Charles Dickens David Copperfield

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Inhaltsangabe zu „David Copperfield“ von Charles Dickens

Das England der beginnenden Industrialisierung: harsche Erziehungseinrichtungen, Schuldnergefängnisse. Es schlägt Mitternacht an einem Freitag, da mischt sich unter die Glockenschläge der Schrei des Neugeborenen David Copperfield. Kein gutes Omen. Doch Charles Dickens versteht es, mit überbordendem Realismus und scharfer Zunge, mit Gefühl und Witz, nicht nur den Leidensweg des Jungen zu schildern, sondern ein buntes Regiment an Figuren vorzuführen, die in ihrer Verbohrtheit oder Herzensgüte noch lange lebendig bleiben, nachdem man das Buch zugeschlagen hat. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Dickens sollte man gelesen haben - aber ein wenig Geduld braucht man dafür.

— Bibliophiler
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Gute Grundidee, das Buch hat mich aber nicht wirklich berührt

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    David Copperfield
    Der_Leser

    Der_Leser

    04. October 2016 um 11:38

    Mit keiner anderen Romanfigur habe ich so gelitten, gelacht und gefühlt wie mit diesem David Copperfield!

  • Leserunde zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Hallorin

    Hallorin

    Liebe Lesefreunde, willkommen zur Mai-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat" (zugehöriges Plauder- und Infothema hier) Im Mai lesen wir "David Copperfield" von Charles Dickens. Beginn der Leserunde ist am 01. Mai 2014, wobei späteres Einsteigen immer möglich ist :) Wikipedia sagt: Viele Elemente der Geschichte folgen Ereignissen aus Dickens’ eigenem Leben, David Copperfield gilt daher als der am stärksten autobiographisch geprägte Roman seines Gesamtwerkes. Dickens selbst bezeichnete David Copperfield als seine Lieblingsgeschichte. Wie immer meine üblichen Bitten: 1. Beiträge in Leseabschnitten immer mit Spoiler-Haken versehen, schließlich will keiner schon vorher wissen, wer der Mörder ist ;) 2. Schreibt Eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, es macht Leserunden unübersichtlich, wenn Texte nur unter "Alle Beiträge" stehen.

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    • 410
  • David Copperfield: magisch!

    David Copperfield
    Hallorin

    Hallorin

    In diesem Buch geschehen einige höchst traurige Dinge - aber selten kann man traurige Dinge derart "schön" lesen wie hier! Der Leser fiebert und trauert mit - und schlägt das Buch am Ende doch irgendwie getröstet und mit einem Lächeln zu. Es ist ein bißchen wie ein Märchen und man darf hoffen, am Ende des eigenen Lebens eine ebenso positive Bilanz ziehen zu dürfen wie David Copperfield. Dieses Buch bestätigte mir (wieder einmal), dass es Verschwendung ist, seine Zeit mit Thrillern oder ähnlichen zeitgenössischen Werken zu verbringen - nicht solange es unter den Klassikern noch so viele Schätze zu entdecken gibt.

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    • 4
  • Gib nicht auf, David

    David Copperfield
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    Gib nicht auf, David. Das möchte man ihm immer wieder zurufen. Liebevoll kümmern sich die Mutter und das Kindermädchen Pegotty um ihn, bis Stiefvater Murdstone in das Leben dieses Trios eintritt und es schafft, Davids Mutter seelisch zu Tode zu quälen. Der Junge wird in eine Schule verbannt, wo er mit seinen Kameraden wie in einem Sträflingslager gehalten wird. Dann wird er auf eine Laufbahn als Ettikettenkleber vorbereitet, weil der Unterhalt des Jungen dort für den Stiefvater günstiger ist als auf der Schule. Mister Micawber, ein gescheiterter Philisoph mit großer Familie und ohne Geld, wird sein Beschützer und Trostspender. Als der in eine andere Stadt zieht, verläßt auch David mit fast zwölf Jahren aus Verzweiflung London und reist zu seiner Tante Betsy Trotwood. Obwohl er nicht genau weiß, wo sie wohnt, findet er sie. Und mit ihr beginnt für ihn auch eine neue Zukunft. Die Langatmigkeit der Beschreibungen ist nicht immer für einen Leser der heutigen Zeit zu ertragen. Auch die langen Sätze tun mitunter weh. Aber der Humor und die Macken der Charaktere sind unnachahmbar und unübertroffen.

