Charles Cumming Die Tunis Affäre

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Inhaltsangabe zu „Die Tunis Affäre“ von Charles Cumming

Sechs Tage, in denen das Schicksal Großbritanniens in der Hand eines Mannes liegt Seit Tagen fehlt von Amelia Levene jede Spur. Ihr Verschwinden löst hinter den Kulissen des britischen Auslandsgeheimdienstes die größte Krise der jüngsten Vergangenheit aus. Denn in wenigen Wochen sollte Amelia ihre Stelle als erste weibliche Chefin des MI6 antreten. Für Thomas Kell jedoch wird der Fall zur Chance. Der wegen Fehlverhaltens entlassene Agent wird von seinen einstigen Vorgesetzten auf die Sache angesetzt. Seine Suche führt Kell von Paris nach Tunis, wo er einem Geheimnis aus Amelias Vergangenheit auf die Spur kommt, das Großbritanniens Sicherheit akut gefährdet und auch für ihn selbst zur tödlichen Bedrohung wird. Und nicht nur für ihn. Mit einer handvoll „freischaffender“ Experten versucht er, seine Gegner auszuschalten und Amelia vor einer Katastrophe zu bewahren.

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    Die Tunis Affäre
    yesterday

    yesterday

    29. July 2016 um 21:55

    Einen wunderbar strukturieren (Agenten-)Thriller hat Charles Cumming hier geschrieben. Der Lesefluss bleibt stets aufrecht, die Abschnitte sind angenehm kurz, falls man wider Willen doch eine Pause machen muss. Der Schreibstil und die Örtlichkeiten sind stimmig, nur bei Morden darf man nicht zu viel Vorstellungskraft besitzen. Cumming schickt den ausgemusterten Ex-Agenten Thomas Kell auf einen Sondereinsatz. Ein Arbeitskollege heuert ihn an, um die verschwundene designierte Chefin, Amelia Levene, des MI6 zu finden. Quer durch Europa geht die Suche, um zu klären, ob sie nicht doch einfach kurzfristigen Urlaub für eine Liebesaffäre geplant hat. Unterstützung bekommt Kell dabei von pensionierten ehemaligen Agenten, Computerspezialisten und dem ein oder anderen Scharfschützen. Doch allzu blutig wird es nicht, vielmehr stehen Taktik, Raffinesse und Beobachtungsgabe im Vordergrund. Alles soweit spannend und realistisch. Man darf nur nicht zusammenrechnen, was Kell in Summe an Geld ausgibt. Ob das schriftstellerische Freiheit ist oder es in diesem Punkt bei den Geheimdiensten weltweit wirklich so zugeht, weiß natürlich niemand. Da Kell ein Spitzenmann ist, findet er Amelia natürlich relativ schnell und man fragt sich kurz, warum denn noch so viele Seiten folgen. Doch die Geschichte ist wesentlich verstrickter und spielt letztlich sogar auf tiefgreifende Differenzen zwischen verschiedenen Geheimdiensten an. 380 Seiten vergehen wie ein Flug von London nach Paris und bis inklusive Danksagung ist alles stimmig. Ein paar Dinge, die scheinbar allzu leicht gelingen, wiegt der Autor gekonnt mit kleineren und größeren Pannen auf. Und auch Humor findet seinen Platz in diesem Thriller.

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