Vorübergehend tot

von Charlaine Harris 
4,0 Sterne bei755 Bewertungen
Vorübergehend tot
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (568):
KuMis avatar

Tolle Unterhaltung 😊😊

Kritisch (65):
birdotheweirdos avatar

Werde eher die Serie sehen, als die 12 weiteren (?), mehr schlecht als recht geschriebenen Buecher zu lesen. Beziehung kam zu schnell.

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Inhaltsangabe zu "Vorübergehend tot"

Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, daß sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese „Behinderung“. Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend – und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet.

True Blood die Serie zum Buch jetzt im Free-TV auf RTL II.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867620550
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:328 Seiten
Verlag:Feder & Schwert
Erscheinungsdatum:20.07.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 2 Monaten
    Vorübergehend tot - Charlaine Harris

    Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einem Lokal irgendwo in der Provinz im Norden Louisianas. Ihr Leben verläuft weitestgehend unspektakulär, bis auf die Tatsache, dass sie die Gedanken anderer Menschen lesen kann. Mir ihrer Behinderung, wie sie selbst ihre Gabe nennt, lebt sie allerdings ganz gut. Als eines Abends Bill in die Bar spaziert, stellt er Sookies Welt sofort auf den Kopf - denn sie kann seine Gedanken nicht lesen! Wie sich herausstellt ist Bill ein Vampir und zu allem Überfluss auch noch Sookie's Nachbar. Diese Chance muss sie ergreifen, denn einen Vampir wollte sie schon immer kennenlernen, seit diese nicht mehr im Untergrund leben, sondern sich offiziell unter die Menschen mischen.


    Der Ansatz, dass Vampire jetzt nicht mehr im Geheimen hausen müssen, weil japanische Forscher True Blood entwickelt haben und Vampire deshalb eigentlich kein Menschenblut mehr brauchen, ist in meinen Augen mal was Neues. Die Idee ist gut und gefällt mir.
    Weniger gut fand ich den Schreibstil der Autorin. Alles ist etwas holprig, manchmal verfällt Sookie in eine derart antiquierte Sprache, dass es mich schon regelrecht gestört hat. Bei Bill würd es ja noch authentisch wirken, aber bei Sookie kommt es schlichtweg überzogen und falsch rüber.
    Am Anfang tröpfelt die Geschichte noch vor sich hin, aber mit der Zeit gewinnt alles an Tempo und man möchte gerne wissen, wie es weitergeht. Letztendlich ist das Buch eine nette Lektüre, nichts tiefgründiges oder etwas, über das man lange diskutieren könnte. Für zwischendurch genau das richtige.

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Infantiler Pseudo-Horror samt verklemmter Erotik. Gähn.
    Wer's braucht ...

    So ist das, wenn man sich auf sein eigenes Bauchgefühl verläßt.

    Bei der ersten Sichtung der TV-Serie "True Blood" meinte ich, daß die Serie jetzt nicht sooo der Hit sei und es sicherlich bereichernd wäre, eine Buchvorlage zu lesen. Schließlich kann die Phantasie bessere Bilder bauen als einen schlecht frisierten und irgendwie falsch besetzten Hauptdarsteller und eine lolitahafte Barbie-Blondine. Von der dödeligen Synchronisation ganz zu schweigen.

    Den Produzenten der Serie sei jedoch ein Lob ausgesprochen: von der Besetzung abgesehen, haben sie die Romanvorlage fast 1:1 übernommen. Dieses Lob spricht zwar für professionelle Drehbuchschreiber, aber komplett gegen jedwede Qualität.

    Gut, ich bin selbst schuld, wenn ich mich dem derzeitigen Vampir-Hype ergebe und so einen Roman versuche. 

    Die Existenz von Vampiren ist anerkannt und sie zeigen sich. Sookie Stackhouse, verklemmte Kellnerin, kann Gedanken lesen und verknallt sich natürlich in einen Vampir. Dessen Gedanken bleiben ihr nämlich verborgen, womit er ins Zentrum ihrer Neugierde rückt.

