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vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Wir rasen unserem eigenen Atem hinterher dem Horizont entgegen und wünschen uns Flügel. Würden wir abheben, so wäre es nicht verwunderlich. Wir sind grün und digital, hoffnungsvoll und realistisch, Weltverbesserer und Weltenbummler, verliebt und verlebt, vernetzt und ungebunden, haben die Taschen voll unreifer Ideen und den Kopf voll einstürzender Erwartungen unserer Eltern. Wir sind 100.000 Unikate – in Serie. Und eines davon bin ich, Ann-Sophie…

Sie hat die Nase voll. Von verstaubten Ansichten und den Erwartungen, dass ihre Zukunft eine ausgeblichene Version des Lebens ihrer Eltern sein soll – nur mit Facebook-Profil und Twitter-Updates auf den neuesten Stand gebracht. Hals über Kopf flüchtet die 20-jährige Ann-Sophie nach Berlin, 644 Kilometer weit von den Eltern entfernt und um 3,5 Millionen Einwohner größer als ihr Heimatkaff. Dort hofft sie herauszufinden, was sie vom Leben will. Doch wie macht man das in einer Welt der unendlichen Möglichkeiten?

Das belletristische Debüt der deutsch-afrikanischen Jungautorin Chantal-Fleur Sandjon ist ein unterhaltsames Portrait der Generation Y über Selbstfindung, Erwachsenwerden und das Hipster-Leben in einer Berliner WG.

                                    

Der script5 Verlag stellt 15 Exemplare von "Serienunikat" von Chantal-Fleur Sandjon für diese Leserunde zur Verfügung.

Wenn du Interesse an einem dieser Rezensionsexemplare hast, antworte bitte bis zum 03.08.2014 auf folgende Frage:

"Worauf freust du dich dem Inhalt nach bei Serienunikat?"

Unter allen Bewerbern wird die Autorin die 15 Testleser auswählen.

Hier geht es zur Leseprobe

Und hier zu Chantal-Fleurs Internetseite

Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke!

Wichtig:
Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.


                      


Autor: Chantal-Fleur Sandjon
Buch: Serienunikat

Gretchen82

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich kann leider die Leseprobe nicht öffnen, obwohl mir der kurze Klapptext schon sehr zusagt.
Nach dem Lesen freue ich mich auf die Ankunft von Ann-Sophie in Berlin und wie sie da zurecht kommt!
Ich würde sehr gerne bei der Leserunde von Serienunikat mit machen und hüpfe in den Lostopf!

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Worauf ich mich freue... ich bin selbst mit 18 nach Berlin abgehaut, weil ich auf das Provinzleben keine Lust mehr hatte. Mal sehen, ob es Ann-Sophie besser gelingt als mir dort ihren Traum zu finden.
Ich würde gerne mitlesen und hüpf in Topf.

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Donauland

vor 3 Jahren

Teil 1: Kapitel 1 - 5
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Ich mag den Schreibstil der Autorin, ich finde es passt einfach zu den Jugendlichen, meinen Sohn fiel der Einstieg ins Buch auch leicht.
Ann-Sophie mochte ich, sie ist etwas unsicher und man merkt richtig, dass sei vom Land ist. Ihre Eltern machen es ihr nicht einfach, dass sie in Berlin studieren möchte. Titus kann ich nocht nicht zu einordnen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Beziehung hält.
Witzig finde ich, das die 4 schließlich durch Zufall eine passende Wohnung fanden. Wie wird das Zusammenleben klappen?
Sabine ist eigen, ich könnte bei ihr nicht wohnen, wie konne Ann-Sophie es solange bei ihr aushalten und am Sofa schlafen?

Donauland

vor 3 Jahren

Teil 2: Kapitel 6 - 11
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Ann-Sophie lebt sich langsam in Berlin ein, die neue Wohnung tut ihr richtig gut. Beim Lesen hab ich mir öfter gedacht, die 4 können sich doch nicht erst seit ein paar Tagen kennen. Monk mochte ich von Beginn an, er möchte die Welt verbessern und nimmt an vielen Aktionen teil, ob er auch Ann sich beteiligt? Er kümmert sich um die anderen, daher verbringt auch Ann viel Zeit bei ihm.

Zwischen Lukas und Ann spürt man gleich von Beginn an ein Knistern... Ich denke Titus wird sie verlieren, denn Ann verändert sich einfach grundlegend. Und ihre Mutter ist einfach schrecklich, klar sie will nur das Beste für Ann, doch ist das auch für Ann gut? Wie kann man das Leben seiner Kinder nur so durchorganisieren, sie in eine Richtung drängen? Ich glaube sie weiß gar nicht, was Ann sich vom Leben erwartet und welche Interessen ihre Tochter hat.

Ach jetzt hätte ich doch gleich noch die Liste vergessen, die finde ich einfach toll. Sie wird von allen unterstützt und so gelingt es ihr Punkt für Punkt die Liste abzuarbeiten, dieses WG-Leben tut Ann richtig gut!

Donauland

vor 3 Jahren

Teil 3: Kapitel 12 - 16
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Ann-Sophie ist noch immer auf der Suche nach sich selbst, doch ich glaube, die Liste hilft ihr dabei. Ich denke, ihr Studium wird sie nicht weiterführen, das ist nicht ihre Richtung, vielleicht findet sie ja etwas passenderes.
Nach und nach arbeitet sie sich durch die Liste. Catchy und Monk unterstützen sie dabei Das Bäumeumarmen gefiel mir genauso wie das Bepflanzen. Das Abenteuer mit Catchy hat anscheindend für Ann zu diesem Abend gepasst. Und Titus hat Ann doch schon längst aufgegeben, nur fehlt ihr der Mut.

