Charles Foster

 3.1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Geschmack von Laub und Erde, Die Akte Jesus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Charles Foster

Sortieren:
Buchformat:
Der Geschmack von Laub und Erde

Der Geschmack von Laub und Erde

 (13)
Erschienen am 01.08.2018
Die Akte Jesus

Die Akte Jesus

 (2)
Erschienen am 06.02.2008
Civil Advocacy

Civil Advocacy

 (0)
Erschienen am 01.08.2001
Selfless Gene

Selfless Gene

 (0)
Erschienen am 14.04.2010
Wired for God?

Wired for God?

 (0)
Erschienen am 02.02.2011
The Misadventures of Bad Shot

The Misadventures of Bad Shot

 (0)
Erschienen am 07.01.2011

Neue Rezensionen zu Charles Foster

Neu
Tintensports avatar

Rezension zu "Der Geschmack von Laub und Erde" von Charles Foster

Selbstgefälliger Pseudointellektualismus in armseligen Selbstbeweihräucherungsposen ...
Tintensportvor einem Jahr

... gegen die leider auch der hochgebildete Dozentenstatus nicht hilft.

Fosters `Versuch eines literarischen Schamanismus' mutet so verkrampft, verkopft und selbstgerecht an, dass es mich graust!
Das Zurück zur Natur gerät zum angestrengten Staffellauf. Pathologisch anmutende Versuche (den Hufen nachzueifern, indem man sich die Nägel wachsen lässt), passen hervorragend zur abstrusen Denke (er müsse sich damit `abfinden', dass er sich nicht mit einer Füchsin kreuzen könne).
Schon als Kind scheint der Autor eine Art Hannibal-Lector-Syndrom ausgelebt zu haben (Amselkörperteile in allen Varianten im Kinderzimmer), das vom Neid auf das was das Tier zu wissen schien (und der kleine Charles Foster nicht) beseelt war; oder vielmehr getrieben ... von Zwängen - wie dem, einem Vogel ins Hirn zu schauen, ihm so nahe wie irgend möglich zu kommen ... indem er ihn tot machte und zerstückelte!?!
Auch der Extremismus des Erwachsenen mutet mich noch immer nicht von Mut beseelt an, wie es andere Rezensenten schreiben. Seine Produkte des exzessiven Performings und der Drucklegung erscheinen mir vielmehr sensations-(schaffungs)-geil und Medien-anbiedernd. Und der philosophische Anstrich ist so fadenscheinig, wie er in der Beliebigkeit aller auffindbaren Allerweltsplätze wühlt. Da wird Wissen demonstriert, auf Teufel-komm-raus, bis es nur noch Geschwätzigkeit ausdünstet.
Als mir von der vorgeblichen Scham (des heute angeblich geläuterten Tofu-Essers und einstigen exzessiven Jägers) berichtet wurde, die mich in ihrer selbstverliebten Koketterie an Teenager gemahnte, die sich mit ihren Straffälligkeitskatalogen gegenseitig zu übertrumpfen versuchen ... hat es mir einfach gelangt!
Da mag es noch so vorbildlich erscheinen, was wir alles über Fuchs und Dachs lernen ... aber die Vorzeichen stimmen einfach nicht!
Wer zurück in die Wälder geht sollte nicht nur wissen WARUM er das will, sondern vor allem WIE ... er das anstellt und sich nicht selbst so dermaßen in Tasche lügen!
Natürlichkeit ... geht anders!!!

Glaubwürdiges über das Zurück-zur-Natur höre man sich besser von einem angenehm nüchternen Rüdiger Nehberg an! Wer etwas tatsächlich fundietes über Schamanismus wissen will lese einen Wolf-Dieter Storl, der - mit dem nötigen selbstironischen Augenzwinkern - die Kunst des Erzählens UND Wissens beherrscht - und dies im Gegensatz zu Foster tatsächlich so meister- wie fabelhaft.
Und wer etwas Wahrhaftiges und Sensationelles über die Natur lernen will, der sollte sich Peter Wohlleben - Das geheime Leben der Bäume - zu Gemüte führen. DAS nämlich IST ein Meilenstein auf dem Weg des Naturverständnisses: kundig, unaufgeregt, sensibel und von tiefer Erkenntnis - und vor allem Achtung - der Natur gegenüber beseelt.

