Charles Baudelaire Die Blumen des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire

Diese Ausgabe bietet die 'Fleurs du Mal', das berühmteste Gedichtbuch der französischen Literatur in der vielgelobten Übersetzung von Monika Fahrenbach-Wachendorff, so, wie Baudelaire es gewollt hatte: den Text der zweiten Ausgabe von 1861 mit 32 neuen Gedichten, die 6 zensierten Gedichte der Erstausgabe von 1857, für die er wegen Beleidigung der öffentlichen Moral verurteilt worden war, und die Gedichte, die er für eine dritte Ausgabe (1868), welche er nicht mehr erlebte, vorgesehen hatte.

Sehr schöne und weit interpretierbare Gedichte!

— Bella_Marina
Bella_Marina

Wirklich gut nur in Französisch, Gedichte lassen sich einfach nur schlecht übersetzen.

— Mueslischuessel2013
Mueslischuessel2013

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  • Zwischen Himmel und Hölle

    Die Blumen des Bösen
    Raven

    Raven

    22. February 2016 um 05:05

    Die Blumen des Bösen Übertragung von Carlo Schmid sind ein Insel Taschenbuch welches 258 Seiten dick ist. Es ist eine Gedichtsammlung, aus der Epoche der Romantik Das Original Baudelaires ist in französischer Sprache niedergeschrieben und sicherlich um einiges ausdrucksstärker, da im Deutschen doch einige Passagen gekürzt werden mussten, damit es sich nicht komisch oder sinnfrei anhört. Man konnte Baudelaires Werk nicht vollends übernehmen. Ich selbst kann leider kein französisch, weshalb ich auf dieses Werk in Deutsch zurückgreifen musste und nach einiger Empfehlungen ein Buch mir kaufte mit einer Übersetzung von Carlo Schmid. Es scheint leider auch einige schlechte Übersetzungen auf dem Markt zu geben. Ich persönlich finde die Übersetzung von Carlo Schmid sehr gelungen. Die erste Auflage von Fleurs du Mal erschien 1857 in Paris mit 100 Gedichten, wovon sechst Gedichte herausgenommen werden mussten, nachdem Baudelaire wg Verstoß gegen die öffentliche Moral und die gute Sitte zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Ab der dritten Auflage waren diese Gedichte jedoch wieder zugefügt und noch weitere. Nach den ersten Seiten des Einlesens, die mir etwas schwer fielen, hatte ich mich an die Art der Dichtung gewöhnt und konnte das Buch flüssig durchlesen.  Die Gedichte sind tatsächlich sehr poetisch, lyrisch, dunkel und von Symbolen geprägt. Oft gibt es Anspielungen auf die griechisch-römische Mythologie, die man aber nicht unbedingt kennen muss um Liebe, Leid, Erotik und den Weltschmerz, die Hassliebe zur Zivilisation,  in den Werken zu erfassen. Er bringt mit ein u.a. seine Eindrücke in Paris, vom Spiel, von seiner Sucht und es fließen auch die Jahre mit ein, die er auf einer ostafrikanischen Tropeninsel verbrachte. Es ist für den Leser eine Reise durch Himmel und Hölle wenn man sich auf sein Werk einlässt. Er verbindet das Schöne mit dem Abstoßenden. Das Streben nach Ideal steht der Katastrophe ständig gegenüber. Baudelaires herrliche Blumen, verströhmen den Duft der Verwesung, der einen langsam und schmerzvoll vergiftet.

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  • düster

    Die Blumen des Bösen
    dominona

    dominona

    20. October 2014 um 20:43

    Mit Lyrik ist das immer so eine Sache, aber Baudelaire hat sich Mühe gegeben etwas greifbar zu machen, das sonst nur schwer zu fassen ist, aber wenn nicht im Lyrischen? Was heißt denn schon böse, den Sinn darf man nicht in jedem einzelnen Gedicht suchen, denn diese Blumen sind ein Konzept, noch dazu mehrheitlich geruchslos und wenn nicht, dann sind sie giftig. Der Mensch als Übel, die Stadt als Gräuel, nichts für eine Winterdepression.

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  • Ein Begleiter durchs Leben

    Die Blumen des Bösen
    katYES

    katYES

    09. January 2014 um 21:49

    Dieses Buch begleitet mich schon seit vielen Jahren durch mein Leben. Es sind Ferse darin, die man immer wieder anders interpretierten kann, je älter man wird. Gerade habe ich es erneut gelesen und mich einfach nur ergriffen gefühlt. Es gibt wunderschöne und grausame Stellen, die mich immer wieder inspirieren.