    Aber bitte, was ist an der uramerikanischen Beschreibung sexueller Gelüste so interessant? Wenn Sookie verhalten und verklauseliert von ihrer Jungfräulichkeit spricht und sich bei öffentlichen Zungenküssen echauffiert, verfällt man in steinzeitähnliche Chauviemuster und wünscht diesem zuckersüßen Sülzbalg endlich einen Kerl.

    Der kommt dann in Form des älteren Vampirs. Die Defloration - wieso mußte ich an Dr. Sommer denken? - und deren Heilung (sic!) kommt dermaßen unerotisch daher, daß ich mich mal wieder frage, wie sich Amerikaner fortpflanzen.

    Vielleicht können 14-, 15jährige hier aufgeregt mitlesen und beim angedeuteten Horror erzittern. Mir ging die infantile Sprache nach 270 Seiten dermaßen auf den Sack, daß das Buch in die Ecke flog.

    Wer's braucht ...

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    EmilyTodds avatar
    EmilyToddvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Noch besser als die TV Serie. Sehr lustig und skurill.
    Rezension zur Vorübergehend untot.

    Vor nicht allzu langer Zeit habe ich die TV Serie True Blood von der ersten bis zur letzten Folge durchgesuchtet. Die Serie hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich muss jedoch gestehen, dass ich zu dem Zeipunkt nicht wusste, dass die Serie auf einer Romanvorlage basiert. Aber sobald ich das in Erfahrung gebracht hatte, war für mich klar, dass ich zumindest mal einen Blick in diese Bücher werfen möchte.
    Nun habe ich also Band 1 der Sookie Stackhouse Reihe gelesen und bin genauso begeistert wie von der Serie.
    Ich bin echt überrascht, wie nah die Serie an dem Buch ist. So geschahen für mich in Band 1 keine großen Überraschungen aber der Schreibstil hat mich echt mitgerissen. Das Buch zur Seite zu legen, viel mir von Seite zur Seite immer schwerer.

    Was mich in der Serie manchmal genervt hat, hat mir im Buch richtig gut gefallen. Das Verhalten der Charaktere ist um einiges klarer und verständlicher. Und auch die Serie verstehe ich im nachhinein noch besser und sie gefällt mir auch im nachhinein durch das Buch noch besser.

    Sookie ist jung, naiv und unerfahren. Aber mit einer Gabe gesegnet, die sie als Behinderung ansieht. Aus dem Grund, weil diese Gabe ihr Leben behindert. Aber nur weil sie das zu läßt. Bis zu dem Zeitpunkt in dem der gutaussehende und sehr geheimnisvolle Vampir Bill in ihr Leben tritt. Und Bill bleibt für Sookie ein Geheimnis, denn ihre Gabe funktioniert bei ihm nicht. Das zum einen sehr entspannend für Sookie, hat aber natürlich auch den Nachteil, dass sie ihn nicht mal eben so auskundschaften kann.

    Mit Bill tritt aber auch tot und Gefahr in das Leben der jungen Kellnerin Sookie. Und die Menschen die ihr am Herzen liegen sind in Gefahr oder werden für diese Gefahr verantwortlich gemacht. Sie hat es wirklich nicht leicht ...

    Besonder gut hat mir auch gefallen, dass dieser erste Teil in sich abgeschlossen ist und einen nicht mit einem bösen Cliffhänger zurück lässt.
    Natürlich bin ich trotzdem gespannt, wie es mit Sookie weiter geht und mit ihrem sexy Vampir natürlich auch. Und ich freue mich darauf zu erfahren, wo die Bücher von der TV Serie abweichen werden.

    Für den ersten Band gibt es 5 von 5 Sternen von mir.

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    raphael-edwards avatar
    raphael-edwardvor 2 Jahren
    1. Band der True Blood Reihe

    Inhalt:

    Sookie Stackhouse jobbt in der Kleinstadt Louisiana als Kellnerin und gilt bei den Gästen als verrückt. Was sie nicht wissen oder nicht glauben wollen ist, dass Sookie ihre Gedanken lesen kann. Bis plötzlich der Vampir Bill in der Kneipe auftaucht, von dessen Gedanken sie keinen Ton hören kann, was für ein Glück, nachdem sie Dates schon aufgegeben hatte. Doch dann werden plötzlich Kolleginnen von ihr erwürgt aufgefunden mit alten Vampirbissspuren.