Man kann sich aber auch schlichweg life in den Wald begeben und Kopf aus! Und die Schnüss gehalten!! Und den Originalen zugehört - ohne Hintergedanken, Gemache, Geschwurbel und Gemurkse, sonst wird das nämlich nix.
Denn wenn Natur eines ist und kann, dann ist es das schlichte Sein - ohne Worte - das Wachsen, Werden, Vergehen und Ruhen in sich selbst ... und ohne uns! Wir können allenfalls ehrfürchtige Zeugen sein! Mehr werden wir nie werden. DAS nämlich ist das eigentliche Geheimnis!

Oder - um ganz schlicht mit Janosch zu sprechen -: Ein Vogel braucht nichts über Ornithologie zu wissen ... um fliegen zu können.

Kommentieren0
1
Teilen
Bernhard_Hampps avatar

Rezension zu "Der Geschmack von Laub und Erde" von Charles Foster

Tier und Mensch
Bernhard_Hamppvor einem Jahr

Interessantes und spannendes Buch über uns Menschen und die (Un-)Möglichkeit, mit Tieren in Beziehung zu treten.

Kommentieren0
1
Teilen
Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Der Geschmack von Laub und Erde" von Charles Foster

Exzentrische + skurrile Erfahrungenn bei der Beobachtung /Verstehen vom Gefühlsleben der Tiere
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Ein sehr außergewöhnliches Buch. Die Erfahrungen und Erforschungen die Charles Forster auf sich nahm, sind skurril und eklig. Es gibt ungewohnte Einblicke in die Gefühlswelt der Tiere. Oft fehlten mir die Worte, diese hatte der Autor umso mehr parat, und er verstand es, damit umzugehen, durchaus auch poetisch und sehr pointiert. Wenn man es versteht. Ich kann auch nur ein großes Lob an den  Übersetzer aussprechen, weil, ich gebe es zu, weil es Sätze gibt, die ich lese und auch einzelne Wörter verstehe, aber ich den ganzen Satz nicht verstehe. Vielleicht liegt es am britischen Humor, der nicht bei mir ankommt? Am Witz, an der Ironie die sich mir nicht erschließen will? Also, das Buch ist hochinteressant, aber war für mich insgesamt „schwer“ zu lesen. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Autor oft versuchte, witzig zu sein, ich aber seinen Humor nicht im Kontext verstehen konnte. Normalerweise lese ich die meisten Bücher ratzfatz weg, aber bei diesem hier brauchte ich erheblich länger als sonst. Es lag zum einem an zwar interessanten aber auch irgendwie langatmigen Beschreibungen, es war praktisch spannungslos, und so hatte ich wenig Motivation fürs Weiterlesen.

Alles in allem: Das Buch spiegelt eine Erfahrung, die so ganz und gar nicht alltäglich ist. Ich fand es schwer und etwas langatmig zu lesen, obwohl die extremen Bedingungen denen sich der Autor aussetzte, auf ihre Art und Weise unterhaltsam waren.

 

Also, die Sterne-Bewertung fällt mir echt schwer. Zum einen stehe ich diesen extremen Erfahrungen des Autors gegenüber, eines Autors der mir ein sehr exzentrischer Mensch zu sein scheint. Ich war mehrmals erstaunt, welche Gedankengänge zutage kamen. Zum anderen war der leider etwas langatmige und ausholende Erzählton. Ich lese Bücher, weil ich auf der Suche nach Neuem bin, nach Unbekannten Dingen und Ideen, nach etwas, von dem ich noch nie gehört habe. Und das fand ich in diesem Buch mit dieser ungewöhnlichen Denk- und Handlungsweise. Dafür gäbe es von mir 4-5 Sterne. Den Erzählstil fand ich leider überhaupt nicht spannend, sondern eher langatmig und ausschweifend. Dafür gibt es 1-2 Sterne. Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass Wissenschaftler und Forscher dieses Buch „anders „ lesen. Aber für mich als Laie und Privatperson kann ich somit nur 3 Sterne geben. Dafür, es einfach mal gelesen und von der besonderen Sichtweise gehört zu haben.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 50 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks