David Copperfield

von Charles Dickens 
4,2 Sterne bei212 Bewertungen
David Copperfield
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littleowls avatar

Zu Recht einer der ganz großen Klassiker!

Lisa_Bauers avatar

Ein geniales Buch, bedrückend, hoffnungsvoll, lesenswert!

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Inhaltsangabe zu "David Copperfield"

Das England der beginnenden Industrialisierung: harsche Erziehungseinrichtungen, Schuldnergefängnisse. Es schlägt Mitternacht an einem Freitag, da mischt sich unter die Glockenschläge der Schrei des Neugeborenen David Copperfield. Kein gutes Omen. Doch Charles Dickens versteht es, mit überbordendem Realismus und scharfer Zunge, mit Gefühl und Witz, nicht nur den Leidensweg des Jungen zu schildern, sondern ein buntes Regiment an Figuren vorzuführen, die in ihrer Verbohrtheit oder Herzensgüte noch lange lebendig bleiben, nachdem man das Buch zugeschlagen hat.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596900091
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1024 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.02.2007 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    littleowls avatar
    littleowlvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Zu Recht einer der ganz großen Klassiker!
    David Copperfield

    Meine Meinung

    Ich bin Dickens‘ Schreibstil schon vor Jahren verfallen und arbeite mich seitdem langsam, aber stetig durch das umfangreiche literarische Werk des Autors. An „David Copperfield“ habe ich wochenlang gelesen, trotzdem bereue ich es in keinster Weise, zu diesem Klassiker gegriffen zu haben. Das Buch ist stark von Dickens‘ Biografie geprägt und er selbst bezeichnete es einmal als Liebling unter all den „Kindern seiner Fantasie“.

    Wie immer konnte mich der einzigartige Schreibstil des Autors von der ersten Seite an begeistern. Ich kann die großartige Übersetzung von Gustav Meyrink nur empfehlen. Von den lebendigen Beschreibungen bis zu schlagfertigen Dialogen stimmt hier einfach alles. Der Roman ist wunderbar unterhaltsam geschrieben und heute nicht weniger witzig als vor über zwei Jahrhunderten. Dank des feinen Humors wird „David Copperfield“ trotz tragischer Ereignisse nie wirklich deprimierend. Dickens ist ein hervorragender Beobachter und nimmt mit einem Augenzwinkern die Eigenheiten seiner Mitmenschen aufs Korn. Lange bevor es so etwas wie Psychologie als Wissenschaft wirklich gab, war er schon ein Meister der psychologischen Feinheiten. Im Laufe des Romans wird immer wieder deutlich, dass der Ich-Erzähler ein älterer David Copperfield ist, der auf sein Leben zurückblickt. Gut gefallen haben mir auch die eingestreuten Rückblicks-Kapitel, die im Präsens geschrieben sind und immer einen leicht melancholischen Tonfall haben. Darin werden längere Abschnitte im Leben des Protagonisten zusammengefasst.

    Ich fand es faszinierend, David buchstäblich von der ersten Lebensminute an beim Erwachsenwerden zuzusehen. Das Werk wird im Klappentext als „Bildungsroman“ bezeichnet, das bedeutet aber nicht, dass hier mit erhobenem Zeigefinger Moralvorstellungen vermittelt werden. Vielmehr begleiten wir David durch die Höhen und Tiefen seines Lebens, durch glückliche Momente und tiefste Trauer. Am Ende bleibt dem Protagonisten nur noch anzuerkennen, was schon seit Jahren vor ihm lag… Ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt, nicht nur weil der Roman so kurzweilig geschrieben ist, sondern auch wegen Davids Gegenspieler Uriah Heep. Der schmierige Uriah gehört zu Recht zu den großen Ikonen unter den Bösewichten. Mit seinen hinterhältigen Machenschaften versucht er, David und seine Lieben ins Unglück zu stürzen. Ich habe natürlich die Daumen gedrückt, dass am Ende alles gut ausgeht.

