Charles H Spurgeon

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Erwählt vor Grundlegung der Welt

Erwählt vor Grundlegung der Welt

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Erschienen am 15.07.2011
Ein Jahr mit Spurgeon

Ein Jahr mit Spurgeon

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Erschienen am 01.09.2007
Auf Dein Wort

Auf Dein Wort

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Erschienen am 29.07.2010
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt

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Erschienen am 01.08.2010
Hast du mich lieb?

Hast du mich lieb?

 (0)
Erschienen am 13.07.2010

Neue Rezensionen zu Charles H Spurgeon

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strickleserls avatar

Rezension zu "Erwählt vor Grundlegung der Welt" von Charles H Spurgeon

Christen sind Erwählte
strickleserlvor 3 Monaten

Es gibt zwei grundsätzliche Sichtweisen bei der Frage, warum ein Mensch sich entscheidet mit Jesus zu leben. Die einen sagen, dass Gott schon vor Grundlegung der Welt Menschen erwählt hat, die anderen sagen, jeder Mensch trifft selbst die Entscheidung. Es gibt für beide Meinungen gute Argumente, und auch Bibelstellen, die für die jeweilige Meinung sprechen.

Charles Spurgeon war davon überzeugt, dass Glaubende Erwählte sind. In diesem kleinen Buch sind sechs Predigten Spurgeons zum Thema Erwählung zu finden. Er erklärt, warum er der Meinung ist, dass diese Sichtweise richtig ist, und er greift Argumente seiner Gegner auf und entkräftet sie. 

Diese Predigten sind Niederschriften von Ansprachen, die Spurgeon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gehalten hat. Ort und Zeit sind jeweils angegeben. Die Gedanken wiederholen sich teilweise, was nicht verwunderlich ist, da es in diesem Buch um ein zentrales Thema geht. Der Schwerpunkt der einzelnen Predigten unterscheidet sich aber. Es geht z.B. um Gottes Souveränität, darum, ob die Lehre der Erwählung dazu führt, dass ein Christ erst recht sündigt, oder um die Frage, ob Erwählung ungerecht ist.

Die Sprache ist manchmal etwas umständlich, denn der Herausgeber hat sich bemüht die Predigten möglichst wortgetreu wiederzugeben. Das ist kein Nachteil, aber man braucht Zeit zum Lesen. Die Argumente sind nicht immer überzeugend – es spricht schon auch einiges für eine andere Sichtweise.

Erwählung oder Entscheidung? Vielleicht stimmt ja beides. Im christlichen Glauben gibt es ja einige scheinbare Widersprüche, die wir einfach nicht begreifen können, z.B., dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch ist. 

Fazit: Ein interessantes Buch, vor allem für Menschen die Argumente für die Lehre der Erwählung suchen. Es ist schön, dass diese Predigten neu aufgelegt wurden, auch wenn Spurgeons Argumente nicht immer überzeugen.

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Rezension zu "Erwählt vor Grundlegung der Welt" von Charles H Spurgeon

Tolle Predigten!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Das Buch „Erwählt vor Grundlegung der Welt“ enthält sechs Predigt von C.H. Spurgeon.

Die Themen der sechs Predigten sind:

-         Die Souveränität Gottes

-          Erwählung

-          Persönliche Sühne

-          Die Unfähigkeit des Menschen

-          Wirksame Berufung

-          Die Lehren der Gnade verleiten nicht zur Sünde

Trotzdem die Predigten recht alt sind (die erste ist aus dem Jahr 1856), schafft es der Prediger mich direkt anzusprechen und mich in seinen Bann zu ziehen. Sicherlich einige Ausdrucksweisen sind für die heutige Zeit ein bisschen derb, das ist aber überhaupt nicht schlimm.

C.H. Spurgeon schafft es in seinen Predigten mir schwierige Sachverhalte einfach und verständlich zu vermitteln.

Ich merke dem Prediger beim Lesen seine tiefe Liebe und Demut zu Gott an und obwohl einige Dinge schwer zu verstehen sind und ich einige Sachen auch doppelt lesen musste, hat mich dieses Buch sehr beeindruckt und meinen Horizont wieder ein bisschen erweitert.

