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adeo

vor 3 Wochen

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In diesem Monat gibt es eine unserer Neuerscheinungen aus dem neuen Herbstprogramm:

https://www.adeo-verlag.de/index.php?id=842



Chalat Saeed Ich wähle die Freiheit



Ich wähle die Freiheit



Zum Inhalt:



Wenn vom Irak die Rede ist, geht es um Krieg, um Islamismus, Terror und Hass. Es scheint so, als gäbe es dort nur Männer. Die Frauen sind unsichtbar. Frauenrechte gibt es nicht. Frauen sind nicht etwa Bürger zweiter Klasse - nein, sie sind nicht besser gestellt als Haustiere.

Auch Chalat Saeed war eine dieser unsichtbaren und unterdrückten Frauen. Mit 10 Jahren nahmen ihre Brüder sie aus der Schule, mit 14 wurde sie mit einem deutlich älteren Mann verheiratet, einem radikalen Muslim mit Verbindungen zum IS, der sie einsperrte und misshandelte. Sich von ihm zu trennen war undenkbar, schon weil er dann das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder bekommen hätte.

Doch die ganze Zeit ahnte Chalat, dass es ein anderes Leben geben muss, eines, in dem Frauen frei sind, ihre Träume zu verwirklichen. Und dass es einem Gott geben muss, in dessen Namen nicht zu Gewalt gegen Frauen und zum Terror aufgerufen wird. Und dann, eines Tages, eröffnet sich unverhofft ein Weg in dieses andere Leben ...

Dies ist ihre Geschichte.




Infos zur Autorin:




Chalat Saeed





Chalat Saeed

geboren 1981 im Irak. Als 14-Jährige wurde sie mit einem deutlich älteren, radikalen Muslim zwangsverheiratet, der Verbindungen zum IS hatte. 2015 kam sie mit ihrem Mann nach Deutschland und die Ehe wurde wegen häuslicher Gewalt geschieden. Sie ist Mutter von vier Kindern und arbeitet als Näherin in Duisburg.

Foto: Boris Breuer






Wichtige Hinweise zur Bewerbung:


-Der Gewinn eines Buches verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde und dem Schreiben einer Rezension. Wir freuen uns, wenn ihr eure Rezensionen auch möglichst breit streut. Gewinner, die sich nicht in der Leserunde beteiligen und nicht rezensieren, werden bei zukünftigen Leserunden/Buchverlosungen nicht mehr berücksichtigt.


-Unser Verlag ist christlich orientiert. So kommen christliche Werte in unseren Büchern mal mehr , mal weniger vor.

-Beachtet die Richtlinien von Lovelybooks zu Buchverlosungen und Leserunden:

https://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/

Autor: Chalat Saeed
Buch: Ich wähle die Freiheit

Zaubermasu

vor 3 Wochen

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Weil mich das Thema sehr interessiert und ich wissen möchte, wie Chalat Saeed einen Weg raus gefunden hat.

strickleserl

vor 3 Wochen

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Das ist ein Buch, das ich unbedingt lesen muss! Eins meiner besten Freundinnen ist aus dem Irak, darum liegt mir dieses Land sehr am Herzen. Und ich lese besonders gerne Lebensgeschichten.

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Dekanda

vor 23 Stunden

Wie gefällt euch das Cover ?

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt eine Frau, die offenbar viel in ihrem Leben erlebt hat - ihre Augen drücken Stärke aus. Ich sehe darin den Mut sich der Zukunft zu stellen und weiter für sich und ihre Familie zu kämpfen.

Die typografischen Spielereien mit "ich" und "die" hätten aus meiner Sicht nicht sein müssen.

makama

vor 16 Stunden

Vorwort bis Seite 77
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Dekanda schreibt:
Ich bin ebenfalls ins Buch eingestiegen. Bislang habe ich das Vorwort bis zur weinenden Freundin gelesen, die kam nachdem ihr Mann von der Polizei abgeholt wurde. Die Zusammenfassung von Hanna ist sehr gut, deshalb werde ich hier nur meine subjektiven Eindrücke schildern: Insgesamt ist der Schreibstil sehr lebendig und nahe an den Personen dran, schon mehr Roman, als Biographie. Das lässt mich zügig weiterlesen und gibt dem Erzählten einiges mehr an Schrecken mit. Das Vorwort hat mich leider in einem negativen Sinne aufhorchen lassen. Ich hätte mir mehr Persönliches gewünscht, statt die ständige Erwähnung des christlichen Glaubens. Natürlich steht es hier als Text einer individuellen Person, aber auch die wird darin beraten und lektoriert worden sein, wie ein Vorwort aufgebaut und geschrieben wird. Auch die grundsätzlich sehr negative Ausdrucksweise gegenüber dem Islam (z.B. schlagender Muslim statt Mann) und die extrem positive Hervorhebung des Christentums wirkten auf mich störend. Gewalt gegen den Partner existiert nun mal leider unabhängig vom Glauben, auch Christen prügeln. Das Christentum als Religion der Frauen zu bezeichnen ... nun ja. Das ist mir zu schwarz-weiß. Mutige Frauen haben sich im Laufe der Jahrhunderte ihre Freiheit im Rahmen der Aufklärung und späteren säkularen Gesellschaft hart erkämpfen müssen - oft gegen die kirchlichen Institutionen und gesellschaftlichen Regeln. Die Unterschiede zwischen katholischen (in dem Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind) und evangelischen Strömungen bestehen noch immer. Auch wenn die Frau im Christentum (2. Schöpfungsbericht) dem Mann gleichwertig ist, ist sie doch demgemäß nicht gleichberechtigt. "Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein." - dieser Satz lässt sich nun mal nicht aus den christlichen Schriften wegdiskutieren.

