Midnight, Texas

von Charlaine Harris 
3,4 Sterne bei12 Bewertungen
Midnight, Texas
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War ganz gut, manchmal hat allerdings die Spannung gefehlt.

Kritisch (4):
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Der Schreibstil war nichts für mich

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Inhaltsangabe zu "Midnight, Texas"

Die Bewohner Midnights haben diesen Ort allesamt aus einem Grund zu ihrem Zuhause gewählt: Das texanische Städtchen ist klein und ruhig. Und damit ein perfektes Versteck. Doch wovor verstecken sie sich? Allein Bobo Winthrop, der Besitzer des Pfandhauses, scheint von jedem in der Stadt etwas zu wissen. Da ist Bobos neuer Untermieter, der seine Wohnung nur nachts verlässt. Oder die Esoterik-Lady, die behauptet, eine Hexe zu sein. Als Bobos Freundin Aubrey verschwindet, fangen die Einwohner an, Fragen zu stellen. Zu viele Fragen, denn plötzlich drohen Geheimnisse ans Tageslicht zu kommen, die besser verborgen geblieben wären ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453319103
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Zwillingsmama2015s avatar
    Zwillingsmama2015vor 2 Monaten
    Auftakt einer neuer Serie der Bestsellerautorin

    Ich muss zugeben, dass ich bisher noch kein Buch von Charlaine Harris gelesen habe, ich wollte immer mal mit der Reihe um die Kellnerin Sookie Stackhouse gebinnen, aber es gibt so viele Bücher und so wenig Zeit.

    Nun ja, jetzt habe ich ja "Midnight Texas" gelesen. Ich finde den Schreibstil nicht schlecht, man kommt gut in das Buch hinein, auch wenn mir der Anfang etwas zu lang gezogen wird, aber ein Buch braucht auch seine Zeit um jemanden in ein neues Umfeld einzuführen - von daher absolut in Ordnung.

    Die Handlung versprach sehr spannend zu werden. Eine Kleinstadt voller Geheimnisse, jeder "Mensch" hat einen besondere Fähigkeit oder ist etwas besonderes, leider wird auf die Besonderheiten im ersten Teil nicht so sehr eingegangen und für mich waren dadurch auch einige Charaktere einfach ein wenig zu blass. Natürlichhaben alle ihren Grund für ihre Geheimnisse, aber ein wenig möchte man doch erfahren. Der Krimiteil war auch nicht ganz so mein Ding - hier bleibt mir als Fazit nur zu sagen, dass mir die Idee hinter "Midnight texas" sehr gut gefallen hat, die Umsetzung, meiner Meinung nach, leider nicht so ganz geglückt ist.

    "Midnight Texas" - interessante Thematik, leider mit Schwächen, dass heißt aber auch, dass für die Folgebände noch jede Menge Luft nach oben ist!

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 2 Monaten
    Ein wenig skurril

    Der Einstieg war um ehrlich zu sein ein wenig merkwürdig. Die Vorstellung der Kulisse, um sich einen ersten Eindruck von Midnight zu verschaffen, war natürlich  nicht verkehrt, jedoch waren die Sätze ziemlich verschachtelt und trotzten nur so vor Details, die es zu verarbeiten galt.
    Zuerst war ich dadurch ein wenig abgeschreckt, weil mich der Stil ein wenig an Willkommen in Night Vale, wenn auch nicht annähernd so verworren, hat.
    Als ich dann aber am nächsten Tag erneut zum Buch gegriffen habe, konnte ich mich immer mehr mit der Geschichte und dem Schreibstil anfreunden.
    Und ja, so habe ich das Buch dann auch doch in einem Zuge beendet!

    Manfred, was für ein Name übrigens!, ist neu in der Stadt und ermöglicht einem dadurch auch ein entspanntes Ankommen, dass sich allerdings sehr ruhig und schleichend gestaltet. Keinesfalls langweilig, sondern eher durch sein ruhiges Gemüt, das ihn auszeichnet. Egal, über welche Entdeckung er stößt oder welches Geheimnis sich ihm offenbart, wirklich geschockt scheint er nie zu sein. Was eventuell auch daran liegen könnte, dass er selbst nicht ganz so normal ist, wie man annehmen könnte und sich so hervorragend in die Midnight-Kulisse einfügt.

    Manfred hatte am nächsten Tag kein Problem damit, Fiji gegenüber zuzugeben, dass er in diesem Moment schrie wie ein Teenagermädchen in einem Horrorfilm.

