Charleen Hunter Desire: Erotischer Liebesroman

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Inhaltsangabe zu „Desire: Erotischer Liebesroman“ von Charleen Hunter

Zwei junge Frauen, ein mieser Typ und ein Weihnachtsgeschenk. Damit beginnt Viannes aufregender Ausflug ans Meer. Ob sie dort ihren Liebeskummer verarbeiten kann? Einfach wird es jedenfalls nicht. Zwischen so vielen äußerst attraktiven Männern, die ihr dort begegnen, fällt die Auswahl schwer. Wird sie endlich zu ihrer eigenen Sexualität finden und den Service genießen können, der das Hotel ihr bietet? *Erotik by Joleen Carter* - KEIN BDSM - Dieses Buch enthält zahlreiche erotische Szenen für Leser und Leserinnen ab 16 Jahren!
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  • Für ein verregneten Samstag genau das richtige Buch!

    Desire: Erotischer Liebesroman

    inflagrantibooks

    16. March 2015 um 06:25

    Meinung Wie schon weiter oben steht, ist Charleen Hunter das Pseudonym von Joleen Carter. Ich lese wahnsinnig gern die Geschichten von Joleen, das gleich mal vorab. Hier wagt sie sich nun in eine andere Richtung, eine die nicht ihrer „Love-Edition“ ähnelt. Ich möchte Charleen als eigenständige Autorin betrachten und die Geschichten nicht miteinander vergleichen. Sagen wir mal: Ich hoffe, es klappt. :-D Die Geschichte fängt an, wie so viele andere Geschichten auch anfangen: Ein Mann und eine Frau haben sich getrennt. Erstaunlich fand ich, dass der Grund diesmal fast schon banal ist. Weder ist er noch sie fremdgegangen, noch war sonst jemand anders im Spiel. Es ist der männliche Stolz, der hier einen Knacks abgekommen hat. Allerdings muss ich sagen, nachdem was ich über Viannes Exfreund gelesen habe, ist sie ohne ihn weit besser dran. Von ihm selbst wird nur kurz erzählt und dann verschwindet er in den Tiefen der Vergangenheit. Das ist gut, ich hätte ihn nämlich nicht gemocht. Das einzige, was mir den Anfang etwas „flach“ gestaltet hat, war die Tatsache, dass die Autorin mir die Trennung und den Grund dafür nur erzählt, anstatt ihn mich durch die Protagonisten sehen zu lassen. Das kam im Verlauf der Geschichte immer mal wieder auf. Aber das nur am Rande. Vianne als Hauptfigur war authentisch, wenn auch manchmal etwas hysterisch bzw. hat sie gerne ein bisschen übertrieben, gerade in Bezug auf den Alkohol. Das bessert sich aber und wirkte dann auch nicht mehr aufgesetzt. Ich fand ihre Handlungen im Großen und Ganzen nachvollziehbar, hatte Mitleid mit ihr und habe mich am Ende von ganzem Herzen für sie gefreut. Sie ist eine Figur, die eine wirklich erstaunliche Pechsträhne hat und deren Karma wohl dezent in der Region „Keller“ tendiert. Ich hab mit ihr gelacht, geweint und geflucht. Kurz: Ich mochte Vianne! Die anderen Figuren, über die ich hier jetzt eigentlich gar nicht so viel verraten möchte, da sie alle eine tragende Rolle spielen und die Geschichten jetzt auch nicht sooo lang ist, als das ich ohne Probleme von jedem etwas erzählen könnte, ohne etwas zu verraten… *Faden verloren*… sie sind alle „echt“. Jede der Figuren hat Ecken und Kanten, Probleme, Sympathien… Charleen versteht es, ihren Figuren ein Leben zu geben und auch, ihre Leser auf falsche Fährten zu locken. Nicht immer ist der nette Mann von nebenan ein wirklich „Netter“. ;-) Erotik ist nicht gleich Erotik und Erotik kann auch ganz schnell zu einem flachen Porno werden, in dem es nur noch um das Eine geht. Charleen hat das genaue Zwischenspiel gefunden, zwischen Handlung und Erotik. Sie findet genau dann statt, wenn es auch für die Geschichte plausibel ist, sie untermauert eine glaubhafte Handlung und war alles andere als flach. Gefühle kommen nicht zu kurz und das, finde ich, ist das wichtigste, wenn man Erotik schreibt. „Desire“ ist ein auf und ab von gefühlvollen Erotikwellen, deren Blüten sich öffnen, sobald sie feucht genug sind. Gefühle, Neuorientierung und das Finden der perfekten Farbexplosion in einem Garten voller karger Nacktheit. Verwirrt? Gut! Genug Zweideutigkeiten! Kommen wir zum Ende! ;-) Fazit „Desire“ hat mich sehr gut unterhalten. Ich mochte die Figuren, die Handlungen und den lockeren Schreibstil der Autorin. Erotik auf einem anspruchsvollen Niveau, das mit Handlung und realen Figuren zusammen eine wundervolle Geschichte ergibt. Für ein verregneten Samstag genau das richtige Buch! Bewertung Hm, das ist nicht leicht. Denn einerseits störte mich, dass die Autorin immer wieder in die einfache Erzählung gerutscht ist, andererseits war ich wirklich sehr gut unterhalten worden. Erotik schreiben kann nicht jeder, aber Charleen Hunter kann es. Ich gebe hier ganz, ganz knappe 5 von 5 Marken und hoffe, dass ich im nächsten Band weniger „einfache“ Erzählungen, sondern mehr „gezeigt“ bekomme.

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