  • Lieber im Original

    Die Blumen des Bösen
    Mueslischuessel2013

    Mueslischuessel2013

    16. September 2013 um 23:39

    Wirklich gut nur in Französisch, Gedichte lassen sich einfach nur schlecht übersetzen.

  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    Träumerin

    Träumerin

    27. June 2011 um 18:35

    Eine inspirierende Sammlung des bekannten französischen Lyrikers.

  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    Angizia

    Angizia

    18. February 2011 um 19:07

    ein mittelgroßer Gedichteband von Charles Baudelaire. Vom Inhalt bzw. der Stimmung her eher dunkel angehaucht - aber das sollte einem der Titel ja bereits sagen. Anfangs war ich etwas skeptisch, ich konnte mich im Stil von Baudelaire so gar nicht wiederfinden. Irgendwie kam das erst nach und nach, so dass ich Dinge mehrmals lesen musste um sie für gut zu befinden. Das mindert den Eindruck vielleicht minimal, aber trotzdem lohnt es sich reinzuschauen - und das hat es sich auch für mich.

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  • Frage zu "Sahnehäubchen" von Anne Hertz

    Sahnehäubchen
    Marie :-)

    Marie :-)

    Mal ganz spontan - ich will mich ein bisschen inspirieren lassen: welche Bücher lest ihr aktuell? Ich lese "Sahnehäubchen" von Anne Hertz :-) Mfg Marie

    • 12
  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    12. February 2010 um 14:55

    Die Blumen des Bösen ist ein 142 seitiger Gedichtsband, in dem Charles Baudelaire Themen wie Verwesung, Vergänglichkeit, Eitelkeit, Tod, Verdorbenheit, Wahnsinn, Drogen, Hass und Begierde verarbeitet. Also Themen, über die man in der damaligen und auch heutigen Zeit nicht unbedingt schrieb bzw schreibt. Seine Gedichte sind von unglaublicher Schönheit und Direktheit. Er benutzt so viele verschiedene Reimwörter, sodass man das Gefühl hat es wiederhole sich kein einziges. Und weil ich denke, dass es das Buch verdient hat, eine Leseprobe: Die Blutfontäne (Seite 121 in der Reclamausgabe) Mir scheint, zuweilen rinnt mein Blut in Wellen, Wie Schluchzer rhythmisch aus Fontänen quellen. Ich hör es lange murmelnd mir entschwinden, Versuch umsonst die Wunde aufzufinden. Die ganze Stadt durchfließt es in Gerinnseln, Aus Pflastersteinen macht es kleine Inseln, Es löscht das Dürsten jeder Kreatur Und rötet allerorten Wald und Flur. Nur einen Tag, so bat ich oft den Wein, Betäub die Ängste, welche an mir zehren, Doch Wein macht Aug und Ohr besonders fein! Vergessen sollte Liebe mir bescheren; Aber sie ist ein Bett, das Nadeln spicken, Darin grausame Mädchen sich erquicken!

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  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    12. December 2009 um 19:54

    "Die Blumen des Bösen" ist eine beeindruckende Gedichte-Sammlung von Baudelaire, die durchweg überzeugt. Sowohl Inhalt und Aussage als auch immer vorhandenes Reimschema: Hier stimmt einfach alles! Baudelaire war ganz nebenbei auch einer der Haupteinflüsse für Edgar Allan Poe, der einer meiner absoluten Literatur-Götter ist. Was man übrigens auch häufig merkt.

  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2009 um 13:46

    Im Gegensatz zur einsprachigen Reclam-Ausgabe enthält die zweisprachige Ausgabe auch die ursprünglich zensierten Gedichte.

  • Rezension zu "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire

    Die Blumen des Bösen
    Myobi

    Myobi

    16. September 2007 um 00:57

    Da meine Französischkenntnisse die eines Kindergartenkindes sind, d.h. ich habe keine, habe ich mir die deutsche Ausgabe gekauft und muss sagen, dass einige dieser Gedichte einfach wunderschön sind. Baudelaire greift Themen auf vor denen sich einige Dichter fürchten, wie den Tod, menschliches Begehren( tiefe Abgründe) , Verzehrung, Verbitterung und diese werden in wunscherschöne Versformen verpackt, einfach toll. Das würde ich jedem empfehlen.

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