Ceri Radford Das Leben ist kein Gurkensandwich

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Inhaltsangabe zu „Das Leben ist kein Gurkensandwich“ von Ceri Radford

Gurkensandwiches zum Five o’clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an­deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ...

Oh diese Mütter! Der Text der Partnersuchanzeige ist einer der “Brüller” bei dem ich herzhaft lachen konnte.

— Synapse11
Synapse11

Leider erfüllte es nicht meine Erwartungen... aber als Lektüre in Rahmen einer Leserunde... suuuper!

— aba
aba

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  • Das Leben ist kein Gurkensandwich

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. February 2016 um 09:26

    Bei diesem Buch muss ich zugeben, hatte ich eine vollkommen andere Erwartung, als das, was am Ende auf mich zukam. In meinen Augen handelt es sich nach der Beschreibung nämlich um ein lustiges und leichtes Buch voller turbulenter und verrückter Geschehnisse. Nach den ersten paar Seiten hat mich das Buch aber schnell eines besseren belehrt, denn die Protagonistin Constance ist einfach nur eine unerträgliche und vollkommen versnobte Person, die es zum einen unter ihrer Würde hält zu putzen oder andere sinnvolle Dinge zu machen und daher einen anderen Weg einen anderen Weg aus ihrer Langeweile zu finden versucht und ihrem Leben ein wenig Abwechslung zu verschaffen, der mich beim Lesen ehrlich auf die Palme getrieben hat. In ihrer Mission gegen die Langeweile und gegen den Leser, da ich mich von ihr ehrlich genervt fühlte, wird sie in manchen Punkten von einigen Personen entweder behindert oder gar schon wieder auch fast unterstützt. Sei es ihr ukrainisches Hausmädchen, das zwar das Putzen vernachlässigt, aber ihre Reizwäsche im Arbeitszimmer das Hausherren, laut Constance, trocknet, und worüber sich Constance auch kein bisschen wundert, sondern nur die Unordnung bemängelt. Ebenso versucht sie aber auch noch ihre Kinder, Sohn und Tochter, wie auch einen Mit-Glöckner beim Wechselläuten und viele diverse andere Leute, zu einem ihrer Meinung nach angemessenen Lebensstil bekehren will. Durch ihre extrem arrogante, weltfremde, naive und überhebliche Art bringt sie dabei den geneigten Leser, der noch dachte, dass aus dem Buch eventuell noch etwas werden könnte, schier zur Verzweiflung, denn man kann sich einfach nur aufregen über diese Person, deren schlimmste Albträume darin bestehen, dass die Blumendekoration nicht farblich zu den Einladungskarten passt oder dass sie einen Lebensmitteldiscounter betreten soll. Ich selbst wurde daher beim Lesen irgendwie immer nur aggressiver und hab mich gefragt, wie man so ein Buch nur schreiben kann. Insgesamt einfach nur gruselig, denn das ganze Buch war einfach nur abgehoben und unlogisch und dabei aber auch nur in ganz geringen Maßen komisch, wenn es das überhaupt geschafft hat. Ganz und gar nicht mein Buch!

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  • Ein Buch, das einem den Tag versüßt!

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    lauja01

    lauja01

    03. October 2015 um 20:33

    Über das Buch: Seiten: 395 Preis: 14,95 Euro ISBN: 9783805250153 Erscheinungsdatum: 15. Juli. 2011 Originalsprache: Englisch Genre: Roman Verlag: Wunderlich Inhalt: Gurkensandwiches zum Five o'clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an­deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ... Das Cover: Das Cover find ich voll schön. Eigentlich habe ich mir das Buch wegen dem Cover ausgesucht. Die ersten 3 Sätze: Heute ist Neujahr, und welcher Tag wäre besser geeignet, um etwas ganz Neues auszuprobieren? Ab sofort habe ich mein eigenes Blog, und dies ist mein erster Eintrag. Mein Sohn Rupert glaubt, dass es vielleicht überall auf der Welt gelesen wird. Schreibstil & Aufbau & Meine Meinung: Dieser Roman beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.Die Hauptperson  Constance Harding beschreibt ihr Leben in einem Blog.Dort lässt sie der ganzen Welt teilhaben, was in ihrem Leben passiert. Es ist richtig lustig zu lesen.Bei manchen Blogeinträgen musste ich lachen, bei anderen nur nachdenklich den Kopf schütteln.Über jeden Eintrag, steht das Datum und der Tag, wann es geschrieben wurde. Zum Beispiel "Freitag, 4 Januar". Wenn sie an einem Tag mehrere Einträge hatte, kommt noch die Uhrzeit dazu.Es war echt super zu lesen.Und das Tolle war, das es ganz alltägliche Sorgen gab, aber auch Sorgen, wo man dachte, das passiert mir nie.Dieser Roman ist für Leser geschrieben, die es mögen, wenn Bücher anders aufgebaut sind.Da es als Blogeinträge geschrieben ist, ist es natürlich in Ich-Form. Sie springt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, hin und her.So wie man auch erzählen würde. Das Buch bekommt 5 Sterne von mir, weil es einen den Tag versüßt! Fazit: Ein Buch, das einem den Tag versüßt! Über die Autorin: Ceri Radford ist stellvertretende Chefredakteurin des Telegraph. „A Surrey State of Affairs“ ist ihr erster Roman. „Constance“ war ursprünglich eine Figur aus einer Website-Kolumne des Telegraph und wurde von Ceri Radford zur Hauptperson dieses Romans weiterentwickelt. Wieviel Sterne? 5 Sterne

