Charles Benoit DU bist dran!

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Inhaltsangabe zu „DU bist dran!“ von Charles Benoit

Wer nicht handelt, lässt geschehen DU bist es, dem dies passiert ist. DU bist Kyle. Und es geht um DEIN Leben!

Atemberaubend - aber das Ende habe ich im Kopf umgeschrieben, weil es mich zu traurig gemacht hat

— TinaZang
TinaZang

Die Idee, alles so darzstellen, als sei man selber Kyle, finde ich faszinierdend. Die Umsetzung hat mich aber leider enttäuscht..

— Einsamkeit
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    DU bist dran!
    PanPanReader

    PanPanReader

    13. November 2016 um 11:41

    Also das Buch spricht einen erst einmal an... und zwar wirklich. Die Sätze versetzen einen selbst in die Geschichte. Man wird die ganze Zeit mit "Du" angesprochen und wird somit in die Rolle des Hauptprotagonisten geführt. Damit ist man von der ersten Seite an bereits ein Teil der Geschichte. Am Anfang etwas irritierend, zumindest für mich, aber man gewöhnt sich daran. (Auch wenn ich oft dachte, "Nein, ICH würde das jetzt nicht so machen. Behaupte das nicht!") Die Story ist typisch Teenager und Dummheiten, die man macht, wenn man ein Mädchen beeindrucken will und dabei auf den falschen Umgang trifft. Das Ende fand ich ziemlich bescheuert und das hat dem ganzen noch einen Stern abgezogen. Ich kann jetzt schlecht sagen, was es war. Vielleicht möchte jemand das Buch noch lesen. Auf jeden Fall empfehle ich das nur Leuten, die gerne aufzeigen würden, wie dumm man sich anstellen kann, wenn man die falschen Freunde trifft und die gerne selbst in die Geschichte mit eingebunden werden. Es ist was für Zwischendurch und kann ganz unterhaltsam sein mit einem, wenn man sich an die persönliche Anrede gewöhnt hat, angenehmen Lesefluss.

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  • Charles Benoit - DU bist dran!

    DU bist dran!
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    23. September 2013 um 15:17

    „DU bist dran!“ ist ein sehr eindringlicher Jugendroman, der davon berichtet, wie falsche Freunde es schaffen, einen Jugendlichen Stück für Stück fertig zu machen und zu zerstören. Der Roman erzählt, wie es sich anfühlt, gemobbt zu werden, hintergangen zu werden, belügt zu werden. Dabei ist der Protagonist jedoch kein Unschuldslamm, sondern ist selbst gewalttätig, neigt dazu, die Beherrschung zu verlieren und auszurasten. Doch das Spiel dreht sich um, denn plötzlich steht Kyle selbst im Mittelpunkt der Angriffe. Mehr lässt sich über dieses Buch kaum sagen, ohne zu viel zu verraten. In jedem Fall ist es ein spannendes und eindringliches Buch. Charles Benoit versteht es, auf eine besondere Art und Weise seine Aussage zu vermitteln. Dabei muss der Leser zwar etwas zwischen den Zeilen lesen, aber es wird problemlos deutlich, was der Autor mit diesem Buch aussagen möchte. Vor allem durch die Darstellung seiner Charaktere, die alle echte Originale sind, bezieht der Autor Stellung und verdeutlicht seine Intentionen. Aufgrund des besonderen Schreibstils des Autors ist das Buch sehr eindringlich. Der Leser wird durchweg persönlich angesprochen, er fühlt sich selbst als der Charakter Kyle und nimmt fast dessen Persönlichkeit an. „DU bist dran!“ ist aufgrund seines geringen Umfangs und der großen Schrift sehr schnell gelesen, doch vor allem das Ende des Buches entfaltet eine große Wirkung und insgesamt hallt der Roman lange nach. Mein Fazit: Ein besonderer und eindringlicher Jugendroman, der die Probleme Mobbing und Gewalt auf sehr spezielle Weise thematisiert.

