen am 09.03.2010
Cover des Buches Klassenspiel (ISBN: 9783551310163)

Klassenspiel

 (41)
Erschienen am 19.08.2010
Cover des Buches Die Kinder der Sechsten Dämmerung (ISBN: 9783596807970)

Die Kinder der Sechsten Dämmerung

 (35)
Erschienen am 08.11.2010
Cover des Buches Der Narr und das Mädchen (ISBN: 9783827054258)

Der Narr und das Mädchen

 (29)
Erschienen am 08.01.2011
Cover des Buches Hexenkind & Hexenschwestern (ISBN: 9783401503158)

Hexenkind & Hexenschwestern

 (19)
Erschienen am 01.05.2011

Neue Rezensionen zu Celia Rees

Cover des Buches Der geheime Code der Frauen (ISBN: 9783352009488)Ariettas avatar

Rezension zu "Der geheime Code der Frauen" von Celia Rees

Frauen als raffinierte Spione
Ariettavor einem Jahr

Wünsche euch einen wunderschönen Wochenanfang 

Buchempfehlung zum Anfang der Woche 

Unbezahlte Werbung 


Der Geheime Code der Frauen 


Deutschland im Jahr 1946. Für den britischen Geheimdienst ist Edith Graham die perfekte Spionin – sie ist jung, alleinstehend und spricht Deutsch. Ihre heikle Aufgabe: Sie soll den Arzt Kurt von Stavenow finden, ausgerechnet den Mann, mit dem sie vor dem Krieg eine Liebesaffäre hatte. Bald erkennt Edith, dass von Stavenow ein Kriegsverbrecher ist – und dass die Briten ihn nicht suchen, um ihn vor Gericht zu stellen, sondern dass sie sich vor allem für seine Forschungsergebnisse interessieren. An eine Freundin beim Geheimdienst schickt Edith daher codierte Berichte, um dafür zu sorgen, dass von Stabenow nicht davonkommt. Doch damit bringt sie sich in höchste Gefahr. 


Ein packender Roman über eine junge Frau in einem Netzwerk von Spionen. Eine Geschichte über Verrat, Liebe und Freundschaft.


Meine Meinung zur Autorin und Buch 

Es ist mein erster Roman von Celia Rees, sie ist eine sehr erfolgreiche Jugendbuch Autorin in Großbritannien, dieser Roman „ Der geheime Code der Frauen „ , ist ihr erster Roman für Erwachsene. Ich muss sagen ein gelungenes Debüt. Sehr intensiv beschäftigt sie sich mit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, den Nazis und dem Geheimdienst der Engländer die ihre Spione nach Deutschland schicken um versprengte Nazis aufzuspüren und vor Gericht zu stellen. Wir bekommen tiefe Einblicke in die verschiedenen Spionage Abteilungen. Der eine Teil möchte gewisse Nazi Wissenschaftler für ihre Zwecke einspannen, den sie können für ihr Land nützlich sein. Der andere Teil möchte sie für ihre Gräueltat bestrafen, man erfährt so vieles interessantes. Und wie in vielen Romanen, die das Thema behandeln, bin ich immer wieder aufs Neue erschüttert, über diese dunkle Zeit und Vergangenheit in Deutschland . Sie hat das ganze sehr Authentisch , Bildhaft und sehr mitreißend verpackt. Ihre Figuren wirken so real und lebendig, das ich mich spielend in die einzelnen Charaktere hinein versetzen konnte.