Titus taucht wirklich auf, damit hatte ich nicht gerechnet, aber er verhält sich ziemlich daneben und lästert über alles, Titus und die neue Ann passen einfach nicht mehr zusammen, das bemerkt Ann jetzt auch.

Donauland

vor 3 Jahren

Rezension

Herzlichen Dank für dieses wunderbare Buch, das sicher ein Lesehighlight in diesem Jahr ist.
Meine Rezension ist jetzt wirklich online, schade, dass es im Sommer nicht geklappt hatte, da las mein Sohn auch mit und ich hatte seine Kommentare eingebaut, er wollte es nicht nochmals lesen so wie ich. Auch beim zweiten Lesen hat mich begeistert!
http://www.lovelybooks.de/autor/Chantal--Fleur-Sandjon-/Serienunikat-1085732721-w/rezension/1121517347/

Caro1893x

vor 3 Jahren

Teil 2: Kapitel 6 - 11
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Aufgrund einer absoluten Leseflaute, die schon eine gefühlte Ewigkeit andauert, kam ich einfach nicht weiter mit lesen. jetzt habe ich aber den zweiten Teil recht schnell beendet. Hat mich sehr überrascht, denn sobald ich am Lesen war flogen die Seiten nur so dahin.
Ann-Sophie ist mir sehr sympathisch. Ich finde es toll, dass sie anfängt sich von ihren Eltern zu lösen. Leider finde ich ihre Mutter dagegen echt unsympathisch. Wie sie bei dem Telefonat reagiert hat, fand ich echt daneben. Sie sollte ihre Tochter einfach mal ihr Leben leben lassen.
Ann-Sophie wird wohl so schnell nicht mehr nach Hause kommen, was wohl auch das Ende für Titus und sie bedeutet. Da sie es sowieso nur noch als Pflich ansieht, ihn anzurufen, ist es wohl an der Zeit diese Beziehung zu beenden. Zumal da ja nun auch Lukas aufgetaucht ist. Was sich da wohl noch entwickeln wird. Ui ui.
Ihre Mitbewohnerin (Cachy oder so) mag ich dagegen nicht so. Sie ist mir einfach zu frei und ungebunden und hat dieses "Scheiß-Egal"-Haltung die ich gar nicht mag. Ich glaube ich könnte nicht mit ihr zusammen wohnen.
Ich bin vor allem darauf gespannt, was sich noch aus der Liste ergeben wird und wie es zwischen Ann/Titus & Ann/Lukas weitergeht :)

Caro1893x

vor 3 Jahren

Teil 3: Kapitel 12 - 16
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Ich muss sagen, in diesem Abschnitt wird mir Ann immer unsympathischer. Schon das ganze Buch über fand ich es nicht in Ordnung, wie sie mit Titus umgegangen ist. Er mag sein wie er will, aber sowas hat niemand verdient. Ihn zu ignorieren, wegzudrücken usw. finde ich schon ziemlich gemein. Sie hätte ihm ja gleich sagen können was Sache ist, da sie sich ja von Anfang an zu Lukas hingezogen gefühlt hat.
Catchy mag ich gar nicht. Fand ich schon von Anfang an schwierig, jetzt ist es aber mit jeglicher Sympathie vorbei. Nicht, weil sie Sex mit Ann hatte, sondern einfach, weil sie tut was sie will, ohne darüber nachzudenken, wen sie mit diesem Verhalten verletzen könnte. Sie ist mir zu sehr "Freigeist". Ich glaube ich könnte mir gar nicht vorstellen, in dieser WG zu wohnen - schrecklich.
Die Liste hingegen finde ich gar nicht so blöd - zumindest den Gedanken dahinter. Ich habe mir schon oft überlegt, ob ich mir nicht eine Liste machen soll, was ich alles in meinem Leben machen oder sehen möchte. Nur Ann hält sich zu sehr an dieser Liste fest, ist zu arg darauf fixiert, was ich echt schade finde.
Ich muss auch zugeben, dass mir das Buch im Moment nicht wirklich gefällt. Mit dem Schreibstil, der eigentlich toll ist, habe ich ja schon von Anfang an meine Schwierigkeiten gehabt. Da ich aber alle Protagonisten - bis auf Lukas - durch die Bank unsympathisch oder nervig finde, ist es für mich echt schwer, da dran zu bleiben.

Caro1893x

vor 3 Jahren

Teil 4: Kapitel 17 - 22
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Hier kommt nun auch noch mein Kommentar zum letzten Abschnitt:
Dass Thema Alkohol finde ich sehr gut getroffen und lebensnah. Ich habe selbst einen Bruder der sich im Moment in der "Findungsphase" befindet und währenddessen auch die ein oder andere auch negative Erfahrung mit Alkohol gemacht hat, von der eine auch im Krankenhaus endete. Ich kann also durchaus nachvollziehen wieso Jugendliche/junge Erwachsene zum Alkohol greifen, auch wenn ich es nicht gutheiße. Ann scheint einfach komplett überfordert mit allem. Den Anforderungen ihrer Eltern, dem Studium, das sie eigentlich gar nicht machen will, der Ratlosigkeit, wohin sie mit ihrem Leben soll, Lukas.... und und und. Klar, dass sie sich dann irgendwann einen Ausweg sucht.
Schön aber, dass alles dann doch einen recht positiven Ausgang nimmt und Ann nun in die richtige Richtung zu gehen scheint. Und natürlich liebe ich Happy Ends wenn es um Sachen Liebe geht ;)
Ich muss zugeben, dass ich wirklich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, was sicher auch daran liegt, dass das WG-Leben so gar nicht meine Welt ist und ich diese dann vielleicht auch einfach nicht verstehe. Ich werde jetzt versuchen diese ganzen Gedanken in eine Rezension zu verpacken.

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