Charles Dickens The Pickwick Papers. Die Pickwickier, englische Ausgabe

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Inhaltsangabe zu „The Pickwick Papers. Die Pickwickier, englische Ausgabe“ von Charles Dickens

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  • Rezension zu "The Pickwick Papers. Die Pickwickier, englische Ausgabe" von Charles Dickens

    The Pickwick Papers. Die Pickwickier, englische Ausgabe
    sabisteb

    sabisteb

    28. February 2013 um 22:37

    Am 13.05.1827 beschließen Samuel Pickwick, ein wohlhabender, älterer Herr und Gründer des nach ihm benannten Pickwick Clubs, Mr Nathaniel Winkle, Mr Augustus Snodgrass, and Mr Tracy Tupman, ihr schönes Heimatland zu bereisen und zu erforschen. Auf dieser Reise lernen sie allerhand freundliche und auch seltsame Menschen und Gebräuche kennen. The Posthumous Papers of the Pickwick Club oder kurz The Pickwick Papers (auf Deutsch einfach die Pickwickier) ist Charles Dickens Debut Roman. Das Buch wurde, genau wie seine anderen Romane, als Fortsetzungegeschichte veröffentlicht, was man diesem Werk teilweise auch deutlich anmerkt. Der Roman ist eine Mischung aus Rahmenhandlung und eingebetteten Kurzgeschichten. Da ist einmal die Reise der vier Junggesellen und ihre Erlebnisse und dann sind da viele kleine Kurzgeschichten, die in diese Rahmenhandlung eingebettet sind. Die Hauptgeschichte ist eine sarkastische Abrechnung mit all jenen Themen, die Dickens auch durch seine weiteren Werke begleiten werden. Spitzzüngig zieht er über Politik und Politiker, über das englische Rechtssystem, die Schuldgefängnisse, verzweifelte alte Jungfern und Witwen auf der Suche nach einem Mann und die Hilflosigkeit von alten männlichen Singles her. Die Charaktere sind einmalig und überzeichnet, wie man das auch aus den späteren Romanen des Autors kennt. Da ist Mr. Pickwick, reich, wohlwollend, philanthropisch und komplett lebensfremd und hilflos ohne seinen intelligenten und gewitzten Diener Sam Weller. Da ist der narkoleptische, adipöse kleine Dienstbote und der nicht gar so gewitzte Betrüger Mr. Jingle. Und da sind die Geistergeschichten, mit denen Dickens auch berühmt wurde. Diese Grusel- und Geistergeschichten sind als abgeschlossene Kurzgeschichten in die Rahmenhandlung eingebettet und lassen bereits viele der Motive erkennen, die man aus anderen berühmten Erzählungen des Autors kennt. Besonders jedoch überrascht die Geschichte, in der ein zu Unrecht im Schuldgefängnis inhaftierter, der Frau und Kind verliert, grausam Rache nimmt, an jenen, die er für schuldig an seinem Schicksal hält. Nachdem er selbst zu Reichtum gekommen ist, nimmt er langsam, über Jahre hinweg, grausam Rache. Das erinnert stark an Dumas Graf von Monte Christo, während die Geschichte von Tom Smart schon Motive der berühmten Weihnachtsgeschichte enthält. Auch wenn der Roman durchweg humorvoll ist, so zieht er sich teilweise auch über weite Strecken. Es passiert nur wenig, was wohl daran liegt, dass der Roman in 20 Episoden veröffentlicht wurde, die wohl auch alleine funktionieren mussten, falls die Leser die anderen Kapitel nicht kannten. Auch unbefriedigend ist die Tatsache, dass das Verhältnis, in dem die Pickwickier zueinander stehen, ihr Alter und ihre Herkunft nur im Nachhinein erklärt werden und man sich als Leser nur schwer ein Bild von ihnen machen kann. Für mich blieben daher Winkle, Snodgrass und Tupman ein wenig farblos, und besonders zu Anfang, schwer unterscheidbar. Fazit: Ein gelungener Debütroman und doch bereits typisch Dickens. Leider zieht er sich über weite Strecken und es gibt keinen wirklichen Höhepunkt. Die Geschichte plätschert konstant unterhaltsam vor sich hin.

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