Charles Bukowski

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Lebenslauf von Charles Bukowski

Heinrich Karl Bukowski ist der Sohn eines polnisch abstammenden Soldaten, der in Deutschland stationiert war und hier seine Frau Katharina kennen lernte. Zurück in Amerika, wurde Bukowskis Vater Milchmann und die Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen. Sein Vater ging ständig fremd, trank und wurde dem Jungen gegenüber gewalttätig. Bukowski leidete an einer sehr starken Akne am ganzen Körper und konnte ein Jahr lang nicht die Schule besuchen. Diese Erlebnisse verarbeitete er in seinem Buch "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend." Nach seiner Schulzeit studierte er in Los Angeles Journalismus und versuchte sich erstmals als Schriftsteller. Die folgenden Jahre wanderte er durch ganz Amerika und wurde nirgends sesshaft. In dieser Zeit begann sein Alkoholproblem, das ihn bis zu seinem Tod begleitete. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er nach los Angeles zurück und lernte Jane Cooney Baker kennen, mit der er viele Jahre zusammenlebte. 1950 hatte er eine Magenblutung, die er beinahe nicht überlebt hätte. Nach seiner Entlassung begann er Gedichte zu schreiben. 1955 heiratete er die Schriftstellerin und Verlegerin Barbara Frye. Die Ehe der beiden hielt allerdings nur 3 Jahre. Nach der Scheidung seiner reichen Ehefrau musste Bukowski wieder für sich selbst sorgen und fing an, bei der Post zu arbeiten. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hierbei verarbeitete er in seinem ersten Buch "Der Mann mit der Ledertasche." 1964 wurde seine Tochter Marina geboren. Mit ihrer Mutter lebte Bukowski einige Jahre zusammen, heiratete sie aber nie. Für Marina war er ein liebevoller Vater. Über seine Affäre mit der Bildhauerin Linda King schreibt er in seinem Werk "Das Liebesleben der Hyäne." 1985 heiratete er noch einmal, diesmal Linda Lee Beighle. Mit ihr lebte er bis zu seinem Tod am 9. März 1994 in San Pedro zusammen. Bukowski starb an Leukämie.

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  • Figuren zwischen Leben und Sterben

    Das Leben und Sterben im Uncle Sam Hotel
    SamiraBubble

    SamiraBubble

    05. June 2017 um 13:20 Rezension zu "Das Leben und Sterben im Uncle Sam Hotel" von Charles Bukowski

    Charles Bukowski gehört zu den beliebtesten und berühmtesten Underground-Autoren. Bevor ich mir selbst ein Bild von ihm machen konnte, bin ich ihm unzählige Male auf den verschiedenen Kanälen der Popliteratur begegnet: In Serien und Filmen wurde er immer wieder von dem typischen Anti-Helden zitiert, der auf der Suche nach sich selbst ist, sich nirgends dazugehörig fühlt, aber sich am besten von und durch seine Musik und Bücher verstanden fühlt. Diese Figuren sind mir schon immer sympathisch gewesen, ich identifiziere mich ein ...

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  • Kein besonderer Bukowksi, aber eben ein Bukowski

    Schlechte Verlierer
    Fritz_Nitzsch

    Fritz_Nitzsch

    06. April 2017 um 13:57 Rezension zu "Schlechte Verlierer" von Charles Bukowski

    Über Bukowski gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer das, was schon hinlänglich bekannt ist: er entzaubert die amerikanische Gesellschaft, den amerikanischen Traum, indem er den Typus des atypischen Menschen entwirft, er will weder links noch rechts, noch Hipster oder Beat, oder gar Bürgerlicher sein, und allen gesellschaftlichen Gruppen und sogenannten Subkulturen einfach seine Scheiße direkt ins Gesicht werden. Dieses Buch, eine Ansammlung von Kurzgeschichten, geht wieder einmal diesen Weg. Steht aber im Schatten ...

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  • Die Hymne vom Meister

    Hot Water Music
    faddy

    faddy

    30. March 2017 um 19:02 Rezension zu "Hot Water Music" von Charles Bukowski

    Eines der großartigsten Bücher die jemals geschrieben wurden. Bukowski sagt es wie es ist. Er redet nicht um den heißen Brei herum, und nimmt dabei auf niemanden Rücksicht. Diese Sammlung von Kurzgeschichten drehen sich zwar größtenteils um Alkohol, Sex und den Versuch irgendwie durchs Leben zu kommen, aber seien wir mal ehrlich, geht es uns nicht allen so?Ich habe die deutsche und englsiche Version des Buches gelesen und muss sagen, das die deutsche Version dem original leider nicht ganz gerecht wird. Wer Englisch kann sollte es ...

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  • Underdog Stories

    Aufzeichnungen eines Außenseiters
    Nespavanje

    Nespavanje

    06. November 2016 um 09:19 Rezension zu "Aufzeichnungen eines Außenseiters" von Charles Bukowski

    Erst vor kurzem bin ich bei einer Zugfahrt auf Charles Bukowskis Roman, Fucking Machine gestoßen und nach kurzer Recherche im Internet hab ich gewusst, dass Bukowski ein Schriftsteller meiner Kragenweite ist. Fucking Machine hab ich noch nicht gelesen, dafür aber - Das Schlimmste kommt noch - oder Fast eine Jugend - und - Die letzte Generation -, wobei letzteres in der Kritik steht keine Gedichtband zu sein, sondern Kurzgeschichten. Und um es mit den Worten eines anderen großen Meisters zu sagen: "Was ist ein Name? Was uns Rose ...