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    xXeflihXx

    xXeflihXx

    25. October 2012 um 15:23

    Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass jemand dich zerstören will? Dass du dein Vertrauen dem falschen Menschen geschenkt hast? Dass dieser Jemand seine Mitschüler quält und manipuliert, bis sie einknicken, bis sie nicht mehr sie selbst sind? Ein böses Spiel. Und genau diesem Psychopathen hast du von deiner heimlichen Liebe zu einem wunderbaren Mädchen erzählt. Eines wäre dir sicher sofort klar: Du musst dieses Mädchen retten. Um jeden Preis. Aber wirklich um jeden? DU bist es, dem dies passiert ist. DU bist Kyle. Und es geht um DEIN Leben! Meine Meinung: In der Geschichte sollte der Anschein geweckt werden man sei selber der Protagonist Kyle. Was bei mir allerdings nicht funktioniert hat. Ich habe Kyle immer in der dritten Person vor mir gesehen und habe mich auch nicht wirklich angesprochen gefühlt, trotz des ganzen - "Du gehst....","Du fühlst...","Du sagst...","Dein Zimmer...","Deine Mutter...." Es hat mich eher ein wenig genervt und gestört, weil ich mich gar nicht mit Kyle identifizieren konnte. Schon alleine die Ausdrucksweise hat mich manchmal sehr gestört, ich weiss nicht ob der Autor damit die Jugendlichkeit mehr rüberbringen wollte?! Ich fande sollche Formulierungen wie - "Du fakst dich durch die Stunde","Du denkst, du musst kotzen" oder "mit den Hoodies abhängen"- auf jeden Fall unpassend und auch nicht notwendig. Ich muss sagen das ich dieses Buch auch nicht bis zum Ende gelesen habe so das ich nicht sagen kann ob es dann vieleicht noch besser gewurden ist, aber ich bin einfach nicht warm damit gewurden. Vieleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder vieleicht bin ich auch zu empfindlich gegenüber dieser "Ghettosprach", auf jeden Fall kann ich es leider nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    dreamer

    dreamer

    Wer nicht handelt, lässt geschehen . DU bist es. Es fließt Blut und nur weil du dem falschen Menschen vertraut hast. Das Mädchen das du schon so lange heimlich anschmachtest. Der Neue in der Schule. Deine Probleme. Dein Leben. Es geht um dich – um Kyle. Wie schnell einen jemand zerstören kann, wenn er weiß was deine Schwachstelle ist. Genau das geschieht hier, du wirst angegriffen, manipuliert. DU musst handeln Kyle, dir ist kein Preis zu hoch um das Mädchen zu schützen das du liebst, oder? . Meine Meinung Ich weiß meine Inhaltsangabe ist nicht besonders aussagekräftig, aber ich kann "DU bist dran" (eng. "YOU"), in keinen anderen Worten beschreiben. Denn wenn ich den Inhalt beschreiben, kann ich euch gleich das Ende verraten ;D Aber eins möchte ich noch anfügen, "DU bist dran" hat mehr Charakter als man auf Anhieb vielleicht entdeckt. . Zu allererst der Schreibstil, der mich anfangs ganz schön stutzig gemacht hat, sich aber im Nachhinein als sehr passend zu diesem Buch erwies. Hier wird uns die Geschichte von Kyle erzählt und zwar als würde eine andere Person direkt mit ihm reden. Als hätte er einen inneren Kommentator. Zwar wird dadurch das Lesen manchmal ein bisschen konfus, aber dieser sozusagen innere Monolog hat etwas für sich. . Was die Aufmachung und den Titel angeht, hat mich dieses Buch stark an „Tote Mädchen lügen nicht“ (Rezi gleich hier -> klick) erinnert, was glaube ich mal, teil der Werbestrategie war, da es sich hier auch um ein ernsteres Jugendbuch handelt. Nur geht es hier diesmal nicht um Selbstmord, sondern um Manipulation und dem Spielen mit Menschenleben. . Die Idee von Charles Benoit für „DU bist dran“ finde ich gar nicht mal so schlecht, denn heutzutage gibt es viele Probleme bei Jugendlichen, nicht zuletzt Mobbing, falsche Freunde und Unsicherheit. Das alles vereint der Autor in seinem knapp 230 Seiten langen Buch, bei dem wir den Weg gemeinsam mit Kyle gehen, dem Jungen der Blut sieht, der Junge der handeln muss. . Was unseren Helden und die anderen Figuren lesenswert macht? Sie sind sehr menschlich. Allen voraus Kyle, der verschlossene Freak, dem das Lernen zum Hals heraushängt und dessen Unsicherheit ihm manche Türe verbaut. Dann ist da noch Zack, der einem schon von Anfang an etwas kurios aber liebenswert vorkommt, doch täuscht euch nicht hinter manchen Charakteren lauern ganz schön hinterlistige Persönlichkeiten. . Ich weiß ich habe diesmal von außen nach innen und von innen nach außen analysiert, also Kraut und Rüben durcheinander, aber es kommt wie es kommt und ich hätte mir bei „DU bist dran“ noch um einiges mehr an Seiten erhofft, denn am Schluss hängt der Leser am seidenen Faden, ein Cliffhangerende wie es im Buche steht. . Fazit Ein gutes Buch, das leider etwas zu kurz geraten ist und einem teilweise die Stirn runzeln lässt. Wenn ihr gerne etwas zu lesen habt, dass nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern tiefer geht, ohne das man die Charaktere je ganz verstehen kann, ist „DU bist dran“ eindeutig etwas für euch. Ich vergebe 4 von 5 Wölkchen und eine gerunzelte Stirn ;D im Positiven Sinne, weil ich immer noch über die Story nachdenke. . Danke an den cbj Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Roman.

