Chönyi Taylor Die Buddha-Therapie

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Inhaltsangabe zu „Die Buddha-Therapie“ von Chönyi Taylor

Sucht ist der Versuch, ein erfülltes Leben zu führen und Suchtverhalten nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Materie und Medien offerieren allenthalben kurzfristige Befriedigungen, die Egoismus und Hedonismus zärteln. Aber: Der Rausch geht einher mit Selbstaufgabe. Langfristig regiert der Frust. Der vergeblichen Hast nach Bedeutung bei übermäßiger Beschäftigung mit sich selbst entledigt sich die »Buddha-Therapie« anhand alltagstauglicher Techniken und Methoden. Schädliche Gewohnheitsmuster werden entsorgt und Selbstbestimmung und Lebensfreude rehabilitiert. Weniger ist eben doch mehr! Schluss mit süchtig! Philosophie des Buddhismus alltagstauglich angewandt Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) Mit Fallbeispielen und Übungen

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  • Rezension zu "Die Buddha-Therapie" von Chönyi Taylor

    Die Buddha-Therapie
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 20:19

    Auslöser, das Buch “Die Buddha-Therapie – Süchte mental besiegen” von Chönyi Taylor zu lesen, waren die Gummibärchen. Um genau zu sein, mein ständiger Griff nach ihnen. Die einfache Lösung, keine mehr zu kaufen, funktioniert leider nicht, denn ich habe eine wirklich ganz, ganz liebe Kollegin, die die Süßigkeiten immer nachfüllt. Derzeit sind es Brause-Bonbons, aber das macht es auch nicht besser: Zucker, Farbstoff, griffbereit und lecker! Und so entspannend … Moment mal: entspannend? Wieso empfinde ich eigentlich etwas, das – wie man in der Pfalz sagt – nur aus den Vitaminen B,A,S und F besteht, als entspannend? Und wieso will ich mich überhaupt entspannen? Was ist denn da vorher passiert? Genau hier setzt die Autorin und buddhistische Psychotherapeutin Chönyi Taylor an. Nicht mit Ratschlägen, sondern mit liebevoller, mitfühlender, nicht-wertender Achtsamkeit. Sie leitet den Leser an, den Grund zu suchen. Warum greife ich zu meinem persönlichen Suchtmittel, egal ob Kaffee, Schokolade, Wein, Facebook, Zigarette, Fingernägel kauen, Computerspiel, shoppen? Nach ihrer Aussage steckt dahinter immer eine Emotion, die wir nicht wahr haben wollen. Es lohnt sich, dieser Emotion auf den Grund zu gehen, auch wenn es schmerzhaft sein könnte. Ihre Technik funktioniert sowohl mit den kleinen Süchten wie Gummibärchen und schlechten Angewohnheiten wie auch mit den harten Süchten. Auf letztere geht sie immer wieder intensiver ein, da hier der Weg zur Ursache ein schmerzhafterer ist. Nur durch erkunden der wirklichen Ursache können wir sicher stellen, das wir nicht eine Sucht durch die andere ersetzen – zum Beispiel Marathon laufen statt rauchen. Als Hilfmittel gibt sie uns buddhistische Techniken an die Hand: Achtsamkeitsübungen, Visualisierungen, Atemübungen, liebevolle Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Gleichmut und Meditationen. Und ganz viel Geduld mit den vielen kleinen Stolpersteinen auf dem Weg. Wer mehr über die buddhistische Psychologie und ihren Blick auf den Menschen wissen möchte, dem empfehle ich Jack Kornfield “Das weise Herz – Die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie”. Auch hier fasziniert das positive, ermutigende Menschenbild und der feste Glauben daran, dass Veränderungen für jeden Menschen möglich sind.

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