Charles DICKENS Eine Geschichte aus zwei Städten

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Inhaltsangabe zu „Eine Geschichte aus zwei Städten“ von Charles DICKENS

Eine Geschichte aus zwei Städten (Originaltitel: A Tale of Two Cities) ist ein historischer Roman von Charles Dickens. Geschrieben 1859, ist das Buch mit über 200 Millionen verkauften Ausgaben das meistgedruckte original englischsprachige Buch aller Zeiten und gehört zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur.

Dickens fängt die düstere Atmosphäre der Französischen Revolution ein und schafft interessante Figuren mit den unterschiedlichsten Motiven

— Azalee

Spannender dritter Teil, der leider vom langweiligen Anfang überschattet ist.

— Freda_Graufuss

Ein Klassiker ohne frage ein bisschen wirr ein bisschen lang aber gut

— Leila_James

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  • Düstere Stimmung und interessante Figuren

    Eine Geschichte aus zwei Städten

    Azalee

    04. March 2017 um 21:04

    Es war nicht der erste Dickens, den ich gelesen habe, aber der erste seit langer Zeit und in einer "richtigen" Übersetzung für Erwachsene (die Weihnachtsgeschichte und Oliver Twist habe ich vor wahrscheinlich zehn Jahren in einer extra Ausgabe für Kinder gelesen).SCHREIBSTIL: Zu Beginn fiel es mit etwas schwer in die Handlung hineinzufinden, weil die Sätze teilweise recht verschachtelt waren. Dickens Beschreibungen sind genau passend, es sind keine ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen, aber dennoch kann man sich die Atmosphäre und die Personen gut vorstellen. Das Buch ist aus der Perspektive eine allwissenden Erzählers geschrieben, dadurch hat der Leser Einblick in mehrere Personen. Zudem kommentiert er das Geschehen immer wieder. HANDLUNG: Wir befinden uns in England und in Frankreich, vor, während und nach der Französischen Revolution. Es dauert nach einem packenden Anfang, in dem Lucie Manette und ihr Vater nach vielen Jahren wieder vereinigt werden,  wieder einige Zeit bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, der Leser kann in der Zeit die Vorbereitungen bis zur Revolution mitverfolgen. Erst nach der Revolution nimmt das Schicksal der Figuren seinen Lauf, Charles Darnay, dem Ehemann von Lucie Manette, soll auf durch die Hand der "Frau Guillotine" sterben, seine Ehefrau und vor allem ihr Vater versuchen das mit allen Mitteln zu verhindern. FIGUREN: Dickens stellt in seinem Werk eine Vielzahl der unterschiedlichsten Figuren vor. Angesichts der Fülle an Figuren ist es nicht verwunderlich, dass die meisten sich auf einen oder einige wenige Charakterzüge beschränken. Genauso wenig wird geschildert, wie sichd die Gefühle tatsächlich entwickeln (hier hatte ich anhand der Beschreibung mehr erwartet, auch das Cover der Insel-Ausgabe täuscht den Anschein einer Romanze vor), stattdessen werden sie dem Leser meist einfach "serviert". Für den Roman ist das ausreichend und bietet dem Leser die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Motive kennenzulernen. Da sind einerseits die "Engländer", die mit den Folgen der Französischen Revolution zu kämpfen haben. Sie sind alle mehr oder weniger gut ausgearbeitet, irgendwie mochte ich Jerry ja recht gern (auch wenn er seine Ehefrau alles andere als gut behandelt, aber ich fand seine Figur recht witzig und auch den Sinneswandel, den er im Laufe der Zeit vollzieht gut geschildert). Lucie Manette steht im Mittelpunkt, sie wird von einem ganzen Haufen Männer umsorgt und umschwärmt. Ihnen allen kommt sie mit viele Güte und Liebe entgegen. Ihr Vater, der Arzt und Schuhmacher ist von einer düsteren Vergangenheit geprägt, immer wieder scheint diese durch. Er würde, genauso wie alle anderen Männer, wahrscheinlich alles für Lucie tun. Sydney Carton schließlich gibt alles - sein Leben. Man merkt durchaus seine Verzweiflung über sein scheinbar sinnloses Dasein und wie er sich im Laufe der Zeit wandelt. Auch die Motive der Franzosen sind meist klar, ihre Lebensumstände werden auch hinreichend geschildert. Auf das bekannte (und fälschlicherweise) Marie Antoinette zugeschriebene "Wenn das Volk kein Brot hat, sollen sie doch Kuchen essen" warten wir vergeblich. Stattdessen soll das Volk gar mit Gras abgespeist werden - der arme Kerl in Dickens Werk, der das gesagt hat, wird daür glatt als einer der ersten geopfert. Schon das zeigt durchaus, wie hart das einfache Volk damals leben musste und macht auch die Ankläge Charles Darnays bis zu einem gewissen Grad verständlich. FAZIT: Dickens schafft hier ein Werk über die Französische Revolution. Wer leichte Lektüre für nebenbei erwartet, ist hier falsch, stattdessen lassen seine Beschreibungen durchaus ab und zu einen herben Beigeschmack zurück. Er überzeugt mit einer Fülle an Figuren, die alle ihre eigenen Motive haben. Allzu tief ausgearbeitet sind sie nicht, das ist angesichts der Tatsache, dass jeder einmal im Mittelpunkt stehen soll, auch gar nicht so stark möglich (es sei denn er hätte nochmal fünfhundert Seiten drangeklatscht - ob er dann allerdings, gerade auch in seiner Zeit - noch so viele Leser gefunden hätte, ist fraglich).

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  • Leserunde zu "Eine Geschichte aus zwei Städten" von Charles DICKENS

    Eine Geschichte aus zwei Städten

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Im Dezember haben wir uns für "Eine Geschichte aus zwei Städten" von Charles Dickens entschieden. Ich freue mich ganz besonders auf diese Leserunde, da Dickens einer meiner Lieblingsautoren ist und ich finde, dass er mit seiner Menschlichkeit und Wärme ganz wunderbar in den Dezember passt. :-)Die Leserunde beginnt am 1. Dezember und wie immer sind alle Interessierten herzlich eingeladen mitzulesen. Bitte denkt auch daran, eure Beiträge in die richtigen Kategorien zu schreiben und die Spoilerhaken zu setzen!Viel Spaß!

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    • 142

    Freda_Graufuss

    28. December 2016 um 21:25
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    Apfelgruen schreibt Also in den anderen Romanen, die ich gelesen habe (David Copperfield, Bleak House, Große Erwartungen) blieben die Frauen nicht so blass.

    David Copperfields erste Frau Dora war aber auch so ein Dummchen.

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