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  • British humour - I liked it !

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    AKRD

    AKRD

    12. June 2015 um 20:46

    Wie schon die Leseprobe vermuten ließ, war "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford ein Buch für mich ! Schön, dass ich ihn durch "Vorablesen" lesen konnte, denn ich denke, im Buchladen wäre mir dieses Buch wohl nicht weiter aufgefallen (da es nicht in der Krimiecke zu finden wäre ...). Ich mag den britischen Humor sehr gern und habe daher mit viel Freude den Alltag der 53-jährigen Constance Harding mitverfolgt. Positiv aufgefallen ist mir die Authentizität, denn Ceri Radford teilt dem Leser durchaus auch problematische Situationen und Alltagsnöte mit und ist nicht bemüht, ständig nur witzig zu sein. Ich hatte beim Lesen mehrfach das Gefühl, ich kenne Constance persönlich. Auch wenn wir nicht in derselben Altersklasse sind und uns auch sonst diverse Dinge unterscheiden, waren viele Situationen für mich nachvollziehbar und lustig zu lesen. Die Autorin bedient sich eines etwas einfacheren Schreibstils, was das Buch aber keineswegs abwerten soll. Gerade bei solchen Büchern, die mit Blogs zu tun habe oder im Tagebuch-Stil verfasst sind, passt meines Erachtens nach auch nur ein solcher Stil, damit die Authentizität nicht verlorengeht. Leichter Kritikpunkt Hin und wieder "schwächelt" die Story ein wenig, da hat man das Gefühl, die Autorin suchte ein wenig nach Worten - es wirkt leicht bemüht und ein wenig langatmig bisweilen... Meine Meinung Aber alles in allem schreibt die Autorin flüssig und amüsant, so dass hier noch vier von fünf Sternen völlig gerechtfertigt sind. Ein lockerer Roman, den man gut "zwischendurch" konsumieren kann.

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  • Gute Unterhaltung für zwischendurch

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    HK1951

    HK1951

    01. May 2015 um 09:24

    Constance Harding ist 53 Jahre alt, Gattin eines Rechtsanwalts und lebt in England ein mehr oder minder beschauliches Leben. Soll das schon alles gewesen sein ? Für eine Frau in ihrem Alter und ihrer Situation ein durchaus berechtigter Gedanke... Sie beschließt, einen Blog im Internet zu starten. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und hatte es so rasch durch wie sonst kaum eines zuvor (Freitag angekommen und heute morgen durch ). Zugegebenermaßen ist es nicht sehr umfangreich und auch nicht sprachlich anspruchsvoll, so dass das Lesen übermäßig viel Zeit in Anspruch genommen hätte, aber meine Begeisterung lag eher an der Geschichte als solche. Ich bin selbst nur geringfügig älter als Constance und fand mich in Vielem, was sie schreibt, wieder. Englische und deutsche Hausfrauen unterscheiden sich also offenbar gar nicht so sehr. Die Autorin hat sympathische Figuren erdacht, die aber auch ihre Nöte und Sorgen im Alltag haben und dadurch sehr plastisch wirken. Auch das Cover finde ich sehr gelungen, auch wenn auch mir aufgefallen ist, dass die junge Dame darauf wirklich nicht aussieht, als sei sie in Constance´s Altersgruppe. Aber sonst ist der Stil mal was Anderes und durchaus auch positiv auffällig. Ebenso verhält es sich mit dem Titel, der einem gleich ins Auge sticht. Ceri Radford schreibt hoffentlich noch mehr Bücher mit Constance, denn ich finde, ihre Geschichte ist noch nicht auserzählt. Mich hat ihr Alltag sehr amüsiert und gut unterhalten, vier Sterne !

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  • Rezension "Das Leben ist kein Gurkensandwich" :-(

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    Mellabella

    Mellabella

    15. January 2014 um 22:19

    Das Cover lässt auf eine witzige Geschichte hoffen. Nun... leider fand ich die Geschichte sehr langweilig geschrieben und kein bisschen witzig. Sehr schade, man hätte aus der Story wirklich was spritziges machen können.  Kann ich leider niemanden empfehlen.  

