Celina Grace

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Rezension zu "Death at the Manor (The Asharton Manor Mysteries Book 1)" von Celina Grace

Vorsicht vor den Bediensteten
annluvor 3 Jahren

Now that I had myself under control again, I was beginnig to fell uncomfortable in a different way. I simply could not stand and chat to this man in a manner in which I could have chatted to a man of my own class. (…) We both stood looking at the trees. They looked oddly as though they were watching us back and I couldn`t suppress a shiver.

1929: Die Londonerin Joan Hart kommt als Küchenmädchen nach Asharton Manor. Dort lebt der Hausherr mit seiner Tante, die Hausherrin mit Bruder und einer Freundin. Einer ist exzentrischer als der andere. Die Tante hat den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als Blumengebinde zu stecken, der Hausherr ist selten anwesend, der Bruder der Herrin kommt gerade aus Afrika und behandelt alle Angestellten wie Gleichberechtigte, die Freundin schwimmt nackt im Kanal und die Hausherrin scheint ein Hypochonder zu sein. Doch Joan hat ein ungutes Gefühl. Das verschlimmert sich immer mehr, je mehr die Herrin wirklich an einer Krankheit zu leiden scheint. Als diese tot aufgefunden wird, keimt ein Verdacht in Joan auf. Doch kann sie diesen auch beweisen?


Die Geschichte beginnt damit, dass die Verhältnisse in Asharton Manor vorgestellt werden. Diese Beschreibung hat mir insofern gut gefallen, als dass sie rein aus dem Wissen Joans stammt, die die Hausbewohner nur selten zu Gesicht bekommt und ihre Informationen aus den Gerüchten der anderen Bediensteten entnimmt. Ich hatte daher das Gefühl, dass die Umgangsformen zwischen den unterschiedlichen Klassen sehr gut beschrieben wurden. Obwohl Joan sich manchmal Gedanken über die Ungerechtigkeit macht, nicht in eine reichere Familie geboren worden zu sein, hat sie die Gepflogenheiten dieser Zeit so sehr verinnerlicht, dass es niemals den Anschein von Rebellion erweckt und damit sehr authentisch wirkt. Erst zur Mitte der Erzählung hin taucht der Kriminalfall auf und bringt eine andere Seite der Geschichte zum Tragen. Dabei werden sowohl Verdacht als auch Beweismittel zwar angesprochen, geben den Täter aber bis zum Schluss nicht bekannt. Die Auflösung bringt eine Überraschung mit sich.

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