Charles Bukowski Faktotum

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Inhaltsangabe zu „Faktotum“ von Charles Bukowski

'Es regnete, als ich um 5 Uhr morgens in New Orleans eintraf.' Mit diesem lapidaren Satz beginnt Charles Bukowski einen illusionslosen Roman, der sich nirgends über die Perspektive eines jungen Mannes erhebt, der essen, trinken und gelegentlich eine Frau haben will und dafür arbeiten muss. Was kann daran fesseln? Nichts als die radikale Ehrlichkeit dieses Mannes, den die Ansprüche bürgerlicher Moral nie gequält haben, der nur eines will: Überleben. Und dadurch die Freiheit gewinnt, dass er sich niemals für irgendwelche 'Karrieren' hat einspannen lassen.

Ficken, saufen, kotzen, Arbeitssuche. So lässt sich das wohl zusammenfassen. Nach über der Hälfte aufgegeben.

— Apfelgruen

Schnell, hart und großartig erzählt.

— Sasha83

Nichts an diesem Roman stimmt nicht.

— Moryahh

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    Faktotum

    Badmojo44

    29. May 2014 um 21:40

    Ein Vagabund geht in eine Stadt, sucht sich einen lausigen Job, trinkt, raucht, fickt und wird dann nach ein paar tagen wieder entlassen. Wer diesen Satz 210-mal lesen kann, ohne dass es ihn langweilt, der ist bei Faktotum genau richtig.  Das sogenannte Zeitzeugnis sehe ich hier auch eher als stark hineininterpretiert. Man sollte keinen Autor anhand eines Werkes beurteilen somit hoffe ich, dass nicht alle Werke so farb- und belanglos sind.

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  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    LindyBooks

    07. January 2014 um 04:03

    Mit Henry Chinaski als Protagonisten, erzählt Charles Bukowski einen Teil aus seinem eigenen Leben. Chinaski säuft gerne, will essen, Frauen und Sex, doch dafür muss er arbeiten. In diesem ca. 200 Seiten langen Buch verliert er ständig irgendwelche "niedrige" Jobs, meist auch nach nur einem Tag, weil er irgendetwas anstellt oder einfach nur die Arbeit nicht ernst nimmt, aber genauso findet er auch immer wieder neue Jobs. Dazwischen gibt es Glücksspiel, viele Frauengeschichten und Sex, aber es wird nie langweilig. Chinaski (bzw. Bukowski) ist radikal ehrlich, hat nicht die Ansprüche der Gesellschaft, er will einfach nur überleben und ist dadurch frei, weil er sich so nicht für irgendwelche "Karrieren" einspannen lässt. Mir hat dieser kurzweilige Roman gut gefallen, der Schreibstil lässt sich locker und leicht lesen und die vulgäre Ausdrucksweise des Henry Chinaski stört mich überhaupt nicht.

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  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    Zeuhlibatman

    30. October 2010 um 03:45

    Einmal in Kotzscheiße ficken, bitte! - Bukowskis "Faktotum" mag ein Zeitdokument sein wie es will, und ich habe eigentlich prinzipiell nichts gegen Vulgärsprache. Die relativ sinnfreie Gestaltung dieser Geschichte jedoch, bietet mir keinen nachvollziehbaren Ansatz, weshalb man überhaupt so viel Derbheit sprechen lassen muss. Zurück bleibt nur reine Provokation. Und diese genügt beileibe nicht, damit's gute bzw. sogar Weltliteratur wird.

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  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    marcoprolo

    22. August 2009 um 05:04

    Mein drittes Buch von ihm.Zuvor sah ich den gleichnahmigen Film mit Matt Dillon( der allseits gelobt wurde ).Der damals noch junge Chinaski wandert von Job zu Job bis er gefeuert wird weil er nicht zur Arbeit erscheint,da er sich mal wieder mit seiner Partnerin und dem Alkohol herumschlägt.Er reißt von L.A. nach New York und zurück, dabei lässt er den Leser teilhaben welche Anstrengungen man auf sich nehmen muss nur um Geld für das Notwendigste wie Miete,was zu essen etc. auf sich nehmen muss.Wie immer ehrlich,direkt und auf den Punkt.

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  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    Puspe

    28. January 2009 um 19:35

    die fotografie eines lebens. das tolle bei bukowski ist, das er die langweiligen sachen nicht auslässt. es ist nicht künstlerisch und gewollt wie bei hemmingway, sondern einfach wie es eben is. deshalb findet man sich ohne theatralisch werden zu müssen wieder.

  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    Beagle

    17. June 2008 um 09:30

    Bukowski erzählt hier einen Teil seines Lebens aus der Perspektive seines Alter Ego Hank Chinaski. Auch in der Romanform überzeugt der Meister der Short-Story durch seine direkte Meinung und derbe Sprache.

  • Rezension zu "Faktotum" von Charles Bukowski

    Faktotum

    Sophist

    04. May 2008 um 16:44

    Eines meiner ersten Bücher von Bukowski und auch mit eines seiner stärksten. Sein alter Ego Chinaski säuft, verliert alle 10 Seiten einen Job. Dennoch schreibt es immer mit einem gewissen tragischen Humor, so dass es nie langweilig wird. Ein absolutes Muss für Leute die Bukowskis Schreibart mögen.

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