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  • Verlieren, Gewinnen, Lachen, Weinen

    Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang
    thomash

    thomash

    28. October 2016 um 17:29 Rezension zu "Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang" von Charles Bukowski

    Charles Bukowski schrieb Romane und Gedichte, In diesem Buch sind Gedichte von ihm enthalten. Selbst wer eigentlich keine Gedichte mag, wird diese lieben. Seine Gedichte sind wie kleine Romane. Er schreibt über die kleinen Menschen, ihr Leben, ihr Versagen, Liebe und Tod. Amerika von einer ganz anderen Seite. Ich möchte ein kurzes Gedicht hier aufschreiben:Ein GenieHeute habe ich im Zug einengenialen Jungenkennengelernt.Er war ungefähr 6 Jahre alt,saß direkt neben mir,und als der Zug an der Küste entlangfuhrsah man das Meerund ...

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  • 4 Bücher in einem

    Stories und Romane.
    Radermacher

    Radermacher

    06. October 2016 um 10:47 Rezension zu "Stories und Romane." von Charles Bukowski

    Die Art, wie Bukowski schreibt, muss man mögen. Bukowski ist dafür berühmt geworden, dass er Dinge beschreibt, an die sich andere nicht rantrauen. Weil er das Leben der Verlierer des American Dream beschreibt. Er hat das Wort fuck in der amerikanischen Literatur hoffähig gemacht. In diesem Werk gibt es vier Bücher von ihm in einem Band. Einige Kurzgeschichten sind sehr amüsant. Wenn er jedoch Gewalt und Verbrechen als normal abtut oder verherrlicht ist mir das etwas too much. Faktotum ist gut geschrieben, aber auf die Dauer ...

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  • Autobiografischer Roman Bukowskis

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    SandraWer

    SandraWer

    21. September 2016 um 16:36 Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Im Buch geht es um die Kindheit, von Henry Chinasky, der in den 20er und 30er Jahren mit der beginnenden Wirtschaftskrise aufwächst und dann den Beginn des zweiten Weltkriegs miterlebt. Seine Eltern sind von finanziellen Nöten und Arbeitslosigkeit geprägt. Er wird geschlagen, hat extrem schlimme Akne und auch mit den Mädchen hat er es nicht leicht. Diese schwierige Lage bringt ihn früher oder später zum Alkohol, ohne den er sich sein Leben nicht vorstellen könnte. Im Gegensatz dazu lehnt er eine Familie mit Frau und Kindern (die ...

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  • Rau, skurril und melancholisch - ein weiterer Bukowski

    Pulp
    bibliophila93

    bibliophila93

    19. August 2016 um 17:11 Rezension zu "Pulp" von Charles Bukowski

    Über Nick Belane, seines Zeichens Privatdetektiv, ist ein alternder und mittlerweile ziemlich heruntergekommener Unsympath, der dem Alkohol verfallen ist und eigentlich schon lange keinen vernünftigen Auftrag mehr bekommen hat - bis eines Tages die mysteriöse Lady Death in seinem Büro steht, die von ihm verlangt, den Schriftsteller Celine ausfindig zu machen - dieser ist eigentlich schon seit mehreren Jahren verstorben. Doch Lady Death bleibt nicht die einzige Klientin: Ein Ehemann möchte seiner Frau ihre Untreue beweisen und ...

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  • Wie ein Schluck schales Bier

    Hollywood
    Makollatur

    Makollatur

    05. April 2016 um 12:23 Rezension zu "Hollywood" von Charles Bukowski

    Der Schriftsteller und Alkoholiker Hank Chinaski wird eines Tages von einem Regisseur um die Anfertigung eines Drehbuchs gebeten. Eigentlich ist Chinaski ein absoluter Gegner der Maschinerie um die Traumfabrik Hollywood. So tut er sich auch erst schwer mit dem Stoff, dem der Film zugrunde liegen soll. Letztlich entschließt er sich, Begebenheiten aus seinem eigenen Leben zu schildern, das reich ist an Geschichten rund um die Themen Alkohol, sozialer Niedergang und der Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Doch ist die Geschichte ...

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  • Das Meisterwerk vom Meister

    Das Liebesleben der Hyäne
    TerenceHorn

    TerenceHorn

    27. December 2015 um 17:33 Rezension zu "Das Liebesleben der Hyäne" von Charles Bukowski

    Henry Chinaski hat Erfolg bei den Frauen. Es läuft, wenn man so will und die Damen lieben ihn. Mit viel Witz erzählt Charles Bukowski über den Wahnsinn der Beziehungen zwischen Mann und Frau und gerade wie er es erzählt mach ihn so besonders. Hart und unbarmherzig ehrlich, der Meister eben.

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