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    dreamer

    dreamer

    08. March 2012 um 15:22
  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    goldmarie

    goldmarie

    24. January 2012 um 22:31

    Kyle Chase, 15 Jahre, ein stinknormaler Teenager, hat mit alltäglichen Problemen zu kämpfen. Seinen Eltern, die ihn jeden Tag damit nerven, sich endlich einen Job zu suchen, den Lehrern, die ihn oft ungerecht behandeln und der Liebe, der Angst, Ashley zu gestehen, was er für sie empfindet. Dann tritt Zach in sein Leben, der selbstbewusste, rebellische Zach, der sich von niemandem etwas verbieten lässt. Und mit Zach tritt das Böse in sein Leben, ein teuflisches Spiel, eine berechnende Manipulation, eine grausame, quälende Angst. Die Angst um ihn selbst und um die, die er liebt… Meine Kritikpunkte: - Die Erzählperspektive, sehr ungewöhnlich in der 2. Person. Selten hat mich etwas beim Lesen so dermaßen genervt, wie das ständige „Du machst das, und du fühlst dich so und so.“ Damit sollte wohl ein Hineinversetzen möglich werden und eine Nähe geschaffen werden. Hat bei mir nicht funktioniert. Das ganze wäre – meiner Meinung nach – aus der Sicht eines Ich-Erzählers wesentlich authentischer rübergekommen. Ich war teilweise wirklich irritiert beim Lesen, andere mögen sich davon vielleicht nicht gestört fühlen… - Das Ende. Erst gegen Ende kommt eigentlich richtig Fahrt in die Geschichte. Ein Psychothriller? Nein, dazu gehören Gänsehaut, beklemmende Angst und eine so packende Spannung, dass man von einer Seite zur nächsten fliegt. Und trotzdem war dieses Ende, das einzig thrillerhafte an dem Buch, unbefriedigend, weil dermaßen offen, dass quasi alles passieren könnte. Ein bisschen im Dunkeln lassen ist okay, der Leser muss nicht alles wissen, aber dieser schnelle Schluss war wirklich ein Schuss, der nach hinten losging… - Kyles Ghettosprache, das viele Fluchen und seine Resignation in dem System, in dem er lebt. Viele können sich vielleicht damit identifizieren, aber ich kann nichts damit anfangen. Oft wollte ich ihn (also eigentlich mich, das bist ja du, oh Gott ist das verwirrend) einfach nur wachrütteln und sagen: „Das Leben ist, was du daraus machst, steh auf und tu was dafür!“ Die Pluspunkte: - Der gesellschaftskritische Ansatz hinter der Geschichte, die Zweifel am Schulsystem. Ein tolles Beispiel ist meine Lieblingsszene aus dem Buch (siehe oben.) - Die an sich sehr gute Grundidee des Buches, in deren Umsetzung es einfach zu viele Stolpersteine gab. Allein eine andere Erzählperspektive hätte meine Meinung schon stark geändert. Eigentlich wollte ich dem Buch 3 Punkte geben, nachdem mir aber jetzt, erst nach dem Rezensieren aufgefallen ist, wie stark die Kritikpunkte dem Positiven gegenüberstehen werden es wohl doch nur zwei…