  • naive Frau und Mutter

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    10. November 2013 um 14:32

    Constanze Harding führt ein beschauliches Leben in einem großzügigen Haus in einer beschaulichen kleinen britischen Stadt. Als Ehefrau eines Anwaltes mit Hausangestellte und Gärtner ist sie nicht wirklich ausgelastet. Also versucht sie im Leben ihrer Mitmenschen steuernd einzugreifen, ganz besonders im Leben ihrer Kinder. Die üblichen Generationsprobleme (mit ihrer altersstarrsinnigen Mutter, mit ihrer pubertierenden Tochter sowie mit ihrem erwachsenen, aber leider immer noch nicht verheirateten Sohn) verschärfen das Ganze noch. Ihre Tochter entflieht diesem Milieu, indem sie in Frankreich Stichlinge zählt. Der Sohn, der schon außer Haus ist, versucht seine Mutter mit einem Blog im Internet zu beschäftigen. Und so können wir hautnah miterleben, wie Constanze Harding  die „Probleme“ Anderer zu lösen versucht und dabei gar nicht bemerkt, wie ihr eigenes Leben nach und nach immer mehr aus den Fugen gerät. Wenn ihr beim Manipulieren der Anderen etwas misslingt, sieht sie das als kleines Missgeschick, was sie nur noch mehr anspornt, weiter aktiv zu werden. Dabei fehlt ihr jede Menschenkenntnis; haben doch die  Mitmenschen Fehler, die von ihr – der Fehlerlosen – ertragen  bzw. bereinigt werden müssen. Was für den Leser sofort klar ist, bekommt sie einfach nicht mit. Sie ist in ihrer Naivität so von sich überzeugt, dass es sehr lange braucht, bis auch sie das Offensichtliche sieht. Wenn man Constanzes Blog liest, wundert man sich immer wieder, wie unbedarft sie ist. Man kann sich über aufregen und sich vielleicht doch manches Mal ein wenig selbst erkennen. Es ist also eine leichte, oft skurrile Sommerlektüre.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    trollchen

    trollchen

    19. August 2012 um 17:11

    Cover: Ist leicht und beschwingt, es passt zu dem leichten , seichten Thema, was dieses Buch beschreibt. Denn es geht um Alltägliches, was eigentlich jeden passieren kann und um solche Menschen, die wir auch kennen. Vorn eine Frau an einem Seil, hinten der Papagei, den sie auch im Buch hat und im Hintergrund ein kleines Haus. Innen vorn im Einband, die Geschichte von Constance Harding, der Protagonistin des Buches und hinten ist Ceri Radford beschrieben, die Autorin des Buches. Das Buch ist in Tagebuchform aufgebaut, jeden Tag eine Eintragung mit Uhrzeit und Datum. Die Tagebucheinträge sind relativ kurz, daher schnell und strukturiert zu lesen. Fazit: Ein sommerlicher, zeitweiliger Roman um die Abenteuer einer Familie, die durch Höhen und Tiefen geht und ein wenig die Balance verliert. Es wird das Thema Homosexualität und der Sinn des Lebens angesprochen und der verzweifelte Versuch, eine Ehe zu retten, die vielleicht schon lange keine mehr war. Aber am Ende haben sich alle wieder lieb, Sophie hat ihrem Studium eine Chance gegeben, Rupert hat einen Freund und Jeffrey und Connie sind wieder ein Ehepaar. Es gab an einigen Stellen viel zu lachen, denn die Alltäglichkeiten waren doch so aus dem Leben gegriffen, das man wirklich denken konnte, das kenn ich doch von irgendwoher. Auch der Kirchenchor ist sehr witzig dargestellt und der Papagei Darcy, der immer wieder vorkommt, ist ganz süß. Alles in allem ein tolles Buch nach Art von Englands Humor, schnell zu lesen und sehr humorvoll.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    EvaB

    EvaB

    02. June 2012 um 00:05

    Constance Harding ist 53 Jahre alt und Hausfrau. Sie hat einen Mann, 2 erwachsene Kinder und einen Papagei. Da ihre Kinder etwas genervt sind von ihren ständigen Einmischungen, schenken sie ihr einen Laptop und richten ihr einen Blog ein. In diesem kann sie nun all ihre Gedanken und Sorgen loswerden. Constance findet gefallen daran und schreibt fleißig in ihren Blog. Constance ist eine etwas naive Frau. Die Haushälterin trocknet ihre Unterwäsche auf der Heizung im Büro ihres Mannes, doch Constanze macht sich nur Sorgen ob es dem Lack schaden könne. Ich habe während dem lesen immer wieder schmunzeln müssen. Es ist sehr leicht zu lesen und die perfekte Urlaubslektüre. Es ist sehr amüsant zu lesen wobei man immer schon vor Constance weiß was passieren wird.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    22. December 2011 um 10:33

