Celine Stromberg Geteilt

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Inhaltsangabe zu „Geteilt“ von Celine Stromberg

Könntest du dir vorstellen, in einer Stadt zu leben, in der Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt sind? Nein? Für das sechszehnjährige Mädchen Janie Thompson ist dies die Realität. Alle Jungen, die das Alter von sechszehn Jahren erreichen, müssen ihre Seite der Stadt, in der nur Frauen und Kinder zugelassen sind, verlassen. Doch was passiert, wenn man sich gegen alle Regeln in einen Jungen verliebt? Für Janie beginnt ein Spießrutenlauf, begleitet von ständiger Angst, entdeckt zu werden, denn dies hätte fatale Folgen...

Leider sehr langatmig, daher anstrengend zu lesen.

— hope_stlp

Leider noch nicht ausgereift, viele Rechtschreibfehler, sehr in die Länge gezogen.

— MsChili

Gelungene Dystopie auf Basis einer gut ausgearbeiteten Gesellschaftsform!

— Danni89

Absolut klasse, ich fiebere der Fortsetzung entgegen

— kadiya

Das Thema der Geschichte wurde sehr gut gewählt. Allerdings sollte die Story nochmal ordentlich überarbeitet werden.

— Artemis_25

Eine Mauer zwischen Männern und Frauen. Eine verbotene Liebe. Viele Wächter. Kann das gutgehen?

— Wichmann

Eine Idee die mich zum Nachdenken gebracht hat....

— tschulixx

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  • Eine gute Idee, aber eine weniger gute Umsetzung

    Geteilt

    hope_stlp

    01. August 2017 um 16:48

    [Info] TITEL: GeteiltAUTOR: Celine StrombergVERLAG: MbookSEITENANZAHL: 371PREIS: 14,99€ISBN: 978-9463186872ERSCHEINUNGSDATUM: 28. April 2016 [Klappentext] Könntest du dir vorstellen, in einer Stadt zu leben, in der Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt sind?Nein? Für das sechszehnjährige Mädchen Janie Thompson ist dies die Realität. Alle Jungen, die das Alter von sechszehn Jahren erreichen, müssen ihre Seite der Stadt, in der nur Frauen und Kinder zugelassen sind, verlassen. Doch was passiert, wenn man sich gegen alle Regeln in einen Jungen verliebt? Für Janie beginnt ein Spießrutenlauf, begleitet von ständiger Angst, entdeckt zu werden, denn dies hätte fatale Folgen… [Meine Meinung] Leider hat mich das Buch nicht überzeugt. Es war ziemlich langatmig, sodass ich wirklich nur langsam vorankam. Schon nach einigen Seiten verging mir die Lust am lesen. Der Klappentext klang ganz interessant und auch die Idee ist wirklich gut, nur leider fand ich die Umsetzung nicht so gelungen. Was ich ebenfalls nicht so gut fand, waren die langen Kapitel. Die kann ich ja gar nicht abhaben, schon gar nicht, wenn das Buch mir nicht gefällt. Trotzdem hab ich mich weiter durch gekämpft und muss sagen, dass es dann ab und zu doch ganz spannende Stellen gab, leider überwogen diese nicht.Weiterempfehlen würde ich das Buch ehrlich gesagt nicht, aber jeder hat eine eigene Meinung. 2 von 5

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  • Leider noch nicht ausgereift

    Geteilt

    MsChili

    29. May 2017 um 20:26

    „Geteilt“ von Celine Stromberg handelt von Janie Thompson, die mit ihrem Zwillingsbruder, der kleinen Schwester, Mutter und Großmutter in einer Stadt wohnt, in der es nur Frauen und Kinder gibt. Kurz nach ihrem 16. Geburtstag muss ihr Bruder die Stadt verlassen und Janie stellt die Regierung in Frage. Und dann verliebt sie sich auch noch. Wie wird sie sich entscheiden?   Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hat mir sofort gefallen. Ein Stadt, gespalten zwischen Mann und Frau. Ich habe mich recht bald gefragt, was mit den Männern passiert und fand es interessant zu lesen, wie Frauen alleine klar kommen. Was ich mich gefragt habe, was ist mit den ganzen „Männerberufen“ so wie Bauarbeiter, etc.? Wird das alles von Frauen gemacht? Der Einstieg ins Buch hat direkt meine Neugier geweckt, im Nachhinein muss ich aber sagen, dass die Autorin leider sehr weit vorgreift. Zudem ist der Schreibstil doch noch sehr holprig und leider gab es viele Rechtschreibfehler. Und dann ist es noch so, dass viel in die Länge gezogen wird und man das Buch auf die Hälfte hätte reduzieren können. Der Einstieg hat mich noch gefesselt, aber dann über den Mittelteil hinweg habe ich das Buch häufig beiseitegelegt und etwas anderes in die Hand genommen, weil es mich nicht packen konnte.   Es besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf bei diesem Buch, auch wenn die Grundidee interessant klingt, die Umsetzung ist leider nicht so gelungen.

