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Rezension zu "WIZARD KING - Cadriths Rückkehr" von Chad Corrie

Solide Fantasy. Manchmal etwas schleppend.
Kaitovor 2 Jahren

Cadrith der letzte Magierkönig von Tralodran fristet seit seiner Verbannung sein untotes Leben im Höllenschlund, doch seine Rückkehr in diese Welt steht kurz bevor.

Derweil kämpft der Gladiator Dugan in der Arena des Elfenreiches um sein Überleben. Seit fünf Jahren dient er der Belustigung seiner Herren, doch damit soll endlich Schluss sein. In der Stunde der Not rettet ihn ausgerechnet eine Elfe. Er schließt sich ihr und ihrer Gruppe an, um lange verschollenes Wissen vor den falschen Händen zu schützen.

Doch das Schicksal und vor allem Cardith hat andere Pläne mit den Gefährten...


Cadriths Rückkehr ist der erste Teil der Wizard King-Trilogie von Chad Corrie.

Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll und hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Auf einer der ersten Seiten findet sich eine Karte von Tralodren, die während des Lesens bei der Orientierung hilft. 


Der Einstieg in die Geschichte ist nicht ganz einfach. Wie bei vielen High-Fantasy Titeln werden zu Beginn viele Charaktere vorgestellt und viele Handlungsstränge begonnen. Die Geschichte ist in viele Handlungsebenen aufgespalten, um die einzelnen Figuren in ihrem Umfeld vorzustellen. Nicht immer erfasst man was wichtig ist und was eine Nebenhandlung, die der Geschichte mehr Tiefe verleihen soll. Auch ist der Spannungsbogen zu Beginn etwas schleppend.


Der Schreibstil ist insgesamt aber sehr gut. Der Autor beschreibt seine Welt und seine Figuren sehr gut. Man taucht in die Gefühlswelt und die Erinnerungen der Charaktere ein und bekommt so noch weitere nützliche Informationen. 

Da aber recht viele Figuren immer wieder im Fokus stehen, bleibt jeder für sich etwas blass. Zwar sind sie sehr gut zu unterscheiden und einige von ihnen werden auch über mehrere Kapitel näher beleuchtet, aber mir fehlte noch das gewisse "Etwas" um eine emotionale Verbindung herzustellen. Aber da die Trilogie mit diesem Buch erst begonnen wurde, kann sich das im zweiten Teil schon wieder ändern. 

Der Autor erschafft eine interessante Welt mit sehr verschiedenen Völkern und einer Vielzahl von Göttern. Handlungsorte und Landschaften sind anschaulich und detailreich beschrieben.

Sowie die Handlung sich etwas weiter entwickelt und entwirrt hat und einmal in Fahrt gekommen ist, liest sich das Buch sehr schön flüssig.


Das Ende des Bucher war für mich etwas ungewöhnlich.

Zum einen gibt es den typischen Cliffhanger, den man am Ende eines ersten Teils erwartet. Zum anderen verhalten sich die Charaktere aber so, als könnte es sich um ein definitives und endgültiges Ende ohne Fortsetzung handeln.

Das hat mich doch etwas verwirrt.


Fazit:

Insgesamt ist Wizard King - Cardith Rückkehr ein solider Fantasy-Roman mit vielen Rollenspiel-Elementen und bekannten Fantasy-Motiven. Der Autor hat geschickt auch ein paar neue Elemente mit eingewoben und eine interessante Story erdacht. 

Mir war er manchmal etwas zu schleppend und langwierig. Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Teil.

