Charles Bukowski

(1.916)

Lovelybooks Bewertung

  • 1149 Bibliotheken
  • 80 Follower
  • 40 Leser
  • 115 Rezensionen
(714)
(765)
(363)
(60)
(14)

Lebenslauf von Charles Bukowski

Heinrich Karl Bukowski ist der Sohn eines polnisch abstammenden Soldaten, der in Deutschland stationiert war und hier seine Frau Katharina kennen lernte. Zurück in Amerika, wurde Bukowskis Vater Milchmann und die Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen. Sein Vater ging ständig fremd, trank und wurde dem Jungen gegenüber gewalttätig. Bukowski leidete an einer sehr starken Akne am ganzen Körper und konnte ein Jahr lang nicht die Schule besuchen. Diese Erlebnisse verarbeitete er in seinem Buch "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend." Nach seiner Schulzeit studierte er in Los Angeles Journalismus und versuchte sich erstmals als Schriftsteller. Die folgenden Jahre wanderte er durch ganz Amerika und wurde nirgends sesshaft. In dieser Zeit begann sein Alkoholproblem, das ihn bis zu seinem Tod begleitete. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er nach los Angeles zurück und lernte Jane Cooney Baker kennen, mit der er viele Jahre zusammenlebte. 1950 hatte er eine Magenblutung, die er beinahe nicht überlebt hätte. Nach seiner Entlassung begann er Gedichte zu schreiben. 1955 heiratete er die Schriftstellerin und Verlegerin Barbara Frye. Die Ehe der beiden hielt allerdings nur 3 Jahre. Nach der Scheidung seiner reichen Ehefrau musste Bukowski wieder für sich selbst sorgen und fing an, bei der Post zu arbeiten. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hierbei verarbeitete er in seinem ersten Buch "Der Mann mit der Ledertasche." 1964 wurde seine Tochter Marina geboren. Mit ihrer Mutter lebte Bukowski einige Jahre zusammen, heiratete sie aber nie. Für Marina war er ein liebevoller Vater. Über seine Affäre mit der Bildhauerin Linda King schreibt er in seinem Werk "Das Liebesleben der Hyäne." 1985 heiratete er noch einmal, diesmal Linda Lee Beighle. Mit ihr lebte er bis zu seinem Tod am 9. März 1994 in San Pedro zusammen. Bukowski starb an Leukämie.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Buk ab und zu mal anders

    Alle reden zu viel

    aus-erlesen

    15. July 2018 um 19:20 Rezension zu "Alle reden zu viel" von Charles Bukowski

    Tja, was soll man dazu noch sagen?! Buk halt. Ein echter Bukowski. Es beginnt für ein Charles-Bukowski-Buch doch recht verhalten. Keine Exzesse. Keine Obszönitäten. Aber und vielleicht deswegen sitzt jedes Wort. Als Einstieg in die wunderbare raue Welt des saufenden Poeten nicht zu empfehlen. Denn das Image des ewig saufenden, raufenden, liebenden Menschen wird hier nicht so vordergründig präsentiert.  Es ist ein nachdenklicher Buk, der hier seine Zeilen an den Leser richtet. Klar, berichtet er auch vom Höllentrip oder dem ...

    Mehr
  • Aufstehen, Buk!

    Roter Mercedes

    aus-erlesen

    30. June 2018 um 18:34 Rezension zu "Roter Mercedes" von Charles Bukowski

    Jede Idee wird umgesetzt. Jeder Plan funktioniert. Alles, was man sich vornimmt, gelingt. Ach, was wäre das … (A) phantastisch (B) langweilig (C) die Hölle auf Erden (D) der Himmel auf Erden?! Auf den ersten Blick würden (A) und (D) in Frage kommen. Immer einen Parkplatz finden. Bei jedem Pferderennen auf den Sieger tippen können. Irgendwie auch (B), langweilig. Und dann würde auch das Gedicht „Roter Mercedes“ nicht existieren. Und dieses Buch wäre noch ein bisschen dünner. Auch so manch anderes Werk aus der Feder Charles ...

    Mehr
  • Unzensiert und ideenreich

    Dante Baby, das Inferno ist da!

    aus-erlesen

    17. June 2018 um 09:06 Rezension zu "Dante Baby, das Inferno ist da!" von Charles Bukowski

    „Ich saz uf eime Steine und dahte Bein mit Beine“ – Walther von der Vogelweide haben wir dieses mittlerweile geflügelte Wort zu verdanken. „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ – den Anfang von Goethes Osterspaziergang können die meisten zwischen neun und neunzig noch aufsagen. Bei Charles Bukowski hingegen wird es schwierig ein Gedicht zu rezitieren. Oberflächlich betrachtet, darf, ja muss man ihm danken, dass das Deftige dank ihm, dem Literaten, fast schon salonfähig geworden ist. Wozu ein Blatt vor den Mund nehmen, wenn ...

