Charles Bukowski Pulp

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Inhaltsangabe zu „Pulp“ von Charles Bukowski

*Das selbstironische Adieu des alten Mannes aus L.A.*Er ist Privatdetektiv in Los Angeles, fährt einen VW Käfer und ist Stammgast in Musso’s Bar. Er ist ein alternder Ich-Protz mit Selbstmitleid. Er ist Nick Belane, der Held von Charles Bukowskis letztem Roman. Endlich kommen wieder Klienten in Nicks Büro. Lady Death, eine gefährliche Schöne, gibt ihm den Auftrag, Céline zu suchen. Ein Beerdigungsunternehmer wird von einer Außerirdischen verfolgt. Nick löst die Fälle mehr schlecht als recht – gar nicht weiter kommt er allerdings bei der Suche nach dem Red Sparrow, bis der rote Spatz schließlich ihn findet …Der letzte Roman von Charles Bukowski: Witzig, melancholisch, ein absurder Krimi.

Nicht spannend, jedoch äußerst unterhaltsam. Sprachlich extravagant!

— WolfgangHaupt

Ziemlich abgedrehte Story, aber äußerst unterhaltsam in der typischen harten, knappen und doch poetischen Sprache Bukowskis

— jomoehler

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  • Mein erster Bukowski

    Pulp

    WolfgangHaupt

    So alt musste ich werden, um den ersten Bukowski zu lesen. Meinen ersten. Und nicht meinen letzten. Worum geht es? Nicky Belane ist ein übergewichtiger, trinkender, rauchender Versager, der andere Typen gerne in die Eier kickt, wenn es mal ernst wird. Dazu kommen noch die Gossenphilosophie und die Selbstüberschätzung. Im Allgemeinen zuckt er schnell aus, obwohl er sich für einen friedfertigen Typen hält. Ich mag die Figur, alleine schon wegen seiner Sicht der Dinge, seinem Müßiggang, da sind wir Dicken solidarisch. Ob ich so sexy bin wie Nicky Belane: Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall ist die Story abgedreht, in der Mitte wusste ich schon ungefähr worum sich die Sache dreht, beziehungsweise abdreht. Was das Buch auszeichnet, ist die Sprache. Minimalistisch, trocken, auf den Punkt gebracht. Der Buchrücken hat es gut beschrieben: Bukowski ist ätzend. I like it!

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    • 3

    WolfgangHaupt

    29. September 2015 um 14:45
  • Rezension zu "Pulp. Ausgeträumt" von Charles Bukowski

    Pulp

    Vicusnigri

    06. October 2011 um 16:19

    Nick Belane, ein alternder und heruntergekommener Privatdetektiv aus L.A., der mehr schlecht als recht seine wenigen Fälle löst, wird innerhalb kurzer Zeit für mehrere obskure Aufträge engagiert. So soll er für eine geheimnisvolle Lady Death herausfinden, ob es sich bei einem bestimmten Mann tatsächlich um den Schriftsteller Celine handelt, der eigentlich schon längst tot sein müsste. Ein Ehemann will Klarheit, ob ihm seine junge Frau Hörner aufsetzt. Zudem bekommt er es mit einer Außerirdischen zu tun, die auf penetrante Art und Weise einen Bestattungsunternehmer verfolgt und last but not least soll er den Red Sparrow beschaffen, der sich aber einfach nicht auffinden lässt, bis der rote Spatz schließlich ihn findet … Bei Pulp handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen relativ kurzen Roman in Tradition der Pulp-Literatur. Grundgerüst des Romans ist eine typische Hardboiled-Privatschnüffler-Story im Stile eines Dashiell Hammet oder Raymond Chandler. Vermischt wird diese mit allerlei überdrehten phantastischen Elementen, in der sowohl Außerirdische, eigentlich bereits verstorbene Menschen als auch obskure Wesen ihren Platz darin finden. Und natürlich wird alles in der bekannten, skurril-schnoddrigen Art von Bukowski vorgetragen. Und diese Art, wie Bukowski zu schreiben pflegt, liebt man oder hasst man. Und ich liebe sie. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass mir der Roman sehr gut gefallen hat. Nick Belane ist ein absoluter Versager, nicht nur in seinem ganzen privaten Leben, sondern auch in seinem Beruf. Zuhause fühlt er sich in seinem Detektivbüro, in dessen Schreibtisch er immer eine Knarre und eine Flasche Wodka griffbereit hat, und natürlich in sämtlichen verrauchten und versifften Bars von L.A. Er selber hält sich aber natürlich für den kompetentesten Schnüffler der ganzen USA und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er den Auftrag, den er eines Tages von der begehrenswerten und geheimnisvollen Lady Death erhält, mit großem Elan angeht. Er soll für sie den großen französischen Schriftsteller Celine ausfindig machen, der in letzter Zeit öfters in L.A. gesehen wurde, vor allem in einem bestimmten Buchladen. Das Problem dabei ist, dass Celine offiziell schon vor vielen Jahren für tot erklärt wurde und, sollte er doch noch leben, ein hundertjähriger Greis sein müsste. Der gesichtete Celine ist aber ein Mann in seinen besten Jahren … Nach und nach wird er noch in weiteren Fällen um Hilfe gebeten, u.a. von einem Bestattungsunternehmer, der ein Problem mit einer Außerirdischen hat und von einem Ehemann, der sich von seiner wunderschönen jungen Frau hintergangen fühlt. Zudem soll er den Red Sparrow aufspüren. Doch was oder wer ist dieser rote Spatz? Der Roman ist ziemlich schnell gelesen. Wie so oft bei Bukowski, fliegen die Worte nur so an einem vorbei und man tut sich schwer, das Buch wegzulegen. Einen Roman des Dirty Old Man zu lesen ist einfach sehr unterhaltsam, dabei macht es keinen Unterschied ob es sich um eine autobiographisch gefärbte Geschichte wie in „Der Mann mit der Ledertasche“ und „Das Schlimmste kommt noch oder Fast einen Jugend“ handelt oder um eine rein fiktive Story wie in „Pulp“. Der Stil Bukowskis ist angenehm zu lesen und macht einfach nur Spaß. Punkt! Lieblingsstelle: „Ich trank aus und ging. Auf der Straße war es erträglicher. Ich latschte vor mich hin. Etwas musste nachgeben, und das würde nicht ich sein. Ich zählte die Vollidioten, die mir begegneten. Nach zweieinhalb Minuten war ich bei fünfzig und verzog mich in die nächste Kneipe.“

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