Charles Hodges Alte Schule

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Inhaltsangabe zu „Alte Schule“ von Charles Hodges

Vom Scheitel bis zum Stock - ein wahrer Mann! »Angenehm. Mein Name ist Tom Knight. Wohnhaft in Eastbourne, England. Nicht Richtung Kontinent, sondern Richtung inkontinent, wie meine Freunde sagen. Keine Sorge, das kann ich ab. Ich bin in den besten Jahren, knapp über 60. Oder jenseits der Siebzig. Das ist Einstellungssache. Ich liebe gutes Essen, gute Weine und nette Frauen. Erst gestern habe ich jemanden kennengelernt. Fran. Eine tolle Frau. Ich mache aber auch noch andere Dinge. Durchaus heikle Jobs. Ich kenne mich aus mit zwielichtigen Subjekten – mein Stock dient nicht nur zum Spazieren. Ich wünsche mir, eine schöne Frau retten zu können. Eine wie Fran. Und vielleicht wird das schon bald der Fall sein, wer weiß?«

Mal ein anderer Ermittler, irre Situationen

— Saphir610
Saphir610

Ungewöhnlich, skurrill, gut

— Lesemietze
Lesemietze

Krimi mit erfrischend skurrilem Privatdetektiv der alten Schule, subtil-britischem Humor und jeder Menge überraschenden Wendungen

— orfe1975
orfe1975

Vielleicht gehöre ich einfach nicht zu der richtigen Altersgruppe..

— MiSoLi
MiSoLi

Herrlich skurril!

— tardy
tardy

Überraschung: Ein Krimi! Sehr lustig und wirklich gut geschrieben!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Es ist ein Krimi! Was durch den Klappentext und das Cover nicht klar wird. Sehr unterhaltsam.

— IrisBuecher
IrisBuecher

Ein außergewöhnlicher Protagonist

— nellsche
nellsche

Hoffentlich nicht das letzte Abenteuer, das Tom Knight übersteht. Ich möchte mehr lesen.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Dieser Roman entpuppt sich als Krimi mit einem sehr ungewöhnlichen Privatdetektiv als Ermittler. Satirisch, anders, individuell.

— jenvo82
jenvo82

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  • Ermittler mit körperlichen Einschränkungen

    Alte Schule
    Saphir610

    Saphir610

    05. May 2017 um 00:31

    Tom Knight, ehemals beim Militär, inzwischen in den besten Jahren oder schon ein wenig drüber, lebt in Eastbourne und hält sich mit durchaus heiklen Jobs über Wasser. Sein größter Wunsch ist allerdings das Zusammensein mit einer netten, schönen Frau. Dafür macht er so einiges. Morde in einem Altenheim und die Verdächtigung seiner sog. Herzdame als Mörderin lassen Knight zusammen mit seinem Kumpel Merv in Aktion treten. Dabei zieht sich Knight einige Blessuren zu, erlebt irre und gefährliche Situationen. Seine Ideen haben es in sich, das merkt auch ein sehr von sich überzeugter, höherer Polizist. Ab und zu musste ich schon grinsen, aufgrund der Situationen, andererseits ist es schlimm, wie das Altern einen so innovativen Privatdetektiv behindern. Eine interessante Geschichte, mal etwas anderes als Kriminalroman und Knights Ermittlungen zu verfolgen hat mir gefallen. Zwischendurch störten einige Längen den Lesefluss. Die Beschreibung dieses Romans hat mich neugierig gemacht und mir gefiel das Buch, hat mich aber nicht zu Begeisterungsstürmen hin gerissen. Dafür fehlte etwas, vieles war angedeutet, vom spannenden Mordfall, einem anderen Ermittlerformat und skurrilen Charakteren. Gute Unterhaltung auf jeden Fall.