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Sonnenwinds avatar

Rezension zu "Erwählt vor Grundlegung der Welt" von Charles H Spurgeon

Gefährliche Irrlehre
Sonnenwindvor 3 Jahren

Für Interessierte: Der Text des Buches ist online frei zugänglich:
http://www.betanien.de/verlag/material/175964.pdf

Das Beste an diesem Buch ist das Cover: Ein Edelstein entsteht ja aus Kohle unter großem Druck. Der Rest ist weniger erbaulich.

Spurgeons redundanter und ausschweifender Stil ist sehr mühsam zu lesen. Dabei muß man sich aber vor Augen führen, daß in diesem Buch Predigten enthalten sind und die Zuhörerschaft offensichtlich aus sehr einfachen Menschen bestand, die darüberhinaus zu einem guten Teil noch recht jung im Glauben waren. Warum er dann aber solche Themen bespricht, kann ich mir nicht erklären. Wenigstens erklärt er die Notwendigkeit der Wiedergeburt.

Die Erwählung ist ein Thema, mit dem man sich erst beschäftigt, wenn der Erlösungsplan abgehandelt und klar ist: ein Luxusthema wie die Lehre, wie es im Himmel aussehen wird; Dinge, die wir nicht notwendigerweise wissen müssen.

Es ist nicht alles falsch in diesem Buch. Manche Ansätze sind auch zutreffend. Aber gerade das Thema - die Erwählung, die Prädestinationslehre -, kann man nicht guten Gewissens so stehen lassen: Das ist klare Irrlehre! Warum predigt er denn überhaupt, wenn doch schon bei Grundlegung der Welt festgelegt war, wer gerettet wird und wer nicht? Das widerspricht ganz klar der Lehre der Bibel:
2Petr 1,10 „Darum, Brüder, befleißigt euch umso mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen! Denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals straucheln.“

Dabei verbreitet er sich aber ausschweifend über klar widersprochene Gedanken wie dem, man könne ruhig sündigen, Gott sei ja gnädig. Das hat doch schon Paulus kristallklar ausgesagt. Und jeder weiß es.

Bei dieser Theologie sind Verse wie 2Kor 5,20 “So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!” völlig unnötig. Das hätte sich Paulus doch sparen können, wenn sowieso schon feststeht, wer in den Himmel kommt – und die anderen sich bis zu ihrem Ende abzappeln können und doch keine Chance haben!

Joh 1,12 sagt: „so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;“ Wenn jemand Jesus annimmt, wird er ein Kind Gottes. Das ist eine aktive Form (grch. Aorist), nicht ein passives Erwähltwerden. Die Entscheidung liegt bei dem Einzelnen.

In der Bibel gibt es keinen Fatalismus. Wir sind aufgerufen, uns für Jesus zu entscheiden, uns ihm anzuvertrauen, um die Wiedergeburt zu ringen, den Weg der Heiligung zu gehen und uns auf den Himmel auszurichten. DAS ist das Evangelium der Erlösung! Was in diesem Buch gepredigt wird, ist Theologie – obwohl Spurgeon nie studiert hat. Da kann man natürlich leicht etwas mißverstehen.

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Diese Leserunde startet direkt Anfang Januar. Die Leser stehen schon fest. Leser mit eigenem Exemplar sind herzlich willkommen.

C.H. Spurgeon Erwählt vor Grundlegung der Welt




Zum Inhalt:


Die biblische Lehre von der Erwählung wird heute oft missverstanden oder sogar bekämpft. Anstatt Gottes Souveränität anzuerkennen, wird der Mensch ins Zentrum gerückt, und man appelliert an seinen vermeintlichen „freien Willen”, anstatt durch die Verkündigung des Evangeliums der Gnade das Rettungswerk Gott zu überlassen. Der bekannte Prediger C.H. Spurgeon hatte zu diesen humanistischen Tendenzen deutliche Worte und äußert sich hier über Erwählung, wirksame Sühnung und Berufung und die Verdorbenheit des Menschens und seines unfreien Willens.

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
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