    Auch die anderen Charaktere schaffen es, auf einmal einfach da zu sein und mit einer Präsenz zu glänzen, als wären sie niemals nicht da gewesen. So fühlt man sich schnell wie in einer festen Gemeinschaft, die eben nur gemeinsam richtig läuft. Am nähesten verfolgt man ansonsten die Geschichte aber aus der Sicht von Fiji, die wie im Klappentext schon erwähnt, ein wenig verschroben wirkt. Als „Hippie-Hexe“ lebt sie allein mit ihrem Kater (Katzenfreunde, ihr werdet auf eure Kosten kommen!) und obwohl sie eigentlich immer mit dabei ist, scheinen die wirklich interessanten Dinge doch an ihr vorbeizugehen.

    Trotz einem gewissen Spannungsfaktors gestaltet sich die Geschichte doch eher ruhig, was aber auch an dem Erzähstil liegen mag. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, bin ich doch noch recht gut in die Geschichte reingekommen und bin nun auch gespannt, wie es mit der Reihe wohl weitergehen mag.
    Vielleicht schaue ich aber auch erst einmal in die Serie rein, kennt die schon jemand von euch?

    FAZIT

    Charlaine Harris konnte mich mit ihrem neuen Auftakt Midnight Texas zwar nicht gänzlich überzeugen, aber durchaus neugierig stimmen.
    Die Geschichte hat eine heimelige und eher ruhige Stimmung, die einen des Öfteren zum Schmunzeln bringt. Dadurch gibt es zwar nicht unglaublich viel Action, dennoch konnte mich das Buch letztendlich gut unterhalten!

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    VanessasBibliotheks avatar
    VanessasBibliothekvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut meins da Fantasy und Hexen, Vampire etc.
    Eine interessante Stadt namens Midnight

    Ich muss sagen, dass ich die Serie bereits kenne, da ich viele Serien auf englisch gucke. Aber man muss deutlich sagen, dass man beides trennen muss. Die Charaktere sehen in der Serie komplett anders aus, als im Buch beschrieben. Aber wirklich komplett anders. Auch muss ich sagen, dass der Protagonist Manfred in der Serie wesentlich besser rüberkommt, als im Buch. Dort wirkt er sehr blass und seine Fähigkeit sind in der Serie auch viel ausgeprägter und besser dargestellt. Aber dafür stechen die meisten Nebencharaktere raus, was mir auch gut gefallen hat. Das Buch lebt dadurch und durch das übernatürliche Kleinstadt-Feeling. Auch die Story an sich finde ich super, allerdings braucht sie erst ein bisschen, bevor sie einen "mitnimmt". An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, da die Serie immer irgendwie im Kopf war, aber sie hat viele Dinge gut anschaulich beschrieben. Die Atmosphäre, der Zusammenhalt der Einwohner und Midnight selbst, haben mich fasziniert und jetzt im Nachhinein, ja auch trotz des Endes etc, würde ich dem Städtchen gerne mal einen Besuch abstatten. 

    Das werde ich allerdings nur in schriftlicher Form tun können, somit freue ich mich auf Band 2.

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    Faltines avatar
    Faltinevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der Schreibstil war nichts für mich
    Leider ein Fehlgriff

    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde es passt perfekt zu Texas. Die ersten Kapitel waren mir etwas zu lang, aber ab Kapitel 4 wurde das rasch besser.


    Der Klappentext hörte sich interessant an, das Resultat fand ich dann allerdings langweilig. Besonders zu Anfang wird nur viel erzählt, mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht klar, er war mir teilweise viel zu oberflächlich, obwohl die Autorin mit aller Macht versucht hat auf alles mögliche auf einmal zu achten. Dadurch gab es zwar viele Details, doch das drum herum passte nicht. Die Story an sich konnte mich auch nicht fesseln, für den Inhalt war es mir auch zu lang, denn die Handlung hat sich oft gezogen.


    Mit den Charakteren konnte ich gar nichts anfangen. Ich bin mit keinem von ihnen wirklich warm geworden und sympathisch war mir leider auch keiner. Wie schon bei der Story fehlte mir auch hier der Tiefgang. Manfred hat mir mit seiner Art ebenfalls nicht wirklich gefallen. Seine Handlungen waren immer schlüssig, aber dennoch habe ich mehr die Augen verdreht als das mich etwas gefesselt hätte.


    Wenn ich den zweiten Band nicht schon gehabt hätte, hätte ich diesen nicht zu Ende gelesen.