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  • Ungewöhnlicher Krimi

    Alte Schule
    Lesemietze

    Lesemietze

    08. January 2017 um 16:06

    Als Privatdetektiv verdient sich der Rentner Tom Knight, Ex-Soldat, seine geringe Rente etwas auf. An seinen jetzigen Fall gerät er nur weil der rüstige 73 jährige sich in die Tatverdächtige verliebt hat. Den Tom kann nicht glauben, dass Fran, die schreckliche Tat begangen haben soll.Ein sehr spannender und skurriler Krimi.Der Charakter ist sehr authentisch dargestellt und wächst einem sehr schnell ans Herz. Sehr witzig und interessant das Tom schon im Rentenalter ist und ein Gentleman der alten Schule ist. Diese Art von Krimi habe ich bis jetzt noch nicht gelesen.Der Schreibstil ist schon sehr eigenwillig passt aber super zu der Geschichte. Sehr unterhaltsam mit typisch britischen Humor.Mir hat der Krimi sehr gefallen, da er ungewöhnlich und unterhaltsam war.

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  • Ein Gentleman der alten Schule als Privatdetektiv

    Alte Schule
    orfe1975

    orfe1975

    14. November 2016 um 21:55

    Cover:Das Cover passt vom Stil zur "old school" und vermittelt ein gutes Gefühl für die Umgebung, in der Knight ermittelt: friedlich und beschaulich. Und die Möwe sowie der Stock spielen später noch eine besondere Rolle. Das Bild lässt keinen Krimi vermuten, eher einen Urlaubsroman. Trotzdem wunderschön und passend zu Tom Knight, wenn man die Geschichte erst mal kennt. Im Laden hätte ich es definitiv in die Hand genommen.Inhalt:Tom Knight ist ein Gentleman der alten Schule. Er ist über sechzig, dafür aber noch sehr rüstig (bis auf ein paar Zipperlein), clever und extrem neugierig. Diese Eigenschaft kommt ihm bei seinem Rentnerjob sehr zugute, er ist nämlich Privatdetektiv. Und: er ist verliebt in Fran, die in einem Altenheim als Pflegerin arbeitet. Kurz nach ihrem ersten Date werden plötzlich 3 Frauen in dem Altenheim ermordet, Fran ist die Hauptverdächtige. Natürlich versucht Tom Knight ihr zu helfen und nimmt seine Ermittlungen auf.Mein Eindruck:Ich war von Beginn an gefesselt vom Geschehen. Zum einen hatte ich zunächst nicht mit einem Krimi gerechnet (die Morde wurden im Klappentext nicht erwähnt). Zum anderen gefiel mir sogleich der Charakter des Ermittlers, der aufgrund von Alter, Humor und Erfindungsreichtum sehr originell ist. Zudem fand ich den subtilen und manchmal typisch britisch-schrägen Humor klasse. Auch die Kulisse, die Idylle eines englischen Seebades, gefiel mir gut. Alles wirkt auf den ersten Blick friedlich, aber hinter den Kulissen brodelt es.Im Prinzip ist dies ein klassischer "who dunnit"-Krimi, der in den Nebensträngen jedoch auch Themen wie Liebe und Sex im Alter, Drogenprobleme und sozialen Abstieg sowie den klassischen Kampf Privatermittler vs. mürrischem Polizeikommissar auf humorvolle, manchmal aber auch nachdenkliche Weise behandelt. Die Spannung baut sich aufgrund der vielen Nebenstränge anfangs nur sehr langsam auf, entwickelt sich gegen Ende aber zu einer wahnwitzigen Action-Jagd, bei der ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Wahres Kopfkino! Diese Action führte jedoch dazu, dass es stellenweise etwas kompliziert wurde und sich die Auflösung am Ende für mich nicht 100%ig rund anfühlte, da auf einen Aspekt dabei nicht eingegangen wurde. Doch soviel kann man verraten: Der Gerechtigkeit wird genüge getan.Dies ist der erste Tom-Knight-Band von geplanten weiteren, auf die ich mich schon sehr freue!Fazit:Krimi mit erfrischend skurrilem Privatdetektiv der alten Schule, subtil-britischem Humor und jeder Menge überraschenden Wendungen