    Oh Mann, hab ich gelacht! Das Buch ist einfach genial! Und ich muß dazu wiederholt sagen: Ich lese selten Bücher, bei denen man lachen muß! Aber diese Buch ist einfach ein "must have". Constance Harding, Mitte 50, schreibt einen Blog. Und der wird zu ihrer großen Leidenschaft. In einer grandiosen Naivität legt sie in diesem Blog alles über ihr Umfeld offen dar. Es ist umwerfend. Jeder, der einfach mal bei einem richtig guten Buch entspannen will (absolut Sauna-tauglich!), sollte es sich kaufen. Ich bin hin und weg.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    Synapse11

    Synapse11

    16. November 2011 um 23:47

    Papageienblues und Internet Inhalt: Bislang hat Constance alles, was sie bewegt, ihren Papagei erzählt. Zu Weihnachten bekommt sie einen neuen Laptop. Ihr Sohn Rupert und Tochter Sophie helfen ihr beim einrichten eines Blogs im Internet. Tagebuchähnlich stellt sie ihre “Geschichten” ins “Netz” und nimmt den Leser mit auf einen humorvollen Streifzug durch ihr Leben. Neben den Interneteinträgen trifft sie sich mit den unterschiedlichsten Personen und versucht deren Leben umzukrempeln. Wöchentlich treffen sich die “Wechselläuter” in der Kirche. Nicht genug für Constance, sie will Ruperts “Untüchtigkeit in Liebesdingen” ändern. Große Feiern mit vielen weiblichen Gästen und der Versuch, Rupert ohne sein Wissen bei einer Internet Partnerbörse anzumelden, machen das Chaos perfekt. Hat sie dabei Sophie aus den Augen verloren? Eines Tages sieht sie einen Fernsehauftritt ihrer Tochter und ist entsetzt. Zwischendurch spricht sie noch mit dem Papagei. Der hat inzwischen die schrillsten Aussprüche im Repertoire. Am Ende lernt Constance ihren Mann Jeffray von einer ganz neuen Seite kennen und erfährt Neues über Rupert. Alle haben längst bemerkt, was Constance bei allem Eifer übersehen hat. Cover und Titel: Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Die am Seil hängende Frau scheint “über den Dingen” zu schweben. Der bunte Papagei verkörpert Leichtigkeit und Heiterkeit. Dies kommt auch durch das Wort “Gurkensandwich” im Titel zum Ausdruck. Meine Meinung: Schmunzeln konnte ich schon auf Seite 1, als Rupert die Idee hat, dass Mutter ihre “Geschichten” ins Internet stellen kann. Mutter ist begeistert und der Sohn hat endlich Ruhe vor ihren Anrufen. Tochter Sophie richtet ihr den Blog ein und genießt ebenfalls die Ruhe ín ihrem Zimmer. Eine Idee und drei Menschen werden glücklich! Das Buch ist gespickt von weiteren humorvollen Bildern und Vergleichen. Anfangs schien die Handlung etwas schwerfällig. Mir fehlte der Zusammenhang in der Story. Als Sophie im Fernsehen auftaucht wird es spannend. Die Story um Rupert ist sehr heiter und erfrischend geschildert. Mütter, die ihre Kinder gern “unter die Haube” bringen wollen, können sich im Buch wiederfinden. Singles sind eher froh, wenn sie keine Mutter wie Constance als “Partnervermittlung” haben. Schon der Text der Partnersuchanzeige ist ein weiterer “Brüller” bei dem ich herzhaft lachen konnte. Als Rupert dann seine Begleitung vorstellt und Constance am liebsten erstarrt wäre, kommt Schadenfreude auf. Bei den “Wechselläutern” hätte ich gern mehr über die Größe der Gruppe erfahren und wie viele Glocken von einer Person bedient werden. Das letzte Fünftel des Buches erinnert mich an das Buch “Eat, Pray, Love” von Elizabeth Gilbert. Meine Lieblingstextstelle: (Constance unterhält sich mit ihrem Papagei) “Er blickte mich mit seinen klugen, schwarzen Augen an und krächzte: ‘Du bist gefeuert!’ ” Fazit: Das Buch bietet abwechslungsreiche und humorvolle Unterhaltung. Es eignet sich gut als Urlaubslektüre oder für gemütliche Leseabende im heimischen Sessel. Durch die kurzen Abschnitte läßt es sich auch auf Reisen gut lesen. Nach einer Lesepause findet man schnell wieder ins Buch hinein. Danke, Ceri Radford!