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: 2,5 Sterne
    Midnight, Texas

    Ich habe die komplette True Blood Reihe von Charlaine Harris gelesen und auch die ersten zwei Bände ihrer Aurora Teagarden Reihe, also insgesamt 15 Bücher und dies wäre nicht passiert, wenn ich den Stil der Autorin nicht mögen würde. Deswegen war ich auch so überrascht, als ich anfing Midnight Texas zu lesen, denn ich habe nichts von ihr in diesem Buch erkannt. Abgesehen von der Kombination von übernatürlichen und Krimi Elementen und die teilweise so große Liebe fürs Detail.

    Um was es in Midnight Texas geht? Es ist ein Ort an dem jede Menge seltsame Menschen leben. Alle haben wohl ein Geheimnis oder eine besondere "Fähigkeit". Klingt auf dem Papier super, doch dann wird dies kaum ausgebaut. Das Ganze übernatürliche blieb sehr auf der Strecke. Dadurch, dass niemand über sich selber reden will, alle wollen ihr Geheimnis bewahren, erfährt der Leser auch nicht sehr viel. Aber das wäre für mich ok gewesen, ich kann auch ohne Magie und Co. wenn denn dann die Krimi-Elemente gut gewesen wären. Zum Teil trugen sie die Geschichte auch, so hätte ich zum Beispiel nicht mit der Entdeckung am Ende gerechnet. Aber was dann gemacht wurde, wie damit umgegangen wurde, finde ich einfach nicht richtig und um ehrlich zu sein, hätte ich die Autorin auch nicht so eingeschätzt. Da mag jeder Denken, was er will. Aber ich bin nicht der "Zahn um Zahn, Auge um Auge" Typ, eher Gewalt erzeugt gegen Gewalt.  So hat mir das Ende die Geschichte noch mal zusätzlich vermiest.

    Leider konnte ich zu den Charakteren keinen Bezug finden. Dies wurde noch durch den gewählten Erzählstil verstärkt. Ihre anderen Bücher waren aus der Perspektive der Protagonistin erzähl, hier wechselt sie die Perspektiven, was ich an sich super finde, aber erzählt dann so distanziert aus der Sicht eines Erzählers, sodass ich keinen Bezug zu keinen von ihnen finden konnte.

    Noch dazu kam der Umstand, dass zu Beginn einfach nichts passiert, die Handlung plätschert einfach nur so vor sich hin. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, zählen die Sookie Stackhouse Büchern doch zu meinen Lieblingen in diesem Genre. Aber ich erkenne leider nichts von den Charme der Bücher in Midnight Texas wieder und bin ziemlich enttäuscht.

    Fazit:
    Ich wollte das Buch mögen, genauso wie ich die True Blood Bücher der Autorin mag.
    Aber es funkte einfach nicht zwischen uns.
    Midnight Texas war mir zu blass, zu farb- und lieblos.
    Die Charaktere waren distanziert, sodass ich zu keinem einen Bezug aufbauen konnte.
    2,5  Sterne

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    Athenes avatar
    Athenevor 6 Monaten
    Eine Vielzahl an schräger Typen mitten im Nirgendwo in Texas

    INHALT:Die Bewohner des kleinen Örtchens Midnight, mitten im Nirgendwo in Texas, haben alle ein Geheimnis. Doch diese Geheimnisse drohen ans Licht zu kommen, als die Freundin des Pfandleihers ermordet wird.
    FAZIT:Ich habe mich sehr auf diese "neue" Reihe von Charlaine Harris gefreut, da ich die Reihe um Sookie und ihre Vampire vor einiger Zeit geliebt habe.
    Leider lässt sich dieses erste Buch einer Reihe überhaupt nicht mit dem Charme der Reihe um Sookie Stackhouse vergleichen. Es gibt hier leider keine/n charismatische/n Hauptprotagonisten/in, die die Dialoge oder das Geschehen begleitet.
    Der Leser wird von einer Vielzahl an schräger Typen regelrecht erschlagen und erfährt eigentlich nur vom komischen Verhalten, der Figuren. Was diese tatsächlich sind, wird nicht direkt angesprochen. So gibt es einen Verkäufer, der Nachts arbeitet und tagsüber schläft und Energie zapft, eine Betreiberin eines Hexenladens und noch ein paar Figürchen, aus denen ich bislang nicht schlau geworden bin.
    Der Mord passiert außerhalb der Handlung und nu fragen sich alle, wer war es und warum und damit plätschert die Handlung ohne nennenswerten Handlungsbogen oder pfiffigen Dialog 416 Seiten nur so dahin. Schade. Wären die mysteriösen Eigenarten der Protagonisten nicht, könnte es ein ganz normaler Krimi sein. Vielleicht hätte da am Anfang eine Prise mehr Fantasy herein gemusst. Vielleicht wird es im Folgeband besser?
    Ich vergebe 2,5 von 5 Punkten und werde die Reihe vermutlich nicht weiter verfolgen.
    https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-charlaine-harris-midnight.html