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  • Alte Schule

    Alte Schule
    tardy

    tardy

    07. October 2016 um 09:45

    Vom Scheitel bis zum Stock - ein wahrer Mann! »Angenehm. Mein Name ist Tom Knight. Wohnhaft in Eastbourne, England. Nicht Richtung Kontinent, sondern Richtung inkontinent, wie meine Freunde sagen. Keine Sorge, das kann ich ab. Ich bin in den besten Jahren, knapp über 60. Oder jenseits der Siebzig. Das ist Einstellungssache. Ich liebe gutes Essen, gute Weine und nette Frauen. Erst gestern habe ich jemanden kennengelernt. Fran. Eine tolle Frau. Ich mache aber auch noch andere Dinge. Durchaus heikle Jobs. Ich kenne mich aus mit zwielichtigen Subjekten – mein Stock dient nicht nur zum Spazieren. Ich wünsche mir, eine schöne Frau retten zu können. Eine wie Fran. Und vielleicht wird das schon bald der Fall sein, wer weiß?«   Fran, 53 und Altenpflegerin in einer Seniorenresidenz, jedoch ist entsetzt, weil Tom sein wahres Alter verschwiegen hat und jagt ihn zum Teufel. Aber bald verdächtigt man sie des Mordes an drei Heimbewohnern und Tom, eben ein wahrer Gentleman, eilt ihr zu Hilfe. Das Buch, für mich unter der Vorraussetzung gelesen, dass es sich NICHT um einen Krimi handelt, entpuppt sich als wahres Kleinod. Interessante und ungewöhnliche Charaktere, wie Tom, ein alternder Privatdetektiv, der etliche Wehwehchen hat, aber die Konfrontation nicht scheut und dem keine Mühe zu viel ist, oder die Damen im Altenheim, allen voran Brenda, einfach nur wunderbar. Die Sprache gefällt mir extrem gut. Der Autor schreibt herrlich skurril, witzig, einfach erfrischend. Der subtile Humor ist genau nach meinem Geschmack. Ich war permanent am Dauerschmunzeln. Sicher die ein oder andere Szene war etwas too much, aber das zeichnet eben den britischen Humor aus, da kann es auch schon mal unter die Gürtellinie gehen, aber nie zu weit!! Man muss dieses Buch wohl mit einem Augenzwinkern lesen und sollte es nicht zu ernst nehmen. Wer gerne logisch nachvollziehbare und realistische Krimis liest ist hier fehl am Platz, aber für Liebhaber des britischen, scharfsinnigen Humors kann es eine Entdeckung sein. Ich freue mich schon auf den versprochenen nächsten Band um Tom Knight. (Schon dessen Name ist Programm!)

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  • EIN KRIMI!

    Alte Schule
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    04. October 2016 um 16:09

    Ja, das war schon eine sagenhafte Überraschung: Da ist "Alte Schule" von Charles Hodges ein Krimi!Und was für einer!Ich habe selten so schallend gelacht und mich immer wieder gewundert, wie selbstverständlich der Autor die verrücktesten Szenen völlig plausibel und natürlich, einer absoluten Logik entsprechend, einfügt.Aber von vorne: Das buch ist der auftakt einer Krimiserie um Tom Knight.Und Nein!, kein abklatsch von Dr. Siri, Buck Schutz und Co., sondern wirklich eine eigene Marke für sich.War ich anfangs skeptisch: Wird das jetzt Mode? Nur noch schrumpelige, alte und angeschlagene Kauze, die Fälle klären müssen, weil die jungen Ermittler zu blöd sind?Haben wir nicht schon genug Greise auf dem Ermittlungssektor?Vielleicht ja, aber ein Tom Knight hat definitiv gefehlt!Eigentlich auf Freiersfüßen schlittert der über 70 Jährige in eine Mordserie, und um seine Angebetete zu retten, beginnt er zu ermitteln.----Entschuldigung, ich biege mich hier schon wieder vor Lachen.Ich muss gestehen, ich habe dem Buch jetzt 5 Sterne gegeben, obwohl ich phasenweise die Übersicht verlor über die zahlreichen Namen und Figuren, aber der Fall ist nicht nur in sich schlüssig, sondern auch urkomisch und einfach liebenswert.Der Autor schreibt genial wie ein alter Hase, jedes Wort sitzt, selbst schwierige Szenen meistert er verbal so gekonnt, dass man die Szenen vor sich sieht, wie wenn man Teil der Geschichte wäre, und das egal, ob eine verrückte Alte einen Tanz aufführt oder ob Tom durchs Gestrüpp stolpert. Ich habe selten jemanden so schusslig agieren sehen, dabei so voller gutem Willen, ich möchte einfach mehr davon!An alle Leser da draußen: Diejenigen, die sich einen Humor bewahrt haben, die gerne komplett verrücktes völlig logisch lesen und gerne einen herzensguten, trotteligen Alten adoptieren wollen, greift zu!Hoffentlich kommt bald Band 2!