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    anyways

    anyways

    03. November 2011 um 19:18

    Das ich bei diesem Titel keine tief schürfende Literatur erwarten konnte war mir von vornherein klar. Ich hatte mich auf eine locker, leichte Story für zwischendurch gefreut. Eine Geschichte in der sich eventuell ein paar Parallelen zum eigenen Leben finden lassen und wenn dem schon nicht so ist, dann eine Anteilnahme am fiktiven Geschehen der Protagonisten. Aber an dieser Story ist weder das eine noch das andere präsent im Gegenteil sie ist so oberflächlich das es wirklich kein großer Genuss ist ihr zu folgen. Ich fasse sie kurz wie folgt zusammen: Gelangweilte, gut situierte, 50 jährige Hausfrau versucht ihren sinnentleerten Tagen ein wenig Abwechslung zu verpassen. Das ist gar nicht so einfach, schließlich hat sie gar viel zu tun und ein fürchterlich faules ukrainisches Hausmädchen, der sie ständig alles nachräumen muss, inklusiver Reizwäsche die diese im Arbeitszimmer des Hausherrn trocknet. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Unsere Protagonistin denkt auch nicht weiter darüber nach und ärgert sich nur über die Unordnung. Aber damit nicht genug versucht sie ihrer Umgebung einen angemessenen Lebenswandel, inklusive Stil und Lebenspartner nach ihren Vorstellungen aufzudrücken. Ihre Opfer sind die eigene Tochter, der Sohn, der Mit-Glöckner und diverse Komparsen. Aber damit nicht genug soll doch auch die Öffentlichkeit etwas von ihrem wundervollen Tagewerk haben, nicht einfacher als das, es gibt ja schon Internet und so ein Internetblock ist da doch genau das Richtige. Für mich war dieser Roman ein zähes Tagewerk folgte ich doch der enorm naiven, und ich muss mich im Voraus schon mal für meine Wortwahl entschuldigen, strohdummen aber mit einem enormen Maß an Überheblichkeit und aristokratisch anmutender Arroganz gesegneten Dame, für die einige Dinge der Untergang der Welt bedeuten. Was könnte dies sein, das einem Nachts Alpträume beschert? Ja richtig, einkaufen im Discounter! Zwischendurch war ich so angenervt das ich die Protagonistin eigenhändig zum Arbeitsamt zerren wollte. Pflegekräfte werden schließlich immer gebraucht und so hätte sie neben einer sehr sinnvollen Arbeit nebenbei auch ein wenig Geld verdient. Aber warum eigenes Geld verdienen, darum kümmert sich schließlich der Ehegatte. Ausgeben ist eh viel schöner! Und wenn einem finanziell gesehen das Wasser bis zum Hals steht dann unternimmt man eine dreimonatige Auszeit in Argentinien. Ist doch logisch. Oder?