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Puhhh, echt langatmige Geschichte, das Übernatürliche kommt deutlich zu kurz!
    Sonderbare Geschichte, leider sehr eintönig ;(

    Schreibstil


    Lange habe ich mich auf "Midnight, Texas" von Charlaine Harris gefreut, denn das Buch klang in der Verlagsvorschau ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe das Paranormale und zusätzlich wollte ich schon immer mal ein Buch der Autorin lesen. Die "True Blood"-Reihe war mir dabei zu lang, also habe ich mich auf diesen neuen Reihenauftakt gefreut.


    Was soll ich sagen? Schon nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass ich jetzt wohl ganz stark sein muss ... Denn erst einmal passiert nichts ... Wir lernen das Städtchen Midnight in Texas kennen, ihre Bewohner und leider einen sehr unsympathischen Hauptcharakter namens Manfred. Zu allem Überfluss konnte ich mich mit Charlaine Harris Schreibstil nicht so recht anfreunden, sie beschreibt viel und ausführlich, aber leider wenig tiefgründig. Ich konnte mir Midnight und sämtliche Bewohner daher nur oberflächlich vorstellen!


    Charaktere


    Manfred


    Manfred und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr ... Er ist ein sehr oberflächlicher Typ, der natürlich die Schönheit jüngerer Frauen zu schätzen weiß! Manfred ist ein Medium, beziehungsweise ein Hellseher. Übers Internet zieht er Leuten das Geld aus den Taschen und beantwortet ihnen ihre Fragen, natürlich ohne seine echte Fähigkeit einzusetzen.


    Ja, Manfred zieht nun also nach Midnight und findet schnell Anschluss in dieser kleinen Gruppe von Leuten. Für meinen Geschmack ging das etwas zu schnell, aber natürlich war das notwendig für die Geschichte. Aus dem Hellseher Manfred wird hier nämlich eine Art Ermittler als es zum Fund einer Leiche kommt ...


    Bobo


    Bobo gehört das Pfandleihhaus von Midnight und sein Großvater, der vorherige Besitzer, gehörte einer rechtsextremen Vereinigung an ... Das schlägt noch immer Wellen und Bobo und sein Laden stehen nun im Zentrum der ganzen Geschehnisse in dieser Geschichte.


    Fiji


    Fiji ist Manfreds Nachbarin und ich muss sagen, dass sie die einzige war, die ich wirklich mochte. Sie ist eine Hexe und hat wie alle im Ort besondere Fähigkeiten. Ich mochte sie, besonders weil sie als einzige Ecken und Kanten zu haben scheint. Sie ist nicht perfekt, hat aber ein sehr großes Herz!


    Meine Meinung


    Ich muss als erst zugeben, dass ich wahrscheinlich zu große Erwartungen hatte, als ich mit "Midnight, Texas" von Chalaine Harris begonnen habe. Die Geschichte klang abgedreht und da ich das Paranormale im Stil von "Supernatural", meiner absoluten Lieblingsserie liebe, dachte ich, es hier mit einem echten Highlight zu tun zu haben - doch ich wurde leider bitter enttäuscht.


    Schon Charlaine Harris Schreibstil konnte mich nach den ersten paar Seiten nicht überzeugen. Das kleine Örtchen Midnight, das sich auf dem Klappentext so schön düster und atmosphärisch angehört, blieb dann doch nur eine normale Stadt mit ein paar "Kreaturen" als Bewohner, die allerdings gar nicht näher thematisiert werden, sondern Stereotypen bleiben.