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  • Unterhaltsamer Krimi mit ungewöhnlichem Ermittler

    Alte Schule
    Forti

    Forti

    26. September 2016 um 10:26

    "Alte Schule" von Charles Hodges ist ein Krimi. Ich schreibe das hier gleich zu Beginn, da dies bei äußerer Betrachtung des Buches und der Klappentexte nicht klar wird. Die Geschichte rund um den Privatermittler Tom Knight ist unterhaltsam und humorvoll. Zentrales Thema neben der Kriminalgeschichte ist das Alter. Tom Knight ist bereits Anfang 70, lässt sich aber trotz kleiner oder größerer Zipperlein nicht davon abhalten zu ermitteln - wenn nötig auch mit vollem Körpereinsatz. Auch der Schauplatz des Falls greift das Thema Alter auf: ein Pflegeheim. Das Thema Alter kann sehr leicht unangenehm oder langweilig werden. Das ist hier nicht der Fall, da sich Tom Knight zwar immer wieder mit dem Thema beschäftigt, sich gleichzeitig aber garnicht seinem Alter entsprechend benimmt. Der Autor Charles Hodges lässt auch immer wieder viel Humor in seinen Krimi einfließen - sowohl die Hauptperson Tom Knight als auch die meisten anderen Charaktere werden nicht zu ernst genommen.Das Buch ist anders als andere Krimis und deshalb wirklich lesenswert, auch wenn es kleine Schwächen gibt. So ist der Krimi vor allem gegen Ende manchmal etwas langatmig. Das Buch liest sich aber insgesamt gut und flüssig.FAZIT: ein unterhaltsamer Krimi mit ungewöhnlichem Ermittler.

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  • En lesenwerter Krimi - spannend, skurril und humorvoll

    Alte Schule
    FlotterAnton

    FlotterAnton

    21. September 2016 um 14:23

    Tom Knight ist 73 Jahre, Ex-Soldat und bessert seine schmale Rente auf, in dem er als Privatdetektiv kleinere Aufträge erledigt. Trotz seines fortgeschrittenen Alters hat er sich verliebt und dieser Umstand stürzt ihn im weiteren Verlauf in einige Turbulenzen als Fran des Mordes verdächtigt wird und Tom eigene Ermittlungen beginnt. Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und war überrascht, dass es sich um einen Krimi handelt. Aufgrund des Titels, des Covers und der kurzen Vorstellung hatte ich damit gar nicht gerechnet. Aber es passt alles zusammen, denn Tom Knight entpuppt sich wirklich vom Scheitel bis zur Sohle als Gentleman der alten Schule und da der Handlungsort an die englische Küste platziert wurde, passt auch das Cover. Charles Hodges befleissigt sich eines exzellenten Schreibstils mit wunderbaren Formulierungen. Die ganze Geschichte ist durchzogen von skurrilen Begegnungen und Szenen, in denen der englische Humor vortrefflich eingesetzt wird. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr authentisch dargestellt. Tom Knight ist einem sofort sympathisch und ans Herz gewachsen und natürlich gibt es auch einen Kotzbrocken als Gegenspieler. Allein schon durch den „Ermittler“ im Rentenalter handelt es sich nicht um einen der sonst bekannten stereotypischen Krimis. Auch die ungewöhnlichen sich nicht immer im legalen Rahmen bewegenden Methoden sorgen für gute Unterhaltung. Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche und spannende Geschichte, die aufgrund des englischen Humors noch unterhaltsamer wird. Da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, freue ich mich auf weitere Erlebnisse mit Tom Knight. Bewertung von mir: 4 1/2 Sterne

