Charles Dickens Great Expectations

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Inhaltsangabe zu „Great Expectations“ von Charles Dickens

Pip's life as an ordinary country boy is destined to be unexceptional until a chain of mysterious events lead him away from his humble origins and up the social ladder. His desire to improve himself is matched only by his longing for the icy-hearted Estella, but secrets from the past impede his progress and he has many hard lessons to learn.

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  • Leserunde zu "Große Erwartungen" von Charles Dickens

    Große Erwartungen

    Hallorin

    Charles Dickens ist nahezu ein Synonym für britische Klassiker. Im Dezember wollen wir - die Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur" - uns in seinen Roman "Große Erwartungen" vertiefen. Pünktlich am 1.12. darf es losgehen. Die Beschreibung auf Wikipedia liest sich sehr verheißungsvoll: Zwischen 1860 und 1861 verfasste Dickens den Roman Great Expectations, der thematisch viele Ähnlichkeiten mit David Copperfield aufweist. In diesem Kindheits- und Jugendroman, in dem er die eigenen bedrückenden Kindheitserlebnisse verarbeitete, thematisierte Charles Dickens das erbärmliche Leben von Menschen im England des 19. Jahrhunderts in einer außergewöhnlich verdichteten Atmosphäre. Er zeichnet ein lebendiges Gesellschaftsgemälde der Viktorianischen Zeit, in dem sich Charakteristika seiner Werke wie scharfe Beobachtungsgabe, psychologisches Feingefühl und Sozialkritik vereinen. Auch Elemente der Gothic Novel finden Verwendung. Dickens kritisierte in diesem Spätwerk das Gentleman-Ideal der von Materialismus und Moralheuchelei geprägten viktorianischen Gesellschaft. Die geradezu surrealistisch anmutende Erzähltechnik kündigt eine Hinwendung zur Moderne an. Für diejenigen unter uns, die im Mai 2014 hier in dieser Runde David Copperfield gelesen haben, wird dies also sicher eine spannende Neuentdeckung mit viel Potential zum Vergleich mit dem etwa 10 Jahre älteren Copperfield. Unsere Regeln wie immer: 1. Bitte in den Leseabschnitten immer mit Spoilerhaken posten. 2. Bitte immer mit Kategorie posten - in Eurem eigenen Interesse, sonst werden Eure Beiträge nämlich schnell nicht mehr gefunden.

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  • Schöner Klassiker englischer Literatur mit einigen Schwächen

    Great Expectations

    AlinaSuzann

    25. January 2015 um 19:32

    Pip wächst bei seiner gewalttätigen Schwester und ihrem eher einfältigen Ehemann auf. Eines Tages wird er zu Miss Havisham beordert um sie zu unterhalten. Während der folgenden Besuche lernt er die hochmütige Estelle, Miss Havishams Mündel, kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Alles ändert sich, als Pip eine geheimnissvolle Erbschaft erhält.  Diesen Klassiker der englischen Literatur habe ich in der Originalfassung als Ebook gelesen, das war vielleicht der Fehler. Neben der wundervollen Geschichte des Erwachsenwerdens von Pip und vielen weisen und lustigen Dialogen, weist dieser Roman für mich einige Schwächen auf. Die Charaktere sind wenig komplex dargestellt und viele "zufällige" Zusammenhänge wirken für mich arrangiert und kaum glaubhaft. Vor allem in der Mitte des Romans und während endloser Beschreibungen völlig trivialer Treffen habe ich mich ehrlich gelangweilt. Ich muss auch gestehen, dass mich die sehr umgangssprachliche, altmodische Ausdrucksweise in diesem Roman gestört hat (Liegt vielleicht daran, dass ich mit viktorianischem Englisch kaum vertraut bin).  Schlussfazit: Vielleicht sollte ich Dickens "Große Erwartungen" noch eine Chance als deutsche Neuübersetzung geben. 

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  • Initiating Force

    Great Expectations

    UBIQE

    31. January 2014 um 06:08

    Charles Dickens // I, too, believe in the one circumstance, the one experience or the one person that influences one so greatly that it will be the initiating and leading force of one's whole life.

