Cesare Pavese Die einsamen Frauen

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Inhaltsangabe zu „Die einsamen Frauen“ von Cesare Pavese

Aus Rom kehrt Clelia in ihre Heimatstadt Turin zurück, die sie vor siebzehn Jahren verlassen hat. Aus dem ehrgeizigen Mädchen ist eine erfolgreiche Frau geworden. Sie hat in der Modebranche Karriere gemacht und verspürt kein Bedürfnis, sich zu binden. Kaum angekommen, erlebt sie den Selbstmordversuch einer Tochter aus reichem Hause mit. Die junge Rosetta wird für Clelia zum Spiegelbild ihrer selbst, sie möchte die Gründe für die Verzweiflung des Mädchens herausfinden. War es Liebeskummer? Oder Lebensüberdruss? Oder die eng begrenzte Rolle, die das elegante Turin seinen Töchtern aufzwingt und die schon Clelia in die Flucht getrieben hat? Bestürzend modern liest sich der 1949 erschienene Roman. Cesare Pavese zieht die Bilanz eines Frauenlebens zwischen Beruf und Familie und lotet erbarmungslos die Grenzen menschlicher Freiheit aus. Das Nachwort der Literaturkritikerin Maike Albath führt ein in Leben und Werk des großen Schriftstellers.

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  • Rezension zu "Die einsamen Frauen" von Cesare Pavese

    Die einsamen Frauen
    Kurile

    Kurile

    28. September 2008 um 21:34

    Keine einsamen Frauen? Ein großer einsamer Mensch - würde ich sagen. In einem Sessel sitzend, mit totem Blick zum Fenster hinaus. Mehr Einsamkeit ist nicht möglich. Ein sehr schönes Buch. Mit herrlich unweiblichen Frauenfiguren.

  • Rezension zu "Die einsamen Frauen" von Cesare Pavese

    Die einsamen Frauen
    ude

    ude

    19. September 2008 um 17:37

    In einer lakonisch klaren Sprache und mit einem wunderbar klarem Blick werden Menschen gezeichnet, die alles andere als klar sind - Menschen eben. Das Buch ist wie ein Film des italienischen Neorealismo, taghell und doch von einem Dunkel grundiert, das sich nie aufhellt. Die Neuübersetzung ist gegenüber der alten eine Erlösung. Ich weiß gar nicht, ob in den "Einsamen Frauen" einsame Frauen vorkommen; selbstbewusste jedenfalls, solche, die auf den Grund des Glases gucken.

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