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  • Mit Stock, Charme und Gebiss

    Alte Schule
    Marapaya

    Marapaya

    20. September 2016 um 22:04

    Ein Held nach alter Schule in einem Roman aus England stelle ich mir unweigerlich ein bisschen à la Remington Steele oder noch besser Mr Steed aus Mit Schirm, Charme und Melone vor. Der elegante Spazierstock kann sich in entsprechenden Situationen in entsprechende Verteidigungswaffen verwandeln und dient ansonsten als stilechtes Accessoire der Gentleman-Aufmachung. Soweit die Vorstellung, im Roman von Charles Hodges hat Tom Knight zwar den passenden Namen und auch die besten Absichten, aber die Auserwählte will ihm nicht zu Füßen liegen und auch sonst kommt ihm die ritterliche Aufmachung recht schnell abhanden und das eigene Alter in die Quere. Dabei hat alles so gut angefangen, Fran schien genau die Richtige für ihn zu sein und das bisschen Schummelei um sein wahres Alter, hätte er ihr schon noch im richtigen Moment schonend beibringen können. Pech für Tom, das Fran in einem Altenheim arbeitet und ab einer bestimmten Zahl unweigerlich an ihre Pfleglinge denken muss und besonderes Pech, dass sich die Enthüllung ungeplant und eher dramatisch als schonend vollzog. Die sich zart anbahnende Liebelei wurde also im Keim erstickt und kurz darauf fand sich Fran unter Mordverdacht im Gefängnis wieder. Zugegeben, dieser thematische Sprung in der Kurzzusammenfassung des Inhaltes ist nicht der eleganteste Weg und wird nur dem schlüssig erscheinen, der den Roman kennt, aber man will ja nicht zu viel vorwegnehmen und die ganze Spannung zerstören. Tom Knight ist von Frans Unschuld überzeugt und legt seine gesamte Ritterlichkeit in die Auflösung des Falles, um bei Fran wieder Boden gut zu machen. Ob ihm beides gelingt, möge der Leser selbst heraus finden – gut unterhalten wird er dabei allemal. Denn Toms heldenhafter Einsatz ist eben alles andere als rein uneigennützig und darüber lässt der Autor dem Leser von Anfang an im Bilde sein. Mit feiner Ironie entspinnt sich ein Kriminalroman, den man erstens so nicht erwartet hat und der zweitens auch ein wenig mit den Klischees des Krimi-Genres spielt. Ein mir äußerst sympathischer Erzählansatz. Die Hauptfigur ist ein in die Jahre gekommener Exsoldat für schwierige Aufgaben im nicht ganz als legal definierten Milieu, der im Laufe der Ermittlungen an seine körperlichen Grenzen stößt und sich gezwungenermaßen auf zwei Ebenen mit dem Alter auseinandersetzen muss. Der Fall scheint auf den ersten Blick recht klar und einfach zu lösen, entpuppt sich aber auch für mich überheblich mit ermittelnden Leser als echte Überraschung was Täter und Tatmotiv angeht. Zwischendrin gibt es kleine Strecken der Länge, alles in allem aber überzeugt die Handlung mit ihren authentischen Figuren und den geschickt eingebundenen Nebenschauplätzen.