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  • Eine wirklich tolle Idee mit viel Potenzial, aber auch kleinen Schwächen

    Geteilt

    Pearsson

    08. October 2016 um 09:16

    Zitate:"... aber Schwäche zählt nicht, ich muss Rose Kraft geben, sonst schaffen wir es nie." Seite 45"Einen Moment gebe ich mich der Illusion hin, wie es wäre, wenn wir alle es auf die Männerseite schaffen würden. Was würde uns da erwarten?" Seite 52"Doch es ist die Wirklichkeit. Die harte, brutale Realität. Ben ist nicht geflohen. Er ist nun drüben auf der Männerseite. Es wird ihm gut gehen, es wird ihm gut gehen. Wie ein Mantra wiederhole ich diese Worte im Geiste wieder und wieder." Seite 62Meinung:Die Welt, in der Lanie mit ihrer Familie lebt, ist düster und trist. Denn es herrscht nicht nur eine strenge Trennung zwischen den Geschlechtern -alle Männer die die Volljährigkeit erreichen, werden auf die andere Seite der Mauer gebracht, die die Frauenstadt umgibt- sondern auch Unterdrückung und Einschüchterung. In der Stadt wimmelt es nur so von Wächterinnen, die jeden Verstoß sofort ahnden. Und glaubt mir, so ziemlich alles ist ein Verstoß, man darf sich nicht mal negativ über die Regierung äußern, oder sich auch nur ansatzweise mit einem Jungen treffen. Die Strafen sind hart und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass Hochverrat mit dem Tode bestraft wird. Das alles hat Lanie mehr oder minder hingenommen, bis ihr Zwillingsbruder Ben, mit dem Erreichen der Volljährigkeit die Ausweisung bevorsteht. Immer mehr nehmen bei ihr die Zweifel daran überhand, dass wirklich alle Männer derart abgrundtief böse sein sollen, wie die Regierung ihnen weißmachen will. Als die dann während der Verabschiedung von Ben noch der geheimnisvolle Henry über den Weg läuft, weiß sie endgültig nicht mehr, wie sie es in dieser Gemeinschaft noch weiter aushalten soll. Aber hat sie überhaupt eine Wahl? Denn seit der Flucht der Schwester ihrer Großmutter vor vielen Jahren, steht ihre Familie streng unter Beobachtung. Und eine Rebellion oder Flucht ihrerseits, würde hart auf ihre Familie zurückfallen...Zu Beginn der Geschichte erfahren wir, dass Lanie sich in der Ausbildung zur Wächterin befindet, wo sie grauenvolle Dinge erlebt. Daraufhin machen wir einen Sprung zurück zu der Zeit, als Lanie noch zur Schule ging und ihr Bruder Ben noch bei ihr war, und erfahren Schritt für Schritt, was sie dazwischen erlebt hat und wie es zu dieser Situation kam.Die Autorin erweckt die Geschichte um Janie, ihre Familie und ihre beste Freundin Ann mit einem wirklich angenehmen und bildhaften Schreibstil zum Leben. Wir erfahren viel über ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen und wachsen so in das Geschehen hinein. Sie schafft es, eine wirklich bedrückende Stimmung zu erschaffen, die einen frösteln lässt, denn die Gewalt und Unterdrückung der Menschen ist allgegenwärtig.Auch ihre Freundschaft zu Ann hat mir viel Spass gemacht. Zwei Mädchen die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten, aber ihre Leben gegenseitig -trotz aller Umstände- lebenswerter und heller machen... Das war schön zu lesen.Leider gab es für mich aber auch zwei Kritikpunkte, von denen ich jedoch einen während des Schreibens dieser Rezension gleich wieder revidieren muss ;)Zum Einen hat es die Autorin für meinen Geschmack zum Teil einfach etwas zu gut gemeint. So liegen zwischen dem aktuellen Geschehen, das ganz am Anfang erzählt wird und dessen Wiederaufnahme -nach der dazwischenliegenden Vorgeschichte- über 250 Seiten, die manchmal etwas zu detailreich und somit leicht zäh werden. Das hat zu ein paar Längen geführt, hier hätte man für mich noch etwas kürzen können ;)Zum Anderen endet die Geschichte, naja nennen wir es mal "offen", mit gefühlten 1000 unbeantworteten Fragen und quasi mitten im Geschehen. Ein wirklich krasses und unbefriedigendes Ende! Beim Lesen des Nachwortes habe ich dann entdeckt, dass die Autorin noch nicht weiß, ob es eine Fortsetzung geben wird!! Skandal XDDoch während ich das hier schreibe, habe ich mir die Homepage von Celine Stromberg angeschaut und etwas von 'ner Trilogie entdeckt, somit kann und will ich diesen Stern nicht von meiner Wertung abziehen ;)Alles in Allem war "Geteilt" für mich eine wirklich tolle Idee mit viel Potenzial aber auch kleinen Schwächen, von der ich unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht!  