    Meine Meinung:

    Diese Buchreihe ist ja bereits als Fernsehserie verfilmt worden, damals habe ich 1 oder 2 Folgen gesehen und fand sie furchtbar. Der Roman dagegen ist nicht so schlecht, aber mir haben Vampirromane wie z.B. "Chicagoland Vampires" und "Black Dagger" einfach besser gefallen, weil sie weiter ausgearbeitet waren. Bei True Blood ging es im ersten Roman einfach nur nach dem Chema, junge Kellnerin aus Kleinstadt, verliebt sich in Vampir und Morde geschehen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es gab durchaus ein paar gute Szenen, aber insgesamt fand ich das Buch echt grauenvoll....nie wieder !
    Konnte mich früher begeistern...jetzt nicht mehr..

    Titel: Vorübergehend tot
    Originaltitel: Dead until Dark
    Reihe: True Blood #1
    Autor: Charlaine Harris
    Verlag: Feder & Schwert
    Genre: Vampire|"Horror"
    Seitenanzahl: 328

    Zitat entfällt


    Klappentext:
    Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, daß sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese „Behinderung“. Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend – und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet. True Blood die Serie zum Buch jetzt im Free-TV auf RTL II.

    Meine Meinung:
    Tja...irgendwie scheine ich zurzeit echt kein Händchen für Bücher zu haben, die mir gefallen.
    Die ersten beiden Teile der True Blood- Reihe habe ich vor ca. 4/5 Jahren das erste Mal gelesen und fand sie gut. Zwar5 führte ich die Reihe nicht weiter...aber ich fand Teil 1 & 2 ganz gut.
    Dementsprechend ging ich mit einer gewissen Vorfreude an dieses Buch und wurde bitter enttäuscht.

    Es liest sich wie eine Seifenoper und manche der Dialoge fand ich einfach nur grauenvoll. Generell bot mir die Story nichts, wo  ich sagen könnte, dass dies ein guter Einfall der Autorin ist. Nur ab und zu blitze etwas Witz auf, der aber dieser wurde dann durch irgendeine blöde Szene danach wieder kaputtgemacht.
    Dass ganze Tara um die Morde passte irgendwie nicht ganz in die Liebesgeschichte mit dem Vampir und überlagerte es teils doch sehr...mir gefiel einfach nicht die Balance...
    Auch die Idee, wie die Vampire entstehen wirkte auf mich leider sehr bescheuert. Vielleicht liegt es daran, dass es so langweilig ist oder ich habe einfach zu viele Vampirromane gelesen.

    Die Charaktere empfand ich als ziemlich typisch. Die meisten waren ganz in Ordnung, aber Sookie ging mir irgendwie auf die Nerven.
    Klar ist die Sachen mit ihrer Gabe in gewissen Situationen echt ätzend, aber mir reitete sie etwas zu viel darauf herum....

    Den Schreibstil mochte ich ebenfalls nicht...manche werden jetzt bestimmt wieder mit mir schimpfen...aber ehrlich...der war doch echt blumig...Vielleicht sollte ich dieses Genre einfach ganz aufgeben, da doch 90 % der Bücher nicht gefallen und es eh nur 2 Autorinnen gibt, die eine perfekte Mischung aus blumig und nicht blumig schaffen können.

    Bewertung:

    Nicht das schlechteste, was ich je gelesen habe, aber es gibt wesentlich besseres...Story und Charas waren nicht mein´s...aber dafür punktete die Story mit etwas Witz...
    Von mir gibt es:

    2 von 5 Sterne



    Kommentare: 1
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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein grandioses Buch voller Spannung, Emotionen und ganz viel Vampir.
    Ein grandioses Buch voller Spannung, Emotionen und ganz viel Vampir.