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "WIZARD KING - Cadriths Rückkehr: Erster Band der Wizard King Trilogie" von Chad Corrie

Cadriths Rückkehr
Wuerfelheldvor 4 Jahren

Der amerikanische Autor Chad Corrie wurde in Minnesota geboren, wo er auch noch heute lebt. Mit zwölf Jahren entdeckte er seine Liebe zum Schreiben, die ihn bis heute nicht mehr los ließ. So machte er sein Hobby schließlich auch zum Beruf, verfasst seither Romane, Kurzgeschichten. Theaterstücke und Skripte für Graphic Novels. Der Manticore Verlag hat sich nun seiner Werke angenommen und veröffentlicht nun „Cadriths Rückkehr“, den ersten Band seiner „Wizard King“-Trilogie (im Original übrigens „Seer’s Quest“ aus der „Divine Gambit Trilogy“).

Klappentext:
Dunkle Mächte erheben sich im Lande Tralodren. Einst in den Höllenschlund verbannt, droht der dunkle Magier Cadrith aus den Tiefen seines Exils zu entkommen. Auch ist er nicht der Einzige, der nach neuer Macht strebt! Was führt der Zauberer Valan im Schilde? Welche Pläne verfolgen die kriegerischen Elfen? Eine mutige Gruppe Sterblicher will Widerstand leisten. In der mystischen Ruinenstadt Talatheal stellen sie sich ihrem Schicksal…

Zum Inhalt:
Die Zeit der Magierkönige von Tralodren ist lange vorbei. Cadrith der letzte von ihnen fristet seit seiner Verbannung sein untotes Leben im Höllenschlund, hat es aber nie aufgegeben, an einer Rückkehr zu arbeiten.
Diese scheint jetzt zu nahen, hat er doch in Valan einem anderen Magier ein geeignetes Werkzeug gefunden. Allerdings wird dieser selbst irgendwann zu einem Problem, denn nachdem er einen uralten Tempelkomplex besetzt und einen Hobgoblinstamm versklavt hat, kostet er zu viel von der Macht der Geheimnisse, die ihm Cadrith überlassen hat und ist nicht mehr ganz so einfach zu kontrollieren.
Doch der untote Magerkönig gibt die Hoffnung nicht auf, hat er doch noch ein Ass im Ärmel. Er weiß, das Valans Treiben nicht unbemerkt bleiben wird, vor allem nicht von den Göttern …
Derweil kämpft der Gladiator Dugan in der Arena um sein Überleben. Seit fünf Jahren dient er der Belustigung seiner Elfenherren, doch damit soll endlich Schluss sein. In der Stunde der Not rettet ihn ausgerechnet eine Elfe, die undurchsichtige Bogenschützin Alara vor seinen Verfolgern und ermöglicht ihm die Flucht aus der Sklaverei. Obwohl er zuvor schon von einem Gott berührt wurde, schließt sich der Ex-Gladiator nun ihr und ihrem Gefährten, dem blinden Seher Gilban an.
Später stoßen andere, ziemlich ungleiche Gefährten wie der nordmännische Krieger Rowan, der Zwerg Vinder und die Magierin Cadrissa dazu. Gemeinsam kommen sie im Dschungel dem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Der Manticore-Verlag hat sich ganz und gar dem Rollenspiel verschrieben, aus diesem Grund passt auch „Cadriths Rückkehr“ gut in das Verlagsprogramm. Denn man wird als Leser das Gefühl nicht los, in eine typische Kampagne einzusteigen.
Da ist der böse Magier, der sich mit seinen Zaubern und Experimenten an der Schöpfung vergeht, und so die Götter auf den Plan bringt. Allerdings wird er natürlich von einer noch größeren Macht kontrolliert.
Auf der anderen Seite formiert sich nach und nach eine Heldentruppe, die mehr oder weniger freiwillig den dunklen Ahnungen nachgeht. Wir haben den barbarischen wirkenden Gladiator, der als Gegengewicht zu dem eher seinem Kodex verpflichteten Nordmann stehen soll. Elfen und Zwerge, und natürlich eine verbündete, wenn auch zwielichtige Magierin, die ganz offensichtlich auch eigene Interessen hat.
Die Geschichte ist zunächst in viele Handlungsebenen aufgespalten, um die einzelnen Figuren in ihrem Umfeld vorzustellen, so weit es dem Autor wichtig und richtig erscheint. Dabei steht vor allem das Schicksal Dugans im Vordergrund, der offensichtlich noch viel mehr ist, als die anderen denken.
Die Geschichte ist in mehr oder weniger aufeinander aufbauende Episoden aufgespalten – schlägt sich dabei mit den für das Rollenspiel so typischen Situationen herum – ärgerlichen Verfolgern, wilder Natur und den Schrecken des Dschungels und eines Dungeons, in den sich die alte Tempelanlage verwandelt hat.
Das Buch findet einen vorläufigen Abschluss, man merkt aber sehr genau, dass es nur das Abenteuer zum Aufwärmen war, in dem der Leser die Helden kennenlernen konnte, und die Weichen für die richtige Geschichte gestellt wurden.
Alles in allem bietet der Autor eine klassisch-epische Fantasy-Geschichte mit allen Klischees und Versatzstücken, die dazu gehören. Die Handlung ist nach dem Baukastensystem gestaltet und bietet immer dann Action, wenn die Spannung nachlässt. Auch die Figuren entwickeln leider nicht sonderlich viel Profil, bleiben eher ihren Archetypen treu. Auch die Völker verhalten sich meistens so, wie man es von ihnen erwartet, auch wenn diesmal die dekadente Zivilisation nicht von Menschen sondern von Elfen bestimmt wird.
Der Stil ist nicht ganz so flüssig wie man es sich wünschen könnte, gerade am Anfang behindern sehr lange Sätze das Verständnis und den Lesefluss. Zum Ende hin wird es besser, aber auch da mit man noch einiges an Geduld mitbringen.