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  • Kein emanzipatorischer Roman

    Geteilt

    mistellor

    02. October 2016 um 02:46

    Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.Schade. Eine wirklich gute Idee.In der nahen Zukunft haben die Frauen beschlossen nur noch unter Frauen zu leben. Männer bzw. Jungens müssen mit 16 die Stadt verlassen. Wie gesagt, eine an sich gute Idee, Aber in der Ausführung Mängel. Die zwei größten Mängel sind: Das Buch ist detailversessen, viele unwichtige Dinge werden ausufernd von der Autorin wiedergegeben. Und der schlimmste Fehler ist das nicht vorhandene Ende. Völlig abrupt endet der Roman an der spannendsten Stelle im Roman. Und es gibt keine Fortsetzung. Das kann dem Leser nicht antun, der sich manchmal wirklich durch das Buch durchbeißen musste. Daher nur 3 Sterne.

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    • 2
  • Die Frauenstadt

    Geteilt

    Lerchie

    23. September 2016 um 14:43

    Prolog. Sie hat einen Mord begangen. Im moralischen Sinne, denn sie hat die Waffe gehalten, nicht ganz freiwillig zwar, aber eben doch. Sie hätte sich weigern können, aber was wäre dann gewesen? Sie fühlt sich schuldig… Ein halbes Jahr zuvor. Janie nimmt die Ausweisung ihres Bruders total mit. Sie lebt in einer Stadt, in welcher es nur Frauen und Kinder gibt. Jungen dürfen nur bis zu ihrem 16. Lebensjahr bei ihren Müttern bleiben… An Bens Ausweisungstag begegnet Janie einem Jungen zu dem sie sich hingezogen fühlt. Aber das darf nicht sein, das ist streng verboten… Und sehr gefährlich, wird man denn erwischt… Janie muss sich zwischen zwei Berufen entscheiden: Dem der Näherin, wie ihre Mutter, und dem der Wächterin… Janie hofft so sehr, irgendwann einmal etwas ändern zu können, an diesem System, von dem sie nicht mehr überzeugt ist…. Warum fühlt sie sich schuldig? Weil sie geschossen hat? Was wäre passiert, hätte sie es nicht getan? Wäre ihre Ausbildung dann geplatzt? Warum dürfen in Janies Stadt nur Frauen und Kinder leben?  Warum werden den Müttern die Söhne genommen? Hat sich Janie in den Jungen verliebt? Er hat noch vier Monate, bis er ausgewiesen wird, aber was dann? Für welchen Beruf entscheidet sich Janie? Welchen Eignungstest besteht sie? Warum ist sie nicht mehr von dem System der reinen Frauenstadt überzeugt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.   Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es war auch gleich spannend, und das blieb es auch weitestgehend. Jedoch konnte es mich nicht richtig überzeugen. Denn das Eine oder Andere war für mich irgendwie ohne Sinn, wie z.B. die Sache bei dem Eignungstest. Sinn machte nur der Punkt, den Janie erlauscht hatte. Aber sonst?? Das Buch fängt mit einem Prolog an. Warum hat es keinen Epilog?? Das Ende ist irgendwie klar, und doch wieder nicht. Denn man weiß nicht wirklich, was passieren wird. Man weiß nicht, was mit Janies Mutter, Großmutter und Schwester passiert. Was mit Janie passiert, kann man vermuten und doch hätte ich all dies gerne in einem Epilog gelesen. So wie das Buch dasteht, könnte man glauben, die Autorin wolle noch eine Fortsetzung schreiben. Aber es ist nichts Derartiges vermerkt. Auf jeden Fall hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen und das nicht nur aus einem Grund. Wenn man vom Ende absieht, war es nicht schlecht, aber wie gesagt… Ich kann hier nicht näher darauf eingehen, auch was die Eignungstests betrifft, denn da würde ich spoilern. Ein anderer Leser mag vielleicht das Ende so gerne. Aber für mich ist das ein Grund für Punktabzug. Auf jeden Fall ist das Buch zwar nicht schlecht, hat aber noch viel Luft nach oben.