    Seit zwei Jahren leben sie offiziell unter den Menschen. Vampire, die sich endlich aus dem Schatten heraus gewagt haben und sich nun in die Gesellschaft integrieren. Seit die Vampire kein Blut mehr aus Menschen saugen müssen um zu überleben, scheinen sie mutiger geworden zu sein. Stattdessen ernähren sie sich von einem synthetischen Blut namens True Blood. Doch längst nicht alle Vampire passen sich an die neue Welt an, die sich ihnen erschlossen hat und nicht alle Menschen sind mit der Integration der Vampire einverstanden.


    Sookie Stackhouse lebt in einer kleinen Stadt namens Bon Temps. Sie jobbt in einer Bar und ist eher ein sehr ruhiges Mädchen. Sie geht nie aus und scheint im allgemeinen kaum Lust auf andere Menschen zu haben, selbst ihrem Chef Sam geht sie weitesgehend aus dem Weg, obwohl er offen Interesse an ihr bekundet. Doch das liegt nicht daran, dass sie menschenscheu ist, sondern an ihrer Gabe, die sie selbst als Behinderung ansieht. Seit sie ein kleines Mädchen war, ist es Sookie möglich die Gedanken anderer Menschen zu lesen, was ihr aber immer wieder mehr Probleme gebracht hat, als Freude. Selbst ihr Bruder scheint sie wegen ihrer Gabe zu meiden. Einzig ihre Großmutter ist immer für Sookie da. Als eines Tages der Vampir Bill Compton in der Bar von Sam auftaucht, wird Sookie Zeugin der Gedanken eines Paares, welches sich in ebenfalls in dem Lokal aufhält. Die beiden wollen den Vampir zu Ader lassen und sein kostbares Blut nehmen. Denn Vampirblut ist nicht nur stimulierend, sondern auch als Droge sehr gefragt. Sookie hilft Bill seinen Peinigern zu entkommen und muss entzückt feststellen, dass sie seine Gedanken nicht lesen kann. Die neu gewonnene Ruhe ist eine wahre Wonne für sie und so beginnt sie mit dem eigenwilligen Vampir eine Beziehung. Doch lange währt die Ruhe nicht, denn nach und nach werden bekannte Mädchen von Sookie ermordet aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass es sich bei dem Mörder um einen Vampir handelt. Als auch Sookies Großmutter angegriffen wird, scheint sich die Schlinge um Sookies Hals langsam zuzuziehen, denn sie ist sich sicher, dass der Angriff nicht ihrer Großmutter, sondern ihr selbst galt. Und als ob das alles noch nicht schlimm genug ist, ist einer der Verdächtigen in diesem Fall Sookies Bruder, da ihm mit jeder der Damen eine Beziehung nachgewiesen werden kann. Und dann ist da auch noch der Barbesitzer und Vampirvorstand Eric, welcher es auf Sookie scheinbar ebenfalls abgesehen hat, besonders, da ihre Fähigkeiten ihn sehr interessieren. 

    Es ist schon lange her gewesen, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber damals habe ich es regelrecht verschlungen. Auch jetzt beim erneuten Lesen bin ich restlos begeistert von der Geschichte rund um Sookie und Bill. Es macht Spaß Sookie auf ihrer Reise zu begleiten. Man kann ihr Emotionen regelrecht spüren. Man fühlt, wie sie liebt und man fühlt wie sie trauert, man kann ihre Angst fast greifen und ihre Verzweiflung. Immer wieder gibt es Wendungen in dem Buch, die man so nicht erwartet hätte. Ebenfalls spielt Humor in diesem Buch eine ganz große Rolle. Der versteckte Sarkasmus der Autorin ist wirklich zum niederknien. Mit der Geschichte rund um Sookie hat die Autorin ein völlig neues Bild um die Vampire geschaffen, was ich persönlich ganz toll finde, da die Flut an Vampirbüchern, die es gibt, oft ein bestimmtes Schema verfolgen. Hier haben wir aber völlig neue Charaktere, neue Regeln unter den Vampiren und auch den Vampir nicht nur als "Täter", sondern auch als Opferfigur, wenn es darum geht die Wesen der Nacht zur Ader zu lassen. Nicht nur die Menschen haben also ein Problem mit dem Outing, sondern auch die Vampire selbst, da sie sich gegen Vampirgegnern und Blutjunkies durchsetzen müssen.