  • Rezension zu "Great Expectations" von Charles Dickens

    Great Expectations

    sabisteb

    27. July 2012 um 11:15

    Der kleine Philipp Pirrip, genannt Pip, ist eine Vollwaise und lebt bei seiner älteren Schwester und deren Mann Joe Gargery, dem Dorfschmied. Mrs. Gargery führt ein eisernes Regiment und erzieht sowohl Pip als auch ihren Mann mit schlagenden Argumenten. Ein trostloses Leben für den kleinen Jungen, wäre Joe nicht so ein liebevoller Ersatzvater. Pips Leben nimmt eine entscheidende Wendung, als er dem entlaufenen Sträfling Magwitch mit etwas zu Essen und einer Feile zur Entfernung der Fußfesseln hilft. Kurz darauf darf er bei der exzentrischen Miss Havisham und ihrer Adoptivtochter Estella spielen und verliebt sich in Estella und hat nur noch einen großen Wunsch, er will ein Gentleman werden, damit er Estallas würdig wird. Stattdessen wird er jedoch erst einmal Schmiedegeselle bei Joe, bis ein unbekannter Wohltäter ihn finanziell unterstützt und ihn zum Gentleman ausbilden lässt. Dieser Roman ist wohl mit einer der bekanntesten von Charles Dickens, aber sicherlich nicht sein bester. David Copperfield kann er jedenfalls nicht das Wasser reichen. Der Roman hat mehrere sehr offensichtliche Schwächen, die während des Lesens mehrfach unangenehm auffallen. Zum einem fehlt ihm der feine Humor, der viele andere Romane von Dickens auszeichnet, auch die Sozialkritik ist so gut wie nicht vorhanden, für die Dickens so bekannt ist. Es ist eine klassische "coming off age" Geschichte eines Teenagers, der seinen Weg in neuen Kreisen finden muss und zu sich selbst finden muss. Eine Geschichte von Abnabelung und der Sehnsucht nach Nähe. Die Geschichte wirkt sehr konstruiert und gewollt, die Personenkonstellationen zu gezwungen miteinander verkettet und zwar in einem Maße, das die Handlung und Konstellationen teilweise sehr vorhersehbar macht. Dickens beugt dabei die historische Wahrheit in diesem Roman doch sehr, denn die Todesstrafe für die Rückkehr eines Verbannten bestand nur noch auf dem Papier und ist der Glaubwürdigkeit der Handlung nicht gerade zuträglich, die anders aufgebaut deutlich an Glaubwürdigkeit gewonnen hätte. Einige Szenen wirken Zusammenhanglos und scheinen nur eingebaut worden zu sein, um schnell noch offenen Frage abzuklären. Insgesamt jedoch fehlt es den Figuren an Tiefe. Dickens ist ein guter Beobachter, aber dennoch bleiben einige seiner Figuren in diesem Roman mehr als Oberflächlich, ihre Motivation undurchsichtig bis unverständlich und nicht ausreichend charakterisiert. Am lebendigsten wirken noch John Wemmick und sein Chef Jaggers gegen die selbst Pip eher blass wirkt und selbst der Oberbösewicht Compeyson ist eine farblose Figur ohne wirkliche Motivation. Streckenweise zieht sich der Roman, nichts passiert, man hat das Gefühl, Dickens musste eine bestimmte Anzahl an Folgen für "All the Year Round" (1.12.1860 bis August 1861) produzieren, aber es gab nicht genug Handlung, diese zu füllen, also lässt er seine Protagonisten endlose Gespräche führen und führt teils sinnlose kurze Nebenepisoden ein und gegen Schluss noch ein paar neue Personen. Fazit. Kürzung, Straffung und Umarbeitung hätten dem Roman gut getan. Das war Dickens sicherlich auch klar, da er den Roman selber immer wieder umarbeitete, dabei aber definitiv nicht weit genug ging. Ich kann nun verstehen, warum viele Verfilmungen die Geschichte an bestimmten Stellen umschreiben und straffen. Einige dieser Versionen gewinnen gegenüber dem Buch durchaus an Tempo und Glaubwürdigkeit.

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  • Rezension zu "Great Expectations" von Charles Dickens

    Great Expectations

    walli007

    16. March 2012 um 15:57

    neues altes Buch Pip wird von seiner Schwester "mit der Hand" aufgezogen, seine Kindheit ist daher nicht ganz leicht. Einen Ausgleich bietet sein Ziehvater Joe, der ein einfacher aber herzensguter Mensch ist. Trotz der Umstände ist Pip ein lieber Junge, der manchmal ein paar Flausen im Kopf hat. Als er einmal das Grab seiner Eltern besucht, trifft er auf einen entflohenen Sträfling, dem er verspricht ihm etwas zu essen zu bringen. Obwohl er dafür die Speisekammer seiner Zieheltern plündern muss, hält er sein Versprechen. Natürlich wird der Sträfling gesucht und Pip, Joe und einige andere nehmen an der Suche teil. Als Pips Sträfling gefunden wird, verraten beide nicht, dass sie sich kennen. Bald darauf wird Pip zu der reichen Ms Havisham gerufen, wo er die kleine Estella kennenlernen, die ein rechtes Biest zu sein scheint. Mit diesem Einblick in eine eigenartige Fremde Welt, werden Pips Erwartungen geweckt. Und als später ein geheimnisvoller Gönner auftaucht, sieht Pip die Erfüllung seiner Wünsche nah. Tolles Buch, dachte ich, nach dem ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Alt und doch sehr up to date, das sind die Klassiker, die ich gerne mag. Charles Dickens schreibt sehr lebendig und die Sprache ist so zeitlos, dass man kaum bemerkt, dass der Roman schon vor mehr als 100 Jahren geschrieben wurde. Und auch die Geschichte des Jungen, der glaubt, dass er zu etwas Besserem bestimmt ist, der aus Kleinigkeiten Schlüsse zieht, die seine Erwartungen in gewisse Richtungen lenken, der darüber teilweise seine Herkunft verleugnet und arrogant wird, der jedoch auch gleichzeitig einem anderen ein guter Freund ist, wirkt auch heute noch sehr aktuell und fesselnd. Erwartungen, Enttäuschungen, Scheitern, Gelingen, Rückbesinnung auf das Eigentliche. Aus diesen Zutaten hat Dickens eine wunderbar lesenswerte Geschichte gestrickt, während derer Pip einfach nur ist, aufsteigt, fällt und eine Zufriedenheit findet. Keiner dieser schwergängigen Klassiker, sondern ein herausragender Roman, der auch heute noch absolut zu empfehlen ist. Die Anregung zum Lesen dieses Buches habe ich durch die Verfilmung bekommen, die ich vor längerer Zeit einmal gesehen habe.