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    '''^^Mama lernt das bloggen^^''' englische Grafschaft Surrey Hier lebt die 53-jährige Hausfrau Constance Harding mit ihrem verheirateten Ehemann, seines Zeichens Anwalt sowie zwei erwachsenen Kindern. Nicht zu vergessen der Papagei. Die Kinder sind erwachsen und gehen ihre eigenen Wege, was bleibt Constance dann noch als Beschäftigung über, außer der polnischen Haushälterin Natalia mit manchmal abstrusen Ausführungsabsichten zu sagen, was sie kochen und erledigen soll? Naja, Natalia vielleicht sagen, dass diese nicht immer ihre Dessous im Arbeitszimmer des Mannes auf der dortigen Heizung trocknen soll. Einst kam ihr Sohn - angehender IT-Fachmann - auf die Idee, für seine Mutter ein so genanntes Blogger-Tagebuch einzurichten. So macht sich Constance in locker-flockigem Schreibstil daran, das alles ihn ihren Blog zu schreiben, was sie so tags erlebt... so findet man in ihrem Blog ihre Verkupplungsversuche für den Sohnemann... und die dadurch erlebten Fehltritte, sowie auch die Treffen mit der Wechselläuter-Gruppe, welche sich auf einen Wettbewerb vorbereitet, welcher beinah dank Juckpulvereinsatz der Konkurrenz zu scheitern droht. Sie schreibt einfach munter drauf los, eben weil es doch jeder macht. So wechseln sich über das Jahr hinweg die Blog-Einträge thematisch ab, mal ist Sophie, ihre in Frankreich Stichlinge zählende Tochter an der Reihe, dann wiederum der Sohn, welcher nicht heiraten will. Besondere Erwähnung und als erster Blog-Eintrag ist das selbst organisierte Krimi-Dinner für die gesamte Familie an Silvester... Jeder hat eine zugedachte Rolle.. und es endet halbwegs im Chaos... so landen Monat für Monat tagtägliche Einträge auf der Seite des Blogs, wo Constance das World WIde Web an ihrem Privatleben teilhaben lässt. Manches Mal besinnt sich dessen, dass jeder weltweit die Einträge lesen kann, sie versucht manches noch wieder durch eine neue Eintragung zurecht zu rücken... so schreibt sich Constance einiges von der Seele, wo sie meint, sie hat es richtig gemacht dennoch lief es anders als gedacht. In Verlegenheitkommt Constance, als sie erfährt, dass ihr Sohnemann gar nicht heiraten will, sondern die Freundin ein schmaler Jüngling ist, und die Tochter sich für eine Fernseh-Reality-Show beworben hat, nachdem diese sich in einer Nacht und Nebelaktion ein Zungenpiercing hat stechen lassen, welches sich entzündet hat.. Constane macht sich mit fliegendem Gepäck auf den Weg, um ihre Tochter ins heimische Surrey zurück zu holen. ... Constance verliert nervlich langsam aber sich der Boden unter den Füßen, denn eigentlich hat Sie sich das alles ein wenig anders vorgestellt... . '''^^Leseprobe^^''' www.vorablesen.de/files/LeseprobeRadfordGurkensandwich.pdf '''^^Meinung / Kritik^^''' Und wieder ein Buch ausgelesen... tja, was soll ich von diesem Buch bloß halten? Es ist typisch englisch gehalten, '''der vermeintliche englische Humor''' kommt in dieser '''Handlung''' - welche überwiegend aus datierten Blogeinträgen in Ich-Form besteht - '''leider nicht wirklich zum Tragen''' ...eher liest sich das ganze wie eine Mitleidsgeschichte einer Hausfrau der Oberschicht, die aber keinen Finger krumm macht. So findet man in der Tat auf 400 Seiten Blogs von einem ganzen Jahr, immer wieder mit dem bestückt, was der Figur Constance in den Sinn kommt ... so vom Stil erinnert es ein wenig an eines der "Daniel Glattauer"-Werke...schade, denn gerade diese neuen Medien hätte man in der Tat noch ein wenig besser in eine Handlung einbinden können, so '''wirkt die Handlung leider etwas platt und oberflächlich''' , da sich manche Blogs einfach wiederholen. . Was durch die leicht schwammig und oberflächlich wirkende Handlung sich allerdings '''ganz gravierend hervorhebt''' sind die '''Charaktere:''' So die Hauptfigur Constance, welche ja eigentlich eher englisch konservativ auftreten sollte, um den englischen Stil zu wahren, aber genau das Gegenteil tritt ein: So wirkt Constance eher teilnahmslos und nur darauf bedacht, Ihren Blog zu füttern und ihre Problemchen mit der Familie hinaus zu posaunen. Doch genau daher wirkt sie nicht so erwachsen wie die Autorin sie gern gezeichnet hätte, sondern eher naiv und beinah autistisch, sprich man bekommt das Gefühl, dass sie die "Geschehnisse" um sich herum gerne so hindreht wie es am bequemsten ist. Und genau das wirkt total '''unrealistisch und nicht wirklich englisch''' , sondern einfach dumm oder um es eleganter auszudrücken: einfallslos. Auch die anderen Charaktere wirken nicht unbedingt realistisch aber um einiges sympathischer. Allerdings wird den anderen Figuren nicht so viel Raum zugemessen, wie man es sich wünschen täte - um sie eben besser zur Geltung zu bringen. Mit den Nebenfiguren kann man sich als Leser hier besser identifizieren bzw. sich besser auf diese einlassen, als mit der eigentlichen Hauptfigur. Man gelangt zu der Überzeugung, dass man die Figur Constance so manches Mal in einen Tank mit Eiswasser stopfen möchte, damit sie mal ihr Köpfchen einschaltet. Erst kurz vor Schluss des Buches bekommt ein wenig warmherziges Gefühl für diese Figur. Ja, leider passt die Figur Constance so in der von der Autorin gezeichneten Figur nicht so wirklich in die Handlung, man würde wohl sagen, ein wenig strange . Gut, was soll man von einem Werk, welches überwiegend aus Blog-Einträgen besteht, schon erwarten, leider ging das aus der Leseprobe nicht so wirklich hervor, obwohl man eigentlich hätte gewarnt sein sollen, denn auch hier findet man diese Blog-Einträge. Aber eher in der Annahme, dass dieses nur ein Auszug ist und sich im weiteren Verlauf der Geschichte mit Textfragmenten aus dem Umfeld mischt. Was ich '''im Nachhinein ein wenig suche''' , ist den gut pointierten englischen Humor... ja, ok, manch eine Szene verleitete mich schon zum schmunzeln, aber Humor sieht dann doch schon etwas anders aus. Was ich mir gut vorstellen könnte, das der englische Wortwitz durch die Übersetzungsarbeit ein wenig verloren gegangen ist, anders kann ich mir das nicht erklären. Oder lag es doch am '''Schreibstil''' der Autorin? Denn '''eine klare Linie ist nicht zu erkennen''' , leider... mal schreibt sie bündig und prägnant , so dass sich auch Spannung entwickelt, und dann kommen wieder seitenlang Passagen, die sich nur um ein und das selbe Thema drehen - als ob das nicht schon Lesefrust wäre, zumal man ein paar Seiten vorher, den gleichen Sermon schon einmal las - und eben diese Passagen sind dann leider '''recht umfangreich und weitschweifend geschrieben''' , so dass einem als Leser minimal die Lust am weiter lesen flöten geht. Hat man dann - aus welchen Gründen auch immer - in genau einer dieser Passagen eine Lesepause eingelegt, dann hat man schön Mühe den Anschluss beim weiter lesen zu finden. Betrachte ich mal '''das Gesamtwerk''' - gerade in Bezug auf den Schreibstil, dann kann ich trotz meiner Kritik sagen: dass sich die prägnanten und bündigen Passagen in der Mehrzahl befinden und somit die eine oder andere Phase der Ungeduld beim Lesen - wie es denn nun weitergeht - schon ausbügeln. Auch der '''Unterhaltungswert''' kommt stellenweise auf angenehmes und spannenden Niveau, aber nicht stetig gleich bleibend, sondern auch mal absinkend, um dann irgendwann wieder anzusteigen - quasi ein Auf- und Ab. Immerhin kann man dadurch einen flüssiges Lesen erreichen. . Ok, ich hatte mir echt mehr von '''Das Leben ist kein Gurkensandwich''' versprochen, so täuschte die Leseprobe dann leider doch vielleicht bin ich mittlerweile auch schon zu wählerisch in Sachen Literatur?...naja, letztendlich auch egal, mich hat das Werk nur webmiles gekostet und ich werde nun mit meiner Kollegin die eBook-Reader tauschen... letztendlich kann ich für dieses Werk 3 Gurken...ähm Sterne und nur eine bedingte Empfehlung.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    walli007