Mein Fazit:
„Cadriths Rückkehr“, der erste Band der „Wizard King Saga“ ist ein solider Fantasy-Roman, der vor allem die Fans klassischer Rollenspiele ansprechen dürfte. Wer ein Abenteuer ohne sonderliche Überraschungen vor einer exotischen Kulisse und mit vertrauten Helden mag, wird zufriedengestellt werden, höhere Erwartungen an die Handlung und die Figuren sollte man an die Geschichte allerdings nicht stellen.

Meine Wertung:
3 von 5 Rückkehrer

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Sabrinaslesetraeumes avatar

Rezension zu "WIZARD KING - Cadriths Rückkehr: Erster Band der Wizard King Trilogie" von Chad Corrie

Sehr blutig aber super gemacht
Sabrinaslesetraeumevor 4 Jahren

Vor tausenden von Jahren herrschten die Magierkönige über das Land Talodren. Aber ihre Gier nach Macht wurde so unersättlich, dass sie von den Göttern zerschmettert und verbannt wurden. Einer dieser Magier, Cadrith, will aus dem Höllenschlund entfliehen und seine alte Macht wiedererlangen. Aber er ist nicht der Einzige, der gottgleiche Kräfte erreichen will. Was führt der Magier Valan im Schilde und welche Pläne verfolgen die Elfen, die Soldaten in den Dschungel schicken? Ein zusammengewürfelter Haufen aus Menschen, Elfen und Zwerge versucht Widerstand zu leisten ohne zu wissen, welche gewaltigen Kreise die ganze Sache wirklich zieht. Werden sie es schaffen ihre Mission zu erfüllen, oder werden sie scheitern?