    Sookie als Protagonistin kann einem schon ein bisschen Leid tun. Sie hat zwar eine wunderbare Gabe, diese hat ihr bis jetzt aber nur Probleme bereitet. Was eigentlich zu ihrem Vorteil genutzt werden könnte, sieht sie als Behinderung an, besonders, da sie Gedanken von Personen oft ungebeten hört. Dass sie sich deshalb einigelt und eher ruhig ist, ist also kaum verwunderlich. Auch die komplizierte Beziehung zu ihrem Bruder und der Verlust ihrer Eltern macht das Leben für Sookie nicht einfacher. Dass sie deshalb nicht auf ihren Chef Sam und sein werben um Sookie nicht reagiert, ist somit auch verständlich. Dass sie in Bill endlich jemanden findet, der ein Buch mit sieben Siegeln für sie ist, scheint für sie eine wahre Wohltat zu sein und so lässt sie sich auf eine Beziehung mit dem Vampir ein, obwohl diese potentiell gesehen eine Gefahr für sie darstellt. Ein bisschen verrückt und lebensmüde ist sie also in meinen Augen schon, aber trotzdem ein herzensguter Mensch, den man einfach gern haben muss.

    Bill ist der eher verschlossene und geheimnisvolle Typ, den man aber auch durchaus ins Herz schließen kann. Er setzt alles daran, um Sookie zu beschützen, selbst wenn es darum geht sich gegen einen Vampir zu behaupten, der ihm höher gestellt ist. Das macht Bill in meinen Augen ungemein sympathisch und wenn man so liest, könnte man glatt den Schmachtmodus anstellen.

    Sam als einer der Hauptcharaktere im Leben von Sookie scheint hoffnungslos in Sookie verschossen zu sein. Er macht immer Anspielungen, die man zu Beginn nicht versteht, doch als seine wahre Identität sich lüftet, wird nicht nur Sookie, sondern auch dem Leser einiges klar. Diese Szene gehört übrigens zu einer meiner liebsten in dem Buch.

    Eric, der Barbesitzer und "Obervampir" im Bereich Bon Temps scheint zu Beginn ein echter Kotzbrocken zu sein, der nur an sich denkt. Es ist schwer seine wahren Beweggründe zu begreifen und für den ersten Moment strahlt er für den Leser nur eins aus: Gefahr. Dass er an Sookies Gabe interessiert ist wundert mich nicht. 

    Empfehlen möchte ich das Buch allen, die Vampirgeschichten mögen und immer mal auf der Suche nach etwas Neuem sind. Das Buch hat alles, was man braucht. Spannung, Emotionen und vor allem viele neue Ideen, die wirklich grandios umgesetzt wurden. Man muss dieses Buch einfach verschlingen, es geht gar nicht anders.

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    BookW0nderlands avatar
    BookW0nderlandvor 2 Jahren
    Nett für Zwischendurch, aber kein Highlight

    Ich habe vor ein paar Jahren mit der Serie True Blood angefangen und bin ein großer Fan der Fernsehserie. Deshalb dachte ich mir, dass ich mal anfangen sollte, die Bücher zu lesen. Nur konnten mich die Bücher nicht so sehr packen, wie die Serie, was wirklich schade ist, aber mir persönlich gefällt die Serie besser.
    Sookie Stackhouse ist Kellnerin und wenn ihr auf der Arbeit mal langweilig ist, dann liest sie zwischendurch mal die Gedanken ihrer Gäste. Die meiste Zeit ist diese 'Gabe' für sie aber eher hinderlich, vorallem in einer Kleinstadt wie Bon Temps. Erst als der Vampir Bill auftaucht und sie seine Gedanken nicht lesen kann, ändert sich ihr Leben. Sookie entwickelt sich immer mehr zu einer starken Persönlichkeit, die ihre Gabe nicht mehr als Behinderung, sondern als Stärke ansieht.
    Die Geschichte war durch die Serie teilweise schon bekannt, aber trotzdem interessant ein paar neue Sachen zu erfahren. Das Buch ist komplett aus Sookies Sicht geschrieben und man bekommt dadurch sehr viel Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Natürlich ist es dann schwierig den anderen Charakteren mehr Tiefe zu geben und das hätte ich mir zwischenzeitig gewünscht.
    Was mir an diesem Buch super gefiel, es konnte mich wirklich zum Lachen bringen. Es war witzig und mir kamen vor Lachen auch mal die Tränen. Dieser Witz war wohl das Beste an dem Buch. Dadurch war der erste Teil der True Blood Serie eine nette Unterhaltung für zwischendurch, auch wenn es für mich kein Highlight war.