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  • Klasse Idee solide umgesetzt

    Geteilt

    Danni89

    17. September 2016 um 19:12

    Klappentext: „Könntest du dir vorstellen, in einer Stadt zu leben, in der Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt sind? Nein? Für das sechszehnjährige Mädchen Janie Thompson ist dies die Realität. Alle Jungen, die das Alter von sechzehn Jahren erreichen, müssen ihre Seite der Stadt, in der nur Frauen und Kinder zugelassen sind, verlassen. Doch was passiert, wenn man sich gegen alle Regeln in einen Jungen verliebt? Für Janie beginnt ein Spießrutenlauf, begleitet von ständiger Angst, entdeckt zu werden, denn dies hätte fatale Folgen...“ Bei dem Buch „Geteilt“ handelt es sich um eine gelungene Dystopie, welche die Autorin Celine Stromberg über einen Prolog und insgesamt 37 Kapitel spannend erzählt. Insgesamt hat mir diese Geschichte durchaus gefallen. Der Markt ist inzwischen ja schon ziemlich überfüllt mit Dystopien jeder denkbaren Art. Dennoch war diese Idee, eine Gesellschaft zu konstruieren, in der Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt leben, zumindest für mich etwas Neues. Auch die Umsetzung hat mir dabei gut gefallen. Bereits mit dem Prolog hat es die Autorin geschafft, die Neugierde des Lesers zu wecken. Ich wollte direkt mehr über diese Gesellschaft und die Zusammenhänge erfahren. Aber auch danach ist die Geschichte sehr spannend und mitreißend erzählt. Es fällt einem leicht, mit der jungen Protagonistin und Ich-Erzählerin Janie mitzufühlen und mitzufiebern. Das Ende hat mich dann ein bisschen enttäuscht – allerdings nur, weil ich persönlich mir da etwas anderes gewünscht hätte, denn eigentlich steht auch der Schluss wunderbar im Einklang mit dem Grundton der Geschichte. Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob es in naher Zukunft auch noch eine Fortsetzung geben wird, denkbar wäre es jedenfalls. Fazit: gelungene Dystopie auf Basis einer gut ausgearbeiteten Gesellschaftsform! 

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  • Unglaublich spannendes Debüt!!

    Geteilt

    kadiya

    15. September 2016 um 08:33

    Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen- und bin absolut hin und weg!Die Story ist Spannung pur- Janie wächst in einer geteilten Stadt auf, in der männliche Bewohner direkt nach ihrem 16.Geburtstag aus der Stadt ausgewiesen werden, es herrscht ein strenges Regime, Überwachung und Einschüchterungen sind an der Tagesordnung.Janie ist ein "typischer Teenie", etwas rebellisch, aber total sympathisch-nach der Ausweisung ihres Zwillingsbruders beschleichen sie erste Zweifel an der Regierung, am System generell und sie macht eine innere Reifung durch- die mitgetragen wird von der (verbotenen) Liebe zu Henry, einem Jungen, dem das gleiche Schicksal droht, wie Janies Bruder.Bis auf einige Rechtschreibfehler ein supertolles Buch, dass ich jedem Fan von spannender Unterhaltung nur ans Herz legen kann!Ich hoffe, die Fortsetzung wird bald erhältlich sein-TOP!

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  • Anfang und Ende super, die Idee auch, aber was ist mit dem Mittelteil?

