Charles Bukowski Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend

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Inhaltsangabe zu „Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend“ von Charles Bukowski

Charles Bukowskis Jugend im Amerika der 20er und 30er Jahre.Henry Chinasky (alias Bukowski) gehört nicht zu den Privilegierten Amerikas. Sein Vater verlässt jeden Morgen pünktlich das Haus, damit die Nachbarn nicht merken, daß er arbeitslos ist. In der Schule ist Henry Chinaski der »Sauerkrautfresser«. Dort lernt er rasch, die Fäuste oben zu halten, wenn die anderen über ihn herfallen. Er darf nicht zurückstehen, wenn die anderen prahlen, sie hätten »es« schon mit Weibern gemacht, und er weiß, daß er sich sein Leben lang als Außenseiter durchschlagen muss ...

Autobiografischer Roman Bukowskis hat mich sofort begeistert.

— SandraWer
SandraWer

Charles Bukowski ist einer jener Schriftsteller, dessen Werke man, wenn man einmal angefangen hat, alle lesen möchte!

— Nespavanje
Nespavanje

Bukowski in absoluter Bestform. Eine zutiefst ehrlich und fast schon philosophisch geschilderte Erzählung des eigenen Erwachsenwerdens.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der mit Abstand beste Bukowski. Hier zeigt er sein volles Können und widmet sich seiner schwierigen Kindheit und Jugend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Bukowski at it's best. Jedes Kapitel wie'n Schluck guter Scotch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich könnte es immer wieder lesen und weiß nicht, ob ich dabei lachen oder heulen soll. Eine sprachliche Urgewalt.

— NoraSchwarz
NoraSchwarz

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  • Autobiografischer Roman Bukowskis

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    SandraWer

    SandraWer

    21. September 2016 um 16:36

    Im Buch geht es um die Kindheit, von Henry Chinasky, der in den 20er und 30er Jahren mit der beginnenden Wirtschaftskrise aufwächst und dann den Beginn des zweiten Weltkriegs miterlebt. Seine Eltern sind von finanziellen Nöten und Arbeitslosigkeit geprägt. Er wird geschlagen, hat extrem schlimme Akne und auch mit den Mädchen hat er es nicht leicht. Diese schwierige Lage bringt ihn früher oder später zum Alkohol, ohne den er sich sein Leben nicht vorstellen könnte. Im Gegensatz dazu lehnt er eine Familie mit Frau und Kindern (die ja auch seine Eltern repräsentieren und den Schein wahren möchten) strikt ab. Mich hat der deutsche Titel des Buches sofort angesprochen: "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend", auch wenn der Originaltitel:" Ham on Rye" damit gar nichts zu tun hat. Das Buch hat bestimmt viele autobiografische Züge aus Bukowskis eigenem Leben. Mir gefällt es sehr, welche Themen er anspricht und, dass er die Abgründe der Gesellschaft aufzeigt. Ich für meinen Teil, als Frau, habe auch das Gefühl, dass ich beim Lesen allgemein gelernt habe, Männer und deren Denkweisen besser zu verstehen, da Bukowski das so schön einfach und nachvollziehbar darstellt. Lange schon habe ich mir vorgenommen, einmal einen Bukowski zu lesen... Wie im Vorwort erwähnt dieses Werk, wenn man Bukowski eher durch teilweise fast pornographische Bücher kennt, für ihn eher untypisch. Ich selbst habe dazu aber leider überhaupt keinen Vergleich. Ich weiß nur, dass ich schon sehr gespannt bin auf den nächsten Bukowski.

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  • Bukowskis Jugend? Erschreckend! Faszinierend! Ab und an zum Schreien komisch!

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    Beagle

    Beagle

    15. May 2015 um 22:57

    Charles Bukowskis alter Ego Hank Chinaski erzählt uns seine Jugend. Wie alles begann. Wie er zu dem wurde, was er war.   Dabei hätte alles so harmlos werden können. Die Familie emigriert von Deutschland aus in die USA, da ist Hank gerade mal zwei Jahre alt. Der Vater findet Arbeit bei einer Molkerei und Hank lernt seine Verwandten kennen - die Großmutter, den erfolgreichen Großvater, der es zu einer eigenen Firma gebracht hat und die beiden Onkel väterlicherseits. Der eine säuft und lässt seine Familie im Stich, der andere säuft und wird vom Leben im Stich gelassen. Der Vater schimpft.   Und wird immer verbitterter. Wegen jeder Kleinigkeit schreit er seinen Sohn an und greift schließlich zum Riemen, mit dem er sein Rasiermesser schärft. Auch in der Schule bekommt er keinen Rückhalt, seine Kameraden bezeichnen ihn als "Sauerkrautfresser", weil er aus Deutschland stammt. Und überhaupt ist Hank schon in jungen Jahren eher ein Einzelgänger, was sich sein ganzes Leben über halten wird.   Als er in der Pubertät starke Akne bekommt, weiß man als Leser nicht, ob man mit ihm fühlen, oder über die Erlebnisse lachen sollte. In Hank erwacht der Sexualtrieb, aber er fürchtet sich davor, sich den Mädchen zu nähern, aus Angst, sie könnten sich über die enormen Pickel lustig machen. Zu dieser Zeit entdeckt er zwei Dinge, die ihn das Leben über begleiten werden: Die Literatur und den Alkohol.   Bukowski beschreibt seine Jugend ohne jegliche Zurückhaltung, er berichtet, was sich ereignet hat. Sonst nichts. Ein wunderbares Werk, um in die Welt seiner Literatur einzusteigen und für alle Fans ein absolutes Muss!

