Charles D. Soule

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Daredevil: So finster die Nacht, Uncanny Inhumans und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Charles D. Soule

Daredevil: So finster die Nacht

Daredevil: So finster die Nacht

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Erschienen am 13.02.2018
Daredevil/Punisher: Der siebte Kreis

Daredevil/Punisher: Der siebte Kreis

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Erschienen am 27.03.2017
Uncanny Inhumans

Uncanny Inhumans

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Erschienen am 13.06.2017
Uncanny Inhumans

Uncanny Inhumans

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Erschienen am 10.01.2017
Secret Wars: Civil War

Secret Wars: Civil War

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Erschienen am 14.03.2017

Neue Rezensionen zu Charles D. Soule

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Mueli77s avatar

Rezension zu "Daredevil: So finster die Nacht" von Charles D. Soule

Der Teufel ist wieder unterwegs, aber er ist nicht mehr alleine ...
Mueli77vor 9 Monaten

Eine mysteriöse Mordserie, bei der die Opfer alle Inhumans sind und als „Kunstwerke“ missbraucht werden, erschüttert New York. Gemeinsam mit seinem neuen Sidekick Blindspot macht sich Daredevil auf die Jagd nach dem Serienkiller Muse. Nur leider macht ihm sein Job als Bezirksstaatsanwalt die Arbeit als Daredevil wesentlich schwerer, da er nun nicht mehr sein eigener Chef ist und so muss sich Blindspot alleine dem Killer stellen. Doch vorher muss er noch mit Spider-Man in Macau einen sehr wichtigen Aktenkoffer in seinen Besitz bringen …

Zuerst wird dem deutschen Leser das erste Aufeinandertreffen von Daredevil und seinem neuen Sidekick Blindspot aus dem US-All-New All-Different Marvel Point One Nr. 1 präsentiert, damit man sich nicht wundert, weshalb der blinde Superheld nun einen Schüler an seiner Seite hat. Danach geht es nach Macau, wo Daredevil einen Aktenkoffer beschaffen muss. Die Notwendigkeit hierfür wird kurz in der Einleitung zum Band erklärt und hat mit der erneuten Verschleierung seiner Geheimidentität zu tun. Dieser Zweiteiler ist ganz nett und unterhaltsam, offenbart aber auch eine gewisse „Notwendigkeit“ Comicserien untereinander zu pushen, denn so wirklich wichtig ist Spider-Man für die Story nicht und hätte auch durchaus von Blindspot ersetzt werden können.
Dessen Rolle wird dafür im Fünfteiler „Finstere Kunst“ umso wichtiger. Denn durch Matts neue berufliche Ausrichtung, die ebenfalls mit seiner Vergangenheit und der Geheimidentität zusammenhängt, ist dieser als Daredevil auf die Hilfe von Blindspot angewiesen, als es um die Aufklärung der grausamen und mysteriösen Mordserie an Inhumans geht. Dabei kreiert Charles Soule einen spannenden Thriller mit Noir-Elementen der zu Beginn richtig fesselt. Doch spätestens ab dem dritten Kapitel verzettelt sich Soule in dem Versuch aus der Ermittlung und dem Katz-und-Maus-Spiel auch noch einen Politthriller zu machen, indem er die politischen Verwicklungen von New York mit New Attilan, dem neuen Staat der Inhumans mit einfließen lässt. Gerade dieser Teil, als es darum geht Befugnisse zu klären und Machtverhältnisse darzustellen zieht die eigentliche Story nur in die Länge, was letztendlich dazu führt, dass ich zwischendurch schon so meine Probleme hatte, ob ich noch weiterlesen möchte, oder nicht. Letztendlich hat aber der Drang um die Aufklärung der Mordserie und der Wunsch nach dem Wissen über die Beweggründe des Killers überwogen.

Neben Charles Soule als Autor gibt es noch zwei weitere namhafte Künstler, die für die zeichnerische Umsetzung verantwortlich sind. Da wäre zum einen Goran Sudžuka, der den Zweiteiler mit Spider-Man ins visuell rechte Licht zu versetzen versucht und Ron Garney, der sowohl das erste Treffen von Blindspot und Daredevil inszenierte, als auch den „Finstere Kunst“-Fünfteiler. Beide Zeichner haben dabei ihren jeweils eigenen Stil, ähneln sich aber dennoch in gewisser Weise, sodass es zwar zu einem sichtbaren aber nicht störenden Wechsel im Artwork kommt. Auch passen Sudžukas leicht freundlichere Zeichnungen besser zu dem weitaus actionlastigeren Zweiteiler inmitten von Macau mit seinem noblen Auftreten. Dem gegenüber steht Ron Garneys düstere Version von New York. Wo Sudžuka noch etwas Plastisches in seinen Zeichnungen unterbringt setzt Garney hingegen vollkommen auf Zweidimensionalität. Würde man die Farben bei Garneys Artwork entfernen, sähe es wie ein Holzschnitt oder Kupferstich aus. Große schwarze Flächen, die nur von weißen Strichen unterbrochen werden. Keine Grautöne oder sonstige Abstufungen, sondern nur harte Kanten und deutliche Kontraste. Alles wirkt trotz einer gewissen Minimalistik Sudžuka sehr modern, dynamisch und irgendwie direkt.
Die farbliche Unterstützung in diesem Band liefert Matt Milla, der Sudžukas und Garneys Artwork nicht einfach nur ergänzt, sondern stellenweise um sehr interessante Ansätze erweitert. Gerade bei Garney sind es die kleinen aber feinen Akzente, die aus den ohnehin schon sehr gelungenen Zeichnungen kleine Kunstwerke entstehen lassen.