    Geteilt

    Artemis_25

    12. September 2016 um 19:48

    Die Grundidee einer Dystopie von einer von Frauen regierten Stadt hat mir sehr gut gefallen. Was wirklich super rüberkommt ist das Gefühl des Eingesperrtseins, der Unterdrückung, des vollkommenen Ausgeliefertseins und die ständige Gefahr selbst in den eigenen Gedanken belauscht zu werden. Irgendwie kommt mir die Geschichte wie eine Mischung aus DDR-Verhältnissen und der Bestimmungs-Trilogie vor. An letzteres musste ich verstärkt aufgrund des Eignungstestsystems in Sachen Berufe und eben das Festgehaltenwerden in einer einzigen Stadt, außerhalb derer kaum jemand, außer den ausgewiesenen Jungen und Männern existieren soll.Der Einstieg in das Buch empfand ich als außerordentlich gut gelungen. Es wurde hier ein Abschnitt ausgewählt, der eigentlich ca. in die Mitte des Buches angesiedelt ist. Janie befindet sich dort in der finalen Phase ihrer Wächterinnen-Ausbildung und muss etwas ganz Schreckliches tun: Sie muss eine Schulkameradin töten, weil diese eine Beziehung zu einem Jungen geführt hat. In Janies Stadt ist das ein Vergehen, das mit der Höchststrafe bestraft wird. Nur hätte sie nie gedacht, wie diese Höchststrafe konkret aussehen würde. Zwar hat sie auch schon zuvor an dem System gezweifelt, konnte nicht glauben, dass Männer dazu geboren sind, gewalttätig zu werden und Kriege anzuzetteln, zumal ihr eigener Bruder so gar nicht in dieses Bild passt. Dieser Moment, in dem Janie gezwungen wird jemanden umzubringen, stellt eine entscheidende Wendung dar, auf dessen Konsequenzen erst im späteren Verlauf näher eingegangen wird. Als Einstieg eignet sich diese Stelle deshalb richtig gut, weil sie neugierig macht und gleichzeitig so eindrucksvoll und voller Emotionen geschrieben wird, dass man als Leser selbst Janies Grauen hautnah miterleben kann.Leider hat mich der Rest des Buches nach diesem tollen Einstieg dann doch recht schnell enttäuscht.Besonders gravierend aufgefallen ist mir da die verbotene Liebesgeschichte zwischen Janie und Henry. Man bekommt gefühlt fast gar nichts von deren Entwicklung mit. Ihre Treffen werden nur sehr kurz abgehandelt und schon nach sehr kurzer Zeit gestehen sie sich ihre Liebe zueinander. Für meinen Geschmack verlaufen ihre Aufeinandertreffen auch viel zu kitschig. Ja klar, da Liebesbeziehungen eigentlich verboten sind, haben die zwei gar keine Ahnung wie so etwas abläuft, benehmen sich auch oft sehr unbeholfen. Das kann ich ja auch nachvollziehen. Es wirkt trotzdem alles viel zu schnell, zumal man Henry dabei so gut wie gar nicht kennenlernt. Das Einzige, was man von ihm erfährt ist, dass er wohl sehr gut aussieht, bei seiner Tante wohnt, bald ausgewiesen wird und unglaublich in Janie verliebt ist.Ganz generell sind mir die Charaktere viel zu flach und zu wenig ausgearbeitet, wenn man mal von Janie absieht. Das macht es einem sehr schwer, richtig mit ihnen mitzufühlen.Der Schreibstil liest sich an sich recht angenehm. Trotzdem sollte da nochmal jemand drüberlesen. Da sind mir noch zu viele Wortwiederholungen drin sowie auch mehrere Rechtschreibfehler. Was mir öfters ins Auge gestochen ist, ist das Wort „eher“, welches sehr oft als „ehr“ geschrieben wurde und auch „zu mindestens“ sieht sehr merkwürdig aus. „Äh“ wird auch recht häufig verwendet, was nach einer Weile dann doch irgendwie stört.Das Ende ist sehr offen gehalten und macht trotz der vielen Mängel neugierig auf eine Fortsetzung. Ich würde einen zweiten Band sehr begrüßen, da dann doch noch einige wichtige Fragen offen bleiben. So ganz ist mir nämlich noch nicht klar, weshalb eine Abschottung dieser Stadt um jeden Preis notwendig ist. Und was ist mit den ganzen ausgewiesenen Männern?Alles in allem hat mir also die Grundidee der Geschichte gefallen, der Einstieg hat mich richtig mitgerissen und das Ende neugierig auf einen Folgeband gemacht. Der Teil zwischen Anfang und Schluss konnte mich allerdings nicht so richtig mitnehmen. Da sollte nochmal ordentlich überarbeitet werden, vor allem was die Charaktere und die Lovestory angeht. Beides braucht noch mehr tiefe und letzteres weniger Kitsch. Trotz der vielen Mängel bekommt man als Leser doch ein sehr umfassendes Gefühl dafür, wie es ist, in Janies Stadt zu leben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nach einer weiteren Überarbeitungsphase sehr gut bei Fans von den Bestimmungsbüchern ankommen wird. Auch Leute, die sich für Überwachungsstaaten interessieren, werden hier sicher fündig werden.