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  • "Die Autoren hatten Seite um Seite gefüllt, doch zu sagen hatten sie nichts."

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. October 2013 um 19:21

    Mit der Autobiografie seiner Jugend hat Charles Bukowski, im Gegensatz zu vielen anderen Autoren, eine Menge zu sagen.  Nach nunmehr geschlagenen 18 Monaten habe ich es endlich fertiggebracht, dieses wunderbare Stück Literatur zu lesen. In einer sprachlichen Wucht arbeitet Bukowski seine Jugend auf. Von den Misshandlungen seines Vaters, seinen Problemen in der Schullaufbahn bis hin zu seinem Alkoholkonsum lässt er nichts aus. Dabei schreibt er so emotionslos, fast schon steril, dass man das Geschriebene schmecken kann. Ein Satz folgt auf den anderen, wie ein Hammerschlag. Bukowski lässt keine Ruhepausen zu und zieht den Leser förmlich durch seine Biografie. Selten hat mich ein Buch, geschweige denn eine Biografie, dermaßen gefesselt und beeindruckt. Schon jetzt gehört "Das Schlimmste kommt noch" zu den besten Büchern, die ich gelesen habe.

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  • Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Buks alter Ego Hank Chinaski lebt nicht nur in eher ärmlichen Verhältnissen, mit einem Vater zusammen, der jeden Morgen pünktlich das Haus verlässt und Abends erst wieder zurückkehrt, damit die Nachbarn nicht merken, dass er ohne Arbeit ist und einer Mutter, die dem Vater nach dem Mund redet; er lebt auch zwischen zwei Welten. In Deutschland geboren, bleibt er lange der "Deutsche" in der Schule, der sich gegen seine Mitschüler wehren muss. Zuhause wird er wegen jedem Scheiss vom Vater geschlagen, der ein autoritäres Regiment führt. So macht Hank das Beste daraus und nimmt auch seine schwere Akneerkrankung mit stoischer Ruhe. Er mimt den harten Kerl, den niemand aus der Fassung bringen kann. Meinung: Auch heute noch, mittlerweile knapp 17 Jahre nach seinem Tod, wird Buk weiterhin als der Schmuddelautor angesehen, der er natürlich nicht in diesem Sinne war. Menschen mit dieser Meinung haben sich entweder ein Bild über Dritte gebildet oder aber ein oder zwei Kurzgeschichtenbände gelesen (meistens „Fuck Machine“, weil der Titel so schön die niedrigen Instinkte anspricht). Doch Bukowski ist ein scharfer Beobachter seiner Umgebung gewesen. Ein feinfühliger Mensch, dem selten etwas entging und der es immer schaffte seinen Finger in die Wunden der amerikanischen Gesellschaft zu legen. Für mich ist sein Hauptwerk die Vielzahl an Gedichten, die in mehreren Bänden verlegt sind und die sehr genau aufzeigen, was für ein Mensch dieser Bukowski war. Vorliegendes Buch erzählt die Kinder- und Jugendjahre des Autors, der, in Deutschland geboren, Schwierigkeiten hatte von den anderen Kindern als „Kraut“ anerkannt zu werden. Es ist auch die Geschichte eines Vaters, der es nicht schafft Liebe für sein Kind aufzubringen und eine Mutter, die alles versucht um ihren Mann zufrieden zu stellen. Selbst auf Kosten ihres Sohnes. Nebenbei wird auch ein kleines Stück Geschichte Los Angeles erzählt. Dieses Buch wurde unter Schmerzen geschrieben und Bukowski selber sagte irgendwann einmal, dass er nicht glaube, dieses schreiben zu können. Doch er hat es getan und das Ergebnis ist eins der besten Bücher von ihm. Gerade weil er so schonungslos offen ist und seine Verletzungen dem Leser/der Leserin auf dem Tablett serviert. Immer wieder bekommt Hank Schläge von seinem Vater, eine Akneerkrankung macht ihn noch mehr zum Außenseiter bei seinen Mitschülern. Letztendlich baut Hank eine Mauer auf, an der alles abprallt, wird als Verrückter bezeichnet, doch er hat damit abgeschlossen. Erwartet nichts mehr von seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. Als er den Alkohol entdeckt, findet er endlich einen Zufluchtsort, ein geheimes Zimmer, in das er sich zurückziehen kann und in dem er sich den größten Teils eines Lebens aufhalten wird. Dieses Buch ist gefühlvoll, wütend, verzweifelt, komisch, tragisch und Bukowski hat damit ein Stück Literaturgeschichte abgeliefert, welches sich nicht vor Mailer, Hemingway, Faulkner oder meinetwegen auch Lewis verstecken muss. Im Gegenteil, dieser Roman beweist einmal mehr, dass Bukowski einer der grössten und verkanntesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts war, der bekannteste Underground Autor, der sich auch durch aufkommenden Erfolg nie hat verbiegen lassen. Wer sich durch die vielen Vorurteile oder das gut gepflegte Image immer hat abhalten lassen mal ein Buch von Old Buk in die Hand zu nehmen, sollte es hiermit mal versuchen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird.

