Charles Dickens David Copperfield

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Inhaltsangabe zu „David Copperfield“ von Charles Dickens

Die Lebensgeschichte des David Copperfield gehört zu den wichtigsten Werken der englischen Literatur. In seinem autobiographischen Roman verfolgt Charles Dickens Davids Werdegang: von seinen furchtbaren Erfahrungen als Waisenjunge, der zu seiner Tante Betsey flieht, bis zu seiner Karriere als Anwaltslehrling, Parlamentsreporter und Schriftsteller. Dickens, der berühmteste Schriftsteller der viktorianischen Epoche, zeigt hier einmal mehr sein großes Einfühlungsvermögen gegenüber Kindern.

Durch Davids Augen sehen wir die Brutalität der Großstadt London und die vielen Grausamkeiten, die Kinder seiner Zeit erdulden müssen. Doch neben aller Kritik verliert Dickens nie den Glauben an das Gute und Schöne im Leben. Und so gibt es auch in diesem Hörbuch märchenhafte Momente und glückliche Fügungen für David Copperfield. (Quelle:'herunterladbare Audio-Datei/05.05.2006')

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield

    sabisteb

    26. November 2012 um 13:56

    Rezension bezieht sich auf das hier verknüpfte Hörspiel von EUROPA aus dem Jahr 1975. David Copperfield oder eigentlich „The Personal History Experience and Observation of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery „ erzählt die jungen Lebensjahre des David bzw. Trottwood Copperfield. David wird schon als Halbwaise geboren, seine Mutter von eher sanftem Gemüt gibt sich redlich Mühe alleine klar zu kommen, heiratet jedoch recht bald wieder, um einen Beschützer zu haben. David kommt mit seinem Stiefvater Mr. Edward Murdstone und dessen Schwester Jane nicht klar und wird vom diesem in das Internat Salem House verbannt, wo er sich mit James Steerforth and Tommy Traddles, befreundet. Eine Freundschaft, die sein späteres Leben beeinflussen wird, sowohl zu Guten als auch schlechten. Davids Mutter bekommt in der Zwischenzeit einen weiteren Sohn, stirbt aber kurz darauf, so dass David zum Vollwaisen wird und von Mr. Murdstone zum Arbeiten in seine Fabrik in London geschickt wird. David flüchtet und macht sich auf die Suche nach seiner Betsey Trotwood und nimmt sein Leben selber in die Hand. 1975 nahm sie das Hörspielelabel Europa dieses klassischen Stoffes an und vertonte einen kleinen Teil von Dickens David Copperfield. Ich kenne bereits eine Hörspielbearbeitung aus dieser Zeit und zwar vom BBC. Diese hat 10 Teil und spielt in einer ganz anderen Liga als dieses Hörstück. Das Hörspiel hat mehrere gravierende Probleme. Zum einen die massive, verstümmelnde Kürzung. 1975 war die Spielzeit durch die Größe einer LP stark eingeschränkt, dennoch hätte man, wie bei Tom Sawyer problemlos mehrere Teile herausgeben können. Hier wird durch 14 der insgesamt 64 Kapitel des Buches gehetzt und dabei dermaßen viel weggelassen, dass jede Episode gerade mal angespielt wird. Es tauchen bekannte Figuren ohne Sinn und Zusammenhang auf, da hätte man sie auch weglassen können. Ärgerlich sind Betonungs- und Aussprachefehler von Namen. Die Sprecher sind teils steif und leblos. David Copperfield wurde viel zu alt besetzt. Die Aussteuerung lässt teilweise zu wünschen übrig, der Soundtrack ist soweit OK, die Soundkulisse dürftig. Warum zum Henker wurde Betseys Mädchen von Janet in Rosalie umbenannt?! Kurzum, das Geschichte ist dermaßen verstümmelt gekürzt worden, dass man ohne das Buch zu kennen, teilweise Probleme bekommt, der Geschichte folgen zu können. Zu viele Personen, die nicht richtig eingeführt werden, kurz auftauchen und verschwinden. Schlechte, steife Sprecher, unpassende Besetzung machen das Hörspiel zusätzlich zu einer Qual. Ich kann es nicht empfehlen. Für Kinder mag es OK sein, es ist nicht absolut unhörbar, aber eben einfach schlecht gemacht. Sprecher: David Copperfield: Stefan Schwade Mrs. Copperfield: Reinhilt Schneider Clara Peggotty: Karin Lieneweg Mr. Peggotty: Andreas von der Meden Emily: Manuela Dahm Mr. Murdstone: Horst Breiter Mrs. Murdstone: Heikedine Körting Betsey Trotwood: Marga Maasberg Mr. Dick: F.-J. Steffens Mr. Creakle: Peter Kirchberger Mrs. Creakle: Marianne Kehlau Mr. Tungay: Klaus Klein Mr. Micawber: Werner Cartano Rosaly: Wanda Osten Bearbeitung: Claus Peters Regie: Heikedine Körting Musik: Tonstudio Europa

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield

    Sokrates

    03. October 2011 um 09:44

    Dickens gelingt es in diesem Klassiker, eine wunderbare Kulisse mit unvergesslichen Charakteren zu schaffen. Die vollständige Ausgabe beginnt bei Copperfields Geburt. Der Handlungsbogen spannt sich bis zuletzt - David Copperfield blickt ein letztes Mal zurück auf sein gelebtes Leben. Den Roman kann man nicht im klassischen Sinne als "spannend" bezeichnen. Statt dessen wird in fortlaufender Erzählweise das Leben des David Copperfield erzählt, sein Verlust des Elternhauses, seine Ausbil-dung, seine Verheiratung. Der Grundton des Romans ist traurig; wenn auch David Copperfield immer wieder Glück hat und durch ein wenig zweifelndes, lediglich still hoffendes Gemüt dieses Leben gut zu meistern weiß. Insgesamt ein Leseerlebnis, das man wohl nie wieder vergisst - dank Charles Dickens' Meisterschaft des Erzählens. . Das vorliegende Hörspiel ist eine WDR-Produktion aus dem Jahr 1957. Stil und technische Hilfsmittel sind noch in vielerlei „Handarbeit“ – die Produktionen sind insoweit auch noch aufwendiger, der Ein-satz der Sprecher beschränkt sich nicht nur auf die reine Sprache und den Tonfall, sondern eben auch auf die Geräusche, die noch selbstgemacht waren (was man hört). Die Produktion ist sehr aufwendig; insgesamt 6 CDs – der Roman ist so gut wie vollständig vertont und man blieb sehr nah an der litera-rischen Vorlage. Das ist bei neueren Produktionen meist nicht mehr der Fall und meiner Meinung nach im vorliegenden Fall ein Qualitätsmerkmal.

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  • Rezension zu "David Copperfield" von Charles Dickens

    David Copperfield

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2007 um 14:40

    Okay, es handelt sich hier um einen Klassiker. Trotzdem gefällt mir die Umsetzung des Hörspiels nicht. Die Rollen werden unheimlich gestelzt und theatralisch gesprochen. Schon allein der Stimme wegen ist Copperfield mir unsympathisch. Die Frauenrollen werden so zart gesprochen, wie es vielleicht zur Zeit von Dickens üblich war, heute aber einfach nur lächerlich rüberkommt.

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