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  • Die Story könnte mal durchaus im Schulunterricht diskutiert werden! Interessante Aspekte!

    Geteilt

    Wichmann

    09. September 2016 um 21:32

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover Das Cover deutet die Düsterkeit an, die eine verbotene Liebe zwangsläufig mit sich bringt. Unbeachtet lässt es die Freude, das Herzklopfen, die rosarote Brille, die dieser Geschichte innewohnt. Inhalt und Aufteilung des Buches Die Geschichte ist neu und doch so altbekannt. Das Neue, Interessante ist die strikte Trennung der Geschlechter durch eine Sperrmauer. Die Mütter erziehen die Kinder, nicht wie im Mittelalter, wo ab sieben Jahren die Männer die Erziehung, zumindest der Jungen übernahmen, sondern mit 16 Jahren werden Jungen in das Land der Väter ausgewiesen. Dieser Band beginnt mit der Trennung des Jungen von der Familie, erzählt vom Trennungsschmerz der verbleibenden Familie und der beginnenden Leidenschaft der Protagonistin für das andere Geschlecht. Der Leser weiß durch die Ausweisung der 16 jährigen Jungen bereits von der Gefahr durch die Wächterinnen, die jeden Verstoß, jedes Gespräch mit einem noch nicht ausgewiesenen männlichen Bewohner ahnden. Sehr schön und intensiv sind die Gedankengänge von Janie dargestellt und ihr Fürchten, Bangen und Hoffen in Worte gefasst, sodass der Leser ihr jugendliches Ansinnen miterlebt. Ehrlich gesagt ergeht sich die Geschichte für mich persönlich in etwas Langatmigkeit. Es ist ein Quäntchen zuviel der genauen Beschreibungen, ein Tick zuwenig an Spannung, sodass ich versucht war ein Sternchen abzuziehen. Stil Die Geschichte wird durchgängig aus der Perspektive von Janie dargestellt. Abgesehen vom Prolog chronologisch und aufeinander aufbauend, sodass sich ein leichter Zugang zum Text ergibt. Fazit Die Story könnte aufgrund der interessanten Gesellschaftsituation, den Themen ‚Liebe‘ und ‚um sein Ziel kämpfen‘ durchaus im Schulunterricht diskutiert werden! Rezension von Wichmann-Reviews.de

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  • fand ich einfach nur super!

    Geteilt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2016 um 13:17

    Die Liebe zwischen Mann und Frau ist gefährlich, denn die Liebe bringt uns Frauen dazu, uns bereitwillig dem Mann unterzuordnen. Die Liebe macht uns schwach. In unserer Gesellschaft soll sie deshalb vermieden werden. In Janies Welt werden die Jungs beim Erreichen des 16. Lebensalters von der Familie getrennt. Fortan leben sie in der Männerwelt, während die Frauen unter sich bleiben. Lediglich eine Mauer trennt beide Geschlechter. Beim Abschlussball werden ihr zwei Berufe vorgeschlagen, eines davon ist der der Wächterin. Janie wittert ihre Chance, denn als Wächterin könnte sie auch herausfinden, was sich hinter der Mauer abspielt. Jedoch erweist sich der Einstellungstest als Wächterin als sehr schwierig. Janie muss auf jemanden schießen, der ihr am Herzen liegt und sie wehrt sich vehement dagegen. Auch die Tatsache, dass das ganze nur ein Trugbild ist, macht die ganze Sache nicht besser. Und was hat es genau mit diesem Vergessenheitstrank und dem Gedankenchip auf sich? Und wieso wirken diese bei ihr nicht? Schnell hegt Janie Zweifel an der Prüfung und dem System, in dem sie wohnt.Das Buch hat mir total gut gefallen. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Janie gefällt mir als Protagonisitn ziemlich gut, da sie scheinbar die einzige ist, die über dem Tellerrand blickt. Das Buch hat mich sehr an "Die Bestimmung" erinnert :)

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    • 3
  • Absolut lesenswert!