    Mehr
    • 2
  • Suff ohne Sühne

    Das Leben und Sterben im Uncle Sam Hotel

    aus-erlesen

    16. June 2018 um 17:48 Rezension zu "Das Leben und Sterben im Uncle Sam Hotel" von Charles Bukowski

    Kurz und knackig soll eine Kurzgeschichte sein. Was so einfach klingt, ist die Königsdisziplin in der Literatur. Wenn die Geschichten dann auch noch für jedermann verständlich sind, die meisten ansprechen und vor allem unterhaltsam sind, ist man der Gott der Literatur. Oder das Arschloch! Wie im Fall von Charles Bukowski.  Er würde in der heutigen Zeit mehr provozieren als Donald Trump. Und vor allem mehr gegen ihn wettern als Robert De Niro. Das wäre ein Spaß. Doch Charles Bukowski ist nicht mehr. Seine Werke jedoch haben bis ...

    Mehr
  • Bukwoski at his best

    Fuck Machine

    Nespavanje

    01. May 2018 um 11:28 Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine vereint elf Kurzgeschichten von Charles Bukowski und meiner Meinung nach ist diese Zusammenstellung – Bukowski at his best! Deswegen ist es auch fast nicht möglich eine Geschichte zu benennen, die mir am besten gefallen hat. Im Ranking wären – Die Couragemangel und – Die Ermordung des Ramon Vasquez – wohl ziemlich weit oben. Was deutlich in diesen Kurzgeschichten hervorsticht ist Bukowskis gossenhafte und ordinäre Sprache. Aber genau diese unflätige Ausdrucksweise ist es, die den porträtierten Charakteren ...

    Mehr
    • 3
  • Über das Schreiben

    Über das Schreiben

    Nespavanje

    01. April 2018 um 12:20 Rezension zu "Über das Schreiben" von Charles Bukowski

    Wir leben in einer Zeit - in der es nicht mehr nötig ist - Briefe zu schreiben. Wir erledigen unsere Korrespondenz über Emails und über diverse Instant Messenger Dienste. Deswegen ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass genau jene Briefe von berühmten Persönlichkeiten, ein kleines Revival, in Form von Büchern widerfährt. Mich hat es sehr gefreut, dass der Kiepenheuer & Witsch Verlag sich der Briefe Charles Bukowskis angenommen hat und sie mit dem Titel - Über das Schreiben - veröffentlichte. Wo sonst außer in seinen Büchern, ...

    Mehr
    • 2
  • Frauen, Alkohol & Poesie: Muss nicht sein

    Women [ WOMEN ] By Bukowski, Charles ( Author )Feb-27-2007 Paperback

    linda-liest

    24. February 2018 um 16:31 Rezension zu "Women [ WOMEN ] By Bukowski, Charles ( Author )Feb-27-2007 Paperback" von Charles Bukowski

    Henry Chinaski ist 50 Jahre und hat seit 4 Jahren mit keiner Frau mehr geschlafen. Eine Beziehung zu einer Frau, auch in nicht-sexueller Hinsicht, ist außerhalb seiner Vorstellungskraft. Er hat eine Tochter und zahlt Unterhalt, sie lebt aber bei ihrer Mutter. Verliebt war er nur einmal im Leben… Er trinkt viel und schreibt, meistens ab 18 Uhr. Nachdem er die halbe Nacht getrunken und geschrieben hat, verwirft er viele Seiten davon am nächsten Tag wieder. Lydia und er schlafen miteinander, seine erste Frau nach 4 Jahren Abstinenz. ...

    Mehr
  • Nicht empfehlenswert - nur für Fans.

    Der lange Job

    Tudde

    17. December 2017 um 11:28 Rezension zu "Der lange Job" von Charles Bukowski

    Nicht befriedigend. Habe mir mehr versprochen. Die Texte in den Comics sind extrem kleingeschrieben und deshalb schwer zu lesen. Allein das Buch ist recht dünn und in einer Stunde durchgelesen.  Die Gedichte gehen zwar, wenn man seine Art mag. Vom Hocker haben einem die banalen Geschichten nicht gehauen.

  • Knurrig, sperrig, authentisch

    Keinem schlägt die Stunde

    michael_lehmann-pape

    10. December 2017 um 13:49 Rezension zu "Keinem schlägt die Stunde" von Charles Bukowski

    Knurrig, sperrig, authentischDa wird man (wohl) verwechselt, sieht dem Tod ins Auge (und vorher noch dem „besten Stück“ des vermeintlichen Henkers) da draußen in der Einöde.Und kaum denkt man, man kommt davon, steht da diese Bestie mit den hochgereckten, knurrenden Lefzen vor einem.Was die meisten Menschen in eine Lähmung der Angst treiben würde, lässt jenen Henry stocktrocken reagieren. Ein Mann, der weiß, dass alle Lebenszeit nur geliehen ist und der nicht erst an diesem Ort erkennt, dass auf die Sinnfrage zumindest seines ...

    Mehr
  • Charles Bukowski | HOLLYWOOD

    Hollywood

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:16 Rezension zu "Hollywood" von Charles Bukowski

    INHALT: Der alternde Schriftsteller Henry Chinaski bekommt den Auftrag für Regisseur Jon Pinchot ein Drehbuch zu schreiben. Chinaski hasst Hollywood: diese ganzen windigen Typen, die selbstverliebten Stars, die reichen und fetten Produzenten. Aber er sagt zu, immerhin winken jede Menge Dollars und Freibier ohne Ende. Mit Ach und Krach liefert er das Buch (eine Säufergeschichte aus seiner eigenen Jugendzeit) und der Film bekommt grünes Licht. Die Dreharbeiten drohen jedoch, zu einem riesigen Debakel zu werden. Ständig gibt es ...

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.