Charles Dickens Nicholas Nickleby

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Inhaltsangabe zu „Nicholas Nickleby“ von Charles Dickens

Illustrates Charles Dickens' criticism of social status and the possibilities of crossing social boundaries through hard work and good will - a reflection of his own ascendance from poverty to great success as a novelist and social commentator, a theatrical performer and editor of a number of important journals. (Quelle:'Fester Einband/26.11.2008')

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  • Rezension zu "Nicholas Nickleby" von Charles Dickens

    Nicholas Nickleby
    firlefanz

    firlefanz

    02. November 2009 um 13:25

    Wenn ich eine Zeitreise machen könnte, stünde ein Besuch bei Charles Dickens ganz weit oben auf der Liste. Er muss seine Mitmenschen mit einem ganz besonderen Blick betrachtet haben. Wie sonst kommen Figuren wie Mr. Crummles, die Cheeryble Brüder oder Mr. Squeers zustande? Das Buch handelt vom jungen Nicholas Nickleby (wer hätte das wohl gedacht?) der nach dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter und seiner Schwester Kate verarmt vom Land nach London zieht. Dort soll Mr. Ralph Nickleby, sein Onkel, sich um die Familie kümmern. Das tut er auch, aber wenn man Ralph erst mal kennen gerlernt hat, weiß man, dass er einer ist, von dem man nicht gerne umsorgt werden möchte. Auf Ralphs Vermittlung hin, nimmt Nicholas eine Stelle in einer Jungenschule in Yorkshire an, bei einem gewissen einäugigen Mr. Squeers. Da die dortigen Umstände weder Nicholas' noch den Geschmack des Lesers treffen, sind wir alle froh, dass er da relativ schnell wieder wegkommt und sich stattdessen der munteren Theaterkompanie von Mr. Crummles anschließt. Währenddessen bahnt sich für Kate in London aber eine Katastrophe an. Nicholas eilt zu Hilfe und entdeckt mit der Hilfe von Freunden ein Komplott. Wer dahinter steht sollte nicht schwer zu erraten sein... "Nicholas Nickleby" mag nicht Dickens' bestes Buch sein. Auch bei mir schweben "David Copperfield" und "Bleak House" da noch in ganz anderen Sphären. Die große Spannung, die in BH schon ab dem ersten Kapitel aufkam, fehlt hier, denn es gibt keinen großen Plot, sondern eher kleinere einzelne Abschnitte. Dafür ist das Buch aber auch nicht so verschachtelt und kompliziert wie BH. Man lernt auch wieder zahlreiche skurrile Persönlichkeiten kennen, die sich ein normaler Mensch m.E. gar nicht ausdenken kann. Außerdem gibt es, als besonderen Bonus, ein Duell (mir scheint ich entwickle eine morbide Faszination für Duelle). Ich würde diesen Dickens als Einsteiger für Leute empfehlen, die nicht gleich mit der ganz schweren Kost anfangen wollen. Zwar beschäftigt sich auch dieses Buch mit den sozialen Problemen der damaligen Zeit, das bleibt aber noch im Rahmen. Vor den etwas mehr als 700 Seiten sollte jedenfalls keiner zurückschrecken. Dickens liest sich flott und ist ein großes Vergnügen.

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