    Schon nach den ersten hundert Seiten wird klar, dass hier eine ganz sonderbare Gefahr in Form einer Gruppe Rassisten im Fokus des Ganzes steht und das fand ich leider sehr uninteressant. Mit diesem Plot hatte ich hier wahrlich nicht gerechnet ... Ich muss an dieser Stelle auch ehrlich sagen, dass ich irgendwann das Interesse an dieser sonderbaren Geschichte, die leider wenig Glaubhaftigkeit besitzt, verloren habe. Vor allem hat sich mir eine Frage gestellt: Wieso soll im Land der unbegrenzten Möglichkeiten das, was diese Gauner haben wollen, so viel Wert haben?


    Das Ende war dann auch leider sehr enttäuschend ... Der Mordfall wird zwar aufgeklärt, aber auch die Auflösung konnte mich dann nicht überraschen oder überzeugen, da ich doch keinen Bezug zu den einzelnen Charakteren hatte.


    Schade fand ich zudem, dass die meisten Charaktere nur recht lieblos beschrieben wurde. Ein Vampir ist also nun mal ein Vampir (Ob er nun Energie braucht oder Blut trinkt!) und eine Hexe eben eine Hexe. Mir fehlte es hier an Originalität, an Hintergrundgeschichten und an lebhaften Charakteren. Alles wirkt seltsam fad, lieblos und leider auch furchtbar neblig.


    Auch mit dem Hauptcharakter wurde ich nicht warm. Manfred ist mir so unsympathisch und farblos gewesen, dass ich hoffe, ihn bald aus meinem Kopf verdrängen zu können. Zwar nahm die Spannung am Ende noch etwas zu, aber mitfiebern konnte ich leider nicht. Ich werde mir wohl auch die Fernsehserie sparen ...


    Fazit


    Eine mysteriöse Kleinstadt, in der es Übernatürlich vorgeht? Das ist nur die äußere Hülle dieses Romans, in dem es im Grund nur um die Gefahr einer Gruppe Rechtsradikaler geht und die Aufklärung eines unspektakulären Mordfalls ... Schade, dass die Thematik des Paranormalen nur Nebenhandlung bleibt und es wenig Charaktere mit Tiefgang gibt. Ich bin echt enttäuscht von diesem Auftakt und werde die Reihe nicht weiter verfolgen!

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    Letannas avatar
    Letannavor 7 Monaten
    ich liebe diese Reihe

    Als der Hellseher Manfred in die Kleinstadt Midnight in Texas zieht, hat er noch keine Ahnung was ihn hier erwartet. Denn die Bewohner sind alle etwas sonderbar und erst nach und nach offenbaren sich im ihre besondere Fähigkeiten. Als die Leiche von Bobos verschwundener Freundin Aubrey gefunden wird, gerät die ganze Stadt in Aufruhr. Gemeinsam machen sich die Bewohner von Midnight auf, um den Mörder zu finden.

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil eine neuen Reihe aus der Feder von Charlaine Harris. Die Autorin ist hier in Deutschland vor allem durch ihre Reihe um die vampirliebende Kellnerin Sookie Stackhouse bekannt geworden. Diese Buchreihe wurde sogar als TV-Serie verfilmt. Auch Midnight Texas ist bereits als Serie verfilmt worden. Darum war ich wirklich sehr neugierig, ob mich diese Buchreihe auch so überzeugen kann wie Sookie Stackhouse.
    Die Geschichte fängt eher ruhig an. Auch weiß man als Leser am Anfang gar nicht, was das Besondere der einzelnen Charaktere ist, das wir dem Leser erst im Laufe der Handlung offenbart. Im ersten Teil sind Manfred, Fiji und Bobo die Hauptfiguren und die Handlung wird abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählt. Auch wenn die Handlung zuerst eher ruhig ist, konnte mich die Autorin von der ersten Seite an überzeugen. Das lag vor allem an der Vielzahl von ungewöhnlichen Charakteren, die allen Midnight leben die alle Zusammen eine eingeschworene  Gemeinschaft bilden. Das mochte ich sehr und auch das Kleinstadtfeeling hat die Autorin ganz toll transportiert.
    Und dann wäre da ja noch der Mord an Aubrey. Diesen Fall hat die Autorin auf jeden Fall sehr spannend erzählt und mich am Ende doch sehr überrascht.
    Von mir bekommt dieser 1. Teil eine klare Leseempfehlung. Jeder, der gerne Urban Fantasy mag, wir hier auf seine Kosten kommen. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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    Raeubermama17vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: War ganz gut, manchmal hat allerdings die Spannung gefehlt.
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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Vergnüglicher Auftakt zu einer neuen Reihe. Mrs. Harris schreibt gereifter, und handwerklich besser als in True Blood. Spannend.
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