Charles Dantzig Pourquoi lire?

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Inhaltsangabe zu „Pourquoi lire?“ von Charles Dantzig

Ein Essay Charles Dantzigs über die Bedeutung des Lesens, dessen Wichtigkeit und gleichzeitiger Überflüssigkeit. Gelesen wird aus vielerlei Gründen, um Antworten auf Fragen zu erhalten, mehr über das Reisen herauszufinden, um sich zu erinnern und um zu vergessen 2010 erhielt der Autor den Prix Jean Giono.

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  • Rezension zu "Pourquoi lire?" von Charles Dantzig

    Pourquoi lire?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2012 um 12:31

    Un lecteur n’est pas un consommateur qui ferait disparaître les livres en les mangeant. Quand on dit qu’il dévore, l’image est hasardeuse. Un bon lecteur écrit en même temps qu’il lit. Il entoure, raie, met des appréciations dans tous les interstices laissés libre par l’imprimeur. "Pourquoi lire?" - Warum lesen? sagt eigentlich schon alles über dieses Büchlein aus, denn der französische Schriftsteller Charles Dantzig geht hier genau dieser Fragestellung nach. Warum lesen wir eigentlich? Lesen wir um uns selbst zu finden? Oder um uns zu trösten? Oder etwa der Gesundheit wegen? Oder lesen wir - ganz banal - wegen dem Genuss? Lesen wir etwa nur, um überhaupt stolz sagen zu können, dass wir etwas gelesen haben? Dies alles und mehr beleuchtet der Autor in über 70 kleinen Kapitelchen und schreckt auch nicht davor zurück, Twilight zu kritisieren oder sich von Kant anzuhören, er würde ihn ja doch nur zitieren, weil er auf eine Übersetzung ins Deutsche hoffe. Nun, das hat Dantzig immerhin erreicht - "Wozu lesen?" erschien im September 2011 im Steidl Verlag. Die kleinen Kapitel sind in der Regel nur ein bis zwei Seiten lang und bieten sich wunderbar dazu an, einfach mal zwischendurch wieder ein paar Seiten in diesem Buch zu schmökern. Durch die kurz gehaltenen Passagen zu jedem Aspekt der Literatur, wird natürlich auch ausschweifendes Schwafeln schon im Keim erstickt, was ich sehr angenehm fand und das Buch zu einer leichten und unterhaltsamen Lektüre machten. Das französische Vokabular war teilweise dann allerdings doch anspruchsvoller als gedacht und so haben sich mir einzelne Abschnitte auf Grund ihres teilweise recht philosophischen Gehalts nicht 100%ig erschlossen, doch im Großen und Ganzen hat mir die Lektüre dieses Buches großen Spaß gemacht und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen - natürlich vor allem für alle bibliophilen Menschen. Auch wenn ich bei so einer Fülle an beleuchteten Aspekten nicht immer ganz einer Meinung mit Monsieur Dantzig war, fanden sich doch immer wieder auch sehr interessante Denkanstöße und kleine Anekdoten aus der eigenen Leseerfahrung des Autors. Gespickt wurde das ganze dann zwischendurch immer wieder mit kurzen Zitaten aus anderen Büchern und hin und wieder kleinen Schwarzweiß-Fotos - auch wenn mir der Sinn letzterer manchmal etwas im Verborgenen blieb... Dantzig versteht es wahrlich, mit den Worten zu spielen und auch wenn mir da sicher einiges entgangen ist, ist meine Zitate- und Sprüchesammlung doch wieder um einige Schätze reicher geworden. On ne lit pas pour le livre, on lit pour soi. Il n’y a pas plus égoïste qu’un lecteur.

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