    Nicht nur David, auch alle anderen Figuren sind gut ausgearbeitet und interessant. Dickens ist sowieso ein Meister darin, unvergessliche Nebenfiguren zu schaffen. Wer sich an diesen Roman heranwagt, den erwarten unter anderem der lebensfrohe Mr. Micawber, der absolut nicht mit Geld umgehen, Davids schrullige Tante mit einem Herz aus Gold und sein gutmütiger Freund Traddles.

    Fazit

    Ein Klassiker, der sich lohnt – heute noch genauso wie vor ein paar Jahrhunderten!


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    D
    Der_Leservor 2 Jahren
    Ein bewegendes Buch

    Mit keiner anderen Romanfigur habe ich so gelitten, gelacht und gefühlt wie mit diesem David Copperfield!

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    Hallorins avatar
    Hallorinvor 4 Jahren
    David Copperfield: magisch!

    In diesem Buch geschehen einige höchst traurige Dinge - aber selten kann man traurige Dinge derart "schön" lesen wie hier!
    Der Leser fiebert und trauert mit - und schlägt das Buch am Ende doch irgendwie getröstet und mit einem Lächeln zu. Es ist ein bißchen wie ein Märchen und man darf hoffen, am Ende des eigenen Lebens eine ebenso positive Bilanz ziehen zu dürfen wie David Copperfield.

    Dieses Buch bestätigte mir (wieder einmal), dass es Verschwendung ist, seine Zeit mit Thrillern oder ähnlichen zeitgenössischen Werken zu verbringen - nicht solange es unter den Klassikern noch so viele Schätze zu entdecken gibt.

    Kommentare: 3
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    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 4 Jahren
    Gib nicht auf, David

    Gib nicht auf, David. Das möchte man ihm immer wieder zurufen. Liebevoll kümmern sich die Mutter und das Kindermädchen Pegotty um ihn, bis Stiefvater Murdstone in das Leben dieses Trios eintritt und es schafft, Davids Mutter seelisch zu Tode zu quälen. Der Junge wird in eine Schule verbannt, wo er mit seinen Kameraden wie in einem Sträflingslager gehalten wird. Dann wird er auf eine Laufbahn als Ettikettenkleber vorbereitet, weil der Unterhalt des Jungen dort für den Stiefvater günstiger ist als auf der Schule. Mister Micawber, ein gescheiterter Philisoph mit großer Familie und ohne Geld, wird sein Beschützer und Trostspender. Als der in eine andere Stadt zieht, verläßt auch David mit fast zwölf Jahren aus Verzweiflung London und reist zu seiner Tante Betsy Trotwood. Obwohl er nicht genau weiß, wo sie wohnt, findet er sie. Und mit ihr beginnt für ihn auch eine neue Zukunft.

    Die Langatmigkeit der Beschreibungen ist nicht immer für einen Leser der heutigen Zeit zu ertragen. Auch die langen Sätze tun mitunter weh. Aber der Humor und die Macken der Charaktere sind unnachahmbar und unübertroffen.

    Kommentare: 2
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    sabistebs avatar
    sabistebvor 7 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield oder besser „The Personal History Experience and Observation of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery „ erzählt die Lebensgeschichte des David bzw. Trottwood Copperfield. Schon als David geboren wird, ist er Halbwaise, denn er ist ein nachgeborenes Kind und kommt erst nach dem Tode seines Vaters zur Welt. Davids Mutter ist von sanftem Gemüt und gibt sich redlich Mühe alleine klar zu kommen, wäre aber ohne Peggotty, Davids Amme, hilflos und verloren. Daher heiratet Davids Mutter recht bald wieder, um einen Beschützer zu haben. David kommt mit seinem Stiefvater Mr. Edward Murdstone und dessen Schwester Jane nicht klar und wird vom diesem in das Internat Salem House verbannt, wo er sich mit James Steerforth und Tommy Traddles befreundet. Eine Freundschaft, die sein späteres Leben beeinflussen wird, sowohl zu Guten als auch zum Schlechten. Davids Mutter bekommt in der Zwischenzeit einen weiteren Sohn, stirbt aber kurz darauf, so dass David zum Vollwaisen wird und von Mr. Murdstone zum Arbeiten in seine Fabrik in London geschickt wird, an der Mr. Murdstone Anteilseigner ist. David flüchtet, nimmt sein Leben selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach seiner Tante Betsey Trotwood. Eine Entscheidung, die beider Leben entscheidend verändert.

