Charles Dickens Die Pickwickier

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Inhaltsangabe zu „Die Pickwickier“ von Charles Dickens

London 1827. Samuel Pickwick beschließt mit vier Junggesellen im Dienste der Forschung durch die Lande zu ziehen. Gleich bei ihrer ersten Reise lernen sie den Hochstapler Mr. Jingles kennen, der sie prompt übers Ohr haut. Dass dann Mr. Winkle fast Opfer eines Duells und Mr. Tupman die Braut ausgespannt wird, hält die Herren nicht von weiteren Unternehmungen ab. Schauspielgrößen wie Uwe Friedrichsen, Martin Held und Werner Eichborn reisen als Club der Pickwickier mit viel Witz und Charme durch die englischen Lande. (Quelle:'herunterladbare Audio-Datei/19.07.2007')

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  • Ein herrlicher Dickens - Rezension zu "Die Pickwickier" von Charles Dickens

    Die Pickwickier
    Daphne1962

    Daphne1962

    19. September 2013 um 17:31

    London 1827. Samuel Pickwick beschließt mit vier Junggesellen im Dienste der Forschung durch die Lande zu ziehen. Gleich bei ihrer ersten Reise lernen sie den Hochstapler Mr. Jingles kennen, der sie prompt übers Ohr haut. Dass dann Mr. Winkle fast Opfer eines Duells und Mr. Tupman die Braut ausgespannt wird, hält die Herren nicht von weiteren Unternehmungen ab. Sie nennen sich die Pickwickier.  Man reiste noch mit Postkutsche zu der damaligen Zeit und dazu begibt er sich mit seinen jüngeren Freunden Tracy Tupman, Augustus Snodgrass und Nathaniel Winkle auf zahlreiche Reisen durch England. Es wird sehr abenteuerlich und auch sehr amüsant. Aber das bringt auch die Zeit mit sich. Ohne genaues Ziel reisen sie los und durch ihre freundliche Art finden sie immer wieder Unterschlupf bei Menschen aus der feinen Gesellschaft. Das weibliche Geschlecht sorgt allerdings immer wieder für Verwirrung oder auch Missverständnissen bei der Reise. Jedem wird der Spiegel vorgehalten und die Situationen erweisen sich als recht satirisch. Schauspielgrößen wie Uwe Friedrichsen, Martin Held und Werner Eichborn reisen als Club der Pickwickier mit viel Witz und Charme durch die englischen Lande. Eine authentische Geräuschkulisse lässt einen dieses Hörspiel zum Genuss werden, so dass man das Gefühl hat, man befinde sich mitten drin. Charles Dickens hat hier eine amüsante und zu seiner Zeit herrliche Geschichte geschrieben. Es war sein 1. Roman, der ihn berühmt machte. Als er als Journalist arbeitete, brachte er monatliche Zeitschriften heraus, die unter dem Namen „Pickwick-Papers“ liefen. Daraus entstand dieses Hörspiel, weil es in mehreren Teilen lief. Die waren zu der damaligen Zeit sehr erfolgreich zu lesen

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  • Rezension zu "Die Pickwickier" von Charles Dickens