Edith Graham, ist Lehrerin in Deutschland und spricht perfekt Deutsch, sie war mal mit dem deutschen Kurt Stavenow , vor dem Krieg enger befreundet. Leo ein Bekannter von ihr schlägt sie, beim Geheimdienst als Spionin vor, gerade wegen ihrer perfekten Deutschkenntnisse. Ausgerechnet Kurt , soll sie in Deutschland aufspüren, mit einer der größten Kriegsverbrecher. Die Briten suchen ihn nicht nur um ihn vor Gericht zu stellen, ganz im Gegenteil sie brauchen ihn wegen seinen Forschungsergebnissen. Alle Alliierten haben Interesse an den deutschen Forschern, ein Wettlauf zwischen den Siegermächten ist im Gange jeder möchte der erste sein.  Aber Édith , Dori, und die Reporterin Adeline Croft, wollen das er vor Gericht gestellt und verurteilt wird, für seine scheußliche Taten. Sehr genial fand ich den Code der Edith entwickelte, der auf Rezepten beruht. Eine Geschichte voller Abgründe tun sich auf, beim Lesen, man bangt zittert und hofft mit Edith, und ihren Gefährtinnen die sich in höchste Gefahr begeben. Hier werden einem so richtig die Augen über die Alliierten geöffnet, Verrat steht auf der Tagesordnung.


https://www.facebook.com/groups/1672928882728858/permalink/3516378531717208/

Kommentieren0
8
Teilen
Cover des Buches Der geheime Code der Frauen (ISBN: 9783352009488)hasirasi2s avatar

Rezension zu "Der geheime Code der Frauen" von Celia Rees

Stunde Null
hasirasi2vor einem Jahr

London Ende 1945: Edith Graham ist Mitte 30, alleinstehend und Deutschlehrerin. Als Lehrer gesucht werden, die das deutsche Schulsystem wiederaufbauen, meldet sie sich sofort. Kurz vor ihrer Abreise nach Lübeck bittet ihr Cousin Leo, der beim Geheimdienst arbeitet, sie um einen Gefallen. Edith war vor dem Krieg mit dem deutschen Arzt von Kurt von Stavenow liiert. Der wird jetzt als Kriegsverbrecher gesucht, da er für das Euthanasieprogramm der Nazis geforscht hat. Man vermutet, dass seine Frau von Ostpreußen nach Lübeck zu Verwandten geflüchtet ist und er sich bei ihr melden wird. Sie waren damals alle befreundet und Edith soll die Freundschaft wiederaufleben lassen, um so vielleicht etwas über Kurts Aufenthaltsort zu erfahren.

Ihre Freundin Dori, eine ungarische Jüdin und Spionin, warnt Edith: „… pass auf, worauf du dich einlässt. Leo ist ein gerissener Kerl und du bist unerfahren. Er hätte dich da nicht reinziehen sollen.“ (S. 60) Sie bittet Edith, ihr die gleichen Informationen zukommen zu lassen wie ihm. Edith soll die Nachrichten natürlich codieren. Und als sie in ein einem Antiquariat ein altes Kochbuch entdeckt, hat sie die zündende Idee – was ist unauffälliger als zwei Frauen, die Rezepte tauschen?!

 

Egal, wie viele Bücher ich schon über die Kriegsverbrechen im 2. WK und ihre Aufarbeitung gelesen habe, ich bin immer wieder erschüttert. Dabei verpackt Celia Rees ihre Story relativ harmlos. Edith ist eine unauffällige Frau in den besten Jahren, hervorragend ausgebildet, die unter dem Radar der meisten Männer bleibt, bis sie sich zurechtmacht. Sie ist sehr mitfühlend und enthusiastisch, will den Kindern wirklich helfen, stolpert aber immer wieder über Ungerechtigkeiten. Es fängt schon damit an, dass die Besatzer Nahrungsmittel im Überfluss haben, aber die Deutschen (ver)hungern lassen. Lübeck wurde fast vollständig zerstört. Es gibt keine Schulgebäude mehr, Heizmittel, Nahrungsmittel, Kleider oder Schuhe für die Kinder. Viele sind Waisen, kennen nur den Krieg. „Es kommt mir … so aussichtslos vor ...“ (S. 172) Außerdem werden Juden und Flüchtlinge von den Deutschen weiterhin diskriminiert, viele glauben nicht an Hitlers Tod und warten auf seine Wiederkehr. 

