Charity Norman

 4.3 Sterne bei 32 Bewertungen

Alle Bücher von Charity Norman

Die Wahrheit über jene Nacht

Die Wahrheit über jene Nacht

 (17)
Erschienen am 08.10.2014
Die andere Seite der Wahrheit

Die andere Seite der Wahrheit

 (9)
Erschienen am 12.02.2016
Das Ende meiner Welt

Das Ende meiner Welt

 (4)
Erschienen am 23.02.2018
Das Geständnis meines Mannes

Das Geständnis meines Mannes

 (2)
Erschienen am 16.03.2017
After the Fall

After the Fall

 (0)
Erschienen am 03.01.2013
Freeing Grace

Freeing Grace

 (0)
Erschienen am 22.09.2011
Freeing Grace

Freeing Grace

 (0)
Erschienen am 01.03.2012
The Son-in-Law

The Son-in-Law

 (0)
Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu Charity Norman

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Claudia107s avatar

Rezension zu "Das Ende meiner Welt" von Charity Norman

Ein Paradies oder auch nicht...!?!? 🤔
Claudia107vor 2 Monaten

Klappentext: "Es sollte nur eine kurze Auszeit in Neuseeland sein. Doch dann entdeckt die Studentin Cassy das Paradies auf Erden: ein idyllisches Tal am Lake Tarawera, weitab jeglicher Zivilisation. Hier führen die Menschen ein friedliches  und nachhaltiges Leben, und alle sind zutiefst glücklich. Cassy lässt sich immer mehr auf die Gemeinschaft ein und entfernt sich dabei Stück für Stück von ihrer Vergangenheit. Als ihre Familie bemerkt, dass sie Cassy an eine zerstörerische Sekte zu verlieren droht, ist es bereits zu spät... "


Als Cassy sich mit ihrem Freund eine Auszeit in Neuseeland gönnt, kommt es zwischen den Beiden immer wieder zu Streitigkeiten und zudem bemerkt sie auch noch das sie ungewollt schwanger ist. Da kommen an einem verregneten Tag, als Cassy schon völlig durchnässt und müde ist, freundliche lächelnde Menschen auf sie zu und laden Cassy in ihr Paradies ein. Cassy geht mit und will nur ein paar Tage bei ihnen bleiben, aber sie fühlt sich so wohl dort unter ihren neuen "Freunden", das sie sich entscheidet zu bleiben und den Kontakt zur Außenwelt komplett abbricht. Sie bemerkt gar nicht, dass sie in eine Sekte geraten ist und das sie manipuliert wurde.

Diese Geschichte hat mich komplett geflasht, ich konnte mich kaum noch bremsen sie zu lesen. Es ist mal etwas ganz anderes, was ich persönlich noch nie so gelesen habe und was mich komplett faszinieren konnte. Dabei wallen soviele Gefühle auf, Unverständnis, Faszination und Begeisterung.

Kennt ihr das, wenn euch ein Buch so begeistert, dass ihr euch wünscht, dass es nie zu Ende geht?!? So ist es mir bei diesem Buch ergangen... aber natürlich wollte ich auch unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Und da kann ich auch nur betonen: überraschend!

Fazit: Diese Geschichte ist total faszinierend und der Schreibstil flüssig. Es war mal was ganz anderes, was ich so noch nie gelesen habe, mich aber regelrecht begeistern konnte.  Wenn ich könnte würde ich mehr als 5 Sterne vergeben. Klare Leseempfehlung! 👍 👍 👍 👍 👍 

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Rezension zu "Das Ende meiner Welt" von Charity Norman

Fesselnd und spannend
3erMamavor 4 Monaten

Warum ich das Buch für mich auswählte:

Beim Besuch der Leipziger Buchmesse 2018 wollte ich mir 5 Bücher mitnehmen, die mal keine Liebesromane sind ;) 
Und dieses gehörte auf Grund des Klappentextes definitiv nicht zu dem Genre und durfte daher mit. 

Das Thema:
Aufgeteilt in 57 Kapitel auf 541 Seiten behandelt das Buch als Hauptthema "Sekte". Dabei werden nach und nach die 8 Schritte des Sektenführers aufgezeigt wie sie es schaffen Menschen zu manipulieren und in ihren Bann zu sehen. 
Jeder denkt dabei "das kann mir nicht passieren", aber auch Cassy, die Protagonistin des Buches, ist schlau, weltgewandt und aus gesitteten Verhältnissen. 
Und doch kommt es anders... 
Aber es werden auch die Themen Familie, Zusammenhalt, Tod, Liebe und Freundschaft aufgezeigt, was ich persönlich sehr gut fand. 