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    Nine_im_Wahns avatar
    Nine_im_Wahnvor 2 Jahren
    Ich werde diese Reihe nicht fortführen...

    Wie kam ich dazu, dieses Buch lesen zu wollen? Dazu muss ich diesmal etwas weiter ausholen. ;) Ich liebe X-Men und ich liebe die Figur Rogue, welche von Anna Paquin dargestellt war. Und als ich mal wieder etwas im Netz surfte, stellte ich fest, dass sie in einer Vampirserie die Hauptrolle spielen würde. Das allein fand ich schon super, doch als ich feststellte, dass diese Serie auf Büchern basierte, war ich begeistert und wollte diese unbedingt lesen. Zwischenzeitlich habe ich allerdings schon ein paar Folgen der Serie gesehen und diese abgebrochen... und ließ das Buch in meinem Regal versauern. Gelesen habe ich es jetzt nur, weil es mir in meiner Ich-entscheide-Challenge ausgesucht worden ist.

    Naja, immerhin kann ich die Reihe jetzt ruhigen Gewissens als abgebrochen betrachten. xD Ähm, ja, denn das Buch konnte mich genauso wenig begeistern, wie die Serie. Ich muss aber sagen, dass die erste Staffel eine sehr gute Verfilmung des Buches ist! Hut ab, wirklich sehr dem Buch treu geblieben. Haha, hätte ich das gewusst... xD

    An sich fand ich das Grundkonzept der Story toll, mit Sookie, ihrer Gabe des Gedankenlesens, den öffentlich anerkannten Vampiren und den Vorurteilen denen gegenüber. Daraus hätte sich echt was machen lassen, aber ich kam mir vor, als würde ich die Vorlage zu einem Porno lesen. Okay, okay, ganz so extrem war es nun auch nicht, aber es war schon etwas übertrieben und bei einer Szene kann man auch einfach nur den Kopf schütteln, weil sie so extrem bäh ist.

    Doch auch ohne diese übertrieben erotischen Szenen wäre das Buch nicht so genial gewesen, weil es dann lange Durststrecken (haha) gab. Hätte Sookie mehr erlebt, Eric bei weiteren Möglichkeiten ausgeholfen oder so, dann wäre es sicher interessanter gewesen. Übrigens habe ich auch schon sehr schnell geahnt, wer der Bösewicht ist. Spannung war demnach nicht wirklich vorhanden. :P

    Wie gesagt, ich werde diese Reihe nicht fortführen, aber ich bin auch ziemlich froh, dass ich diesen ersten Teil endlich gelesen habe. Nun weiß ich, dass ich nichts verpasse und ich bin auch ehrlich gesagt ganz glücklich darüber, dass ich eine lange Reihe weniger habe, die ich noch zu Ende lesen muss. :D

    [FAZIT]
    Nach der Serie hatte ich schon keine hohe Erwartungen und diese wurden bestätigt. Das Grundgerüst dieser Fantasy-Geschichte könnte sehr interessant sein, wenn nicht zu viel erotische Handlung die Szenerie vernichten würde und zudem etwas Spannung fehlen würde.

    http://nine-im-wahn.blogspot.de/2015/11/rezension-vorubergehend-tot.html

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    lovelyliciousmes avatar
    lovelyliciousmevor 3 Jahren
    Gelungener Serien Auftakt!

    Worum geht es in dem Buch?