    Circa 15-30 Jahre begleitet der Leser David durch die Höhen und Tiefen der Kindheit und Jugend. Man ist dabei, als David sich verliebt und um seine Angebetete wirbt. Ein durchaus abwechslungsreiches Leben, das in längeren Episoden auszugsweise ausführlich beschrieben wird, um sich nach größeren Zeitsprüngen dem nächsten Lebensabschnitt zu widmen. Der Leser begleitet David und seine Freunde und Bekannte durch kleine und große Katastrophen und Skandale und begegnet dabei vielen Charakteren, die zum literarischen Allgemeingut geworden sind wie Mr. Wilkins Micawber, Uriah Heep, Dora Spenlow (Davie und Dora begegnen einem z. Bsp. Als Zwillinge in der Anne of Green Gables Reihe wieder) und vielen mehr.
    Die große Stärke des Autors alles detailreich und lebensnah zu beschreiben, ist leider auch seine größte Schwäche. Einerseits ist das Leben Davids sehr detailreich und spannend beschrieben. Der Autor verarbeitet dabei eigene Jugenderlebnisse. Andererseits weiß man als Leser, dass jeder Figur (teils krampfhaft) eine Funktion und Aufgabe zugewiesen ist, was die Geschichte teilweise sehr berechenbar macht und ist damit weiterhin in der erzählerischen Tradition eines Walter Scott, bei dem auch klar ist, dass sich irgendwann alle Handlungsstränge verknüpfen werden und jede Person auch ihre Rolle zu spielen hat. Die Vorausblicke des Autors, in denen er kommende Katastrophen andeutet, wohl im Wunsche damit Spannung zu erzeugen, machen die Handlung für den heutigen Leser einfach nur vorhersehbar und töten oft jedes bisschen Spannung. Teilweise kommen einige der Erklärungen regelrecht mit dem Holzhammer daher, falls sie jemand tatsächlich überlesen haben sollte. Streckenweise plätschert die Handlung dann wieder recht idyllisch vor sich hin und man kann das Buch ohne Reue eine Weile zur Seite legen.
    Was einen jedoch letztendlich bei der Stange hält sind die Figuren, die Dickens geschaffen hat. Die Personen haben ihre Ecken und Kanten, sie sind schrullig, unbeholfen oder böse, ohne dabei jedoch archetypisch zu werden. Eine moderne Frau wird Dora wohl hassen, Dora wird ihr unglaublich auf die Nerven gehen, aber das ist die Kunst, Dora ist einem nicht egal. Aber auch das ist typisch Dickens, er greift zeitlose Probleme auf, die auch heute, 200 Jahre später noch immer genauso aktuell sind. David hat in Agnes die perfekte Partnerin, die beste Freundin, heiratet aber ein dummes Püppchen, so dass er letztendlich beide Frauen weiterhin hat, die eine als Gattin, die andere als Beraterin. Der Klassiker eben, eine kluge, unkomplizierte Frau landet auch heute auf der Kumpelschiene, während das dumme Püppchen als Ehefrau Einzug hält.
    Man merkt durchaus, dass dieser Roman, wie auch die anderen Romane von Dickens, als Fortsetzungsgeschichten erschien, denn die Lieferungen funktionieren auch soweit für sich alleine und haben genug Situationskomik, dass man sie auch außer der Reihe lesen und genießen konnte, ohne den ganzen Roman lesen zu müssen. Viele Szenen sind einfach nur für sich alleine witzig und unterhaltsam.