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    • 3
    Arun

    Arun

    27. March 2014 um 19:39
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    sabisteb

    sabisteb

    19. March 2012 um 12:34

    David Copperfield oder besser „The Personal History Experience and Observation of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery „ erzählt die Lebensgeschichte des David bzw. Trottwood Copperfield. Schon als David geboren wird, ist er Halbwaise, denn er ist ein nachgeborenes Kind und kommt erst nach dem Tode seines Vaters zur Welt. Davids Mutter ist von sanftem Gemüt und gibt sich redlich Mühe alleine klar zu kommen, wäre aber ohne Peggotty, Davids Amme, hilflos und verloren. Daher heiratet Davids Mutter recht bald wieder, um einen Beschützer zu haben. David kommt mit seinem Stiefvater Mr. Edward Murdstone und dessen Schwester Jane nicht klar und wird vom diesem in das Internat Salem House verbannt, wo er sich mit James Steerforth und Tommy Traddles befreundet. Eine Freundschaft, die sein späteres Leben beeinflussen wird, sowohl zu Guten als auch zum Schlechten. Davids Mutter bekommt in der Zwischenzeit einen weiteren Sohn, stirbt aber kurz darauf, so dass David zum Vollwaisen wird und von Mr. Murdstone zum Arbeiten in seine Fabrik in London geschickt wird, an der Mr. Murdstone Anteilseigner ist. David flüchtet, nimmt sein Leben selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach seiner Tante Betsey Trotwood. Eine Entscheidung, die beider Leben entscheidend verändert. Circa 15-30 Jahre begleitet der Leser David durch die Höhen und Tiefen der Kindheit und Jugend. Man ist dabei, als David sich verliebt und um seine Angebetete wirbt. Ein durchaus abwechslungsreiches Leben, das in längeren Episoden auszugsweise ausführlich beschrieben wird, um sich nach größeren Zeitsprüngen dem nächsten Lebensabschnitt zu widmen. Der Leser begleitet David und seine Freunde und Bekannte durch kleine und große Katastrophen und Skandale und begegnet dabei vielen Charakteren, die zum literarischen Allgemeingut geworden sind wie Mr. Wilkins Micawber, Uriah Heep, Dora Spenlow (Davie und Dora begegnen einem z. Bsp. Als Zwillinge in der Anne of Green Gables Reihe wieder) und vielen mehr. Die große Stärke des Autors alles detailreich und lebensnah zu beschreiben, ist leider auch seine größte Schwäche. Einerseits ist das Leben Davids sehr detailreich und spannend beschrieben. Der Autor verarbeitet dabei eigene Jugenderlebnisse. Andererseits weiß man als Leser, dass jeder Figur (teils krampfhaft) eine Funktion und Aufgabe zugewiesen ist, was die Geschichte teilweise sehr berechenbar macht und ist damit weiterhin in der erzählerischen Tradition eines Walter Scott, bei dem auch klar ist, dass sich irgendwann alle Handlungsstränge verknüpfen werden und jede Person auch ihre Rolle zu spielen hat. Die Vorausblicke des Autors, in denen er kommende Katastrophen andeutet, wohl im Wunsche damit Spannung zu erzeugen, machen die Handlung für den heutigen Leser einfach nur vorhersehbar und töten oft jedes bisschen Spannung. Teilweise kommen einige der Erklärungen regelrecht mit dem Holzhammer daher, falls sie jemand tatsächlich überlesen haben sollte. Streckenweise plätschert die Handlung dann wieder recht idyllisch vor sich hin und man kann das Buch ohne Reue eine Weile zur Seite legen. Was einen jedoch letztendlich bei der Stange hält sind die Figuren, die Dickens geschaffen hat. Die Personen haben ihre Ecken und Kanten, sie sind schrullig, unbeholfen oder böse, ohne dabei jedoch archetypisch zu werden. Eine moderne Frau wird Dora wohl hassen, Dora wird ihr unglaublich auf die Nerven gehen, aber das ist die Kunst, Dora ist einem nicht egal. Aber auch das ist typisch Dickens, er greift zeitlose Probleme auf, die auch heute, 200 Jahre später noch immer genauso aktuell sind. David hat in Agnes die perfekte Partnerin, die beste Freundin, heiratet aber ein dummes Püppchen, so dass er letztendlich beide Frauen weiterhin hat, die eine als Gattin, die andere als Beraterin. Der Klassiker eben, eine kluge, unkomplizierte Frau landet auch heute auf der Kumpelschiene, während das dumme Püppchen als Ehefrau Einzug hält. Man merkt durchaus, dass dieser Roman, wie auch die anderen Romane von Dickens, als Fortsetzungsgeschichten erschien, denn die Lieferungen funktionieren auch soweit für sich alleine und haben genug Situationskomik, dass man sie auch außer der Reihe lesen und genießen konnte, ohne den ganzen Roman lesen zu müssen. Viele Szenen sind einfach nur für sich alleine witzig und unterhaltsam. Fazit: Ein Klassiker und das zu Recht. Aber kein Buch, das einen vor Begeisterung mitreißt. Sprachlich wunderbar, voller skurriler Gestalten und Situationskomik, dennoch meist vorhersehbar mit deutlichen Längen.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Badmojo44