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  • Alte Schule

    Alte Schule
    jackdeck

    jackdeck

    19. September 2016 um 19:07

    Tom Knight, Gentlemen jenseits der 70 und privater Ermittler, da er sich seine Rente aufbessern muss, lernt die 53-jährige Fran durch eine Kontaktanzeige kennen. Da Fran in dieser die Altersvorgabe von 40 – 59 Jahren machte, hat Tom sein Alter auf 57 Jahre heruntergeschummelt, was schon beim ersten gemeinsamen Abend aufflog und Fran sehr verletzte. Fran arbeitet in einem Altersheim; während einer Nachtschicht, in der sie durch unglückliche Umstände alleine arbeitete, wurden drei Bewohnerinnen getötet und sie als Hauptverdächtige verhaftet.Tom Knight, von ihrer Unschuld überzeugt, ermittelt, als Entschuldigung, Wiedergutmachung und mit der Hoffnung auf eine zweite Chance. Mit außergewöhnlichem Equipment, hartem und zähen Willen ermittelt er, mit Hilfe seines besten Freundes Merv, und geht keiner Gefahr oder Verletzung aus dem Weg um Frans Unschuld zu beweisen und die wahren Täter zu stellen...Der Klappentext des Buches hat mich richtig neugierig gemacht, weil hier eine vielversprechende, humorvolle Erzählung samt sympathischen Protagonisten auf sich hoffen ließ. Ganz im Stil von Fredrik Backman vielleicht, so zumindest meine Erwartungen. Leider konnte "Alte Schule" diesen persönlichen Anspruch nicht erfüllen. Dennoch hat mich die Story um Tom Knight gut unterhalten und stellenweise wirklich überrascht. Was mich persönlich stört ist, dass er so oft verletzt, zusammengeschlagen und -getreten wird und sich auf Gehhilfen und unter Zuhilfenahme von starken Medikamenten gerade noch so am Tod vorbei mogeln kann.

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  • Alte Schule

    Alte Schule
    nellsche

    nellsche

    19. September 2016 um 13:19

    Tom Knight ist bereits 73 Jahre alt, gehört damit aber noch nicht zum alten Eisen. Auch wenn sich das eine oder andere Gebrechen bemerkbar macht. Eines Tages lernt er Fran kennen und bemüht sich um sie. Fran arbeitet in einem Altenheim. Als dort eines nachts während ihrer Schicht drei Bewohnerinnen ermordet werden, fällt der Verdacht sofort auf Fran. Tom kann nicht glauben, dass Fran wirklich etwas mit diesen Morden zu tun hat. Er beginnt mit seinen Ermittlungen und hat dabei tatkräftige Unterstützung von seinem Freund Merv. Dass Tom sich mit dieser Art Arbeit auskennt, wird schnell deutlich … Anhand des Klappentextes und des Covers habe ich einen normalen Roman erwartet. Doch ich wurde positiv überrascht, denn dieses Buch ist eher ein Krimi. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich konnte dem Geschehen prima folgen. Ich hatte sehr viele Szenen bestens vor Augen, weil sie einfach klasse geschrieben waren. Tom Knight ist ein außergewöhnlicher Charakter, einen vergleichbaren kenne ich bisher nicht. Mit seinen 73 Jahren ist er wirklich was besonderes. Mir gefiel, dass er seine Gebrechen und körperlichen Einschränkungen hatte, was zu diesem Alter einfach dazu gehört. Es passte einfach. Er wird auch äußerst sympathisch beschrieben, so dass ich ihn einfach gern haben musste. Er war sofort bereit, Fran zu helfen und hat sich dadurch auch selbst in Gefahr gebracht. So etwas ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, sondern zeugt noch von “Alter Schule”. Den Plot fand ich prima durchdacht. Ich wurde auch hinsichtlich des Täters ein wenig hinters Licht geführt bzw. wusste nicht, wer es ist und aus welchen Gründen die Taten begangen wurden. Das gefiel mir, denn so war bis zum Ende die Spannung und Neugierde da. Das Ende war logisch und nachvollziehbar und ließ für mich keine Fragen offen. Dieses Buch ist mal was anderes und besticht durch die liebenswerte und ungewöhnliche Hauptperson. Ich freue mich schon auf weitere Bücher um Tom Knight! Ich wurde gut unterhalten und vergebe daher vier Sterne. 

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  • Alte Schule - aber kein altes Eisen

    Alte Schule
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    18. September 2016 um 18:48

