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Daniliesing

vor 6 Jahren

Very british ist Ceri Radfords Roman "Das Leben ist kein Gurkensandwich" der mit einer ganz besonderen Protagonistin aufwartet. Constance Harding ist eine richtige britische Dame, die am liebsten in allen Angelegenheiten ihrer Mitmenschen (besonders ihrer Familie) die Finger im Spiel haben möchte. Zugleich hat sie das Bloggen für sich entdeckt und verkündet nun regelmäßig die Neuigkeiten aus ihrem Leben, vor allem aber die aus den Leben ihrer Mitmenschen. Constance verbindet in vielerlei Hinsicht Altes mit Modernem und dieser Kontrast macht das Buch so herrlich amüsant. Außerdem lässt es sich bei dem schönen Sommerwetter gutgelaunt mit dem ein oder anderen (Eis)Tee wegschmökern.

Und das erwartet euch:

Gurkensandwiches zum Five o’clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ...

Was eignet sich bei einem so lustigen und offenen Buch besser, als eine schöne Gute-Laune-Leserunde? Es sind 25 Testleser für "Das Leben ist kein Gurkensandwich" aus dem Wunderlich Verlag gesucht, die Lust auf einen ganz genauen Blick auf das Leben der Constance Harding haben. Bewerbt euch einfach bis einschließlich Sonntag, 10. Juli, im Unterthema "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" mit einem Kommentar. Verratet mir darin, welche als typisch britisch bekannte Eigenart oder Gewohnheit ihr besonders mögt und wieso. Unter allen Teilnehmern werden dann die Bücher vergeben, damit ihr euch hier gemeinsam austauschen und abschließend eine Rezension schreiben könnt.

Autor: Ceri Radford
Buch: Das Leben ist kein Gurkensandwich

kathrineverdeen

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Das hört sich nach jeder Menge Spaß an und ich würde gerne an der Leserunde teilnehmen und mitlachen. Der Titel ist schon mal super komisch und die Leseprobe auch. Die Briten sind schon etwas schräg. Ich war leider noch nie da, also kann ich in Sachen very british nur aus den Medien urteilen. Für mich ist das Königshaus mit ihrer Garde very british und interessant (wenn auch altmodisch)aber vor allem die Ess - und Trinkgewohnheiten wie fish and chips zu unmöglichen Zeiten (schüttel) und viel Alkohol im Urlaub sind sehr gewöhnungsbedürftig :-)Dann doch lieber tea time. Ich liebe den englischen Fussball, der ist toll. Vor allem wenn die Fans God save the queen singen. Und ich liebe englische Filme und die Literatur:-)

SarahCatherine

vor 6 Jahren

Bei typisch englisch muss ich an einen Abend im Pub dieses Jahr im Februar denken (auch wenn es eigentlich ein irischer Pub war). Dort war außer mir und meinem Freund eine große Gruppe Briten anwesend, alle schon recht gut angetrunken. Plötzlich kam ein Lied, das sie alle zum Johlen brachte. Sie tanzten und zwei Mädels zogen einem der Männer das T-Shirt aus. Kurz danach setzten sich alle in einer Reihe auf den Boden und hoben die Hände. Einer stellte sich vor die Reihe und sprang... So eine Art Stage Diving. Dann kam der Typ ohne T-Shirt an die Reihe, aber bevor er springen konnte, zog ihm einer von hinten die Hose aus. So stand er da völlig nackt... ja, und er sprang.
Das war krass und beim Zugucken auch irgendwie witzig, aber leider machen sowas ja nie die hübschen Jungs ;-)
Very british sind auch meine Zuckerlöffel. Das war ein Geschenk vom Freund einer Freundin. Es sind Sammellöffel, vier Stück, mit Bildern von der Queen, William, Harry und Charles. Kitschig, aber ich liebe sie.
Ich war lang nicht mehr in England, aber ich werde im November meine Freundin dort besuchen, die mit einem Engländer verheiratet ist. Als Vorbereitung darauf ist das Buch doch wahrscheinlich ideal, oder?
Ganz abgesehen davon ist der Titel endlich mal eine brauchbare Alternative zum absolut nervigen "Das Leben ist kein Ponyhof"!

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sunlight

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Oh, blueberlin, da geht es mir genauso. Mein Fazit konnte ich hier schon schreiben, aber das Buch liegt vorwurfsvoll neben mir und ich bringe keine Rezi zustande. Das ist mir bisher noch nie passiert. Ich habe ja schon eine Meinung zum Buch, auch wenn sie durch Glückshormone in der Sonne wohl etwas wohlwollender ist als eure, aber was soll ich über das Buch schreiben? Und eine Rezi verfassen, die nicht meinen persönlichen Ansprüchen entspricht, das will ich auf keinen Fall!