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    08. November 2011 um 13:05

    Dein Name ist Kyle Chase und du bist ein ganz normaler 15- jähriger.. Ein Durchschnittstyp.. Du bist verliebt in ein Mädchen Namens Ashley.. Jedoch ergreifst du nie deine Chance.. Du behandelst sie als wär sie NUR eine Freundin, du bittest sie nie um ein Date.. Du musst dir, laut deiner Eltern, neben der Schule einen Job suchen.. Du sprichst bei dem Bewerbungsgespräch kaum etwas, bist ehrlich, dass dir die Schule sowas von egal ist, und trotz allem sind sie irgendwie begeistert von dir.. Jedoch bekommst du den Job nicht.. Jemand anderes hat sich mehr ins Zeug gelegt.. Alles beläuft sich eher ins negative als ins positive.. Du verbringst deine Zeit mit einem Psychopathen, du nennst ihn "Freund", du schenkst ihm sein Vertrauen, er will jedoch nur eines.. dich zerstören.. Er quält seine Mitschüler, manipuliert sie, bis sie einknicken und nicht mehr sie selbst sind.. Falsche Wahl, Kyle.. Jetzt bist du dran.. Es kann nicht sein, dass all dies dir passiert.. Aber wie erklärst du dir dann das Blut..? Wie erklärst du dir, wie du hierher gekommen bist..? Vielleicht, wenn du nachdenkst, kannst du herausfinden, wann das alles schief gelaufen ist.. Vielleicht kannst du all dies noch in Ordnung bringen.. Oder ist es schon zu spät..? Denk nach, Kyle.. Und denk schnell.. Deine Zeit läuft ab.. Meine persönliche Meinung: Ein Buch, dass man schnell durchgelesen hat.. Eine Story, die einem anfangs irgendwie verwirrt.. Vor allem der Schreibstil.. Alles wird aus der Sicht von dir selbst erzählt bzw. "DU".. Genauso wie meine Inhaltsangabe geschrieben wurde.. Irgendwie seltsam weil man dabei immer an sich selbst denkt und doch ist die Rede ja von Kyle ;) Während dem lesen hab ich mich oft gefragt "Was soll dir diese Geschichte denn nun eigentlich vermitteln"..? Ich habe viel darüber nachgedacht.. Nimm DEIN Leben in die Hand, und lass es nicht einfach so an dir vorüber ziehen.. Lebe dein Leben und versuch deine Träume zu leben.. Du lebst nur einmal, und wirst es vielleicht irgendwann bereuen.. Lass dich nicht von anderen beeinflussen, sei einfach du selbst.. Ein interessantes Buch, dass mich trotz der Thematik nicht so ganz überzeugt hat.. Ich habs halt in einem Rutsch gelesen, aber so ganz hineingefunden hab ich mich in diese Geschichte nicht.. Ein Psychothriller? Für mich nicht wirklich.. Darunter versteh ich wahrlich etwas anderes ;)

