Charles Carillo Das Wunder kam beim Rasenmähen

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Inhaltsangabe zu „Das Wunder kam beim Rasenmähen“ von Charles Carillo

Mit achtzehn landet Mickey De Falco einen Hit über die Liebe und wird zum Star, zwanzig Jahre später kehrt er mit leeren Händen und gebrochenem Herzen zu seinen Eltern zurück. Warmherzig und augenzwinkernd erzählt Charles Carillo von einer ruhmlosen Heimkehr, den unbekannten Menschen namens Eltern und dem irrwitzigen Glauben an die einzige große Liebe.

Nach längerer Leseabstinenz hat mir dieses Buch einfach gute Laune gemacht. Flüssig geschrieben, originell und gefühlvoll.

— KerstinMichelsen
KerstinMichelsen

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  • One Hit Wonder

    Das Wunder kam beim Rasenmähen
    walli007

    walli007

    02. November 2013 um 11:45

    Vor knapp 30 Jahren hat Mickey einen Hit geschrieben, um seinen großen Liebeskummer zu verarbeiten. Damals war sein Lied auf allen Playlisten. Doch es blieb bei einem Erfolg, alle späteren Versuche, aus seinem Leben etwas zu machen scheiterten. Und nun mit 38 auf dem Tiefpunkt zieht er von Los Angeles nach New York zu seinen Eltern. Etwas sauer ist er schon, als er rausbekommt, dass seine Mutter ihm nicht erzählt hat und das, wo sie doch sonst jeden Klatsch verbreitet, dass Lynn (seine Lynn von damals) auch wieder da ist. Sie will ihre Mutter pflegen, die einen Schlaganfall hatte. Und Mickey nimmt seinen alten Job beim Landschaftsgärtner wieder auf. Sein Chef, ein väterlicher Freund, gibt ihm nicht nur einen guten Rat.  Eigentlich ist Mickey wirklich gescheitert als er bei seinen Eltern ankommt und er hat einige eigenartige Erlebnisse hinter sich, an die er sich erinnert oder von denen er seinen Gesprächspartnern berichtet. Das wirkt zu Beginn des Romans manchmal etwas in die Länge gezogen. Lynns  und Mickeys Geschichte zieht einen erst im letzten Drittel des Buches in ihren Bann, in dem der Autor mit einigen unerwarteten Wendungen aufwartet, die einigen vorherigen Ereignissen einen Sinn einhauchen. Wenn man also schon an dem Roman zu zweifeln beginnt, wird man schließlich doch mit einer Story belohnt, die einen warmen leuchtenden Sonnenaufgang erwarten lässt.

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  • Rezension zu "Das Wunder kam beim Rasenmähen" von Charles Carillo

    Das Wunder kam beim Rasenmähen
    rallus

    rallus

    09. September 2011 um 10:41

    Mickey ist ein sogenannter "One Hit Wonder" gelungen, wie das Buch im Original heißt. Warum es jetzt in das kitschige "Das Wunder kam beim Rasenmähen" übersetzt wurde weiß nur der Verlag alleine, vermutlich wurde die falsche Zielgruppe beim Originaltitel angesprochen. Doch dieser eine Hit kam daher, dass Mickey seine Liebe verlor und seitdem läuft auch einiges schief in seinem Leben. Am Tiefpunkt angelangt zieht er zurück zu seinen Eltern, hier setzt der Anfang des Buches an. Der Autor versteht es geschickt in Rückblenden das Leben von Mickey und den wichtigen Stationen seines Lebens noch einmal aufleben zu lassen. Das ist in manchen Stellen sehr gut gelungen, manchmal aber auch banal und beliebig. Leider wird das Buch am Ende sehr vorhersehbar und es geschieht dann tatsächlich ein recht unwahrscheinliches "Wunder" das dann alles wie in einem beliebigen Hollywoodschinken auflöst und "nett" beendet. Das kann man Lesen und es unterhält, der Autor kann schreiben und erzählen, aber muss man nicht.

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  • Rezension zu "Das Wunder kam beim Rasenmähen" von Charles Carillo

    Das Wunder kam beim Rasenmähen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2011 um 17:19

    Ein aberwitziger Roman über das Ergreifen von Chancen, über die wahre Liebe, über die Wirkung von Musik!

  • Rezension zu "Das Wunder kam beim Rasenmähen" von Charles Carillo

    Das Wunder kam beim Rasenmähen
    Ailis

    Ailis

    14. March 2011 um 09:37

    Charles Carillo - ein Name, den man sich merken sollte! Im letzten Jahr habe ich seinen Roman "Sag bloß Mama nichts davon" mit sehr viel Begeisterung gelesen und "Das Wunder kam beim Rasenmähen" hat mir ebenso gut gefallen. Hier erzählt Carillo die Geschichte des One-Hit-Wonders Michael "Mickey" de Falco, der mit 18 seinen einzigen Hit hatte und nun, 20 Jahre später, endgültig gescheitert in sein Elternhaus zurückkehrt. Sein Lied "Sweet Days" entstand aus dem emotionalen Tief heraus, in das der damals 17-jährige Mickey gefallen war, als seine große Liebe Lynn über Nacht verschwand. Sie ging ohne ein Wort des Abschieds und der Erklärung und meldete sich nie wieder. Mickey erlebte seinen kurzen Erfolg, schlitterte in eine kurze Ehe, manövrierte sich durch allerhand Gelegenheitsjobs und litt unter seinem Status als One-Hit-Wonder: >>>"Ich hatte genug von Fremden, die enttäuscht von meinem Leben waren. Wer zum Teufel waren sie, dass sie glaubten, sie hätten ein Recht dazu?" <<< Nun ist er zurückgekehrt in seinen Heimatort, lebt wieder bei seinen Eltern, schläft in seinem alten Kinderzimmer und arbeitet wieder in dem Job als Gärtnergehilfe, den er bereits als Schüler hatte. Überall begegnen ihm Menschen, die ihm mit einer Mischung aus Begeisterung und Mitleid begegnen, was nicht leicht zu ertragen ist. Doch dann erreicht ihn eine Nachricht, die auch ihn wieder zurück in die Vergangenheit katapultiert und die gleichzeitig seine Zukunft in einem anderen Licht erscheinen lässt. Charles Carillo ist der geborene Geschichtenerzähler. Die Seiten fliegen nur so dahin und kaum hat man sich versehen, hat man 400 Seiten verschlungen, auf denen man in die traurige Geschichte von Mickey und Lynn eingetaucht ist. Doch Carillo zeichnet seine Figuren nicht als vom Leben gebrochen, man spürt, dass noch Mut und Hoffnung in ihnen brennt und sie noch lange nicht bereit sind aufzugeben. Möglich macht das vor allem Carillos Humor und sein wunderbarer Wortwitz, der den Dialogen Schwung verleiht und die Erzählungen aufpeppt. In einer Welt, in der noch gelacht werden kann, ist noch nicht alles verloren. Daher verzeiht man ihm auch, dass die Lösung um Lynns Verschwinden bereits früh zu erahnen ist und letztlich nicht erstaunt - es macht nichts aus, weil die Lektüre dieses Buches einfach unterhaltsam war.

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