    Geteilt

    tschulixx

    24. August 2016 um 21:04

    Ich bekam das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin.Könntest du dir vorstellen, in einer Stadt zu leben, in der Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt sind? Nein? Ich auch nicht!Wie würde dann bloß unsere Gesellschaft funktionieren? Wie würden wir Frauen unter uns leben, wenn wir nicht immer von Männern umgeben sind? Sehr schwer zu sagen. Ich glaube, dass es nicht funktionieren würde! Es gibt nicht ohne Grund Männchen und Weibchen! Und der Plan ist sicher nicht, dass die beiden Geschlechter getrennt voneinander wohnen.Aus genau diesem Grund finde ich das Buch von Celine Stromberg wahnsinnig toll.  Es brachte mich zum Nachdenken, wie so eine Welt aussehen würde. Die Autorin hat sich Gedanken über diese fatalen Folgende auf die Gesellschaft gemacht, im Hinblick auf Liebe als auch auf Ängsten und Bedrohungen. Sie hat mir einige Denkanstöße gegeben, die ich sehr interessant finde. Die Geschichte von Janie ist, wenn man sie genauer betrachtet, nichts für schwache Nerven. Es ist ein Roman, der dem Leser genug Denkstoff gibt und ihn auf eine Reise mitnimmt, die teilweise sehr beängstigend ist. Ich bin begeistert.Die Idee des Buches, wie schon in der Einleitung sicher gut erkennbar ist, hat es mir sehr angetan. Es gab einen Krieg, nicht viele Menschen haben überlegt, und die die überlebt haben, haben sich eine neue Strategie überlegt, wie es nie mehr zu solchen Ereignissen kommen kann. Die Frauen und die Männer werden einfach durch eine Mauer getrennt und kein Geschlecht weiß was auf der anderen Seite passiert. Frauen bilden eine eigene Regierung, führen Berufe aus die normalerweise nur Männer tun würden, und sind dadurch auch zu vielen Dingen fähig. Mir gefällt die Idee des Buches wirklich wahnsinnig gut und die Autorin hat sie auch sehr gut umgesetzt. Sie hat sich nämlich auch viele Gedanken über die Hintergrundgeschichte gemacht. Ihre Geschichte hat Hand und Fuß! Es wird sehr genau erläutert, wann die Jungen von ihrer Stadt ausgewiesen werden, welche Regeln sie beachten müssen und welche Strategie hinter der Trennung der Geschlechter steckt. Politik, Rechtssystem, Armut, Reichtum, Liebe.Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Einstieg, in der der Leser in die Zukunft blicken kann. Der Prolog besteht also aus der Zukunft. Dann beginnt die richtige Geschichte und zwar knapp ein halbes Jahr vor dem Prolog. Das fand ich wirklich sehr spannend, denn durch diese Vorschau, wurde das Buch schon richtig spannend! Circa die Hälfte des Buches ist die Vorgeschichte des Prolog, wie es zu diesen brutalen Zwischenfall kommt.Der Leser bekommt einen Einblick in den Schulalltag von Janie, sowie kann man bei ihren Freizeitaktivitäten dabei sein. Natürlich gibt es auch Probleme, die jeder Teenager in diesem Alter hat: Liebe, Schmerz und Sorgen um das richtige Ballkleid. ;) Als Leser taucht man so wirklich sehr gut in den Alltag ein und bekommt einen guten Überblick davon wie es ist, wenn nur Frauen miteinander wohnen. So ganz ohne Männer...interessant!Das Buch umfasst einen breiten Zeitraum, wodurch man die Entwicklung der Hauptfigur Janie gut beobachten kann.Die Hauptfigur ist Janie Thompson. Janie ist für mich ein sehr starkes Mädchen mit viel Mut. Man durchlebt mit ihr die Phase des Verliebt seins und kann die Geschichte sehr gut nachvollziehen. Wie sie diesen Junge mit diesen unglaublich blauen Augen trifft und sich langsam in ihn verliebt, ist wirklich schön mit anzusehen. Man findet sie sofort sympathisch.Dann gibt es auch noch ihre beste