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    Cadiz

    Cadiz

    01. November 2011 um 13:25

    „Du denkst, so hast du dir das nicht vorgestellt. Das darf nicht passieren. Und jetzt kann alles nur noch schlimmer werden. Du bist ja praktisch noch ein Kind. Das kann alles gar nicht deine Schuld sein. Und doch ist da das ganze Blut.“ (Seite 10) Inhalt: Dein Name ist Kyle Chase und du bist ein ganz normaler 15-jähriger. Ein Durchschnittstyp. Es kann nicht sein, dass all dies dir passiert. Aber wie erklärst du dir dann das Blut? Wie erklärst du dir, wie du hierher gekommen bist? Vielleicht, wenn du nachdenkst, kannst du herausfinden, wann das alles schief gelaufen ist. Vielleicht kannst du es noch in Ordnung bringen. Oder ist es schon zu spät? Denk nach, Kyle. Und denk schnell. Deine Zeit läuft ab. (Klappentext) Zum Buch: „Du bist dran!“ ist das perfekte Buch, um sich in den Schlaf zu lesen. Nach gut 100 Seiten war ich fast eingeschlummert, nach 150 Seiten begann ich zu zweifeln, dass dieses Buch überhaupt eine interessante Szene oder einen kleinen Höhepunkt hat. Nach etwas über 200 Seiten war das Buch beendet. Und ich saß da und grübelte über die positiven Stimmen zum Buch nach, die auf den Schutzumschlag gedruckt sind. Anspruchsvoll und absolut fesselnd, steht da. Kann ich nicht unterschreiben. Ein Psychothriller, der den Atem stocken lässt, steht da. Hm, habe ich vielleicht das falsche Buch im Umschlag gehabt? Eines der besten Jugendbücher, steht da. Wie bitte? „Du bist dran!“ ist all dies nicht. Das Buch war trocken, ohne Spannung, ohne Überraschungsmomente, voraussehbar und vollkommen kapitellos. Ich habe mich selten so gelangweilt mit einem Buch. Und dabei war ich wirklich gespannt, was der Autor aus der „Du“-Idee macht, denn es ist wirklich mal was anderes, als Leser direkt angesprochen zu werden a la: „Du bist ein schlechter Schüler, aber das macht nichts. Dafür kannst du andere Sachen gut. Du kannst zum Beispiel tolle Hampelmänner. Und du kannst leckere Ravioli kochen. Deine Mutter ist wirklich stolz auf dich, weil du so gescheit bist, trotz deiner miesen Noten.“ Ja, es war wirklich mal was anderes und es hätte durchaus recht ansprechend werden können. Wurde es aber nicht. Es wurde lahm. Die Figuren waren mir wirklich piepegal. Sogar ich selber… also, ich, die Hauptfigur. Ich, Kyle Chase, ein 15 Jahre alter pubertärer, unsympathischer Typ ohne wirklich nennenswerte Charakterzüge. Das soll ich sein? Also, ne… da hätte man aus dem „Du“ eigentlich doch ein „Ich“ machen sollen. Dann wäre die Geschichte zwar nicht brillanter geworden, aber ich hätte mich als Leser nicht darüber pikieren müssen, angeblich so eine Nervensäge wie Kyle zu sein. Ich konnte dem Buch einfach nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen, so leid es mir tut. War die Idee dahinter ja recht nett und ein Stück weit interessant, so enttäuscht bin ich doch, dass die Umsetzung so selten blöde ist. Empfehlenswert? Nein! Nein! Nein!

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    gurke

    gurke

    07. October 2011 um 21:53

    Zum Inhalt kann man gar nicht soviel verraten, ohne dem Leser die Spannung an dem Verlauf der Geschichte zu nehmen. Es geht um den 15-jährigen Kyle Chase. Und dieser hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie jeder andere Jugendlich in seinem Alter auch: stressige Eltern, ungerechte Lehrer, Liebe und Mobbing. Das alles ist der ganz normale Alltag von jedem Teenager, doch dann trifft Kyle auf Zach. Dieser ist so das ganze Gegenteil von Kyle, rebellisch und selbstbewusst. Er lässt sich von niemandem etwas sagen und versteht es perfekt mit einem durchtriebenen Spiel zu manipulieren. Von nun an hält zu den normalen Problemen auch noch Angst Einzug in das Leben von Kyle... Zunächst einmal fällt das Cover mit den auffälligen Farben rot und grün und mit dem großen Titel "Du bist dran!" sehr stark ins Auge. Es wirkt aufrüttelnd und prägt sich ein, was sehr passend zur Geschichte ist. Wenn man mit dem Lesen beginnt, ist man zunächst ein bisschen irritiert von dem Schreibstil. Die Du-Form, wo der Leser selbst die Hauptrolle des Protagonisten spielt, ist eher selten. Hat man sich aber daran gewöhnt, fliegt man regelrecht über die Seiten. Ansonsten ist die Geschichte mit den gerade mal 224 Seiten und der großen Schrift sehr knapp gehalten. Der Protagonist Kyle ist zwar sehr sympathisch und man kann die Probleme und die Unsicherheit, mit denen er zu kämpfen hat, sehr gut nachvollziehen, allerdings waren für mich er und die anderen Personen zu oberflächlich beschrieben. Auch das Thema ging mir nicht genug in die Tiefe. Das finde ich sehr schade, da die Geschichte sehr gute und aussagekräftige Ansätze hat. Ich habe das Buch in windeseile verschlungen, was bei dem eigentlich spannenden Thema und der Kürze der Geschichte nicht sonderlich schwer war. Der zunächst gewöhnungsbedürftige Schreibstil war für mich aber letztendlich ein positives Tüpfelchen auf dem i, sodass ich das Buch gerne weiterempfehlen möchte. Vor allem an diejenigen von euch, die gerne spannende Jugendthriller lesen.