Die Autorin:
Charity Norman wurde in Uganda geboren, lebte dann in England und heute in Neuseeland. 
Genau in London und Neuseeland spielt auch die Geschichte. 
Ich habe vorab noch kein Buch von ihr gelesen, fand aber ihren Schreibstil sehr gut, da er locker war, aber eben auch sehr fesselte. 

Das Cover:
Anfangs dachte ich noch als ich das Cover sah, es sei ein romantisch vor sich hin plätschernder Roman. Als ich das Buch ausgelesen hab sah ich das Cover mit ganz anderen Augen und finde es nun doch sehr passend, wenn auch vielleicht etwas zu negativ, wo Gehtsemane doch immer als sehr leuchtend, hell und positiv beschrieben wird.

Fazit:
Sehr positiv fand ich, dass das Thema, ohne zu schwer zu wirken, so eindrucksvoll und doch auf leichte Weise aufgezeigt hat wie Sektenführer handeln und auch denken. 
Ohne Esoterik oder Hokuspokus, mit ein wenig Liebe und rührenden, aber auch Angst machenden Szenen kann man sich dank der guten Beschreibungen gut in die jeweilige Szene versetzen und auch miterleben.

Danke für dieses Buch, welchem ich 5 von 5 Sternen gebe.

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Devonas avatar

Rezension zu "Die andere Seite der Wahrheit" von Charity Norman

Einfühlsame Story-leider mit Abstrichen
Devonavor 3 Jahren

Das Buch bietet als eine Art Prolog einen rasanten Einstieg: dem Leser wird “Beweisstück 53: Abschrift des bei der Notrufzentrale eingegangenen Anrufs von Scarlet Scott”  in der Strafsache “Joseph William Scott” präsentiert, in dem er einen Teil der Fakten aus der Gerichtsverhandlung nachlesen kann, die schlussendlich zur Verurteilung von Joseph Scott wegen Totschlags an seiner Frau Zoe führte. Sozusagen ein Stück Vorgeschichte zum einfacheren Verständnis der folgenden Ereignisse, die 3 Jahre später einsetzen, als Joe vorzeitig aus der Haft entlassen wird.

Der Leser folgt den Geschehnissen aus nunmehr 3 Erzählperspektiven: zum einen der von Joe in auktorialer Erzählform, im Wechsel dazu in Ich-Form kommen das älteste seiner Kinder -Scarlett (13)- sowie seine Schwiegermutter Hannah zu Wort. Bei Joes Haftentlassung befinden sich alle 3 Kinder -außer Scarlet noch die Jungen Ben und Theo- in der liebevollen Obhut ihrer Großeltern Hannah und Frederick, den Eltern ihrer toten Mutter Zoe.

Verständlicherweise möchte Joe, der unter dem Tod seiner großen Liebe Zoe und seiner Schuld wahnsinnig leidet, seine Kinder wieder sehen, verständlicherweise möchten Hannah und Frederick, deren einziges Kind Zoe durch seine Hand starb, genau das nicht. Insbesondere Hannah verweigert sich den zunächst freundlichen Bitten Joes um eine Kontaktaufnahme zu den Kindern kategorisch. Sie kann ihre Unversöhnlichkeit auch dann nicht abschwächen, als ein Gericht nach Beobachtung und Begutachtung durch einen kompetenten Sozialarbeiter befindet, dass sowohl Joe ein Umgangsrecht gewährt werden muss, als auch der Umgang mit ihm der Entwicklung der Kinder nicht schaden würde, sondern im Gegenteil wichtig sei.

Obwohl Ben als Kleinster sich nicht an die Geschehnisse am Todestag seiner Mutter erinnert, haben alle drei Kinder Erinnerungen an ihren Vater, besonders die von Scarlett sind ambivalent. Immer wieder werden in den Kapiteln, die aus ihrer Sicht erzählt sind, liebevolle Erinnerungen an die Mutter, zunehmend auch an den Vater geschildert, das Wechselbad ihrer Gefühle in Bezug auf den Vater zeigt ihre innere Zerrissenheit in aller Deutlichkeit, die Scarlet-Kapitel habe ich als am intensivsten empfunden. Scarlet wirkt bedeutend reifer als andere 13-Jährige und bringt ein großes Verantwortungsgefühl für ihre Brüder mit, sie fühlt sich fast wie eine Art “Ersatzmutter”und möchte sie beschützen. Notfalls auch vor dem eigenen Vater, den sie selbst aber dringend benötigt.

