Charles Cumming

 3.2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Die Tunis Affäre, Die Trinity Verschwörung und weiteren Büchern.
Charles Cumming

Lebenslauf von Charles Cumming

Charles Cumming wurde im Jahr 1971 in Schottland geboren und hat in Eton und an der University of Edinburgh Englische Literatur studiert. In den 1990er Jahren wurde er von dem britischen Auslandsgeheimdienst M16 angeworben. Für den Beruf ist er 1996 nach Montreal gezogen, wo er seine beruflichen Erfahrungen in dem Roman "A Spy by Nature" verarbeitet hat. Charles Cumming wurde für verschiedene Preise nominiert und mit dem Steel Dagger ausgezeichnet.

Alle Bücher von Charles Cumming

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Die Tunis Affäre

Die Tunis Affäre

 (4)
Erschienen am 17.03.2014
Die Trinity Verschwörung

Die Trinity Verschwörung

 (4)
Erschienen am 19.11.2012
Das Istanbul-Komplott

Das Istanbul-Komplott

 (2)
Erschienen am 14.09.2015
Die London Connection

Die London Connection

 (1)
Erschienen am 16.10.2017
Die Trinity Verschwörung

Die Trinity Verschwörung

 (0)
Erschienen am 26.11.2012
A Foreign Country

A Foreign Country

 (0)
Erschienen am 07.08.2012
The Hidden Man

The Hidden Man

 (0)
Erschienen am 29.07.2004
Typhoon

Typhoon

 (0)
Erschienen am 17.02.2010

Neue Rezensionen zu Charles Cumming

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martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Das Istanbul-Komplott" von Charles Cumming

Die ewige Warteschleife ...
martina_turbanischvor 4 Tagen

Noch immer steht Tom Kell in der Warteschleife, was ihm nicht wirklich gut tut. Umso schneller ist er dabei, als die Chefin des britischen Geheimdienstes ihn bittet, die Umstände des Todes eines Kollegen aufzuklären.

Paul Wallinger war für Tom so etwas wie ein Freund und er glaubt nicht daran, dass sein Tod ein Unfall oder gar ein Selbstmord war. Also macht er sich auf den Weg nach Istanbul und beginnt seine Ermittlungen.

Mein Eindruck:

Irgendwann dämmerte Thomas Kell, dass die Zahl der Beerdigungen im laufenden Kalenderjahr die der Hochzeiten überstieg. Das Istanbul-Komplott, S. 36

Warteschleife

Noch immer steht Thomas Kell beruflich in der Warteschleife, wie auch schon in Die Tunis-Affäre. Dieser Zustand zerrt an seinen Nerven und letztlich auch an seiner Gesundheit. In Das Istanbul-Komplott erfahre ich als Leser ein bisschen mehr darüber, wie es dazu kam und was es mit Zeuge X auf sich hat. Trotzdem (und auch weil Wallinger sein Freund war) erklärt er sich bereit, die Umstände seine Todes zu klären. Einerseits finde ich das sehr löblich, aber auch ein bisschen unverständlich. Aber natürlich hofft er, dadurch wieder einen Fuß in den aktiven Dienst setzen zu können.

Informationsfluss

Viel unverständlicher finde ich sein beinahe blindes Vertrauen in Amelia Leven. Sie gibt ihm nur häppchenweise Informationen, immer nur so viel, wie unbedingt sein muss. Ein bisschen mehr Vertrauen sollte die Chefin des MI6 in ihre Agenten schon haben. Auch als sie bemerkt, dass Tom mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Rachel Wallinger, die Tochter von Paul Wallinger, entwickelt, klärt sie ihn nicht über deren Rolle auf. Amelia ist mir von Herzen unsympathisch :-)

Doppelmoral

Im Laufe seiner Ermittlungen deckt Tom eine Menge auf und kommt letztlich einem Doppelagenten, dem sogenannten Maulwurf, auf die Spur. Am Ende stellt sich heraus, dass dieser mit der Doppelmoral im Agentengewerbe nicht zurechtkam – was ich gut nachvollziehen kann. Diese Doppelmoral ist eines der zentralen Themen in Das Istanbul-Komplott und passt durchaus zur aktuellen, realen politischen Lage. Ich bin gespannt, ob dieses Thema Bestandteil der Roman-Reihe rund um Tom Kell bleibt.

Einblicke

Ich fand Tom Kell schon in Die Tunis-Affäre recht sympathisch und durch die vielen Kleinigkeiten, die ich über ihn und sein Leben in Das Istanbul-Komplott erfahren habe, ist er mir schon ein Stück weit ans Herz gewachsen :-) Ich weiß jetzt nicht so genau, wie der typische Agenten-Roman auszusehen hat, aber Charles Cummings Schreibstil und seine Charakterzeichnungen gefallen mir wirklich gut. Nicht sentimental, sondern eher ein bisschen wie auf dem Seziertisch, wird Stück für Stück immer etwas mehr über die Persönlichkeit der Protagonisten aufgedeckt. Es wird gar nicht so viel geballert (dafür gab es eher mysteriöse Todesfälle), es wird auch nicht in jedem Buch (bisher jedenfalls) die Welt gerettet und trotzdem war auch Das Istanbul-Komplott wieder spannend und gab vor allem spannende Einblicke in das Leben der Agenten.

Mein Fazit:

Das Istanbul-Komplott ist ein spannender, sehr komplexer Agenten-Roman, abseits von Klischee und James-Bond-Allüren. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf einen neuen Band der Reihe :-)

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yesterdays avatar

Rezension zu "Die Tunis Affäre" von Charles Cumming

Mit Agenten durch Europa
yesterdayvor 2 Jahren

Einen wunderbar strukturieren (Agenten-)Thriller hat Charles Cumming hier geschrieben. Der Lesefluss bleibt stets aufrecht, die Abschnitte sind angenehm kurz, falls man wider Willen doch eine Pause machen muss. Der Schreibstil und die Örtlichkeiten sind stimmig, nur bei Morden darf man nicht zu viel Vorstellungskraft besitzen.
Cumming schickt den ausgemusterten Ex-Agenten Thomas Kell auf einen Sondereinsatz. Ein Arbeitskollege heuert ihn an, um die verschwundene designierte Chefin, Amelia Levene, des MI6 zu finden. Quer durch Europa geht die Suche, um zu klären, ob sie nicht doch einfach kurzfristigen Urlaub für eine Liebesaffäre geplant hat. Unterstützung bekommt Kell dabei von pensionierten ehemaligen Agenten, Computerspezialisten und dem ein oder anderen Scharfschützen. Doch allzu blutig wird es nicht, vielmehr stehen Taktik, Raffinesse und Beobachtungsgabe im Vordergrund. Alles soweit spannend und realistisch. Man darf nur nicht zusammenrechnen, was Kell in Summe an Geld ausgibt. Ob das schriftstellerische Freiheit ist oder es in diesem Punkt bei den Geheimdiensten weltweit wirklich so zugeht, weiß natürlich niemand.
Da Kell ein Spitzenmann ist, findet er Amelia natürlich relativ schnell und man fragt sich kurz, warum denn noch so viele Seiten folgen. Doch die Geschichte ist wesentlich verstrickter und spielt letztlich sogar auf tiefgreifende Differenzen zwischen verschiedenen Geheimdiensten an. 380 Seiten vergehen wie ein Flug von London nach Paris und bis inklusive Danksagung ist alles stimmig. Ein paar Dinge, die scheinbar allzu leicht gelingen, wiegt der Autor gekonnt mit kleineren und größeren Pannen auf. Und auch Humor findet seinen Platz in diesem Thriller.

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