    Badmojo44

    02. January 2012 um 13:10

    Bei 1002 Seiten, da kann man schon mal stocken! Und so hab ich auch lange das lesen dieses Buches hinausgezögert, weil ich mir dachte "Puh 1000 Seiten das wird zäh, hast ja manchmal schon keine Lust bei einem Roman von 400 Seiten weiterzulesen wenn er stupide ist!".Nun muss ich sagen geniales Buch! Nicht einmal, war mir langweilig! Die Erzählstruktur trifft genau meinen Nerv und die Story ist herzzerreißend - gerade die ersten 300 Seiten- und komplex. Fazit Charles Dickens "David Copperfield" 12 Points!

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    vormi

    vormi

    15. November 2011 um 22:23

    Auch bei diesem Klassiker ist es schon Jahre her, daß ich ihn gelesen habe. Und obwohl der Schreibstil von Charles Dickens toll ist und seine Figuren soviel Charakter haben, daß sie mir mal wieder tierisch Angst eingejagt haben, hat das Buch doch einige Längen. Und es ist mir auch teilweise wieder so schwer um's Herz geworden, bei allem, was dem armen David alles passiert, daß ich kaum weiterlesen mochte.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    LittleMugwump

    LittleMugwump

    27. June 2011 um 16:42

    David Copperfield zählt - wohl besonders aufgrund des brillanten Schribstils von Charles Dickens - völlig zu Recht zu den Klassikern der Weltliteratur. - Inhalt: In David Copperfield geht es, wie der Name vermuten lässt, um den jungen David, der in der Zeit der Industrialisierung in England geboren wird und seine eigene Geschichte von Anfang an bis zu dem Punkt, an dem er sein Glück gefunden hat, erzählt. Dabei stellen sich ihm einige Hindernisse in den Weg und er muss auch Schicksalsschläge hinnehmen. Doch durch Klugheit und Mut gelingt es ihm immer wieder, das Beste aus seiner Situation zu machen. - Stil/Sprache/Eigene Meinung: Gerade weil man als Leser "von Anfang an dabei" ist und Dickens einen Ich-Erzähler gewählt hat, fällt es sehr leicht, sich in David hineinzuversetzen und ihn verstehen zu lernen. Dadurch weiß man oft schon, was in ihm vorgeht, bevor er es ausspricht und fühlt sich so integriert, in die Geschichte eingebunden. Wie oben schon angedeutet, ist Dickens' Schreibstil das, was das Buch auszeichnet und in Erinnerung bleiben lässt. Es gelingt ihm einerseits zu Tränen zu rühren, andererseits auch gut zu unterhalten, sodass man schmunzeln, wenn nicht laut lachen, muss. Auf einigen Seiten strotzt es nur so vor Ironie und auf anderen geht es um den Ernst des Lebens und es wird zum Nachdenken angeregt. Die Personen werden sehr klar gezeichnet und haben jeweils individuelle Kennzeichen, an denen man sie wiedererkennt und die ihren Charakter widerspiegeln, was einem als Leser sehr viel Freue bereitet. Man glaubt, einige Personen so gut zu kennen, dass man sie vermissen wird, wenn man das Buch beendet. Der Grund, warum ich David Copperfield beim besten Willen keine fünf Sterne geben kann, ist, dass es mit seinen - je nach Ausgabe - über 1000 Seiten doch zu lang, vor allem zu langatmig, geraten ist, und Dickens sich an einigen Stellen gerne etwas kürzer hätte fassen dürfen. Es ist nicht so, dass nichts Spannendes passiert, doch leider ist es Dickens trotzdem nicht oft gelungen, Spannung aufzubauen. Für Fans von exzellentem Ausdruck, die es nicht allzu sehr stört, wenn es zwischendurch an Action mangelt, ist dieses Buch auf jeden Fall sehr zu empfehlen (und alle anderen sollten auch mal reinschauen, Dickens ist wirklich ein Künstler). - Ausgabe: Am Schluss noch ein kleiner Tipp: Wer es sich zutraut sollte das Buch auf Englisch lesen. Ich hab es auf Englisch angefangen, die Ausgabe dann bei einer Freundin vergessen und habe in einer anderen auf Deutsch weitergelesen. Die Übersetzung ist sicherlich gut, kommt aber an das Original nicht ran. Die Ausgabe von Penguin Classics kann ich auch nur empfehlen, es gibt sehr viele nützliche Anmerkungen, die einem oft beim Zusammenhang ein wenig helfen können. Außerdem gibt es ein Vorwort, ein Nachwort und verschiedene Erläuterungen (leider kann ich zu deren Wert nicht viel sagen, das Buch liegt leider immer noch bei der Freundin).

