Rattenjagd

von Charleen Pächter 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Rattenjagd
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Cleo22s avatar

Wirklich spannend und erschreckend echt

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Inhaltsangabe zu "Rattenjagd"

„Ratten sind Ungeziefer. Und sie müssen gejagt werden.“
Sie gibt sich die Schuld an dem Tod ihrer Mutter. Und an dem Verlust ihres Bruders. Sie will niemandem mehr vertrauen. Doch dann trifft Jamie auf Ace, der ihr hilft ihren großen Bruder wiederzufinden. 2074. In einer Welt, in der sich die Regierung gegen die Kinder stellt, kämpft Jamie um ihre Freiheit, um ein Wiedersehen mit ihrem Bruder und um die Wahrheit, die sich ihr immer wieder zu entziehen scheint. Und neben all der Schuld, die sie innerlich zerstört, muss sie sich ihren Gefühlen für den Jungen stellen, der an all dem schuld sein könnte.
Was würdest du tun, wenn du alles verloren hättest? Wenn du niemandem trauen könntest? Würdest du es trotzdem riskieren?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745080278
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:484 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:11.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Mary-and-Jocastas avatar
    Mary-and-Jocastavor 7 Monaten
    Ratten sind Ungeziefer

    An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an die Autorin richten, die mir das Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Die Geschichte war anders als erwartet, hat mich aber dennoch – oder gerade deswegen – überzeugen können.

    Die Idee einer Zukunft, in der Kinder verfolgt und als Ungeziefer betrachtet werden, hat mich sofort zum Nachdenken angeregt. Ich wollte mehr über diese Gesellschaft wissen und bin ziemlich schnell in den Roman eingetaucht. Der Schreibstil ist dabei flüssig, auch die Sprache ist den jugendlichen Protagonisten angepasst. Einzig ein paar Rechteschreibfehler muss man hier verzeihen können.

    Die Protagonisten wurden ebenfalls sehr interessant gestaltet. Besonders die Idee, zwei unterschiedliche Schicksale gerade am Fallbeispiel der Geschwister Jamie und Neo darzustellen, hat mir sehr gut gefallen. Gegen Ende werden es für meinen Geschmack ziemlich viele Nebencharaktere, doch jeder einzelne von ihnen ist so gestaltet, dass er sich von den anderen abhebt.

    Auch an Spannung fehlt es dem Roman nicht. Was zum Anfang noch viele Fragen und wilde Vermutungen in mir aufgeworfen hat und sich in so gar kein zusammenpassendes Bild fügen wollte, macht im Verlauf des Romans zunehmend Sinn, bis ganz am Ende alles in einer ziemlich einleuchtenden Lösung zusammenfindet. Es macht viel Spaß, mitzurätseln und an der Seite von Jamie und ihren Freunden die Geheimnisse der Regierung offenzulegen.

    Das Ende schließlich konnte mich auch überzeugen. Es war für meinen Geschmack genau die richtige Länge, nicht zu kurz, um als abgehackt zu gelten, aber auch nicht unnötig gezogen. Auch wird mit dem Happy-End-Anteil nicht übertrieben, was ich persönlich sehr passend fand.

    Kurzum ist mit Rattenjagd ein überraschendes Debüt gelungen. Die Geschichte enthält viel Potential und auch wenn sich ab und zu Rechtschreibfehler einschleichen und man merkt, dass es ein Erstlingswerk ist, überzeugen doch die vielfältigen Charaktere und die durchdachte Zukunftsvision. Für mich ein guter Start, der auf weitere Werke der Autorin hoffen lässt.

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    Cleo22s avatar
    Cleo22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich spannend und erschreckend echt
    Ein tolles Buch!

    Klappentext:
    „Ratten sind Ungeziefer. Und sie müssen gejagt werden.“ 
    Sie gibt sich die Schuld an dem Tod ihrer Mutter. Und an dem Verlust ihres Bruders. Sie will niemandem mehr vertrauen. Doch dann trifft Jamie auf Ace, der ihr hilft ihren großen Bruder wiederzufinden. 2074. In einer Welt, in der sich die Regierung gegen die Kinder stellt, kämpft Jamie um ihre Freiheit, um ein Wiedersehen mit ihrem Bruder und um die Wahrheit, die sich ihr immer wieder zu entziehen scheint. Und neben all der Schuld, die sie innerlich zerstört, muss sie sich ihren Gefühlen für den Jungen stellen, der an all dem schuld sein könnte. 
    Was würdest du tun, wenn du alles verloren hättest? Wenn du niemandem trauen könntest? Würdest du es trotzdem riskieren?



