Charles Bukowski Fuck Machine

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Inhaltsangabe zu „Fuck Machine“ von Charles Bukowski

Storys und Aufzeichnungen vom "Dirty Old Man" der amerikanischen Literatur, die längst zu Klassikern geworden sind. Böse, obszön, witzig und zugleich mit großer Empfindsamkeit schreibt Bukowski hier über seine eigenen Erfahrungen mit dem "amerikanischen Albtraum". "Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben - aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler." Basler Zeitung

Das ist Bukowski! Das sind die Abgründe der Menschheit, die dreckigen Orte auf diese Erde und der Abschaum der Gesellschaft.

— MyNameIsNobody

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2012 um 13:23

    Kurzbeschreibung: „Diese Erzählungen des Poeten, der von ganz unten kam, sind aggressiv, grausam und obszön, aber auch außerordentlich witzig. Sie schildern brutal realistisch die Kehrseite des amerikanischen Traums, so wie er sich in Amerikas Slums, Absteigen, Bars, Hurenhäusern und Schlachthöfen abspielt.“ Eigentlich genau mein Genre und ich stimme mit dieser Kurzbeschreibung auch zum größten Teil überein, aber was ich nicht unterschreiben kann, ist, dass die Erzählungen witzig sind. Nicht mal ansatzweise. Und genau der Punkt bringt mich dazu, dass Buch nicht weiterempfehlen zu wollen. In der Kurzbeschreibung fehlt die Erwähnung, dass die Erzählungen zwischen Fiktion und Realismus wechseln, was durchaus charakteristisch für den Autoren zu sein scheint. Eher kann ich jedoch was mit den realistisch erzählten Geschichten anfangen, da die fiktiven Erzählungen zu absurd sind. Sicher sollen sie einen sarkastischen Bezug zu reellen Problemen darstellen, jedoch sind diese zu weit hergeholt. Die Geschichten von Bukowski können nicht ansatzweise ohne Gewalt, brutalem Sex und Verwahrlosung auskommen. Für mich zu viel des Guten.

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    JimmySalaryman

    03. January 2012 um 12:21

    Genau. "Buk, der Säufer und dirty old men". Bukowski hat leider nie diesen pubertären Charme ablegen können: "Boah, guck ma, der sacht Fotze. Und das in 'nem Buch!". Mhm. Ah so. Klar, auch mich hat das angezogen, als ich, sagen wir, 13 Jahre alt war. Da interessieren einen jungen Mann im Chaos der Hormone solche Dinge natürlich primär. Wenn man Bukowksi's Sujet und den Grund, warum er geschrieben hat, dann irgendwann besser versteht, wird einem einiges klar: Bukowksi war ein zutiefst sensibler Mann, ein Einzelgänger, der genau wußte, das Glück immer nur vorübergehend ist. Seine Schreibe ist die eines Schwergewichts, und beim lesen seiner genial beobachteten und reproduzierten Dialoge dürften einigen arrivierten Sesselfurzern (Miller und Hemingway, zB) die Eier vertrocknet sein. Buk erzählt nichts Dreckiges: Er erzählt die Wahrheit. Fuck Machine ist ein guter Einstieg in seine Welt. Dringend empfohlen neben der Lektüre: Die Dokumentation über sein Leben "Born into this". Wer das erste Mal seine feine Stimme hört, weiß, das in seinen Büchern mehr steckt als ficki ficki und kotz kotzi...

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2011 um 15:23

    Bukowski, ein bisschen wie ein Unfall... * In der Kurzgeschichtensammlung "Fuck Machine" sind nachfolgend aufgeführte Storys enthalten: * Kid Stardust im Schlachthof Wohnen in einem texanischen Hurenhaus Fünfzehn Zentimeter Die Fickmaschine Die Couragemangel Zwölf fliegende Affen, die nicht richtig kopulieren wollen Die kopulierende Nixe von Venice, Kalifornien Meine dickarschige Mutter Die Ermordung des Ramon Vasquez Ein Saufkumpel und Der weiße Bart * Dies ist mein erstes Zusammentreffen mit Bukowski. Seine Geschichten sind düster, derb, dreckig und gesellschaftskritisch. Abstoßend und zugleich faszinierend, wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen kann. Dennoch sind seine Storys vielseitig - jedoch immer provokativ. Sie handeln von Säufern, sexbesessenen Menschen, Nekrophilen, Sadisten, Prostituierten oder aber auch von einer Hexe, die ihren Mann schrumpfen lässt, um ihn dann als lebenden Vibrator zu benutzen. * "Ihr größter Fehler war, dass sie was gegen den Schlussakt hatten." "Und was war das für`n Schlussakt?" fragte ich. "Komm Süßer, trink jetzt erst mal dein Bier und ruh dich aus. Ich möchte, dass du ihn auch genießen kannst, den Schlussakt. Soweit ich sehe bist du viel begabter als Manny oder Lincoln. Ich glaube, wir werden tatsächlich die Kulmination der Gegensätze erreichen." (Fünfzehn Zentimeter) * Natürlich gibt es viel aussagekräftigere Bukowski typische Stellen in diesem Buch, aber das möchte ich hier nun wirklich nicht schreiben - ich denke, dass schon die Titel genug Feuer haben. Und Anhänger oder Leser Bukowskis wissen ganz genau was ich meine. * Für mich war dieses Buch wirklich ein ungewohntes Zwischenspiel, dass mich sehr gut unterhalten hat und es wird auch nicht mein letzter Bukowski gewesen sein. Düster, derb, obszön - und dennoch faszinierend!

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2011 um 11:59

    Ach ja, Buk, der gute alte Buk. Habe dieses Buch in einer alten Fassung von meinem Vater vererbt bekommen. Der Großmeister der Short Story, in der es um Nekrophilie, Penner, Saufen, Vögeln, besoffenes Vögeln, Nutten, Pferderennen und dem ganzen Mikrokosmos, an dem sich seitdem jeder zweite pubertierende Jüngling, der mal eine halbe Flasche Jack Daniels getrunken hat, erfolglos versucht. Bukowski war hochintelligent und zartfühlend, ein gebrochenes Individuum, das am modernen amerikanischen Traum gescheitert ist, oder besser, nie eine Chance bekommen hat. Er ergötzt sich nie am Leiden, nie an Gewalt, er lebte und schrieb darüber, und leider interpretieren ihn viele als Identifikationsfigur, die stellvertretend ein Leben gelebt hat, wie sie es gerne hätten. Buk hat mehr zu bieten, sozusagen alles.

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

     

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    rkuehne

    09. July 2009 um 08:23

    Mein erster Bukowski, aber sicher nicht mein letzter. Die kurzen Erzählungen vermeiden das, was mich oft an anderen Büchern stört, das weite Ausholen. Bukowski bringts auf den Punkt, ist derb, ehrlich, brutal, versaut und durch und durch lesenswert und unterhaltsam. Kann ich wirklich empfehlen.

  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    SagMal

    22. February 2009 um 09:42

    Das erste Buch, das ich von Bukowski gelesen habe, hat, nach einer kleinen persönlichen Vorrecherche zum Autor, meine Erwartungen erfüllt: Es geht um Gewalt, um noch mehr Sex und um noch viel mehr Alkohol. Auf Geschichten von "Friede-Freude-Eierkuchen-Leben" wartet man hier deshalb vergeblich. Nein, es werden viel mehr Short Stories präsentiert, die man ansatzweise vielleicht aus so manchem bösen Action- oder Gangsterfilm kennt. Direkt und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, fotografiert Bukowski sprachlich einfach das, wie er es selbst sagt, was um ihn herum passiert. Ich bin auf jeden Fall schon auf den nächsten Bukowski gespannt, den ich lesen werde!

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  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    yvchen

    16. February 2009 um 21:00

    Also, Bukowski ist ein Schwein. Ganz klar. Es ist mir ein Rätsel wie er mit so einem Schweinekram berühmt werden konnte. Dafür ist das Volk doch viel zu verklemmt. Ich mag seine Fäkalsprache, aber manchmal schockiert sie mich schon. Das ist mein zweiter Bukowski, hab noch 3 andere und freu mich auf sie.

  • Rezension zu "Fuck Machine" von Charles Bukowski

    Fuck Machine

    Beagle

    17. June 2008 um 09:30

    Auch diese Kurzgeschichten sind unverkennbar Bukowski.

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