Charles Bukowski Aufzeichnungen eines Außenseiters

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Inhaltsangabe zu „Aufzeichnungen eines Außenseiters“ von Charles Bukowski

Storys und Aufzeichnungen vom "Dirty Old Man" der amerikanischen Literatur, die längst zu Klassikern geworden sind. Böse, obszön, witzig und zugleich mit großer Empfindsamkeit schreibt Bukowski über seine eigenen Erfahrungen mit dem "amerikanischen Albtraum".<br> "Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben - aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler."<br> Basler Zeitung

Zwischen den Zeilen offenbart sich ein klarer Geist, nicht benebelt oder betrunken, der manche Situationen mit Ehrlichkeit beschreibt.

— Nespavanje

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    Aufzeichnungen eines Außenseiters

    Nespavanje

    06. November 2016 um 09:19

    Erst vor kurzem bin ich bei einer Zugfahrt auf Charles Bukowskis Roman, Fucking Machine gestoßen und nach kurzer Recherche im Internet hab ich gewusst, dass Bukowski ein Schriftsteller meiner Kragenweite ist. Fucking Machine hab ich noch nicht gelesen, dafür aber - Das Schlimmste kommt noch - oder Fast eine Jugend - und - Die letzte Generation -, wobei letzteres in der Kritik steht keine Gedichtband zu sein, sondern Kurzgeschichten. Und um es mit den Worten eines anderen großen Meisters zu sagen: "Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften." Ob es nun Kurzgeschichten sind oder Gedichte, gefallen hat mir bisher ausnahmslos alles von Bukowski. Er schrieb für eine Zeitung, die es längst nicht mehr gibt, eine wöchentliche Kolumne und in - Aufzeichnungen eines Außenseiters - hat er Kolumnen aus annähernd 14 Monaten zusammengestellt. Es geht darin um Obsessionen wie Trinken, Rauchen und um Sex, dabei bedient er sich einer rohen und  gewaltvollen Sprache, die wohl nicht jedermanns Sache ist. Er stellt sich selbst als Underdog hin und beinahe möchte man ihm das auch glauben. Der deutsche Titel - Aufzeichnungen eines Außenseiters - passt deswegen, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht völlig, was aber auch der Fischer Taschenbuchverlag erkannt hat. Die neuere Deutsche Auflage hat den Titel - Aufzeichnungen eines Dirty Old Man - angelehnt an den englischen Titel. Wobei mir diese Mischung aus Deutsch und Englisch, noch weniger gefällt. Zwischen den Zeilen offenbart sich ein klarer Geist, nicht benebelt oder betrunken, der manche Situationen mit einer Ehrlichkeit beschreibt, dass man eine Gänsehaut bekommt. Er gibt aber auch Einblicke in Politik und Literatur, seine gestörte Beziehung zu Frauen. Was hier aber autobiografisch ist und was auf reiner Fiktion beruht, weiß er der geneigte Leser nicht. Er bricht meisterlich Konventionen auf und ein oder zwei Geschichten waren auch sehr amüsant. Ich denke da an den Mann der in einen Telefonhörer masturbiert, aber ich will hier nicht zuviel verraten. Am besten man probiert selbst einmal ein Buch von Bukowski aus, am Besten dieses hier. Damit besiegelte er seine Berühmtheit und damit entscheidet der geneigte Leser, ob er ihm gefällt oder nicht.

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  • Rezension zu "Aufzeichnungen eines Außenseiters" von Charles Bukowski

    Aufzeichnungen eines Außenseiters

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:14

    Als Schüler hab ich mal einen Bukowski gelesen, jetzt fiel mir dieser Band im Urlaub in die Hände. Was in diesem Kopf entstand ist auch heute noch aktuell.

  • Rezension zu "Aufzeichnungen eines Außenseiters" von Charles Bukowski

    Aufzeichnungen eines Außenseiters

    Beagle

    21. March 2012 um 20:26

    Wenn man Charles Bukowskis Geschichten nicht gelesen hat, weiß man nicht, wie gegensätzlich die Welt noch sein kann: voll von Gewalt, Alkohol, unerwiderter Liebe, Sex und harter Arbeit in schlecht bezahlten Jobs. Es ist eine Welt voll von Niederträchtigkeiten, von schierem Wahnsinn und doch auch voll von Glück – wenn man sich damit abgefunden hat, es so hinnehmen kann, wie es ist, sein Schicksal für vollkommen ansieht. Die hier vorliegenden Geschichten sind aus seiner Zeit als Kolumnist bei der Untergrundzeitung „OPEN CITY“. Teilweise als von Bukowski bekannte Short-Storys geschrieben, teilweise als Essay. Und, wer denkt, der „dirty old man“ könne keine scharfzüngige und tiefgreifende Kritik schreiben, der irrt gewaltig. Er tut es nur in seiner eigenen (durchaus brillanten) Art und Weise, mit der man umzugehen verstehen und die man vor Allem mögen muss. Auch Charles Bukowski konnte real mit den herrschenden Situationen über Politik und Gesellschaft abrechnen, ihnen auf seine Weise Parole bieten. Denn, auch, wenn seine Texte derb sein mögen, nie hat er eine Geschichte ohne Hintergedanken geschrieben – auch nicht im größten Rausch. „Notes of a dirty old man“ (oder „Aufzeichnungen eines Außenseiters“, wie der deutsche Titel lautet) ist kein Buch, mit dem ein Bukowski-Neuling starten sollte, aber für Fortgeschrittene durchaus ein sehr interessanter Lesestoff.

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  • Rezension zu "Aufzeichnungen eines Außenseiters" von Charles Bukowski

    Aufzeichnungen eines Außenseiters

    Bella_Cullen

    09. August 2010 um 21:50

    Wenn man sich erstmal eingelesen hat sind die Geschichten nicht schlech und auch unterhaltsam, allerdings nichts für schwache Gemüter. Die Schreibweise ist doch recht roh und es geht größtenteils ums Saufen und Sex.

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