    Fazit: Ein Klassiker und das zu Recht. Aber kein Buch, das einen vor Begeisterung mitreißt. Sprachlich wunderbar, voller skurriler Gestalten und Situationskomik, dennoch meist vorhersehbar mit deutlichen Längen.

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    Badmojo44s avatar
    Badmojo44vor 7 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    Bei 1002 Seiten, da kann man schon mal stocken! Und so hab ich auch lange das lesen dieses Buches hinausgezögert, weil ich mir dachte "Puh 1000 Seiten das wird zäh, hast ja manchmal schon keine Lust bei einem Roman von 400 Seiten weiterzulesen wenn er stupide ist!".Nun muss ich sagen geniales Buch! Nicht einmal, war mir langweilig! Die Erzählstruktur trifft genau meinen Nerv und die Story ist herzzerreißend - gerade die ersten 300 Seiten- und komplex. Fazit Charles Dickens "David Copperfield" 12 Points!

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    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    Auch bei diesem Klassiker ist es schon Jahre her, daß ich ihn gelesen habe.
    Und obwohl der Schreibstil von Charles Dickens toll ist und seine Figuren soviel Charakter haben, daß sie mir mal wieder tierisch Angst eingejagt haben, hat das Buch doch einige Längen.
    Und es ist mir auch teilweise wieder so schwer um's Herz geworden, bei allem, was dem armen David alles passiert, daß ich kaum weiterlesen mochte.

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    LittleMugwumps avatar
    LittleMugwumpvor 7 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield zählt - wohl besonders aufgrund des brillanten Schribstils von Charles Dickens - völlig zu Recht zu den Klassikern der Weltliteratur.
    -
    Inhalt:
    In David Copperfield geht es, wie der Name vermuten lässt, um den jungen David, der in der Zeit der Industrialisierung in England geboren wird und seine eigene Geschichte von Anfang an bis zu dem Punkt, an dem er sein Glück gefunden hat, erzählt. Dabei stellen sich ihm einige Hindernisse in den Weg und er muss auch Schicksalsschläge hinnehmen. Doch durch Klugheit und Mut gelingt es ihm immer wieder, das Beste aus seiner Situation zu machen.
    -
    Stil/Sprache/Eigene Meinung:
    Gerade weil man als Leser "von Anfang an dabei" ist und Dickens einen Ich-Erzähler gewählt hat, fällt es sehr leicht, sich in David hineinzuversetzen und ihn verstehen zu lernen. Dadurch weiß man oft schon, was in ihm vorgeht, bevor er es ausspricht und fühlt sich so integriert, in die Geschichte eingebunden.
    Wie oben schon angedeutet, ist Dickens' Schreibstil das, was das Buch auszeichnet und in Erinnerung bleiben lässt. Es gelingt ihm einerseits zu Tränen zu rühren, andererseits auch gut zu unterhalten, sodass man schmunzeln, wenn nicht laut lachen, muss. Auf einigen Seiten strotzt es nur so vor Ironie und auf anderen geht es um den Ernst des Lebens und es wird zum Nachdenken angeregt.
    Die Personen werden sehr klar gezeichnet und haben jeweils individuelle Kennzeichen, an denen man sie wiedererkennt und die ihren Charakter widerspiegeln, was einem als Leser sehr viel Freue bereitet. Man glaubt, einige Personen so gut zu kennen, dass man sie vermissen wird, wenn man das Buch beendet.
    Der Grund, warum ich David Copperfield beim besten Willen keine fünf Sterne geben kann, ist, dass es mit seinen - je nach Ausgabe - über 1000 Seiten doch zu lang, vor allem zu langatmig, geraten ist, und Dickens sich an einigen Stellen gerne etwas kürzer hätte fassen dürfen. Es ist nicht so, dass nichts Spannendes passiert, doch leider ist es Dickens trotzdem nicht oft gelungen, Spannung aufzubauen.
    Für Fans von exzellentem Ausdruck, die es nicht allzu sehr stört, wenn es zwischendurch an Action mangelt, ist dieses Buch auf jeden Fall sehr zu empfehlen (und alle anderen sollten auch mal reinschauen, Dickens ist wirklich ein Künstler).
    -
    Ausgabe:
    Am Schluss noch ein kleiner Tipp: Wer es sich zutraut sollte das Buch auf Englisch lesen. Ich hab es auf Englisch angefangen, die Ausgabe dann bei einer Freundin vergessen und habe in einer anderen auf Deutsch weitergelesen. Die Übersetzung ist sicherlich gut, kommt aber an das Original nicht ran.
    Die Ausgabe von Penguin Classics kann ich auch nur empfehlen, es gibt sehr viele nützliche Anmerkungen, die einem oft beim Zusammenhang ein wenig helfen können. Außerdem gibt es ein Vorwort, ein Nachwort und verschiedene Erläuterungen (leider kann ich zu deren Wert nicht viel sagen, das Buch liegt leider immer noch bei der Freundin).