Freundin. Auch deren Charakter tritt sehr starker vor. Janie beschreibt sie des Öfteren als sehr klug, hübsch und wahnsinnig freundlich. Sie ist was das Schulische betrifft Janie eine große Hilfe und die Freundschaft der beiden wird von Zeit zu Zeit immer tiefer. Auch das konnte ich als Leser sehr gut beobachten. Zwischenzeitlich hat es mich jedoch auch gestört, dass Janie ihre Freundin immer wieder als klug bezeichnet, wenn diese etwas kluges macht. Auch wurde oft erwähnt, wie gut ihre Freundin sie doch kannte. Beispielsweise dachte Janie irgendetwas und ihre Freundin hat in diesem Moment den gleichen Einfall. Ist ja schön und gut, wir alle wissen, dass das unter guten Freundinnen natürlich oft vorkommt. Aber wenn danach immer wieder erläutert wird wie gut ihre Freundin sie doch kennt und wie gut sie beide doch zusammenpassen etc. ,fand ich das halt dann ein bisschen nervig.Natürlich gibt es auch noch einige Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Familie von Janie (ihre kleine Schwester, ihre Mutter und ihre Großmutter). Diese Nebenfiguren spielen wirklich eine schöne Rolle. Ich als Leser mochte diese Nebenfiguren wirklich sehr gerne, denn sie rundeten meiner Meinung nach die Geschichte ab. Sie machten sie authentisch und realistisch.Das Buch hat wie oben schon einen erwähnt einen sehr tollen Prolog, der mich wirklich wahnsinnig neugierig auf das ganze Buch gemacht hat. Man bekommt schon einen kleinen Einblick in die Zukunft und möchte endlich wissen wie es dort weitergeht. Dann beginnt ja wie schon gesagt die wirkliche Geschichte und man taucht einmal gemütlich in den Alltag von Janie ein. Dann trifft sie diesen Jungen, der alles auf den Kopf stellt. Von hier weg wurde es richtig spannend, denn sie begann sich heimlich mit ihm zu treffen (was ja gegen die Regeln der Stadt widerspricht). Dann kamen natürlich noch einige Dinge, die ich jetzt aber nicht verraten werde. ;) Auf jeden Fall fand ich das Buch durchgehen spannen und es hat sich immer mehr Spannung aufgebaut, bis dann das große Finale gekommen ist. Es ist eine Geschichte die Hand und Fuß hat und die mich wirklich bis zum Ende zu Ende gepackt hat.Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich recht einfach aber trotzdem sehr durchdacht. Das Geschriebene hat eine gewisse Qualität, und es lässt sich wirklich sehr angenehm und zügig lesen. Hin und wieder habe ich kleine Fehler gefunden, wie zum Beispiel ein fehlendes Anführungszeichen oder so etwas ähnliches. Also überhaupt nichts Gravierendes, das den Lesefluss gestört hat. Hin und wieder jedoch konnte ich mich nicht ganz mit der Ausdrucksweise der Autorin anfreunden. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich fand, das einige Sätze teilweise verdreht waren. Ich hoffe, ihr könnt jetzt etwas damit anfangen, aber oft würde man einen Satz anders bilden wie man ihn zum Beispiel liest. Das hat meinen Lesefluss leider ein bisschen gestört, und ich würde aus der Geschichte heraus gerissen. Aber gut, auch wieder Geschmackssache. Jeder schreibt anders.Die Autorin hat sich meiner Meinung nach mit ihrem Stil im Laufe des Buches gesteigert. Am Anfang kamen diese verdrehten Sätze noch öfter vor als dann zum Schluss hin. :)Ich vergebe trotz der kleinen Kritikpunkte fünf Weltentaucher, weil mich die Geschichte von Janie und ihrer Liebe voll überzeugt hat und die Idee mit der Mauer zwischen den Geschlechtern ebenfalls der Hammer ist! Ich kann das Buch der jungen Autorin wirklich sehr empfehlen! Es sieht in meinem Bücherregal neben Panem sehr schön aus. ;)

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