Charles Dickens Nikolas Nickleby: oder Leben und Schicksale des Nicolaus Nickleby und seiner Familie

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Inhaltsangabe zu „Nikolas Nickleby: oder Leben und Schicksale des Nicolaus Nickleby und seiner Familie“ von Charles Dickens

Der sozialkritische Gesellschaftsroman - so aktuell wie nie: Nicholas Nicklebys Vater Godfrey Nickleby verspekuliert sich mit Aktiengeschäften. Den Ruin verkraftet er nicht. Nach seinem Tod muss die Familie das Anwesen verlassen und sucht Unterstützung beim Bruder Godfreys, Ralph Nickleby, in London. Dieser verschafft Nicholas eine Stellung als Hilfslehrer in der weit entfernten Erziehungsanstalt Dotheboys Hall. Die angebliche Wohltat erweist sich schon bald als.

Es gibt bessere Bücher von Charles Dickens

— sursulapitschi
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    Nikolas Nickleby: oder Leben und Schicksale des Nicolaus Nickleby und seiner Familie

    sursulapitschi

    27. November 2016 um 23:37

    Charles Dickens ist unbestreitbar ein Meister. Sein Erzählstil ist unglaublich, amüsant, eloquent, ausgefeilt und trieft vor ausgesucht ironischen Betrachtungen. Das Lesen ist ein großer Spaß, selbst wenn das Thema tragisch ist und, wie im Vorwort erwähnt wird, wohl leider gar nicht so satirisch überspitzt ist, wie man meint. Hier erzählt er die Geschichte der Familie Nickleby. Nach dem Tod des Vaters bleiben Nicolaus, seine Mutter und seine Schwester Käthchen verarmt zurück. Sie erhoffen sich Hilfe vom reichen Bruder des Verstorbenen. Onkel Ralph hat Geld, Einfluss und nur wenig Mitleid. Er besorgt Nicolaus eine Stelle als Hilfslehrer in einem Internat für Jungen, die aus unterschiedlichsten Gründen von ihrer Familie abgeschoben wurden und dort in bitterster Armut leben müssen. Käthchen wird bei einer Modistin in Stellung gegeben und die Mutter wird in ein Armenquartier abgeschoben. Wie die drei dort zurechtkommen liest sich spannend und unterhaltsam, auch wenn Herr Dickens oft sehr weit ausholt, brillant natürlich, aber trotzdem ist es wirklich weitschweifig erzählt. Mit dem Fortgang der Geschichte hatte ich dann so meine Probleme. Nicolaus verlässt das Internat und schlägt sich mit anderen Jobs durchs Leben. Das ist auch interessant, aber ich hatte nicht erwartet, dass so ein grauenhafter Ort dann doch so leicht abgehandelt wird und keinerlei Einfluss auf den Fortgang der Geschichte mehr hat. Das Ende kommt dann unerwartet abrupt, so dass ich mich noch immer frage, ob das überhaupt das Ende der Geschichte ist, oder ob ich eine Version erwischt habe, der leider ein Stück fehlt. Immerhin wurde mir im Vorwort ein Nachwort des Autors versprochen. Das steht hier nicht. Schade. Ich werde wohl noch ein wenig recherchieren. Einstweilen bin ich leicht enttäuscht. Wenn man dieses Buch etwa mit Oliver Twist vergleicht, kommt es einem etwas ziellos und zerfasert vor. Edit: Dieses Buch ist offensichtlich wirklich nur der erste Teil des Werkes. Es wäre schön gewesen, das in der Buchbeschreibung zu erwähnen.

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