    Sookie Stackhouse, lebt im Hause ihrer Oma, in Bon Temps irgendwo in Louisiana. Sie jobbt aktuell als Kellnerin im Merlottes, ist eher still und zurückhaltend, als laut und aufbrausend. Soookie ist sehr hübsch, allerdings tuscheln die Leute hinter ihrem Rücken und sagen, sie sei dumm und nicht ganz dicht. Denn, Sookie kann Gedanken lesen. Oftmals ein Fluch, anstelle eines Segens. Deswegen hatte sie auch noch nie einen Freund, bis zu dem Tag, als Bill auftaucht. Bill ist seinerseits Vampir und will sich, nachdem Vampire nun offiziell anerkannt wurden, in Bon Temps niederlassen. Er ist der Erste bei dem Sookie keine Gedanken lesen kann und nur pure Ruhe empfängt. Doch das ist nicht das Einzige, denn Bill ist auch noch verdammt sexy, groß und ein Vampir. Er ist der Mann, auf den Sookie gewartet hat, doch fangen damit nicht eigentlich die Probleme erst an? Vor allem als plötzlich ein Serienmörder sein Unwesen in dem beschaulichen Städtchen treibt!


    Wer ist Charlaine Harris?

    Sie wuchs im Mississippi- Delta auf. Hauptsächlich umfassen ihre Werke, Geistergeschichten, doch in ihrer Collegezeit schrieb sie auch Gedichte und Theaterstücke. Mittlerweile kann sie vom schreiben leben und ist mehrfache Bestseller - Autorin. Sie hat ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Eine Mischung aus Science- Fiction, Liebes- und Gruselgeschichte und Märchen! Mit dieser Mischung hat sie sich eine riesen Fangemeinde aufgebaut, die stetig wächst. Ihre Sookie Stackhouse Reihe diente als Vorlage für die TV Serie "True Blood!" Aktuell lebt sie mit ihrer Familie in Arkansas.

    Wie hat mir das Buch gefallen?

    Es handelt sich hier um den 1.Band der Sookie Stackhouse Reihe. Da ich die TV Serie "True Blood", welche aufgrund dieser Buchvorlagen verfilmt wurde nicht kenne, konnte ich sehr wertneutral an das Lesen und rezensieren herangehen.

    Es handelt sich hierbei um eine sehr einfache und seichte Lektüre. Charlaine Harris, wählt eine Schreibweise, die weder kompliziert ist, noch verschachtelte Sätze aufweist oder in ihrer Gesamtausdrucksweise stetige 100%ige Aufmerksamkeit des Lesers erfordert. Diese Lektüre ist genau das Gegenteil. Wirklich perfekt zum hinkuschlen aufs Sofa, Buch zur Hand und los geht´s!

    Sie bedient sich einem typischen Genre, den Vampiren! Mittlerweile könnte man meinen, hat man eines gelesen, kennt man sie alle. Aber dem ist nicht so. Denn Charlaine Harris, integriert die Vampire in die Menschheit mit ein und ermöglicht es Ihnen, unter ihnen zu leben. Dadurch erschafft sie neue Möglichkeiten und vor allem auch die Möglichkeit, dass sich Bill und Sookie ineinander verlieben.

    Die Morde, die in diesem Buch vorkommen, sind jeweils so arrangiert, dass man meinen könnte, Vampire hätten dies getan, vor allem natürlich Bill. Sie führt den Leser auf eine falsche Fährte und behält diese auch erst einmal bei. Die Spannung baut sie so relativ langsam auf und lässt sie Bombe erst spät platzen.

    Sookies Gabe, das Gedankenlesen kommt immer wieder zum Einsatz. Oftmals nutzt sie das Ganze für sogenannte "Ich-Gespräche" wenn sie in den Kopf der anderen Protagonisten eindringt. Sie filtert daraus die Informationen hervor, manchmal auch solche, die sie vielleicht gar nicht hören möchte oder wissen will. Charlaine Harris, benutzt die Gabe von Sookie nicht allzu oft, so dass der Leser dieser Besonderheit nicht überdrüssig wird, sondern setzt sie akzentuiert zu den richtigen Momenten ein. Sie stattet Sookie mit einem Schutzschild aus, welches sie vor den ganzen Gedanken der anderen schützt und sie nicht permanent unter dem Gefühl der Gedankenflut stehen muss.