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  • Frage zu "Submarino" von Jonas T. Bengtsson

    Submarino
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    Hallo! Ich hab vor kurzem das Buch Submarino von Jonas T. Bengtsson entdeckt und möchte euch nun fragen, ob ihr so ähnliche Bücher kennt, in denen vom Leben von Süchtigen erzählt wird. Das Buch sollte von Drogen (Heroin, Kokain, usw) oder Alkohol handeln. Schon mal danke für eure Antworten! (:

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    EbenRobert

    EbenRobert

    07. August 2010 um 22:00
  • Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    Bapho

    Bapho

    15. October 2009 um 21:39

    Ein sehr gutes Buch, das mich gefesselt hat

  • Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    marcoprolo

    marcoprolo

    22. August 2009 um 05:17

    Ich werde das Buch erst lesen nachdem ic mit anderen Werken fertig bin,da ich las er habe lange gebraucht seine Kindheits- und Jugenderlebnisse zu verarbeiten und niederschreiben zu können...

  • Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    SagMal

    SagMal

    07. June 2009 um 18:27

    Ich bin zwar noch kein großer Bukowski-Kenner, doch ich wage an dieser Stelle trotzdem einmal zu behaupten, dass wenn der Name Bukowski vorn auf dem Buchcover prangt, man in Ansätzen eigentlich schon erahnen kann, welche drei Themen einen beim Lesen erwarten werden: nämlich Gewalt, Sex und Alkohol. Auf den Roman "Das Schlimmste kommt noch" trifft dies jedenfalls wieder zu. Nur hat mich die Einbettung der Thematiken hier sehr überrascht (im positiven Sinne), denn in diesem Buch lässt Bukowski den Leser quasi hautnah an seiner Kindheit und Jugend teilhaben. Dass jene nicht in Watte gewickelt war, lässt sich in der Folge vermuten und wäre - seien wir einmal ehrlich - glatt Bukowski-untypisch. Und wie war das doch gleich.. "Es schreibt keiner wie ein Gott, der nicht gelitten hat wie ein Hund"? Auch das trifft auf Bukowski zu: Da ist zum einen eine schwache Mutter und ein cholerischer Vater, der den kleinen Henry Chinaski unter anderem dann mit einem Lederriemen verprügelt, wenn er den Rasen und insbesondere dessen Grashalme nicht akkurat mäht. Henry ist ein Außenseiter, hat stärker als andere schlimm mit einer körperbedeckenden Akne zu kämpfen und lernt nach und nach das Prügeln sowie Trinken kennen - nur den Sex noch nicht. So viel zum Inhalt. Was zu sagen bleibt ist, dass der Autor in "Das schlimmste kommt noch" fantastisch schonungslos erzählt und dass dieses Buch, vor allem auch als Einstieg in die Literatur Bukowskis, nur wärmstens zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" von Charles Bukowski

    Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    06. February 2009 um 22:46

    "Das Schlimmste kommt noch" ist mein erster Roman von Charles Bukowski. Und ich muss sagen, dass ich ihn echt klasse fand. Es stimmt schon, dass Bukowski eine etwas derbere Sprache benutzt. Ich denke jedoch nicht, dass das seinen Reiz ausmacht. Vielmehr bin ich der Meinung, dass es seine ehrliche, nüchterne und abgebrühte Art und Weise ist, die mich und viele andere Leser begeistert. Das Gute an diesem Buch ist, dass die Kapitel ziemlich kurz gehalten sind und man nach jedem Kapitel den Drang verspürt, weiter zu lesen, noch ein Kapitel zu meistern. Ich muss sagen, dass das Buch an keiner Stelle langweilig geraten ist.. War ganz bestimmt nicht mein letzter Bukowski ;) ..

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