Charles Dickens Große Erwartungen

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Inhaltsangabe zu „Große Erwartungen“ von Charles Dickens

Das entbehrungsreiche Leben des Waisenjungen Pip nimmt eine überraschende Wendung, als er ein beträchtliches Vermögen von einem anonymen Wohltäter erhält. Das Geld soll in seine Erziehung zum perfekten Gentleman in London investiert werden. In der Hauptstadt angekommen, eröffnet sich dem Jungen eine faszinierende Welt voller Prunk und Snobismus, Einfluss und neuer Freundschaften. Bald wendet er sich einer vielversprechenden Zukunft zu und kehrt seiner Vergangenheit den Rücken – bis ihn diese in Gestalt seines früheren Gönners wieder einholt. Mit großer Empathie begleitet Hans Paetsch den kleinen Pip auf seinem turbulenten Weg zum Erwachsenwerden.

Ungekürzte Lesung mit Hans Paetsch
2 mp3-CDs | 21 h 14 min

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  • Rezension zu "Charles Dickens - Große Erwartungen" von Charles Dickens

    Große Erwartungen

    sabisteb

    07. March 2012 um 14:26

    England, Mitte des 19. Jahrhunderts. Pip wächst nach dem Tode seiner Eltern bei seiner zänkischen älteren Schwester und deren gutmütigem Mann (einem Schmied) auf. Eines Abends begegnet er auf dem Friedhof einem entsprungenen Sträfling, der ihn unter Drohungen dazu nötigt, ihm Nachts eine Feile und etwas zu essen zu bringen. Der verschüchterte Junge gehorcht und liefert das Gewünschte, nicht ahnend, dass diese Tat sein späteres Leben beeinflussen wird, genauso wie sein Besuch bei Miss Havisham. Miss Havisham wurde am Tag ihrer Hochzeit von ihrem Bräutigam sitzen gelassen und trägt noch immer das Hochzeitskleid und die Hochzeitstafel modert immer noch gedeckt seit Jahren vor sich hin. Pip soll ihrer Pflegetochter Estella Gesellschaft, die Miss Havisham dazu erzieht, Männer zu verachten, ihnen das Herz zu brechen und so für sie Rache am männlichen Geschlecht zu nehmen. Pip verfällt Estella und ist daher überglücklich, als er durch einen unbekannten Wohltäter aus seinen kleinen Verhältnissen errettet wird. Er soll in London ein Gentleman werden und hegt daher große Erwartungen - auch auf Estellas Hand. Wieder einmal sucht ein Waisenkind sein Weg zum Glück, ein noch heute gängiges Klischee, das hier voll und ganz ausgeschöpft wird. Auch dieser Roman erschien als Fortsetzungsgeschichte (Dezember 1860 - August 1861) und auch hier wird wieder mal ein klein wenig Sozialkritik (aber nicht zu viel) geübt. Heutzutage wettert man, dass die Bücher einander ähneln, immer dieselben Themen (derzeitig Liebe und Vampire) abhandeln, aber vor 200 Jahren war das nicht besser. Irgendwie ähneln sich die ganzen Dickens Geschichten schon alle recht deutlich, die Variation eines Themas wird und duzenden von Varianten ausgeschöpft. Des Weiteren weiß man, dass jede Figur eine Rolle spielen wird, jede Handlung ihren Zweck hat, was die Geschichte an sich sehr vorhersehbar macht. Das ändert nichts daran, dass es sich bei dieser Produktion um ein ausgezeichnetes Hörspiel handelt, das der NDR 1980 mit 228 min Laufzeit unter der Regie von Hans Rosenhauer produzierte. Die Sprecher sind sehr gut und klingen allesamt lebendig und keiner liest seinen Text ab. Die musikalische Untermalung ist dezent genauso wie die akustische. Hier kommt es auf die Dialoge an und nicht auf Effekte. Die Geschichte ist so umgesetzt, dass man der Handlung sehr gut folgen kann. Ein durch und durch gelungenes, klassisches Radiohörspiel. Pip als Kind: Alexander Heinz Pip und junger Erzähler: Helmut Zierl alter Erzähler: Klaus Nägelen alter Vater: Edgar Hoppe Biddy: Jutta Wirschaz Estella: Susanne Lothar Fremder: Gottfried Kramer Herbert als Kind: Christian Holz Herbert: Stephan Schwartz Joe: Gerhard Olschewski Kutscher: Heinz Fabian Magwitch: Hans Helmut Dickow Miss Havisham: Marie-Luise Etzel Mr. Jaggers: Ulrich Matschoss Mr. Pumblechook: Henning Schlüter Mrs. Joe: Witta Pohl Wemmick: Gerd Baltus

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  • Rezension zu "Große Erwartungen" von Charles Dickens

    Große Erwartungen

    Antigone

    16. May 2007 um 02:21

    Der Waisenjunge Pip wächst bei seiner Schwester und deren Mann in ärmlichen Verhältnissen auf. Eines Tages lernt er die reiche und Miss Havisham kennen. Er leistet ihr und ihrer Pflegetochter Estella Gesellschaft. Dieser Einblick in eine andere Gesellschaftschicht weckt in ihm die Erwartungen an ein wohlhabendes Leben. Und er verliebt sich in überhebliche Estella. Eine großartige Darstellung der gesellschaftlichen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts in England. Ein Stück Zeitgeschichte. Die ausführlichen Beschreibungen von Dickens gehen in dieser Vertonung etwas verloren. Aber für ein Hörspiel genau das richtige Volumen.

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