    Meinung:
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und flüssig, leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten, weil es stets spannend bleibt und unklar ist, wie es weitergeht. Auch gegen Ende wurde ich noch einmal überrascht. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirklich in ihren Handlungen realistisch. Jamie musste sich lange Zeit alleine durchkämpfen und tut sich schwer, mit dem Tod ihrer Mutter umzugehen, doch dann trifft sie Ace, der mir wirklich gut gefallen hat. Sie geben sich gegenseitig Kraft und halten zusammen. Auch Cole ist ein toller Charakter und erkennt seine Fehler und will es wieder gut machen. Es ist toll zu sehen, was die Jugendlichen für eine Einheit untereinander bilden und füreinander da sind. Parallel wird die Geschichte aus der Sicht von Neo erzählt, der in den Fängen der Regierung ist und somit noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel abdeckt, so erhält man Hintergründe über das System und was dort vorgeht, wovon Jamie gar nichts ahnt. Nach und nach laufen die Handlungsstränge der beiden zusammen und mit der Hilfe untereinander, doch Neo erkennt sie nicht mehr....

    Erst zum Schluss werden wichtige Fragen aufgeklärt und es ist an einigen Stellen wirklich erschreckend wie kalt und gefühllos die Menschen sind und wie leicht man sich von Medien beeinflussen lässt.

    Wer weiß, wie unsere Zukunft aussehen wird. Ein wirklich spannendes Jugendbuch, dass ich nur zu gerne weiterempfehle :)

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    Sonjalein1985s avatar
    Sonjalein1985vor 8 Monaten
    Spannend und erschreckend

    Inhalt: 2074: Kinder sind Ratten und Ratten müssen gejagt werden. So auch Jamie, die sich selbst die Schuld an dem Verlust ihrer Mutter gibt und nichts mehr will, als ihren Bruder Neo zu finden. Dabei trifft sie auf neue Freunde und deckt eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf.

    Meinung: „Rattenjagd“ von Charleen Pächter ist ein spannendes Jugendbuch, das aber teilweise sehr brutal daherkommt. Denn Jamie und die anderen Charaktere müssen ums Überleben kämpfen.
    Jugendliche und Kinder gelten als Ratten, deren Gehirne von einem Virus verändert wurden. Und Ratten werden gejagt. Sowohl von der normalen Bevölkerung, als auch von sogenannten Huntern, speziell ausgebildeten Soldaten, die keine Gnade kennen.
    Lange war Jamie mit ihrer Mutter und ihrem geliebten Bruder Neo auf der Flucht. Dann wurde die Mutter getötet und Neo verschleppt. Jamie muss ihn unbedingt finden und trifft dabei unter anderem auf Ace, mit dem sie sich anfreundet.
    Jamie ist mutig, taff und bereit alles zu tun, um zu überleben und die, die sie liebt zu schützen. Sie hat allerdings auch starke Schuldgefühle. Sie muss öfter töten, um sich zu verteidigen und das setzt ihr merklich zu. Jamie ist charakterlich sehr gut gemacht und ich habe mich schnell mit ihr angefreundet.
    Ace ist der Ruhepol in der Geschichte. Die Stimme der Vernunft und ein guter Freund.
    Weitere wichtige Charaktere sind Bruder Neo, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd mit Jamie erzählt wird und Cole, zu dem sich das Mädchen hingezogen fühlt.
    Neos Geschichte ist ebenfalls sehr spannend und läuft größtenteils parallel zu Jamies. Er hat einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse und schaut stärker hinter die Kulissen, als ihm lieb sein könnte.
    Cole ist stark und selbstbewusst. Jedoch wird schnell klar, dass er ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Die zarte Liebesgeschichte zwischen ihm und Jamie hat mir sehr gut gefallen.
    Alle Charaktere in dem Buch wirken echt und ungekünstelt. Ihre Gefühle werden sehr stark beleuchtet und so wirken sie dreidimensional.
    Die Geschichte an sich ist spannend und gut gemacht. Der Leser stellt sich die ganze Zeit über ein paar Fragen, die allerdings erst zum Ende beantwortet werden. So bleibt das Buch interessant bis zum Schluss.
    Mich hat „Rattenjagt“ gut unterhalten und ich empfehle es jedem, der auf Bücher mit Endzeitfeeling, das hier definitiv aufkommt, steht.