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    Dannys avatar
    Dannyvor 8 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    "David Copperfield" ist ein wunderbares Werk des viktorianischen Englands und einer der wenigen großen Bildungsromane Englands. Stark autobiographisch geprägt, bezeichnete Dickens seinen Copperfield als seinen liebsten Roman.
    Erschütternd erzählt er das Leben des David Copperfield, der nach dem Tod seines Vaters, der noch vor seiner Geburt verstarb, bei seiner Mutter und ihrem neuen Ehemann, Murdstone, und dessen Schwester verbringt. Murdstone, ein eiskalter und brutaler Mann, quält Copperfields Mutter langsam zu Tode und schickt den kleinen David in die Schule des brutalen Mr. Creakle. Mit 10 Jahren dann fängt er in der Fabrik Murdstones an zu arbeiten. Doch die unmenschlichen Bedingungen zwingen ihn, sich zu seiner Tante Betsey Trotwood nach Dover zu fliehen, die ihm einen Schulbesuch an einer reformpädagogischen Schule ermöglicht. Anschließend beginnt er eine Lehre bei dem Advokaten Wickfield und gebinnt einen steilen Aufstieg bis zum Parlamentsabgeordneten und Schriftsteller...
    Dies ist nur ein kleiner Tel des gesamten Romans, denn zahlreiche Nebenhandlungen ergänzen die eigentliche Handlung um David Copperfield. Nicht nur die Beschreibung der Zustämde des Englands jener Zeit mit seinen Missständen (besonders auch im Schulwesen) machen den Roman zu solch einem interessanten Literaturerlebnis, sondern auch die genaue Beschreibung der kindlichen Gefühlswelt.
    Ein wunderbarer Roman, der trotz seiner Länge und Komplexität nie langweilig wird.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    Sehr, sehr schön geschrieben, die Story zieht sich aber ein wenig.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallorins avatar
    Liebe Lesefreunde,

    willkommen zur Mai-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat" (zugehöriges Plauder- und Infothema hier)

    Im Mai lesen wir "David Copperfield" von Charles Dickens.

    Beginn der Leserunde ist am 01. Mai 2014, wobei späteres Einsteigen immer möglich ist :)

    Wikipedia sagt:
    Viele Elemente der Geschichte folgen Ereignissen aus Dickens’ eigenem Leben, David Copperfield gilt daher als der am stärksten autobiographisch geprägte Roman seines Gesamtwerkes. Dickens selbst bezeichnete David Copperfield als seine Lieblingsgeschichte.

    Wie immer meine üblichen Bitten:

    1. Beiträge in Leseabschnitten immer mit Spoiler-Haken versehen, schließlich will keiner schon vorher wissen, wer der Mörder ist ;)

    2. Schreibt Eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, es macht Leserunden unübersichtlich, wenn Texte nur unter "Alle Beiträge" stehen.

    janakas avatar
    Letzter Beitrag von  janakavor 4 Jahren
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