    Die Pickwickier
    sabisteb

    sabisteb

    02. March 2012 um 21:58

    12. Mai 1827: Nachdem der gelehrte Junggeselle Samuel Pickwick die wissenschaftliche Welt mit die gewaltigen Tümpel von Hampstead bis zu ihren Quellen erforscht und mit seiner Theorie der Stichlinge aufgewühlt hatte, wird er zum Gründer und Präsident des nach ihm benannten Pickwick-Klubs, der sich zum Ziel gesetzt hat, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln. So unternimmt Samuel Pickwick zusammen mit den Klubmitgliedern Tracy Tupman, Augustus Snodgrass und Nathaniel Winkle Reisen durch England. In witzigen Episoden wird mit spitzer Feder, schwarzem Humor und fast schon Slapstik Komik erzählt, was die vier Junggesellen auf ihren Reisen für gefährliche Abenteuer zu bestehenden haben. Sie bekommt es mit gefährlichen Betrügern wie Alfred Jingle zu tun, der immer wieder ihre Wege kreuzt, kommen vor Gericht, ins Gefängnis, verlaufen sich und verlieben sich. Die Pickwickier (The Pickwick Papers), war Charles Dickens erster Roman, der ihn praktisch über Nacht berühmt machte. Wie auch die anderen Romane von Dickens wurde dieser als Fortsetzungsroman monatlich veröffentlicht (20 Teile von März 1836 bis Oktober 1837). Damals war Dickens gerade mal 23 Jahre alt. Den vier Junggesellen ist keine Forschung zu banal. Sie untersuchen mit großer Begeisterung unhaltbare bis lächerliche Thesen über banale Dinge. Dabei dient Tracy Tupman als vermeintlichen Frauenheld, Nathaniel Winkle als Fachmann für alle Fragen des Sports, und Augustus Snodgrass geht seinen poetischen Ambitionen nach. Sie studieren das Landleben und das seltsame Wahlverhalten des Englischen Hinterlandes. Sie entpuppen Heiratsschwindler und retten Maiden in Not und zeigen heutigen Leserinnen vor allem eines: Nerdige Single Männer, die keine Frau haben wollte, gab es schon vor 200 Jahren. Männer, die zu doof sind, ihr Hotelzimmer abends alleine wiederzufinden. Männer die so trottelig sind, dass sie nicht einmal ein Gewehr abfeuern können. Männer, die sich so ungeschickt ausdrücken, dass sie vor Gericht landen. Männer, die so doof sind, dass sich nachts die Tür zuschlagen lassen, und sich aussperren... Einerseits passiert nicht viel, andererseits sind die einzelnen Episoden teils so aberwitzig, schwarzhumorig und bitterböse, dass schnell klar wird, warum der Roman so ein Erfolg war. Jeder bekommt sein Fett weg, die alte Jungfer, die von der großen Liebe träumt, die Kleinstadtpolitiker, der übersättigte Adel... Das ist kein Unterhaltungsroman, das ist eine bitterböse Satire. Dazu noch Irrungen und Wirrungen der Liebe für das weibliche Publikum und fertig ist der Bestseller. Das 429 Minuten lange Hörspiel des HR in Kooperation mit dem WDR aus dem Jahr 1969 ist wirklich zeitlos und sehr gelungen (wenn man sich nicht an Mono Aufnahmen stört). Besonders er Erzähler Martin Held ist sehr süffisant und bissig, ohne dabei aufzutragen. Auch die restlichen Sprecher sind hervorragend und keiner klingt abgelesen oder unecht. Eine so gute Sprecherriege kommt einem wirklich selten unter. Fazit: Grandioses, zeitloses, bitterböses Hörspiel aus den 60er Jahren. Mr. Pickwick: Karl Maria Schley Mr. Snodgrass: Werner Eichhorn Mr. Tupman: Heinz Schacht Mr. Winkle: Joachim Böse Sekretär: Walter Morbitzer Mr. Jingle: Uwe Friedrichsen Dr. Slammer: Max Marich Offizier: Olaf Bison Mr. Wardle: Hans Hinrich Mrs. Wardle: Cläre Kaiser Miss Rachael Wardle: Anita Mey Emily Wardle: Ursula Mörger Diener Joe: Michael Habeck Kutscher des Kommodore: Walter Matschuk Anderer Kutscher / Stimme: Josef Schwarz Kellner / Stimme: Peter-Martin Hollmann Hausdiener / Stimme: Jan Jürgens Sam Weller: Jodoc Seidel Mr. Perker: Helmut Peine Mrs. Bardelle: Elisabeth Wiedemann Weller sen.: Gert Tellkampf Vorsteherin / Stimme: Josefine Klee-Helmdach Köchin / Stimme: Maria Madlen Madsen Hausmädchen / Stimme: Marga Müller Mr. Dodson: Hanns Ernst Jäger Mr. Fogg: Rüdiger Lichti Mr. Jackson: Hans Stetter Mr. Wicks: Fritz Nydeggen Mr. Peter Magnus: Joachim Teege Miss Witherfield: Anneliese Teluren Job Trotter: Heinz Stoewer Stimme: Erika Riemann Mr. Nupkins: Paul Walter Jacob Mrs. Nupkins: Herta Zietemann Miss Nupkins: Ilona Wiedem Mr. Jinks: Horst Richter Grummer: Gerhard Retschy Mr. Muzzle: Peter Schmitz Mr. Dowler: Karl Friedrich Mrs. Dowler: Sigrid Hausmann Mr. Bob Sawyer: Peter Fitz Mr. Benjamin Allen: Christian Mey Ein Junge: Wolfgang Weyers Mary: Gaby Reichardt Arabella Allen: Susanne Barth Mrs. Cluppins: Erika Riemann

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