    Fazit: Spannendes und stellenweise erschreckendes Jugendbuch. Gut gemacht und sehr zu empfehlen.

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    puppetgirls avatar
    puppetgirlvor 8 Monaten
    Ein Erstlingswerk in der Welt der Dystopien, der es meiner Meinung nach echt drauf hat.

    In gar nicht so ferner Zukunft, in gerade mal 50-60 Jahren, also da, wenn alles gut geht, ich noch am Leben bin, da spielt dieser Roman der jungen Autorin Charleen Pächter.

    Doch zum Glück spielt es ja in Amerika und ich würde in den vereinten Nationen leben und ja dank der Regierung und der von ihr ausgerufenen Isolation in aller Ruhe mein Leben mit meiner Familie weiterleben können.

    Doch in der Isolation sieht es anders aus. Ein Virus hat sich über die USA gelegt, durch die vielen Chemikalien, die in die Luft gepustet werden, ist etwas entstanden, was die Gehirne der Kinder und Jugendlichen, die noch nicht vollständig entwickelt sind, angegriffen und betrifft ihr Aggressionszentrum stark. So bringen sie unschuldige Menschen um, indem sie Terroranschläge planen und auch durchführen. Somit wird der Notstand ausgerufen, die Erwachsenen kommen in Zeltlager in die äußeren Bereiche der Großstädte und Kinder werden in Lager gebracht, Jugendlich in wider andere und dort wird ihnen geholfen.

    Klingt ja erstmal gut, doch leider ist das eben gar nicht so gut, denn welche Eltern lassen einfach ihre Kinder zurück und geben sie in die Hände von anderen? Welches Kind lässt sich jagen und als Ratte bezeichnen ohne sich zu wären? Mit den jungen Menschen wird mit der Zeit immer schlimmer umgegangen, denn sie sind nun das Feindbild geworden, denn wegen ihnen ist alles so schlimm geworden. Man muss das eigene Heim verlassen und in Zelten leben, man hat liebe Menschen verloren. Aber ist das wirklich die Schuld der Kinder und was kann man gegen das Virus tun?


    Dies wird auf sehr spannende Art und Weise aus der Sicht eines Geschwisterpaares geschildert.
    Dabei handelt es sich um Jamie und ihren Bruder Neo. Die beiden flüchten mit ihrer Mutter, der Vater hat sie schon vor Jahren verlassen und sie werden auseinander gerissen auf ihrer Suche nach einem Platz zum überleben.

    Wenn ihr die wirklich spannende und teilweise herzzerreißende Geschichte der beiden und der anderen jungen Menschen um sie herum erfahren wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ich war oft soweit ins Buch zu steigen und mal für Gerechtigkeit zu sorgen, vielleicht geht es euch ja auch so.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar
    Herzlich willkommen zur Leserunde von "Rattenjagd" von Charleen Pächter!

    Klappentext
    „Ratten sind Ungeziefer. Und sie müssen gejagt werden.“ Sie gibt sich die Schuld an dem Tod ihrer Mutter. Und an dem Verlust ihres Bruders. Sie will niemandem mehr vertrauen. Doch dann trifft Jamie auf Ace, der ihr hilft ihren großen Bruder wiederzufinden. 2074. In einer Welt, in der sich die Regierung gegen die Kinder stellt, kämpft Jamie um ihre Freiheit, um ein Wiedersehen mit ihrem Bruder und um die Wahrheit, die sich ihr immer wieder zu entziehen scheint. Und neben all der Schuld, die sie innerlich zerstört, muss sie sich ihren Gefühlen für den Jungen stellen, der an all dem schuld sein könnte … Was würdest du tun, wenn du alles verloren hättest? Wenn du niemandem trauen könntest? Würdest du es trotzdem riskieren?
    Zu gewinnen gibt es 10 E-Books.

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