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    21. August 2011 um 13:18

    Zum Inhalt: Kyle Chase ist ein normaler 15-Jähriger und ein absoluter Durchschnittstyp. Er gehört weder zu den beliebten Sportlern seiner Schule noch zu unbeliebten Strebern. Er ist einfach unsichtbar. Doch es gibt ein Mädchen an seiner Schule, das ihn besonders interessiert: Ashley. Als dann plötzlich ein Neuer namens Zack an seiner Schule auftaucht und er sich zu etwas wie einem Freund entwickelt, ändert sich Kyles Leben schlagartig. Doch wer ist Zack wirklich? Was meint eine Bekannte mit den Worten „Er findet deinen schwachen Punkt und drückt so lange zu, bis du zerbrichst.“? Kyle gerät in ein böses Spiel ohne es zu ahnen…. denn: DU bist dran! Meine Meinung: „DU bist dran“ ist das erste Jugendbuch von Autor Charles Benoit. Der Schreibstil spiegelt die Gedanken des Protagonisten wider. Die Sätze sind daher kurz und abgehackt um sich so besser in die Denkweise einfinden zu können. Das Buch lässt sich flüssig durchlesen und ist mit 215 Seiten auch nicht all zu umfangreich. Die Geschichte wird in der Du-Perspektive erzählt um so den Leser direkt anzusprechen. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dieser Perspektive wirklich sehr schwer getan habe. Ich konnte mich so gar nicht in den Charakter einfinden und kam mir jedes Mal vor, als wäre ich gerade bei einer Missetat ertappt worden („Du bist ein Hoodie… Du könntest jetzt deine Hausaufgaben machen, aber dazu hast du keine Lust…“). Vielleicht kam ich auch nicht richtig in das Buch rein, weil ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich denke, dass sich Jugendliche wirklich gut einfinden können, da genau diese Probleme zentrales Thema sind. Mädchen, Schule, Hausaufgaben, Beliebtheit, Freundschaft und Verrat. Das Buch ist aber trotzdem spannend, da man auf den ersten Seiten quasi den Schluss liest, mit diesem aber zum Start noch nichts anfangen kann. Man möchte also wissen wie Kyle nun in diese Situation geraten ist. Mir ging es immer wieder so, dass ich noch mal zum Anfang zurück geblättert habe und ihn noch mal nach Anhaltspunkten durchgelesen habe. Spannung ist also garantiert! Abschließend kann man sagen, dass es sich um ein spannendes Jugendbuch handelt, dass auch für Erwachsene lesbar ist (vielleicht zur Überbrückung). Bewertung: 3/5 Sterne geschrieben für: www.bookola.de

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  • Rezension zu "DU bist dran!" von Charles Benoit

    DU bist dran!
    Träumerin

    Träumerin

    29. May 2011 um 09:26

    Kyle ist an seiner Schule kein Musterschüler, er gehört eher zur Hoodie-Fraktion: die, die immer schwarze Sachen tragen kombiniert mit einem schwarzen Hoodie (Kapuzenpullover). Er kritisiert zwar Lehrer- sowie Schülerschaft, aber unternimmt selbst nie etwas für sich oder andere. Als er dann aber auf Zack, den Neuen trifft, ändert sich sein Alltag. Zack kleidet sich wie er mag, spricht mit wem er will, wie er es will und kann sogar durch seine schrägen Aktionen die älteren Schüler auf ihre Plätze verweisen. Doch nach und nach ahnt Kyle, das Zack nicht so treu doof ist, wie er tut. Und er lernt teens kennen, die Zack schon gebrochen hat. Die Frage ist nur, macht er das auch mit Kyle? Spannender und kritischer Jugendroman, der ab und an leicht ins Thrillergenre abgleitet. Ich persönlich hätte mehr vom Ende erwartet, aber trotzdem ein interessantes Buch.

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