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  • Rezension zu "Great Expectations" von Charles Dickens

    Great Expectations

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2012 um 17:15

    Inhalt: Wir steigen im Jahr 1812 in die Geschichte ein. Der Junge Pip ist ein Vollwaise. Er lebt bei seiner älteren Schwester und deren Mann, dem Dorfschmied Joe Gargery in bescheidenen Verhältnissen und da seine Schwester nicht unbedingt die netteste Person ihm gegenüber ist, auch in sehr unglücklichen. Eines Tages begegnet er auf dem Friedhof dem geflohenen Zuchthäusler Magwitch. Pip hilft diesem Mann, sich von den Ketten zu befreien und verschafft ihm Nahrung. Kurz darauf wird er Miss Havisham und deren Pflegetochter Estella vorgestellt. Miss Havisham ist eine verbitterte alte Frau, die jedes männliche Wesen zu ihrem Feind erklärt hat und dementsprechend auch ihre Ziehtochter Estella zu einem lieblosen Wesen herangezogen hat. Pip verliebt sich jedoch sofort in Estella. Doch die Liebe muss erst einmal hinten anstehen, denn auf Pip wartet Großes - Ein unbekannter Wohltäter möchte ihm eine vornehme Erziehung bezahlen und stellt ihm zudem noch ein großes Vermögen in Aussicht. Und so macht sich Pip auf nach London, mit großen Erwartungen und der einen Frage, wer dieser großzügige Wohltäter ist. Meinung: Die Geschichte um den Jungen Pip, der von ärmlichen und unglücklichen Verhältnissen in eine völlig neue Welt entführt wird, schildert Charles Dickens aus der Ich-Perspektive. Und so ist man mehr als einmal versucht, in dem Jungen Pip Dickens selbst zu sehen, zumal die Geschichte auch in dessen Geburtsjahr beginnt. Was in der Inhaltsangabe eigentlich recht einfach und banal klingt, war für mich persönlich jedoch ein ziemlich harter Lesestoff. Charles Dickens verliert sich so sehr in kleinen Details, dass die Geschichte komplizierter und verworrener erscheint, als sie tatsächlich ist. Man braucht eine Weile, die Zusammenhänge zu verstehen. Doch die Liebe zum Detail ist nicht nur hemmend für das Verständnis, sondern auch für die Spannung: Diese scheint nämlich rein gar nicht zu existieren. Und wenn dann endlich ein Punkt erreicht ist, an dem sich Spannung aufgebaut hat, zerstört Dickens sie selbst, in dem er diesen Teil kurz und bündig abfertigt. Ich wünschte, ich könnte etwas positives über die Charaktere sagen, aber auch in diesem Bereich wurde ich leider enttäuscht. Von den meisten bekommt man zu wenig bis fast gar keine Innensicht, ein großer Nachteil der Ich-Perspektive. Und jene Charaktere, die man näher kennen lernt, sind entweder bösartig, naiv oder verbittert. Selbst die Hauptperson Pip war mir nicht sympathisch, zum Großteil wegen seiner großen Bereitschaft, das Opfer zu spielen. Einzig und allein Joe Gargery, der Ehemann von Pips Schwester, erscheint ein wenig normal, obwohl man bei ihm auch versucht ist, ihn zur Besinnung bringen zu wollen, wenn seine Ehefrau ihn oder Pip mal wieder unterdrückt. Ich habe bis jetzt keinerlei Ahnung, was Dickens mit diesem Buch aussagen wollte. So bleibt für mich nur die Vermutung übrig, dass es sich dabei tatsächlich um ein autobiografisches Werk handelt. Jedoch kein sonderlich schmeichelhaftes. Mich hat das Werk im Endeffekt enttäuscht, ich hatte mir mehr erhofft. Fazit: Trotz Titel sollte man keine großen Erwartungen an das Werk stellen.

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  • Rezension zu "Great Expectations" von Charles Dickens

    Great Expectations

    firlefanz

    03. October 2008 um 13:25

    Dickens ist so wunderbar. Wunderbar wunderbar großartig.

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