Sunny Rose

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension
@sunlight

Die Leserunde war wirklich toll.
Mir ist es aber auch schwer gefallen die Rezi zu schreiben und das Buch zu bewerten. Gib dir einen Ruck, dann hast du es hinter dir...

blueberlin49

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

So jetzt konnte ich mich endlich dazu durchringen die Rezi zu schreiben. Ich hab mich entschlossen kein Blatt vor den Mund zu nehmen und wirklich das zu schreiben, was ich über das Buch denke.

Meine Rezi:

Constance Harding, eine britische Frau mitte 50, die scheinbar in ihrem Leben nichts besseres zu tun hat als sich um die Angelegenheiten anderer zu kümmern und dabei ihr eigenes gesellschaftliches Ansehen und das ihrer Familie nicht aus den Augen verliert. Mit Hilfe ihrer Kinder beschließt die Hausfrau und Mutter ihr Tagesgeschehen auf einem Blog zu veröffentlichen. Ständig versucht sie ihre Kinder mit den - nach ihrer Meinung - passenden zukünftigen Ehepartnern zu verkuppeln und auch andere Menschen in ihrer Umgebung bleiben nicht verschont. Zudem ist ihr das Leben ihrer Tochter ein Dorn im Auge, denn Punkfrisuren, Piercings und modische Kleidung passen überhaupt nicht in die konservative Welt von Constance. Sie nimmt ihre Mitmenschen und deren Bedürfnisse nicht wahr und wird irgendwann mit der Realität konfrontiert und muss von ihren konservativen Vorstellungen abweichen, um nicht die Menschen, die sie liebt zu verlieren.

Ich muss zugeben, daß mich das Buch wirklich gereizt hat. Britischer Humor gefiel mir schon immer und daß das Buch in Blogform geschrieben sein sollte faszinierte mich zusätzlich. Es schien als handle es sich bei diesem Buch um etwas Neues/Anderes. In dem Punkt wurde ich auf jedenfall nicht enttäuscht. Das Buch gehört definitiv auf einen anderen Stern. Ich habe noch nie ein so langweiliges Buch gelesen - nicht einmal "Der Schimmelreiter" (und das war grottig). Die angekündigte Blogform wurde meines Erachtens auch nicht wirklich eingehalten. Es gleicht eher einem Tagebuch. Sicherlich ist es schwer einen Blog in ein Buch zu transportieren, aber sie hätte zumindest auf Kommentare von Lesern eingehen können. Diese werden jedoch überhaupt nicht erwähnt. Der Britische Humor fehlt nach meiner Meinung völlig. Einen Teil kann man sicherlich der Übersetzung zuschreiben aber auch dann wäre das Buch völlig witzlos. Man erkennt zwar die Stellen, die witzig sein sollen, aber die Witze sind dermaßen platt, daß es einen wirklich gruselt. Auch die Blauäugigkeit von Constance war unterträglich. Ein Sohn der keine Freundin hat und jeglichen Verkupplungsversuchen ausweicht, die Unterwäsche des Hausmädchens im eigenen Schlafzimmer und noch viele weitere Dinge sollten sogar eine konservativen britischen Frau zu Gedanken anregen. Die ständigen Verkupplungsversuche nerven auf Dauer ebenso, wie ihre Ansichten, wie sich ihre Tochter kleiden und geben sollte.

Im Großen und Ganzen würde ich das Buch unter keinen Umständen irgendwem empfehlen. Ich kann dem Buch daher nur 1 von 5 Sternen geben. Den 1 Stern hat es sich auch nur verdient, weil es am Ende doch noch ganz "ok" wird, aber wirklich erst ganz am Ende!!!

sunlight

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Es ist wirklich komisch, dieses Buch spukt mir immer wieder im Kopf herum. Keine Ahnung, was das soll .......

aba

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

sunlight schreibt:
Es ist wirklich komisch, dieses Buch spukt mir immer wieder im Kopf herum. Keine Ahnung, was das soll .......

Komm sunlight! Mach sie fertig!

blueberlin49

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

sunlight schreibt:
Es ist wirklich komisch, dieses Buch spukt mir immer wieder im Kopf herum. Keine Ahnung, was das soll .......

Also ich hab es gleich aus meinem Hirn verbannt! Das Buch ist es nicht wert einen platz in meinem Hirn einzunehmen :D

Winterzauber

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Geht mir auch so, ich habe es fast sofort nach Beendigung aus meinem Hirn verbannt !!

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