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Danny

    Danny

    03. January 2011 um 14:22

    "David Copperfield" ist ein wunderbares Werk des viktorianischen Englands und einer der wenigen großen Bildungsromane Englands. Stark autobiographisch geprägt, bezeichnete Dickens seinen Copperfield als seinen liebsten Roman. Erschütternd erzählt er das Leben des David Copperfield, der nach dem Tod seines Vaters, der noch vor seiner Geburt verstarb, bei seiner Mutter und ihrem neuen Ehemann, Murdstone, und dessen Schwester verbringt. Murdstone, ein eiskalter und brutaler Mann, quält Copperfields Mutter langsam zu Tode und schickt den kleinen David in die Schule des brutalen Mr. Creakle. Mit 10 Jahren dann fängt er in der Fabrik Murdstones an zu arbeiten. Doch die unmenschlichen Bedingungen zwingen ihn, sich zu seiner Tante Betsey Trotwood nach Dover zu fliehen, die ihm einen Schulbesuch an einer reformpädagogischen Schule ermöglicht. Anschließend beginnt er eine Lehre bei dem Advokaten Wickfield und gebinnt einen steilen Aufstieg bis zum Parlamentsabgeordneten und Schriftsteller... Dies ist nur ein kleiner Tel des gesamten Romans, denn zahlreiche Nebenhandlungen ergänzen die eigentliche Handlung um David Copperfield. Nicht nur die Beschreibung der Zustämde des Englands jener Zeit mit seinen Missständen (besonders auch im Schulwesen) machen den Roman zu solch einem interessanten Literaturerlebnis, sondern auch die genaue Beschreibung der kindlichen Gefühlswelt. Ein wunderbarer Roman, der trotz seiner Länge und Komplexität nie langweilig wird.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2010 um 20:19

    Sehr, sehr schön geschrieben, die Story zieht sich aber ein wenig.

  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    disgrace

    disgrace

    07. December 2010 um 19:33

    David Copperfield war mein erstes Buch von Charles Dickens. Anfangs fand ich es sehr schwer zu lesen, aber nach den ersten 100 Seiten ging es dann. Die Charaktere sind wunderbar lebendig beschrieben und bleiben lange im Gedächtnis.
    Ich werde sicher noch mehr Bücher von Dickens lesen!

  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Sokrates

    Sokrates

    01. November 2010 um 11:05

    Dickens gelingt es in diesem Klassiker, eine wunderbare Kulisse mit unvergesslichen Charakteren zu schaffen. Die vollständige Ausgabe beginnt bei Copperfields Geburt. Der Handlungsbogen spannt sich bis zuletzt - David Copperfield blickt ein letztes Mal zurück auf sein gelebtes Leben. Den Roman kann man nicht im klassischen Sinne als "spannend" bezeichnen. Statt dessen wird in fortlaufender Erzählweise das Leben des David Copperfield erzählt, sein Verlust des Elternhauses, seine Ausbildung, seine Verheiratung. Der Grundton des Romans ist traurig; wenn auch David Copperfield immer wieder Glück hat und durch ein wenig zweifelndes, lediglich still hoffendes Gemüt dieses Leben gut zu meistern weiß. Insgesamt ein Leseerlebnis, das man wohl nie wieder vergisst - dank Charles Dickens' Meisterschaft des Erzählens.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    Minze

    Minze

    14. October 2010 um 17:39

    Uriah Heep...ein klangvoller Name, melodiös...leider ist dieser Uriah der Feind von David Copperfield und alles andere als ein Sympathieträger in dem Buch. Aber er ist ein Beweis dafür, wie wundervoll Dickens mit der Sprache umgehen kann, was sich noch mehr offenbart, wenn man es im Original liest. Aber auch die deutsche Übersetzung gewährt den Einblick in die Sprachgewandtheit Dickens'...sehr zu empfehlen...gerade in der (nun bevorstehenden) Winterzeit.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield
    mausekind

    mausekind

    04. June 2010 um 15:10

    Mein zweites Buch von Charles Dickens Hat mir sehr gut gefallen. Besser noch als Große Erwartungen. Das Leben des Master Davy vom Kind zum erwachsenen Schriftsteller. Es ist leicht zu lesen und zu verstehen, die Personen werden einem vertraut, und man nimmt beim Lesen am Leben derer Teil. Spannend dazu .. denn man kommt dem Kriecher Uriah und seinen Machenschaften auf die Spur und deckt diese Betrügereien gemeinschaftlich auf.

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