Der Band ist um einiges besser, als das, was sonst auf dem US-Superheldensektor erscheint und daher qualitativ noch eine Stufe über dem bekannten Mainstream. Und dennoch fehlt dem Band das Besondere, dass den Leser dazu bewegt unbedingt mehr von Daredevil lesen zu wollen. Gerade Blindspot und dessen Schicksal rufen zumindest bei mir kaum Emotionen hervor und so wirklich wichtig ist es mir derzeit auch nicht, wie es mit ihm weitergeht. Die Fans des Teufels werden sich sicherlich darüber freuen, dass es neues Material gibt und alle anderen erhalten immerhin einen guten und abwechslungsreichen Band, aber an die früheren Glanzzeiten unter Bendis, Brubaker und Waid reicht er leider nicht heran.

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Rezension zu "Daredevil: So finster die Nacht" von Charles D. Soule

Düster, verworren, brutal und definitiv nicht für Kinder geeignet
Soerenvor 10 Monaten

Es hat einige Zeit gedauert, bis wir endlich etwas Neues von Daredevil in Deutschland lesen konnten. Von dem durchschnittlichen Band mit dem Punisher einmal abgesehen, der eh bloß ein kleiner Appetithappen war. Es ist Panini definitiv hoch anzurechnen, dass sie trotz der bisher mauen Verkaufszahlen immer noch am Mann ohne Furcht festhalten. Dennoch bin ich mit der Veröffentlichungspolitik des neuen Bandes nicht hundertprozentig zufrieden. Als Daredevil-Fan habe ich alle zuvor erschienenen Bände der DD-Reihe gelesen - die damit endete, dass Matt immer noch in San Francisco abgetaucht war. In "So finster die Nacht" allerdings ist er nicht nur wieder in seiner alten Heimat New York, sondern arbeitet obendrein als Staatsanwalt und hat es noch dazu irgendwie geschafft, dass niemand mehr seine Geheimidentität kennt. Warum das alles so ist, wird leider nicht erklärt. Vermutlich findet sich die Lösung darauf in einer der leider nicht auf deutsch erschienenen Heftausgaben 1 -7 der neuen US-Daredevil-Reihe. Wieso man sich diese Teile gespart hat, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wollte man für den Neustart von Daredevil eine Hammerstory. Und die wird mit "So finster die Nacht" eindeutig geliefert. Die Geschichte ist düster, verworren, brutal und definitiv nicht für Kinder geeignet. Also genau all jene Dinge, die wir an DD lieben und schätzen. Noch dazu bekommen wir mit Muse einen sehr interessanten neuen Gegner. Wäre schön, wenn wir von dem in Zukunft noch mehr lesen könnten. Gleiches trifft auf Daredevil zu. Und wahrscheinlich sogar für seinen neuen Sidekick Blindspot, den offenbar ein ziemlich ähnliches Schicksal wie Matt in seiner Kindheit ereilen wird.
Ich hoffe, der neue Band verkauft sich gut genug, dass noch viele weitere folgen werden. Dann aber bitte wieder in chronologischer Reihenfolge.

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Rezension zu "Daredevil/Punisher: Der siebte Kreis" von Charles D. Soule

Tolle Zeichnungen, aber durchschnittliche Story
Soerenvor 2 Jahren

Die Zeichnungen fand ich gut, aber die Geschichte ist eher durchschnittlich. Im Grunde genommen war es eine Superhelden-Klopperei zwischen Daredevil und dem Punisher inklusive ein paar Gäste, die sich über vier Hefte erstreckte. Das war von der Handlung her ein bisschen dünn. Aber wenn es hilft, DD nach Deutschland zurückzubringen, habe ich den Band natürlich trotzdem gerne gekauft. In denen dann hoffentlich auch geklärt wird, warum der Dämon ein neues Kostüm hat und sich zurück in New York befindet.

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