    walli007

    30. September 2011 um 08:21

    Misses Neunmalklug und ihre Kinder Constance Harding, eine britische Hausfrau mittleren Alters, ist mit zwei Kindern, einem Mann, einer Haushälterin, dem dazu gehörigen Haus und einigen Hobbies gut ausgestattet. Gerne möchte sie das Leben ihrer Kinder regeln, besonders in Bezug auf künftige Enkelkinder. In die Regelungen bezieht sie auch gleich einen Bekannten mit ein, der von seiner Frau verlassen wurde. Am liebsten würde sie auch noch das Leben ihres litauischen Hausmädchens regeln, doch da spielt ihr die Sprachbarriere so manchen Streich. Und von dem ganzen Wirrwarr erfährt der Leser durch einen Blog, den Constance eröffnet hat. Dieses Buch lies sich leicht und locker lesen. Teilweise heitere und lustige Beschreibung sind sehr geeignet, die Lachmuskeln anzuregen. Mir persönlich war es allerdings zu einfach. Gerade Constance wollte mir nicht nahekommen, so dass ich kein wirkliches Vergnügen an der Lektüre finden konnte. Diese Frau war mir einfach zu rückständig, dämlich und unaufmerksam. Was um sie herum wirklich vorgeht, kriegt sie im Eifer des Verkuppelns diverser Leute nicht mit. Gefallen hat mir ansich nur die Phase, in der sie sich in Südamerika alleine auf Entdeckungstour begibt. Aber das ist halt nur eine Phase, die wieder in ihr Klein-Klein zurückführt. Die ständige Einmischerei in das Leben anderer, denen damit gar nichts Gutes tut, hat mich beim Lesen so genervt, dass ich bei einigen Dingen dachte, es geschieht ihr eigentlich recht, was ist sie so oberflächlich. Sympathisch war mir am ehesten ihr Sohn Rupert, der zu sich steht, freundlich und rücksichtsvoll kommt er rüber, aber auch stark und selbstbestimmt. Leider war dieses Buch nicht mein Ding, obwohl es gut geschrieben war, konnte mich der Inhalt nicht fesseln, nein, ich empfand beim Weiterlesen sogar einen gewissen Widerwillen. Dennoch habe ich das Buch beendet und bin nun ehrlich gesagt froh, dass ich es zurück in die Bücherei bringen kann.