    Auch mit 73 Jahren gehört Tom Knight noch lange nicht zum alten Eisen.  Er lebt zwar im Rentnerparadies Eastbourne, aber nur weil dort die Lebenshaltungskosten geringer sind. Allzu große Sprünge kann er mit seiner Rente nicht machen, deshalb bessert er sie immer mal wieder mit kleinen, meist miesen Ermittlerjobs auf.Durch eine Anzeige lernt er die Altenpflegerin Fran kennen, eine gutaussehende 50igerin und seine Eitelkeit lässt ihn mit seinem Alter schwindeln, was aber lediglich im Desaster endet.  Dann sterben drei alte Damen im Altenheim und Fran sieht sich als Hauptverdächtige und was noch schlimmer ist, alle Beweise und Indizien sprechen sie schuldig.Ganz Gentleman lässt das Tom keine Ruhe, als alter C.I.D. Mitarbeiter will er ihr aus der Patsche helfen und zieht alle Register und die sind trotz einiger körperlichen Handicaps ganz beachtlich.Alte Schule – aber kein altes Eisen! Tom Knight als Ermittler hat etwas erfrischend Ungewöhnliches an sich. Nicht nur seine – oft unorthodoxen – Methoden machen das Buch zu einem ausgesprochenen Lesevergnügen, gute Beobachtungen und immer ein Augenzwinkern bei allen Aktionen runden das Buch ab. Wenn Tom sich undercover ins Altenheim New Horizons einschleicht, bleibt kein Auge trocken. Das Buch hat alle Zutaten, die ein guter Krimi braucht, aber nur auf einen Krimi möchte ich diese Geschichte nicht einengen. Die Sprache ist witzig und hat viel hintergründig- trockenen Humor, typisch englisch eben. Das Handlungstempo ist hoch, gegen Ende überschlägt es sich fast. 

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    • 2
  • Ein Privatdetektiv der besonderen Art

    Alte Schule
    jenvo82

    jenvo82

    16. September 2016 um 10:36

    InhaltDer alternde Privatdetektiv Tom Knight hat sich in die bezaubernde Altenpflegerin Fran verguckt und bemüht sich mit vollem Einsatz ihr einsames Herz zu erobern. Doch leider ist Fran Anfang 50, während er schon 73 Lenze auf dem Buckel hat. Diese bald entlarvte Lüge, kostet ihn das Vertrauen seiner Angebeteten und er sieht nur eine Möglichkeit, ihre Liebe zurückzugewinnen - er muss beweisen, dass sie nicht die Täterin im Dreifachmordprozess des Altersheimes ist.Voller Mut und Abenteuerlust stürzt er sich in eine Undercover-Mission der besonderen Art und ermittelt auf ganz eigene Art und Weise, mit beachtlichen Erfolgen ...MeinungDer Klappentext des Buches hat mich richtig neugierig gemacht, weil hier eine vielversprechende, humorvolle Erzählung samt sympathischen Protagonisten auf sich hoffen ließ. Ganz im Stil von Fredrik Backman vielleicht, so zumindest meine Erwartungen. Leider konnte "Alte Schule" diesen persönlichen Anspruch nicht erfüllen. Dennoch hat mich die Story um Tom Knight gut unterhalten und stellenweise wirklich überrascht.Charles Hodges hat mit Tom einen sehr speziellen Charakter entworfen, den man zwischen kauzig, entschlossen und geduldig einordnen kann. Schon bald entwickelt sich die anfängliche Romanze in einen turbulenten Kriminalfall, dessen Aufklärung den Leser in die Geschichte abtauchen lässt. Der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen, bringt einem zum Lachen und beschwört filmreife Szenen herauf. Tatsächlich habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, dass mir hier eine Verfilmung vielleicht besser gefallen hätte. Aber Charles Hodges arbeitet ja auch als Drehbuchautor, also scheint dieser Gedanke gar nicht so abwegig.Für mich war die Erzählung leider etwas überladen und doch weder Fisch noch Fleisch. Für einen satirischen Roman gab es zu viele Actionszenen, für einen spannenden Kriminalfall zu wenig Nervenkitzel und zu viel Klamauk. FazitIch vergebe 3 Lesesterne für diesen abwechslungsreichen, actionreichen Roman mit einem liebenswerten, kauzigen Privatermittler, der noch längst nicht im Rentenalter ist, auch wenn ihn seine körperliche Fitness hin und wieder im Stich lässt. Interessante Unterhaltungslektüre mit einem Augenzwinkern und dem Hang zur Übertreibung. Empfehlenswert für alle Leser, die britischen Humor lieben und sich eine Auszeit mit einem filmreifen Projekt gönnen möchten.

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