Also das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Gut, auf den ersten Blick scheint es wieder ein Phantasyroman zu sein, wie es sie schon zu Hauf gibt, aber dieser hier besticht meiner Meinung nach durch seine Detailverliebtheit. Immer wieder gibt es Szenen, die ganz nebenbei abgehandelt werden, einen aber immer wieder vor neue Rätsel stellen. Das Cover ist ziemlich cool gestaltet und zeigt Cadrith, der vor einem magischen Portal steht. Durch den Titel weiß man schon was auf einen zukommt, aber der Weg dorthin hat mir sehr gut gefallen. Zu den Protagonisten muss man sagen, dass sie einerseits ein schon bunt zusammengewürfelter Haufen sind, andererseits bilden sie auch das gängige Klischee ab, denn ein Zwerg, der mit einer Axt kämpft und öfter mal mies gelaunt ist, ist wirklich nichts Neues. Dennoch hat mir der Charakter von Vinder sehr gefallen, besonders im Zusammenspiel mit Dugan. Dieser Mensch hat, als ehemaliger Gladiator und Sklave für die Elfen, für mich die interessanteste Vorgeschichte und ich bin neugierig wie es mit ihm weiter geht, denn es gab einige Vorkommnisse in dem Buch, die zu einer spannenden Entwicklung führen könnten. Der Rest der fünfköpfigen Truppe waren noch eine menschliche Magierin und zwei Elfen, die eigentlichen Initiatoren der Mission. Leider wurde Gilban, der eigentlich der Kopf der Mission ist, wird zum Ende hin zum Statisten degradiert. Wobei ich mir aber immer noch nicht sicher bin, ob es nicht doch Absicht war um etwas größeres zu verbergen. Die Idee hinter der Geschichte ist nicht wirklich neu. Ein verbannter Magier, der wieder zu alter Macht zurückkehren will. Anders ist jedoch, dass die Gefährten nichts von dem Magier wissen, sondern ein ganz anderes Ziel verfolgen. Was man bei dem Buch haben sollte, ist ein guter Magen oder eine nicht ganz so starke Vorstellungskraft, denn es gibt das ein oder andere enorme Gemetzel und Massaker. Zwar wird es nicht sehr detailreich beschrieben, aber bei soviel Blut und Gemetzel, warne ich mal lieber vor, sonst heißt es wieder: Warum hast du nichts gesagt. Obwohl das Buch über lange Zeit über mehrere Schauplätze springt, verliert man nie den Überblick und die Spannung wird die ganze Zeit hoch gehalten, ist aber nie so übertrieben, dass es ermüdend wirkt. Ein kleines Gimmick sind noch die kleinen Sprüche und Weisheiten zu Beginn eines jeden Kapitels, die entweder ein Zitat einer wichtigen Person oder einer wichtigen Schrift in der Geschichte von Talodren darstellen.

Der Schreibstil ist angenehm und schnell zu lesen und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle Phantasyfreunde, die es gerne etwas blutiger mögen und insgesamt

5 von 5 Punkten, denn meiner Meinung hat in dem Buch alles gepasst.

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Gespräche aus der Community

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Mario_Steinmetzs avatar

Verehrte Leser,

Der Mantikore Verlag möchte zehn Exemplare von Chad Corrie’s neuestem Roman „WIZARD KING – Cadriths Rückkehr“ zur Rezension verlosen.

Beim WIZARD KING handelt es sich um klassischen Old School Fantasy.

Bewerbungen, mit einigen Worten zu euch selbst und wo eure Rezensionen erscheinen, bitte an den mantikoreverlag@aol.com

Möchtet ihr eine Printversion des Buches erhalten, bitte eure Anschrift nicht vergessen.

Wollt ihr euch für ein Apple eBook (Download nur über den Apple ITune Store möglich) bewerben, bitte die eMail Adresse mit angeben, an die der Link gesendet werden soll.

Stichtag ist der 01. Dezember 2014 !!

Der Mantikore Verlag freut sich auf die Leserunde und einen regen konstruktiven Austausch mit Euch.

Ich lese das Buch dann gleichzeitig mit Euch und würde als Kontaktperson auf Lovelybooks zur Verfügung stehen.


Viel Erfolg!
Mario Steinmetz

Zur Leserunde
JoergBs avatar
Für kurze Zeit gibt es Cadriths Rückkehr als eBook bei allen Anbietern für nur 99 Cent. Sparfüchse mit einem Faible für klassische Fantasy sollten also rasch zuschlagen.
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