Charles F. Ramuz

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Aline, Die große Angst in den Bergen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Charles F. Ramuz

Die große Angst in den Bergen

Die große Angst in den Bergen

 (1)
Erschienen am 07.09.2009
Aline

Aline

 (3)
Erschienen am 01.07.1985
Die Herrschaft des Bösen

Die Herrschaft des Bösen

 (0)
Erschienen am 01.02.1998
Die Geschichte vom Soldaten, 1 Audio-CD

Die Geschichte vom Soldaten, 1 Audio-CD

 (0)
Erschienen am 15.07.2011

Neue Rezensionen zu Charles F. Ramuz

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Rezension zu "Aline" von Charles F. Ramuz

Ein Buch aus dem Französischunterricht
CrazycolorTigervor einem Jahr

In dem Buch geht es um die Liebe zwischen Julien und Aline. Die Liebe muss geheim gehalten werden, da ein kleines Dorf Gerüchte sehr schnell verbreiten kann. Schnell wird Julien und Aline klar, dass es kein Kinderspiel wird, die Liebe aufrechtzuerhalten. 


Ich habe das Buch auf Französisch gelesen, da es für den Unterricht ist. Das Buch ist von der Sprache her anspruchsvoll, jedoch nicht unverständlich. 
Die Geschichte hat sehr spannend begonnen, doch nach der Hälfte fragt man sich nur noch, was gerade geschehen ist. Das Ende finde ich sehr speziell und ist nicht unbedingt mein Geschmack. Es hat auch viele Wörter, die man wirklich übersetzen muss, um die Geschichte verstehen zu können. 
Ein Drama über die Liebe. 

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Rezension zu "Die große Angst in den Bergen" von Charles F. Ramuz

Rezension zu "Die große Angst in den Bergen" von Charles F. Ramuz
Leserrezension2010vor 8 Jahren

H26 Die große Angst in den Bergen von Ch. F. Ramuz Kategorie: Hörbuch

gelesen von Christian Brückner

Bis vor wenigen Jahren noch führten Hörbücher ein Nischendasein, doch mittlerweile erscheint kaum ein halbwegs erfolgversprechendes Buch, das nicht gleichzeitig eine Audioversion im Schlepptau mit sich führt. Doch manche dieser Audiobooks sind weit mehr als nur ein Anhängsel einer papiernen Neuerscheinung: Sie sind ein Erlebnis ganz eigener Art. ‚Die große Angst in den Bergen’ von Charles Ferdinand Ramuz ist ein solches Erlebnis.
Zwanzig Jahre, nachdem sich ein schreckliches Unheil auf der Alp Sasseneire ereignete, beschließt die nächste Generation gegen den Willen der Alten, wieder Vieh dort hinaufzutreiben. Und das Unfassbare geschieht erneut: Eine Seuche ergreift die Kühe, die Sennen dürfen die Alp nicht verlassen und das Dorf wird von neuem von furchtbaren Unglücksfällen erfasst.
Was sich für uns rational denkende, moderne Menschen nur als eine Verkettung verhängnisvoller Ereignisse darstellen mag, ist für die Bewohner dieses Dorfes die Heimsuchung des Unbekannten, die Bestrafung dafür, dass sie ein verbotenes Stück Land erneut aufgesucht haben.
Christian Brückner liest diese Geschichte – und wie er sie liest. Stellenweise vorsichtig, zögerlich, fast leise erzählt er, um dann unvermittelt wieder hervorzubrechen mit seiner rauen, etwas heiser klingenden Stimme. All das Grauen, das Unheil, das nur darauf zu warten scheint, über das kleine Dorf hereinzubrechen, hört, nein, man beginnt es zu fühlen, wenn er spricht. Es ist meisterhaft, wie seine Stimme, obwohl unverwechselbar, den unterschiedlichen Charakteren ihre Besonderheit verleiht: den Männern auf der Alp; dem unheimlichen Klu, der etwas zu verbergen scheint; Joseph, dem Liebenden, voller Verzweiflung und Sehnsucht nach seiner Braut; Bartholomä, der trotz Furcht vor dem was da kommen mag, voller Zuversicht an den Schutz seines Papieres glaubt, das er um den Hals hängen hat. Irgendetwas ist da in diesen Bergen, es wartet – und Christian Brückner bringt es einem so nahe, dass es einen schaudert und fröstelt. Schlicht und einfach: GENIAL!

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Rezension zu "Die große Angst in den Bergen" von Charles F. Ramuz

Rezension zu "Die große Angst in den Bergen" von Charles F. Ramuz
Xirxevor 8 Jahren

Bis vor wenigen Jahren noch führten Hörbücher ein Nischendasein, doch mittlerweile erscheint kaum ein halbwegs erfolgversprechendes Buch, das nicht gleichzeitig eine Audioversion im Schlepptau mit sich führt. Doch manche dieser Audiobooks sind weit mehr als nur ein Anhängsel einer papiernen Neuerscheinung: Sie sind ein Erlebnis ganz eigener Art. ‚Die große Angst in den Bergen’ von Charles Ferdinand Ramuz ist ein solches Erlebnis.
Zwanzig Jahre, nachdem sich ein schreckliches Unheil auf der Alp Sasseneire ereignete, beschließt die nächste Generation gegen den Willen der Alten, wieder Vieh dort hinaufzutreiben. Und das Unfassbare geschieht erneut: Eine Seuche ergreift die Kühe, die Sennen dürfen die Alp nicht verlassen und das Dorf wird von neuem von furchtbaren Unglücksfällen erfasst.
Was sich für uns rational denkende, moderne Menschen nur als eine Verkettung verhängnisvoller Ereignisse darstellen mag, ist für die Bewohner dieses Dorfes die Heimsuchung des Unbekannten, die Bestrafung dafür, dass sie ein verbotenes Stück Land erneut aufgesucht haben.
Christian Brückner liest diese Geschichte – und wie er sie liest. Stellenweise vorsichtig, zögerlich, fast leise erzählt er, um dann unvermittelt wieder hervorzubrechen mit seiner rauen, etwas heiser klingenden Stimme. All das Grauen, das Unheil, das nur darauf zu warten scheint, über das kleine Dorf hereinzubrechen, hört, nein, man beginnt es zu fühlen, wenn er spricht. Es ist meisterhaft, wie seine Stimme, obwohl unverwechselbar, den unterschiedlichen Charakteren ihre Besonderheit verleiht: den Männern auf der Alp; dem unheimlichen Klu, der etwas zu verbergen scheint; Joseph, dem Liebenden, voller Verzweiflung und Sehnsucht nach seiner Braut; Bartholomä, der trotz Furcht vor dem was da kommen mag, voller Zuversicht an den Schutz seines Papieres glaubt, das er um den Hals hängen hat. Irgendetwas ist da in diesen Bergen, es wartet – und Christian Brückner bringt es einem so nahe, dass es einen schaudert und fröstelt. Schlicht und einfach: GENIAL!

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