    Die Protagonisten sind relativ unterschiedlich. Angefangen bei Sookie, die sehr sympathisch ist, vor allem wenn sie sich um ihre Oma kümmert. Vielleicht aber auch ein wenig naiv, dennoch lieb, wenig eingebildet trotz ihrer Attraktivität und als Freundin große Klasse. Auf der anderen Seite Vampir Bill. Alt, groß, gutaussehend, sexy, männlich und tot! Er ist ebenfalls ruhig, in sich gekehrt und manchmal weiß man nicht so genau, woran man bei ihm ist. In manchen Situation ist er sehr undurchsichtig und man kann ihn schwer einschätzen. Wobei genau diese Attribute ihn sehr reizvoll machen.

    Abschliessend zu sagen... es lohnt sich zu lesen. Das Buch hat Witz, Spannung, kriminalistische Momente, ist leicht verständlich zu lesen, wird nicht langweilig, man entwickelt Sympathien für einzelne Protagonisten und eigentlich würde man selber gerne im Merlottes ein Bierchen trinken gehen!

    Daher für diesen Serien Anfang ♥ ♥ ♥ ♥ Herzen!

    Ach ja, ich habe mir dann mal spontan die erste Folge von "True Blood" angesehen und war maßlos enttäuscht. Ich selber werde bei den Büchern bleiben und dort das Leben von Sookie weiter verfolgen.

    Daher... Viel Spaß beim True Blood schlürfen!

    XoXo





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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 3 Jahren
    vergiss Bella und Edward hier kommen Sookie und Bill

    Sookie ist Kellnerin und sehr zu ihrem Leidwesen kann sie die Gedanken anderer Menschen lesen. Das ist in ihrem Beruf eher eine Behinderung, als eine Gabe, von daher leidet Sookie auch sehr darunter. Eines Tages betritt der Vampir Bill Compton ihre Bar und von da ist ihre Welt auf den Kopf gestellt. Als sie ihn vor einem Pärchen rettet, dass ihn ausbluten will, um sein Blut auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, stellt sie fest, dass sie seine Gedanken nicht lesen kann. Endlich ist da jemand dem sie sich öffnen kann. Auch ihre Oma erwärmt sich sofort für den charmanten Blutsauger. Doch der Mob wetzt im Hintergrund schon die Sensen, denn es wurden junge Mädchen in der Nachbarschaft aufgefunden, die bekanntlich Kontakt zu Vampiren hatten und schnell gerät Bill in den Visier der aufgebrachten Meute. Bald schon ist der unbekannte Mörder auch hinter Sookie her, nur mit Bill an ihrer Seite, gelingt es ihr den Wahnsinn zu überstehen.

     

    „Vorübergehend tot“ ist ein skurriles witziges Abenteuer, auf das man sich unbedingt einlassen sollte. Ich wusste zu Beginn noch nicht so recht, was ich von dem Werk halten sollte, aber ehe ich mich versah war ich in der Story drin und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte hat so manche Kuriosität zu bieten, hellsehende Kellnerin, Vampire, künstliches Blut, Elvis als Bodyguard und Gestaltwandler. Am liebsten mochte ich Sookie. Sie hat genau die richtige Mischung aus toughe selbstbewusste Powerfrau, Unerschrockenheit, Naivität und Frohsinn. Bill dagegen fand ich etwas zu blass, zu passiv und zu lahm, aber vielleicht macht ja auch er noch eine Entwicklung in den kommenden Bänden durch. Das schöne ist das sie die Geschichte selbst nicht so ernst nimmt und mit einem Augenzwinkern von den Umstände erzählt, die man hat, wenn man sich in einen Vampir verliebt. Und zum Schluss wird es dann noch einmal richtig spannend, so dass ich die letzten fünfzig Seiten mit einem Mal verschlungen habe.

     

    Ich war traurig, als ich auf der letzten Seite angekommen war, aber es gibt ja zum Glück noch mehr von Sookie und Bill. Also auf auf zum Büchereimobil und nix wie zurück nach Bon Temps.

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