Celia Rees Sovay

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Inhaltsangabe zu „Sovay“ von Celia Rees

In Frankreich tobt die Revolution. Ihre Wirren dringen bis nach Großbritannien, und von einem Tag auf den anderen ist Sovays behütete Kindheit im ländlichen England zu Ende. Ihr geliebter Vater ist verschwunden, und ein Unbekannter warnt vor großer Gefahr. Die schöne, hitzköpfige Sovay beschließt, für die Ehre ihrer Familie zu kämpfen, und stürzt sich in ein geheimes Doppelleben als Straßenräuber. Während Sovay sich immer mehr in unvorstellbare Abenteuer verstrickt, offenbart sich ihr ein Netz aus Intrige, finsterer Leidenschaft und bösen Absichten. Wird sie diese Herausforderungen überstehen und, wenn ja, zu welchem Preis? Mit diesem hin- und mitreißenden Roman stellt Celia Rees einmal mehr unter Beweis, dass sie eine der besten Jugendbuchautorinnen unserer Zeit ist.

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  • Gesellschaftlicher Wandel

    Sovay

    Kerry

    23. May 2016 um 00:08

    Sovay ist eine junge Frau aus der englischen Oberschicht, die zum Ende des 18. Jahrhunderts lebt. Ihre Mutter ist bereits verstorben, doch sie hat noch ihren Vater und einen Bruder, denen sie sehr zugetan ist. Sie lebt fernab des glamourösen Londons auf dem Land. Durch den Verlust der Mutter wuchs sie eher unorthodox auf, sprich frei von gesellschaftlichen Zwängen. Sowohl ihr Vater, als auch ihr Bruder sind der revolutionären Idee Frankreichs verfallen und stehen auch dazu, dass eine solche Revolution in England überfällig ist. Derzeit ist es allerdings so, dass ihr Bruder nach Frankreich gereist ist, um die Revolution zu unterstützen und ihr Vater ist seinem Sohn gefolgt, da ihm sehr wohl bewusst ist, in welche Gefahr sich sein Sohn befindet. Tatsächlich ist Sovay derzeit die Herrin über das familiäre Gut. Sovay jedoch hat so gar keine Zeit, um Trübsal zu blasen, denn es gibt da einen jungen Mann, dem sie sehr zugetan ist. Er ist im Besitz eines Liebespfands, von dem er geschworen hat, es mit seinem Leben zu verteidigen. Sovay beschließt, es darauf ankommen zu lassen und verkleidet sich als Bandit und "überfällt" ihren Liebsten. Die Enttäuschung ist groß, als er ohne zu Zögern das Liebespfand hergibt. Sie hat jedoch keine Zeit, in Liebeskummer zu vergehen, denn obwohl ihr Vater und Bruder nicht vor Ort sind, ist sie in Gefahr, denn Revolutionäre sind der Regierung ein Dorn im Auge. Sovay selbst beschließt nach London zu gehen und ihr möglichstes zu tun, ihren Vater und Bruder ausfindig zu machen und sie zu unterstützen. Doch ihre Feinde sind ihr dicht auf den Fersen ... Gesellschaftlicher Wandel! Der Plot wurde authentisch erarbeitet, jedoch hatte ich mir an Hand des Klappentextes deutlich mehr Spannung erwartet. Leider kam es wiederholt zu Längen, sodass die Lektüre des Buches etwas zäh war. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, jedoch konnte mich keine wirklich von sich überzeugen, was jedoch vielleicht auch einfach an den gesellschaftlichen Normen der damaligen Zeit liegen mag. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch ist das Buch in meinen Augen leider nur Mittelmaß.

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  • Rezension zu "Sovay" von Celia Rees

    Sovay

    dubh

    26. April 2009 um 00:00

    Sovay ist ein Mädchen, das der englischen Oberschicht angehört und auf dem Land sehr behütet groß geworden ist. Die Handlung setzt kurz nach der Französischen Revolution ein: Sovays Vater teilt die freiheitlichen Gedanken der Neuerungen in Frankreich, ebenso wie Sovays Bruder. Damit macht sich die Familie Feinde in England, vor allem unter 'ihresgleichen'... So gerät auch Sovay in sehr gefährliche Situationen, als der Vater verschwindet und sie herausfindet, dass er vermutlich ihrem Bruder gefolgt ist, den es in die Wirren nach Frankreich gezogen hat. Doch die solidarische Geste wendet sich auch rasch in Gefahr: Robespierre und seine Anhänger errichten eine Gewaltherrschaft und diese 'frisst' ihre eigenen Kinder. So wird auch die Lage der ausländischen Beobachter und revolutionär Gesinnten immer bedrohlicher... Sovay, in England auf sich gestellt und von einem mächtigen Mann, dem politischen Spion der Spione, sehr stark unter Druck gesetzt, erkennt, dass nur sie im Moment die Familie und die Wahrheit verteidigen kann und greift dafür zu sehr unüblichen Mitteln. SIe führt anfangs eine Art Doppelleben, schreitet mutig zur Tat und findet sehr ungewöhnliche Freunde... Ein tolles Buch, das mich gefesselt hat und vor allen Dingen die Atmosphäre einer sehr interessanten Zeit vermitteln kann - eine Zeit, die uns auch heute noch betrifft: es ist die Geburtsstunde der Menschenrechte und des modernen Demokratieverständnisses. Besonders gut gefallen hat mir, dass es trotz der Irrungen und der brutalen Gewalt eben auch Menschen gab, die weiter an die freiheitlichen Ideen geglaubt und für sie gekämpft haben. Einzig und allein die Altersangabe des Verlages (12 Jahre) empfinde ich ein bißchen zu niedrig angesetzt: nicht nur bei den Franzosen geht es heftig zu (Stichwort Guillotine), sondern auch bei Sovay in England, die viel über die Ungleichkeit der Menschen dort, aber auch über Foltermaßnahmen zu Zwecken der politischen Machtsicherung erfährt. Ab 14 Jahren wäre in Ordnung gegangen - dann befasst man sich ja auch schulisch mit dem Thema. Ansonsten ist dieses Buch eine Empfehlung, weil eine ganz runde Sache!

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  • Rezension zu "Sovay" von Celia Rees

    Sovay

    JuliaO

    31. January 2009 um 22:05

    Offiziel ab 12 für etwas "empfindlichere" Gemüter würde ich sagen eher ab 14...

    Bisher sehr, sehr gut und fesselnd geschrieben! 100% empfehlenswert! (Allerdings wie gesagt manchmal etwas hart ...)

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