Charles Baudelaire

 4.1 Sterne bei 182 Bewertungen

Lebenslauf von Charles Baudelaire

Charles-Pierre Baudelaire wurde am 9. April 1821 in Paris geboren. Baudelaire litt sehr unter seinem strengen und autoritären Stiefvater und verlebte eine unglückliche und unstete Kindheit, die in ein ebenso unstetes Erwachsenenleben mündete. Sein Jurastudium brach er ab und bewegte sich fortan als Lebemann in Künstler- und Literatenkreisen der Pariser Bohéme. Dort machte er sich bald als Kunstkritiker und provokanter Dichter einen Namen. Durch seinen ausschweifenden Lebensstil verpraßte er schnell das Erbe seines Vaters und wurde von seiner Mutter entmündigt. Daraufhin mußte er sich bis zu seinem Tod vor seinen Gläubigern in den Pariser Elendsvierteln versteckt halten. 1857 erschien sein bekanntestes Werk Die Blumen des Bösen, das wegen des provokanten Inhalts einen Skandal entfachte. Sowohl er als auch sein Verleger wurden zu Geldstrafen verurteilt. Er starb am 31. August 1867 in Paris.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Die Blumen des Bösen (ISBN: 9783861509363)

Die Blumen des Bösen

 (98)
Erschienen am 17.02.2015
Cover des Buches Wein und Haschisch (ISBN: 9783717524304)

Wein und Haschisch

 (6)
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Cover des Buches Le Spleen de Paris - Der Spleen von Paris (ISBN: 9783498006877)

Le Spleen de Paris - Der Spleen von Paris

 (3)
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Cover des Buches Der Spleen von Paris (ISBN: 9783650242518)

Der Spleen von Paris

 (3)
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Cover des Buches Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen (ISBN: 9783498006778)

Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen

 (3)
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Die künstlichen Paradiese

 (3)
Erschienen am 08.06.2011

Neue Rezensionen zu Charles Baudelaire

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Rezension zu "Le spleen de Paris. Pariser Spleen, französische Ausgabe" von Charles Baudelaire

Literarisch sehr hochstehend, aber nicht mein Ding
_sternenguckerin_vor 11 Tagen

Cette vie est un hôpital où chaque malade est possédé du désir de changer de lit.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Gedichtsammlung von Charles Baudelaire, die posthum veröffentlicht wurde. Sie enthält viele sehr verschiedene Werke. Gedichte, die allesamt in Prosa geschrieben wurden.

********************************************************************************

Leider gar nicht mein Fall. Ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut und war auch von einigen Wortwahlen oder Formulierungen begeistert. Jedoch kam ich nur schwer in die Gedichte hinein, bin immer wieder abgeschweift und konnte mich einfach nicht einfühlen. Schade.

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Rezension zu "Le Spleen de Paris - Der Spleen von Paris" von Charles Baudelaire