 

Edith lernt schnell weitere Agenten kennen und gerät zwischen die Fronten. Sie will das Richtige tun und ihre Informationen über von Stavenow demjenigen übergeben, der ihn auch wirklich vor ein Kriegsverbrechertribunal bringt. Denn sie hat herausgefunden, dass es den Siegermächten gar nicht mehr um die Verurteilung der Täter geht, sondern darum, wer sich die meisten Wissenschaftler und damit deren Erkenntnisse sichert. „Es geht nicht um Bestrafung, nicht einmal um Rache. Die Reparationsleistungen werden in Form von Menschen geleistet. Eine Art Menschenplünderung.“ (S. 63/64) Die nächste Gefahr, der kalte Krieg, zeichnet sich bereits am Horizont ab und „Krieg ist nicht länger eine Angelegenheit von Armeen, es geht darum, wie viele Menschen man töten kann.“ (S. 344) Aber wem kann sie noch trauen? Jeder scheint sein eigenes Süppchen zu kochen, zwei- oder dreigleisig zu fahren. Sie wird zum Spielball der verschiedenen Mächte und hofft, dass wenigstens Dori kein falsches Spiel mit ihr treibt. 

 

Celia Rees rüttelt den Leser auf. Fast alle Agenten, mit denen Edith zu tun hat, haben im Krieg Schlimmes erlebt, sind oft selbst Vertriebene, Ausgegrenzte, mussten als U-Boote leben und grausame Massaker mit ansehen, haben oft nur knapp überlebt. Jetzt wollen sie Rache, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung oder suchen nach verschollenen Freunden und Kollegen.

Ich fand erschreckend, dass nationalsozialistischen Wissenschaftler auch nach dem Exodus von Millionen immer noch hinter ihrer Ideologie standen und kein Unrechtsbewusstsein entwickelt hatten und Alliierte diese Forschungen zwar als grausam und Unrecht ansahen, sie aber die Ergebnisse nicht verschwenden, sondern für ihre Zwecke nutzen wollten – abstoßend.

 

„Der geheime Code der Frauen“ ist ein Spionagethriller der Extraklasse. Celia Rees spielt mit den Erwartungen des Lesers Katz und Maus, hält den Spannungsbogen bis zum Ende und hat einige extrem überraschende Wendungen parat. #gegendasvergessen

Kommentare: 2
7
Teilen
Cover des Buches Hexenschwestern (ISBN: 9783401052229)Pajankas avatar

Rezension zu "Hexenschwestern" von Celia Rees

Interessante Beschreibungen, religiöse Vorstellungen, passendes Ende
Pajankavor einem Jahr

Nachdem ich den ersten Teil bereits gelesen hatte und dieser solch ein abruptes Ende hatte, wollte ich mir auch ein Bild über den zweiten Teil machen. Dass dieser im Gegensatz zum ersten Teil frei erfunden ist, habe ich erst im Nachhinein erfahren, das finde ich wirklich schade. Die gesamte Geschichte kam definitiv nicht an den ersten Teil heran, baut aber darauf auf. Hier wird näher auf die Indianer, religiöse Vorstellungen und den Krieg zwischen bspw. weißen Siedlern und amerikanischen Ureinwohnern eingegangen. Die Beschreibungen hierzu sind ganz interessant. Die vielen neuen Charaktere waren zeitweise etwas verwirrend. Auch hier ist das Buch für Jugendliche zu empfehlen, welche auf die Fortsetzung neugierig sind und sich für die Geschichte der nordamerikanischen Indianer etc. interessieren. Das Ende hierzu war sehr passend gewählt!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Celia Rees wurde am 17. Juni 1949 in Solihull (Großbritannien) geboren.

Celia Rees im Netz:

Community-Statistik

in 744 Bibliotheken

von 46 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks