Charles Bukowski Ham on Rye

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Inhaltsangabe zu „Ham on Rye“ von Charles Bukowski

With his fourth novel, legendary barfly Charles Bukowski follows the path of his alter ego Henry Chinaski through the high school years of acne and rejection, drinking his way through the Depression, and ends at the start of World War 2.

Ein bisschen wie "The Catcher in the Rye" - nur besser.

— wolkenbruch
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    Ham on Rye
    Bartlett

    Bartlett

    14. May 2013 um 19:52

    Anfang der 80er bot Bukowski mit seinem vierten Roman Ham on Rye die Möglichkeit, sein Alter Ego Henry Chinaski durch die Jugendjahre zu begleiten. Die Verarbeitung seiner eigenen Jugend und die Anregung zur Erweiterung der Kindheitserlebnisse seiner Figur lässt Bukowksis ohnehin schon derbe Rhetorik aufblühen. Henry Chinaski ist ein frustriertes Kind und später ein wütender, zielloser Jugendlicher. Kein Wunder, das Elternhaus aus dem er entstammt, ist eine pure Katastrophe. Alle Gegebenheiten, die der Protagonist durchmacht, würden in einem anderen Kontext wohl zu einem Sozialdrama ausarten, Bukowski lässt sich darauf aber nicht ein, er bleibt seinem Stil treu. Deutliche Worte und klare Aktionen, kein Gedanke des Heranwachsendenkopfes wird verschleiert. Nie hör man Chinaski über seine Situation jammern, er antwortet mit zweifelhaften Taten oder harten Worten. Der Humor bleibt dabei ubiquitär, sei es durch die Dialoge oder die teilweise absurde Komik der Situation. Auch in Ham on Rye vernachlässigt Bukowksi seine Leitthematik - drinking and f*cking - nicht. Vor allem letzteres ist zentral, schließlich geht es um einen jungen Menschen, der sich mit nicht viel im Leben anfreunden kann, zumindest aber versucht, das große Geheimnis der Weiblichkeit zu entschlüsseln. Man kann Ham on Rye durchaus als Coming-of-Age-Story bezeichnen, nur sollte man sich darauf einstellen, dass man hier keine hollywood-mäßige High School - Lovestory präsentiert bekommt. Henry Chinaski ist - wie Bukowski - anders als der Durchschnitt. Ihn zieht es in die Nähe des und der Abtrünnigen. Auch das wird in Ham on Rye versucht aufzuschlüsseln, ohne aber der Alltagspsychologie zu verfallen, sondern so, wie man Bukowski kennt: Schroff, ohne Umschweife und mit aggressivem Humor.

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