Einzigartig!
aus-erlesenvor 2 Jahren

Der Sommer 2017 brachte der Literaturwelt und ihren Lesern ein besonderes Stück Weltliteratur zurück in die Herzen: Die Neuübersetzung von Charles Baudelaires „Blumen des Bösen“.  Ein Buch, eine Gedichteflut voller Hingabe, die auch diejenigen überzeugte, die mit Gedichten nicht allzu viel anfangen konnten. Jetzt durften sie sich in die Schar derjenigen einreihen, die dem großen – zu Lebzeiten verkannten, verhassten und gescholtenen – Autor nun für immer folgen würden. 
Der Sommer 2019 vervollständigt nun das Bild des Charles Baudelaire und seiner Kunst der wohligen Worte. Man muss kein Prolet sein, um Missstände direkt anzuprangern. Man muss nicht immer hinter vorgehaltener Hand das Offensichtliche, doch Unaussprechliche nach außen tragen. Baudelaire kannte keine falsche Scham. Ekstase und Kontemplation waren für ihn nicht einerlei, sondern zart verwobene Tatsachen, die einträchtig Hand in Hand gingen, sich umschlangen und sich nicht darum kümmerten, wer da pikiert zur Seite schaut. 
Charles Baudelaire bezeichnet man als Erfinder der Prosalyrik. Nun, wer immer noch meint, dass Gedichte sich auf Teufel-Komm-Raus reimen müssen, der wird an diesem Werk keine Freude haben. Wer sich auf die kurzen Texte einlässt und sich Wortwucht erfreuen kann, kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. 
Der Titel „Der Spleen von Paris“ ist vielleicht ein wenig irreführend. Denn so spleenig sind die Pariser auch wieder nicht. Jede Stadt, jedes Land hat seine Eigenarten – das nennt man Kultur. Das Bild von Baudelaires Kunst wird durch diesen Band abgerundet und in gewisser Weise abgeschlossen. Wieder entdeckte Gedichte genießen denselben Stellenwert wie Gedichte, die ihm zugeordnet werden sowie seine frühen Werke und die namensstiftenden Gedichte, die unter dem Titel „Le Spleen de Paris“ bekannt wurden. In ihnen eingeschlossen sind das Stück „Idéolus“ und „Die Fanfarlo“, eine Novelle, die persönlicher kaum sein kann. 
Wer sich in die Seiten vertieft, kommt unweigerlich in Gedanken in der französischen Hauptstadt an, auch ohne sie je besucht zu haben. Parkanlagen, dunkle Kemenaten und zwielichtige Bars sind das Terrain von Charles Baudelaire. Über fünfhundert Seiten – zweisprachig, was den Reiz des Lesens durchaus verstärkt, auch wenn man des Französischen nicht mächtig ist – ziehen den Leser in eine Welt, die seit mehr als hundert Jahren Geschichte ist. Heute ist Paris laut, überlaufen und Karneval der Eitelkeiten. Letzteres war es übrigens auch schon zu Baudelaires Zeiten. Wer sich die Mühe macht ein ruhiges Plätzchen in Paris zu suchen (schwer, aber nicht unmöglich – ganz früh auf den Stufen von Sacre coeur) und auch nur ein wenig die Augen über diese Zeile fliegen zu lassen, versteht warum beispielsweise Jim Morrison von den Doors einst Paris als letztes Exil sich suchte. Dank der Übersetzung von Simon Wehrle ist Paris, ist Baudelaire um ein Geheimnis ärmer. Aber der Leser um ein Vielfaches reicher geworden. 

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Rezension zu "Wein und Haschisch" von Charles Baudelaire

Bibliophile Ausgabe
ForeverAngelvor 3 Jahren

Im Studium ist mir Charles Baudelaire erstmals begegnet. Zunächst, weil ich meine Abschlussarbeit in englischer Literaturwissenschaft über Lemony Snickets A Series of Unfortunate Events geschrieben habe. Und dann natürlich auch, weil in einem Seminar das eine oder andere Gedicht aus seinem Lyrikband Les Fleurs du Mal besprochen wurde. Den hübschen Band Wein und Haschisch habe ich mir in erster Linie wegen des wunderschönen rot-goldenen Samtcovers zugelegt. Und in zweiter Linie aufgrund seines Inhalts. "Wer nur Wasser trinkt, hat vor seinen Mitmenschen etwas zu verbergen", heißt es darin nämlich.

Wein und Haschisch ist kein düsterer Gedichtband wie Les Fleurs du Mal, sondern eine Sammlung von Essays rund um das Thema Sucht. Für Charles Baudelaire waren aber nicht nur Wein und Haschisch Suchtmittel, denen er sich gerne hingab, auch Sex spielte für den Genussmenschen eine große Rolle, ebenso wie die Musik und die Literatur. Insgesamt sechs Essays zu verschiedenen Themen, die aber allesamt etwas mit Sucht und Genuss zu tun haben, finden sich in dieser bibliophilen Ausgabe.

Wein und Haschisch sollte jeder Literaturliebhaber in seinem Regal stehen haben und zugleich ist es das ideale Geschenk für alle, die die Freuden von Musik, Literatur oder Wein zu schätzen wissen.

(c) Books and Biscuit

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