Das eigentlich Traurige ist aber der Sog, in den die Kinder unverschuldet geraten, nachdem sie nach Annäherung und Kontaktaufnahme beginnen, Zeit mit ihrem Vater zu verbringen und langsam anfangen, die Wochenenden mit ihm zu genießen, ihn neu kennen zu lernen, das Gefühl haben, das hier Vertrauen wachsen kann, eine Basis entsteht. Hannahs Unversöhnlichkeit ist insbesondere für Scarlett durchaus rational verständlich und nachvollziehbar, macht ihr aber große Schuldgefühle, wenn sie nach den Wochenenden mit dem Vater zu den Großeltern zurück kehrt. Hannah und Freddie haben 3 Jahre lang gut für sie gesorgt, sie geliebt, umhegt und beschützt, als ihr Vater seine Haftstrafe verbüßte. Ist es nicht undankbar von ihnen, sich jetzt wieder dem Vater zu öffnen, ist das nicht ein Verrat an Hannah und Freddie? Und während Scarlet sich seelisch zermartert, Theo wieder beginnt, einzunässen und der kleine Ben jedes Wochenende eine andere Ausrede bemüht, um nicht zu seinem Vater zu müssen, arbeitet Joe daran, ein Heim für sich und die Kinder zu finden, um sie ganz zu sich zu nehmen und ein neues gemeinsames Leben zu beginnen.

Die inneren Konflikte aller Personen sind sensibel und gut nachvollziehbar dargestellt. Es ist schlussendlich Freddie, der seine Joe mittlerweile fast schon starrsinnig ablehnende Hannah davon überzeugt, an das Wohl der Kinder zu denken und einen Schritt auf Joe zuzugehen. Nicht zuletzt deshalb, weil er die ihn langsam aber sicher überkommende Demenz spürt, ihm die Folgen bewusst sind und er weiß, dass Hannah mit ihm als Demenzkrankem und drei Kindern überfordert sein wird. Sie ist Mitte 60 und Ben gerade mal 5. Freddie hat erkannt, wie sehr Joe seine Kinder liebt und er weiß, dass Hannah und ihn zwar keine direkte Mitschuld am Tod ihrer Tochter trifft, sie aber Joe in Bezug auf Zoe Hilfe verweigert haben, als er sie dringend benötigt hat. Und auch Zoe selbst hat Joe vor der Eheschließung Entscheidendes verschwiegen…

Achtung Spoiler-Gemecker!

Tja und nun. Bis hierhin ein einfühlsam und wohltuend unkitschig geschriebenes Buch, welches man mit der offenen Botschaft “Menschen gehen aufeinander zu, positiver Blick in die Zukunft” hätte enden lassen können, womit man auch den Leser in seine Gedankenwelt entlassen hätte – wie auch immer die aussehen mag. Es ging um eine durch und durch traumatisierte Familie, hier wird lebenslange Arbeit miteinander nötig sein, um die Traumata des Einzelnen aufzuarbeiten, Leid zu mildern…für mich wäre der behutsame Anfang eines gemeinsamen Miteinanders tröstlich, ausreichend, verständlich und ein passendes Ende für solch ein Buch gewesen. Gibt`s aber nicht.

Es gibt zum Abschluss das vollumfängliche Wohlfühlangebot für den anspruchslosen Leser: happyend und bussi-bussi für alle (Stichwort: Rosie). Ich hab`s nicht glauben wollen. Die ohnehin völlig unpassend eingesponnene und zu vernachlässigende Liebesgeschichte von Joe und Rosie MUSS im Seifenopernstil enden…ich frag mich immer, warum wer so einen Schmarrn schreibt. Weil es die Mehrzahl der Leser will? Will die das wirklich?

Fazit: einfühlsames, kaleidoskopartiges Portrait einer traumatisierten Familie mit ruinösem Kitsch-Ende, dass die Geschichte Knall auf Fall in die Beliebigkeit zurück katapultiert.

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