Mir ging es ähnlich wie dir ---- der islam kommt teilweise sehr schlecht weg und das Christentum wird mir zu sehr in den Himmel gehoben.....
Es sind die Menschen die den Glauben schlecht machen - nicht die religion an sich.

makama

vor 16 Stunden

Seite 77 bis Seite 146
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Jetzt gehts ans Eingemachte.....
Chalat, die eine sehr gute Schülerin ist macht erste sehr negative Erfahrungen -
viele Mädchen müssen die Schule verlassen -----

Schlimm fand ich die Szene, wo dasMädchen sich aus Verzweiflung selbst verbrannt hat....
und das wurde auch noch als Unfall hingestellt und die Polizei macht mit....
UNFASSBAR.
Die eigentlich liebevolle Mutter kann auch nicht aus ihrer Haut, und macht was ihre KULTURA ihr angeblich vorschreibt.....
Die Große Schwester, die nicht zur Schule durfte wird verheiratet - mit ihrem Cousin -- und der Bruder bekommt die Cousine - so ein Gemauschel!!!
die lernen es nicht mehr --- immer diese Verwandtenehen - es müsste sich doch allmählich auch da rumgesprochen haben, dass diese ständige Inzucht kranke Kinder zur Folge hat.....
Auch chalat muss die Schule verlassen- für die sogenannte Ehre ist eine ungebildete Tochter besser .....
Ein Studium von Mädchen wäre eine Schande ....
Wie dumm sind diese Männer...... die das verbreiten und die zwangsweise ungebildeten Frauen glauben das auch noch.....
Schlimm, das auch derLehrer nichts ausrichten kann.

heckenhexe

vor 16 Stunden

Wie gefällt euch das Cover ?

Hallo Chalat,

Dein Cover gefällt mir sehr gut. Du machst mir einen zuversichtlichen, in sich gefestigt und ruhenden Eindruck. Kann es sein, dass Du frei von den alten Ängsten bist?
Vor Deinem Mut ziehe ich den Hut und wünsche Dir und Deinen Töchtern viel Sonne und Liebe in Eurem Leben.

heckenhexe

vor 15 Stunden

Seite 77 bis Seite 146
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In diesem zweiten Abschnitt spüre ich schon, anhand Deiner Erzählungen was Deiner Schwester und Deinen Freundinnen passiert, dass sich das Blatt wendet, dass Deine Zeit und Anerkennung als Schülerin bald enden wird.

Die "Verheiratung" Deiner Schwester ist wohl der absolute Wendepunkt. Für mich wirkt es wie Sklavenhandel. Das Kapitel "Der Mann, der kein Kurde ist" zeigte erschreckend auf, dass Du es wirklich für ganz normal hieltest, dass Frauen von ihren Männern geschlagen und schlecht behandelt werden dürfen.

Erschreckend auch, dass Deine Schulfreundin, sich aus lauter Angst verbrannt hat. Wie viel Angst muss dieses arme Kind gehabt haben? Unerträglich, dass sie nicht mal im Tod gewürdigt wird, dass der Suizid nicht sein darf.

Wie traurig endet die Verliebtheit Deines Bruders Hassan mit Zarah?
Nicht mal ihm wird das Glück gegönnt. Nur weil bei der Familie nichts zu holen ist und die Mutter auf ihr Erbe nicht zugunsten des Mannes in der Familie verzichtet hat.

Diese Fremdbestimmung empfinde ich ganz schlimm.

Deine Schwägerin hat bei euch einen sehr schweren Stand.Sie kann die hohen Ansprüche Deiner Familie nicht erfüllen, Schuxan hatte sie sehr hoch geschraubt mit ihrem Können. Ihre Schwangerschaft beendet Deine Schulzeit. Schade, dass nicht mal der Lehrer etwas ausrichten konnte. Dein Bruder hat verkehrt gedacht. Wärest Du Ärztin oder Polizistin geworden, hättest Du die Familie doch viel besser unterstützen können. Aber das darf ja auch nicht sein, dass Du mehr erreichen könntest, weil Du fleißig in der Schule warst. Und wieder wird es auf die Familien Kultura geschoben.

adeo

vor 1 Stunde

Vorwort bis Seite 77
@makama

Vielen Dank für den Hinweis. Hier eine kleine Hinterdinfo: Der Co-Autor ist ein Mann und gehört keiner Religionsgemeinschaft an - ihm geht es nicht um religiöre Interessen, jedoch um die biografische Perspektive von Chalat Saeed. Und diese ist geprägt durch ein negatives Erleben ihrer Herkunftsreligion. Die Beiträge hier zeigen zumindest eines: Das Buch hat Zündstoff, möchte besprochen werden und unterschiedliche Ansichten sind absolut erlaubt. :)

adeo

vor 1 Stunde

Vorwort bis Seite 77
@Dekanda

Vielen Dank für den Hinweis. Hier eine kleine Hinterdinfo: Der Co-Autor ist ein Mann und gehört keiner Religionsgemeinschaft an - ihm geht es nicht um religiöre Interessen, jedoch um die biografische Perspektive von Chalat Saeed. Und diese ist geprägt durch ein negatives Erleben ihrer Herkunftsreligion. Die Beiträge hier zeigen zumindest eines: Das Buch hat Zündstoff, möchte besprochen werden und unterschiedliche Ansichten sind absolut erlaubt. :)

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