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  • Rezension zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    fireez

    fireez

    26. September 2011 um 22:52

    In einem Satz: Leider nicht halb so lustig, wie ich es erwartet hätte und eher stark in Richtung Langeweile steuernd. . Inhalt: Constance ist eine gutsituierte englische Dame mittleren Alters und hat von ihrer Tochter soeben einen eigenen Blog eingerichtet bekommen. Nun teilt sie alles, was sie erlebt mit ihren Lesern: das Treffen mit den Wechselläutern der Kirche, die Außeinandersetzungen mit ihren eigentlich erwachsenen Kindern, die Langeweile ihres Ehelebens und die Hausmädchenkrise. Völlig naiv wird sie von ihrer Umwelt durch ihr Leben geschubst und muss im Laufe eines Bloggerjahres das völlige Umdenken lernen und alles in Frage stellen ... . Meine Meinung: Ich hatte mir ein wirklich unterhaltsames Buch mit viel britischem Humor erhofft. Was ich bekam, war die naiveste Weltanschauung, die ich je gelesen habe, ohne auch nur einen wirklichen Lacher. Ich liebe ironischen, schwarzen Humor und daher kann ich mit Sicherheit sagen, dass er hier einfach nicht vorhanden war. Man kann vermuten, dass er bei der Übersetzung verloren ging - und das hoffe ich, um ehrlich zu sein auch, denn sonst kann ich mir den Erfolg des Buches einfach nicht erklären. Das Buch soll die gedruckte Form eines Online-Blogs darstellen, allerdings wird die Form nicht wirklich realistisch wiedergegeben. Die Protagonistin erzählt aus ihrem Leben und von ihren Gefühlen. Redet sich im Grunde eigentlich nur von der Seele, was sie beschäfigt und was ihr in letzter Zeit so wiederfahren ist und das absolut einseitig. Es findet kein Gespräch mit anderen Bloggern statt, Kommentare scheint sie nicht zu bekommen und sie vertraut der weiten Welt alle Geheimnisse an, von denen sie hofft, dass sie nie jemand erfährt. Vielmehr erscheint das Geschriebene daher wie ein Tagebuch, in das Constance ihre Erlebnisse niederschreibt. . Ich habe mich wirklich schwer getan mit "Das Leben ist kein Gurkensandwich", denn die Geschichte will einfach keine Fahrt aufnehmen und Constance ist der wohl blauäugigste Mensch, der mir je begegnet ist. Mehr als einmal ging sie mir damit gehörig auf die Nerven. Mir ist klar, dass gerade darauf der Witz des Buches beruhen soll, aber was zu viel ist, ist einfach zu viel! Auch die Tatsache, dass sie zwar völlig öffentlich schreibt, aber trotzdem niemand etwas davon mitbekommt, ist mehr als unrealistisch. Zumindest ihre Tochter, die ihr den Blog immerhin eingerichtet hat, hätte diesen doch finden müssen. . Insgesamt kann ich für dieses Buch leider nicht mehr als einen Stern vergeben, da es sowohl humortechnisch absolut am Ziel vorbei geschossen als auch inhaltlich eher uninteressant ist und sich darüber hinaus nicht einmal an das selbst auferlegte Konzept hält. Den einen verbleibende Stern bekommt es lediglich dafür, dass es immernoch interessanter war, dieses Buch in der U-Bahn zu lesen, als dort Löcher in die Luft zu starren.

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  • Leserunde zu "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich
    Daniliesing

    Daniliesing

    Very british ist Ceri Radfords Roman "Das Leben ist kein Gurkensandwich" der mit einer ganz besonderen Protagonistin aufwartet. Constance Harding ist eine richtige britische Dame, die am liebsten in allen Angelegenheiten ihrer Mitmenschen (besonders ihrer Familie) die Finger im Spiel haben möchte. Zugleich hat sie das Bloggen für sich entdeckt und verkündet nun regelmäßig die Neuigkeiten aus ihrem Leben, vor allem aber die aus den Leben ihrer Mitmenschen. Constance verbindet in vielerlei Hinsicht Altes mit Modernem und dieser Kontrast macht das Buch so herrlich amüsant. Außerdem lässt es sich bei dem schönen Sommerwetter gutgelaunt mit dem ein oder anderen (Eis)Tee wegschmökern. Und das erwartet euch: Gurkensandwiches zum Five o’clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ... Was eignet sich bei einem so lustigen und offenen Buch besser, als eine schöne Gute-Laune-Leserunde? Es sind 25 Testleser für "Das Leben ist kein Gurkensandwich" aus dem Wunderlich Verlag gesucht, die Lust auf einen ganz genauen Blick auf das Leben der Constance Harding haben. Bewerbt euch einfach bis einschließlich Sonntag, 10. Juli, im Unterthema "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" mit einem Kommentar. Verratet mir darin, welche als typisch britisch bekannte Eigenart oder Gewohnheit ihr besonders mögt und wieso. Unter allen Teilnehmern werden dann die Bücher vergeben, damit ihr euch hier gemeinsam austauschen und abschließend eine Rezension schreiben könnt.

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